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	<title>Erziehung Archive - Familienhilfe mit System - FamSys GmbH</title>
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	<description>Vormund, Verfahrensbeistand, Clearing, Mediation, Supervision, Kinderschutzfachkraft, Dozent, Ergänzungspfleger</description>
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		<title>Homeschooling und die Folgen für Kinder</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Marco Breitenstein]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 22 Mar 2021 20:21:30 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Eltern & Kind]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Welche Folgen hat Homeschooling für Kinder? Social-Distancing und Homeschooling sind alltägliche Begriffe seit der Corona-Pandemie. Der Alltag sieht für Familien seit dieser Zeit völlig anders aus, gerade für Kinder und Jugendliche sind diese sozialen Einschränkungen oft eine echte Herausforderung. Neben den Schulschließungen hat die junge Generation auch mit weiteren Einschränkungen zu kämpfen, da beispielsweise  [...]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://familienhilfe-mit-system.de/familie-eltern-kinder/homeschooling-und-die-folgen-fuer-kinder/">Homeschooling und die Folgen für Kinder</a> erschien zuerst auf <a href="https://familienhilfe-mit-system.de">Familienhilfe mit System - FamSys GmbH</a>.</p>
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<p>Social-Distancing und Homeschooling sind alltägliche Begriffe seit der Corona-Pandemie. Der Alltag sieht für Familien seit dieser Zeit völlig anders aus, gerade für Kinder und Jugendliche sind diese sozialen Einschränkungen oft eine echte Herausforderung. Neben den Schulschließungen hat die junge Generation auch mit weiteren Einschränkungen zu kämpfen, da beispielsweise auch die Freizeitangebote und Ausflugsmöglichkeiten wegfallen. Teamsport, kreative Freizeitbeschäftigungen in Kirchengemeinden oder Vereinen gibt es aktuell nur noch in der Erinnerung, womit also die wichtigen sozialen Faktoren aus dem Alltag verschwinden.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Zu Beginn dieser Einschränkungen waren viele Eltern und Kinder noch optimistisch, denn der oftmals straff geschnürte Schul- und Freizeitplan wurde entzerrt und damit auch der Tagesablauf ein Stück weit entschleunigt, doch mittlerweile erlebte Deutschland den Jahrestag der Corona-Pandemie und wohl kaum jemand hat mit diesem zeitlichen Ausmaß gerechnet. Langfristige emotionale und soziale Auswirkungen dieser Isolationen können heute nur erahnt werden.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
</div><div class="fusion-text fusion-text-6"><h3><b>Körperliche und emotionale Auswirkungen</b></h3>
<p>Ärzte und <a href="https://familienhilfe-mit-system.de/systemische-beratung/">Therapeuten</a> berichten von stetig wachsenden Problemen in den Familien. Den Kindern und Jugendlichen fehlen vor allem die sozialen Kontakte und der Tagesablauf lässt sich nur mit viel Mühe strukturieren. Die Auswirkungen sind dabei vielfältig, beispielsweise wirkt sich die Isolation auf das Gewicht vieler Kinder und Jugendlicher aus, wobei die Gründe dafür auf der Hand liegen. Eine ganze Generation verbringt die meiste Zeit zu Hause, wodurch sich zudem ein bisher untypisches Essverhalten ausbreitet. Es werden oft aus Langeweile kalorienreiche Snacks und Süßigkeiten gegessen und statt den Nachmittag beim Reiten oder beim Fußball zu verbringen, bleiben die Mädchen und Jungen zu Hause. Besonders wenn die Elternteile außer Haus sind, nutzen die Jüngsten die Zeit außerdem, um <a href="https://familienhilfe-mit-system.de/soziales/medienkonsum-bei-kindern-zahlen-fakten/">exzessiv Medien zu konsumieren</a>. Die <b>Gewichtszunahme und auch Kopf- und Rückenschmerzen</b> sind in diesem Fall häufig vorprogrammiert.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Man merkt, wie schnell Kinder und Jugendliche in diese Spirale hineinrutschen. Beginnend mit dem Einkauf gesunder Alternativen, sollten Eltern besonders jetzt auf das Essverhalten ihrer Kinder achten.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Auf der emotionalen Ebene sind die Folgen von Homeschooling und Social Distancing oft weitreichend: d<b>epressive Verstimmungen</b> kommen immer häufiger vor, auch weil der fehlende Kontakt zu Klassenkameraden und Freunden den Kindern und Jugendlichen zu schaffen macht. Befragungen zeigen, dass die Jugendlichen sich vor allem Sorgen um ihre Noten und damit auch um ihre Zukunft machen, den jüngeren Kindern hingegen schlägt hauptsächlich das fehlende Spielen mit Freunden und Bekannten auf die Stimmung.</p>
</div><div class="fusion-text fusion-text-7"><h3>Die räumliche Situation spielt eine große Rolle</h3>
<p>Studien zu Folge leiden <strong>hauptsächlich</strong> Kinder und Jugendliche unter den Schulschließlungen, welche nur einen beengten Wohnraum zur Verfügung haben. Besonders wenn das (technische) Equipment begrenzt ist und sich Geschwisterkinder untereinander mit den Mitteln und dem Raum arrangieren müssen, kann der <a href="https://familienhilfe-mit-system.de/familienhilfe/streit-in-der-pubertaet-mit-dem-nachwuchs/">Haussegen darunter leiden</a>. Die angespannte Stimmung betrifft dann schnell die gesamte Familie.</p>
<p>Da die Förderung und Unterstützung nicht im üblichen Maß wie vor Ort in der Schule möglich sind, bleiben Kinder und Jugendliche mit Lernproblemen in diesem Bezug auf der Strecke. Verzweiflung macht sich breit, wenn die Aufgaben schwierig erscheinen, aber keine Unterstützung vor Ort ist.</p>
</div><div class="fusion-text fusion-text-8"><h3><b>Strukturen sind wichtiger denn je</b></h3>
<p>Die Eltern sollten ihren Schützlingen auch während der Homeschooling-Zeit einen strukturierten Tag ermöglichen. Weil die Motivation und das Durchhaltevermögen in gefestigten Strukturen in der Regel höher sind, könnte der Tagesablauf demnach so gestaltet werden, als wenn die Präsenzzeit in der Schule ansteht.</p>
<p>Viele Jugendliche nutzen ihre Smartphones und Spielkonsolen bis in die Nacht hinein,  so wird der Homeschooling-Tag aufgrund des Schlafmangels besonders anstrengend. Medienkonsum sollte daher durch Regeln in Bezug auf die Nutzung der Geräte im Auge behalten und reglementiert werden.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Da die Unterstützung durch Familie und Freunde besonders während dieser Zeit enorm wichtig ist, sollten Eltern schlussendlich nach Möglichkeit ein Treffen mit Freunden ermöglichen.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
</div><ul style="--awb-size:17px;--awb-item-padding-right:40px;--awb-iconcolor:#aac63f;--awb-line-height:28.9px;--awb-icon-width:28.9px;--awb-icon-height:28.9px;--awb-icon-margin:11.9px;--awb-content-margin:40.8px;--awb-circlecolor:rgba(170,198,63,0);--awb-circle-yes-font-size:14.96px;" class="fusion-checklist fusion-checklist-2 fusion-checklist-default type-icons"><li class="fusion-li-item" style=""><span class="icon-wrapper circle-yes"><i class="fusion-li-icon fa-angle-double-right fas" aria-hidden="true"></i></span><div class="fusion-li-item-content">
<p>saDa sa da a d asD adasDad</p>
</div></li></ul><div class="fusion-clearfix"></div></div></div></div></div>
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		<title>Ist mein Kind normal? Die Entwicklung eines Kindes</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Marco Breitenstein]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 29 Jul 2020 15:18:38 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Eltern & Kind]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ist mein Kind normal? Die normale Entwicklung eines Kindes Insbesondere junge Menschen, die zum ersten Mal Eltern werden, fragen sich dann und wann besorgt, ob ihr Kind normal entwickelt ist oder ob es Anlass zur Sorge gibt, wenn der Nachwuchs manche Dinge noch nicht beherrscht. Um hierauf Antworten zu geben, muss man erst klären,  [...]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://familienhilfe-mit-system.de/familie-eltern-kinder/die-entwicklungsstadien-eines-kindes/">Ist mein Kind normal? Die Entwicklung eines Kindes</a> erschien zuerst auf <a href="https://familienhilfe-mit-system.de">Familienhilfe mit System - FamSys GmbH</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="fusion-fullwidth fullwidth-box fusion-builder-row-4 nonhundred-percent-fullwidth non-hundred-percent-height-scrolling" style="--awb-background-position:left top;--awb-border-sizes-top:0px;--awb-border-sizes-bottom:0px;--awb-border-sizes-left:0px;--awb-border-sizes-right:0px;--awb-border-radius-top-left:0px;--awb-border-radius-top-right:0px;--awb-border-radius-bottom-right:0px;--awb-border-radius-bottom-left:0px;--awb-padding-bottom:80px;--awb-flex-wrap:wrap;" ><div class="fusion-builder-row fusion-row"><div class="fusion-layout-column fusion_builder_column fusion-builder-column-3 fusion_builder_column_1_1 1_1 fusion-one-full fusion-column-first fusion-column-last" style="--awb-bg-size:cover;--awb-margin-bottom:40px;"><div class="fusion-column-wrapper fusion-flex-column-wrapper-legacy"><div class="fusion-text fusion-text-15"><h3>Ist mein Kind normal? Die normale Entwicklung eines Kindes</h3>
<p>Insbesondere junge Menschen, die zum ersten Mal Eltern werden, fragen sich dann und wann besorgt, ob ihr Kind normal entwickelt ist oder ob es Anlass zur Sorge gibt, wenn der Nachwuchs manche Dinge noch nicht beherrscht. Um hierauf Antworten zu geben, muss man erst klären, was eigentlich unter einer normalen Entwicklung zu verstehen ist.</p>
<h3>Die kindliche Entwicklung beginnt bereits früh</h3>
<p>Die Entwicklung eines Kindes ist etwas, das bereits <strong>im Bauch der Mutter</strong> beginnt und ab der Geburt von den stolzen Eltern beobachtet werden kann. Das Kind verfeinert laufend seine angeborenen Fähigkeiten und erwirbt gleichzeitig neue Fertigkeiten hinzu &#8211; vor allem durch Beobachtung von Verhaltensweisen der Eltern und aus eigenem Interesse heraus. Ein Kind möchte immer besser verstehen können, was um es herum geschieht und den Erwachsenen nacheifern. Ein Kind besitzt also eine <strong>angeborene Neugier</strong> und hat den Drang, <strong>selbstständig und aus eigenem Antrieb</strong> seine Erfahrungen zu sammeln und die Welt zu verstehen.</p>
<p>Dieser Drang ist wichtig für die <strong>eigenständige Entwicklung</strong> eines Kindes. Der Erwerb bzw. das Verfeinern eines bestimmten Sinnes oder einer Tätigkeit wird in der Entwicklung eines Kindes gerne als Meilen- oder Grenzstein bezeichnet.</p>
<h3>Die Meilensteine in der kindlichen Entwicklung</h3>
<p>Es existieren für verschiedene Altersbereiche unterschiedliche Grenzsteine. Diese spiegeln wider, welche Fähigkeiten ein Kind im Fall einer normalen Entwicklung entwickelt haben sollte. Dabei lassen sich die Grenzsteine in unterschiedliche Entwicklungsbereiche einteilen, beispielsweise die <strong>Grob- und Feinmotorik, soziale Entwicklung, Sprache und Kognition</strong>, also der Wahrnehmungs- und Denkprozesse und zielgerichteten Interpretation.</p>
<p>Natürlich ist jedes Kind einzigartig und aus dieser Sicht heraus betrachtet, ist es nicht tragisch, wenn eine der genannten Fähigkeiten mal ein paar Wochen länger auf sich warten lässt. Diese Grenzsteine dienen also vielmehr als <strong>grobe Orientierung für Eltern</strong>.</p>
</div><div class="accordian fusion-accordian" style="--awb-border-size:1px;--awb-icon-size:13px;--awb-content-font-size:16px;--awb-icon-alignment:left;--awb-hover-color:#f9f9f9;--awb-border-color:#cccccc;--awb-background-color:#ffffff;--awb-divider-color:#e0dede;--awb-divider-hover-color:#e0dede;--awb-icon-color:#ffffff;--awb-title-color:#92ae28;--awb-content-color:#646464;--awb-icon-box-color:#333333;--awb-toggle-hover-accent-color:#aac63f;--awb-title-font-family:&quot;Roboto Slab&quot;;--awb-title-font-weight:300;--awb-title-font-style:normal;--awb-title-font-size:15px;--awb-content-font-family:&quot;PT Sans&quot;;--awb-content-font-style:normal;--awb-content-font-weight:regular;"><div class="panel-group fusion-toggle-icon-boxed" id="accordion-5073-2"><div class="fusion-panel panel-default panel-ce20df08b80406d00 fusion-toggle-no-divider fusion-toggle-boxed-mode"><div class="panel-heading"><h4 class="panel-title toggle" id="toggle_ce20df08b80406d00"><a aria-expanded="false" aria-controls="ce20df08b80406d00" role="button" data-toggle="collapse" data-parent="#accordion-5073-2" data-target="#ce20df08b80406d00" href="#ce20df08b80406d00"><span class="fusion-toggle-icon-wrapper" aria-hidden="true"><i class="fa-fusion-box active-icon awb-icon-minus" aria-hidden="true"></i><i class="fa-fusion-box inactive-icon awb-icon-plus" aria-hidden="true"></i></span><span class="fusion-toggle-heading">Kinder im Alter von drei Monaten</span></a></h4></div><div id="ce20df08b80406d00" class="panel-collapse collapse " aria-labelledby="toggle_ce20df08b80406d00"><div class="panel-body toggle-content fusion-clearfix">
<ul>
<li>In Sachen Körpermotorik kann das Kind aus der Bauchlage heraus den Kopf heben und sich auf die Unterarme stützen.</li>
<li>Das Kind kann nun bereits Blickkontakt mit anderen Menschen halten und die Kopflage ändern, um den Blickkontakt fortzusetzen.</li>
<li>Das Kind ist in der Lage, die Hände in der Körpermitte zusammenzubringen.</li>
</ul>
</div></div></div><div class="fusion-panel panel-default panel-afcde0ce17792d89c fusion-toggle-no-divider fusion-toggle-boxed-mode"><div class="panel-heading"><h4 class="panel-title toggle" id="toggle_afcde0ce17792d89c"><a aria-expanded="false" aria-controls="afcde0ce17792d89c" role="button" data-toggle="collapse" data-parent="#accordion-5073-2" data-target="#afcde0ce17792d89c" href="#afcde0ce17792d89c"><span class="fusion-toggle-icon-wrapper" aria-hidden="true"><i class="fa-fusion-box active-icon awb-icon-minus" aria-hidden="true"></i><i class="fa-fusion-box inactive-icon awb-icon-plus" aria-hidden="true"></i></span><span class="fusion-toggle-heading">Kinder im Alter von sechs Monaten</span></a></h4></div><div id="afcde0ce17792d89c" class="panel-collapse collapse " aria-labelledby="toggle_afcde0ce17792d89c"><div class="panel-body toggle-content fusion-clearfix">
<ul>
<li>Spielzeuge greift das Kind nun mit der ganzen Hand und kann es von einer Hand in die andere geben.</li>
<li>Spricht man das Kind freundlich und liebevoll an oder berührt es, löst dies vergnügliche Reaktionen bei ihm aus.</li>
<li>Das Kind beobachtet Aktivitäten in seiner direkten Umgebung sehr aufmerksam.</li>
</ul>
</div></div></div><div class="fusion-panel panel-default panel-559a8c1d85a54e1d3 fusion-toggle-no-divider fusion-toggle-boxed-mode"><div class="panel-heading"><h4 class="panel-title toggle" id="toggle_559a8c1d85a54e1d3"><a aria-expanded="false" aria-controls="559a8c1d85a54e1d3" role="button" data-toggle="collapse" data-parent="#accordion-5073-2" data-target="#559a8c1d85a54e1d3" href="#559a8c1d85a54e1d3"><span class="fusion-toggle-icon-wrapper" aria-hidden="true"><i class="fa-fusion-box active-icon awb-icon-minus" aria-hidden="true"></i><i class="fa-fusion-box inactive-icon awb-icon-plus" aria-hidden="true"></i></span><span class="fusion-toggle-heading">Kinder im Alter von neun Monaten</span></a></h4></div><div id="559a8c1d85a54e1d3" class="panel-collapse collapse " aria-labelledby="toggle_559a8c1d85a54e1d3"><div class="panel-body toggle-content fusion-clearfix">
<ul>
<li>Das Kind beherrscht inzwischen sicheres Sitzen, ohne sich dabei seitlich abstützen zu müssen oder zur Seite wegzukippen.</li>
<li>Das Fühlen und Tasten von Objekten erfolgt nun nicht mehr mit der Zunge bzw. dem Mund, sondern mit den Fingern.</li>
<li>Das Erkunden von interessanten Objekten geschieht nun mit allen Sinnen gleichermaßen, insbesondere dem Schmecken, Sehen und Tasten.</li>
<li>Das Kind ist nun in der Lage, ihm bekannte und unbekannte Personen zu unterscheiden.</li>
</ul>
</div></div></div><div class="fusion-panel panel-default panel-baa23331d2c2bac0b fusion-toggle-no-divider fusion-toggle-boxed-mode"><div class="panel-heading"><h4 class="panel-title toggle" id="toggle_baa23331d2c2bac0b"><a aria-expanded="false" aria-controls="baa23331d2c2bac0b" role="button" data-toggle="collapse" data-parent="#accordion-5073-2" data-target="#baa23331d2c2bac0b" href="#baa23331d2c2bac0b"><span class="fusion-toggle-icon-wrapper" aria-hidden="true"><i class="fa-fusion-box active-icon awb-icon-minus" aria-hidden="true"></i><i class="fa-fusion-box inactive-icon awb-icon-plus" aria-hidden="true"></i></span><span class="fusion-toggle-heading">Kinder im Alter von einem Jahr</span></a></h4></div><div id="baa23331d2c2bac0b" class="panel-collapse collapse " aria-labelledby="toggle_baa23331d2c2bac0b"><div class="panel-body toggle-content fusion-clearfix">
<ul>
<li>Das Kind kann sicher stehen, wenn es sich an Wänden oder Möbeln festhält.</li>
<li>Es ist in der Lage, kleine Gegenstände zwischen Daumen und Zeigefinger zu greifen („Pinzettengriff“).</li>
<li>Das Kind kann selbstständig soziale Kontakte starten, beispielsweise indem es andere Kinder anlacht.</li>
</ul>
</div></div></div><div class="fusion-panel panel-default panel-135afe6d77c5c2a70 fusion-toggle-no-divider fusion-toggle-boxed-mode"><div class="panel-heading"><h4 class="panel-title toggle" id="toggle_135afe6d77c5c2a70"><a aria-expanded="false" aria-controls="135afe6d77c5c2a70" role="button" data-toggle="collapse" data-parent="#accordion-5073-2" data-target="#135afe6d77c5c2a70" href="#135afe6d77c5c2a70"><span class="fusion-toggle-icon-wrapper" aria-hidden="true"><i class="fa-fusion-box active-icon awb-icon-minus" aria-hidden="true"></i><i class="fa-fusion-box inactive-icon awb-icon-plus" aria-hidden="true"></i></span><span class="fusion-toggle-heading">Kinder im Alter von 15 Monaten</span></a></h4></div><div id="135afe6d77c5c2a70" class="panel-collapse collapse " aria-labelledby="toggle_135afe6d77c5c2a70"><div class="panel-body toggle-content fusion-clearfix">
<ul>
<li>Wenn man das Kind dazu auffordert, kann es zwei Bauklötzchen aufeinandersetzen, wenn man es ihm vormacht.</li>
<li>Verschiedene Objekte sind nun interessant für das Kind. Es experimentiert damit und prüft die Gegenstände auf ihre Verwendbarkeit hin.</li>
<li>Das Kind zeigt Freude über Kinderreime, Fingerspiele und Nachahmspiele.</li>
</ul>
</div></div></div><div class="fusion-panel panel-default panel-94e6b1209af95badf fusion-toggle-no-divider fusion-toggle-boxed-mode"><div class="panel-heading"><h4 class="panel-title toggle" id="toggle_94e6b1209af95badf"><a aria-expanded="false" aria-controls="94e6b1209af95badf" role="button" data-toggle="collapse" data-parent="#accordion-5073-2" data-target="#94e6b1209af95badf" href="#94e6b1209af95badf"><span class="fusion-toggle-icon-wrapper" aria-hidden="true"><i class="fa-fusion-box active-icon awb-icon-minus" aria-hidden="true"></i><i class="fa-fusion-box inactive-icon awb-icon-plus" aria-hidden="true"></i></span><span class="fusion-toggle-heading">Kinder im Alter von 18 Monaten</span></a></h4></div><div id="94e6b1209af95badf" class="panel-collapse collapse " aria-labelledby="toggle_94e6b1209af95badf"><div class="panel-body toggle-content fusion-clearfix">
<ul>
<li>Dem Kind ist freies Gehen mit sicherem Gleichgewicht möglich.</li>
<li>Es kann auf Aufforderung Dinge in ein Gefäß geben und wieder herausholen.</li>
<li>Das Kind kann aus mehreren Bauklötzchen einen kleinen Turm bauen.</li>
<li>Es ist in der Lage, einfache Verbote und Gebote zu verstehen und zu beachten.</li>
</ul>
</div></div></div><div class="fusion-panel panel-default panel-82eda42070a2d31b6 fusion-toggle-no-divider fusion-toggle-boxed-mode"><div class="panel-heading"><h4 class="panel-title toggle" id="toggle_82eda42070a2d31b6"><a aria-expanded="false" aria-controls="82eda42070a2d31b6" role="button" data-toggle="collapse" data-parent="#accordion-5073-2" data-target="#82eda42070a2d31b6" href="#82eda42070a2d31b6"><span class="fusion-toggle-icon-wrapper" aria-hidden="true"><i class="fa-fusion-box active-icon awb-icon-minus" aria-hidden="true"></i><i class="fa-fusion-box inactive-icon awb-icon-plus" aria-hidden="true"></i></span><span class="fusion-toggle-heading">Kinder im Alter von zwei Jahren</span></a></h4></div><div id="82eda42070a2d31b6" class="panel-collapse collapse " aria-labelledby="toggle_82eda42070a2d31b6"><div class="panel-body toggle-content fusion-clearfix">
<ul>
<li>Das Kind kann sicher rennen und dabei Hindernissen ausweichen.</li>
<li>Es ist in der Lage, Bonbons geschickt von der Umverpackung zu befreien.</li>
<li>Das Kind beschäftigt sich mit kleinen Rollenspielen, beispielsweise mit Puppen, Kuscheltieren oder anderen Spielzeugfiguren.</li>
<li>Das Kind ist in der Lage, sich über einen gewissen Zeitraum alleine konstruktiv zu beschäftigen.</li>
</ul>
</div></div></div><div class="fusion-panel panel-default panel-297272a970c9550c7 fusion-toggle-no-divider fusion-toggle-boxed-mode"><div class="panel-heading"><h4 class="panel-title toggle" id="toggle_297272a970c9550c7"><a aria-expanded="false" aria-controls="297272a970c9550c7" role="button" data-toggle="collapse" data-parent="#accordion-5073-2" data-target="#297272a970c9550c7" href="#297272a970c9550c7"><span class="fusion-toggle-icon-wrapper" aria-hidden="true"><i class="fa-fusion-box active-icon awb-icon-minus" aria-hidden="true"></i><i class="fa-fusion-box inactive-icon awb-icon-plus" aria-hidden="true"></i></span><span class="fusion-toggle-heading">Kinder im Alter von drei Jahren</span></a></h4></div><div id="297272a970c9550c7" class="panel-collapse collapse " aria-labelledby="toggle_297272a970c9550c7"><div class="panel-body toggle-content fusion-clearfix">
<ul>
<li>Das Kind schafft es, mit beiden Beinen von der untersten Stufe einer Treppe herunterzuhüpfen und dabei sicher auf beiden Beinen zum Stehen zu kommen.</li>
<li>Das Kind ist in der Lage, kleinere Objekte präzise zu greifen und an einer anderen Stelle wieder abzusetzen.</li>
<li>Zwar ist gestaltendes Malen beim Kind noch nicht ausgeprägt; dennoch kommentiert es seine Malergebnisse durchdacht und wortreich. Kinder malen &#8222;Kopffüßler&#8220; (Figuren, die nur aus Kopf, Armen und Beinen bestehen).</li>
<li>Dem Kind macht es Freude, seinen Bezugspersonen zu helfen und es entwickelt immer mehr Interesse für die Tätigkeiten der Erwachsenen.</li>
</ul>
</div></div></div><div class="fusion-panel panel-default panel-0f9fce3626ac31e44 fusion-toggle-no-divider fusion-toggle-boxed-mode"><div class="panel-heading"><h4 class="panel-title toggle" id="toggle_0f9fce3626ac31e44"><a aria-expanded="false" aria-controls="0f9fce3626ac31e44" role="button" data-toggle="collapse" data-parent="#accordion-5073-2" data-target="#0f9fce3626ac31e44" href="#0f9fce3626ac31e44"><span class="fusion-toggle-icon-wrapper" aria-hidden="true"><i class="fa-fusion-box active-icon awb-icon-minus" aria-hidden="true"></i><i class="fa-fusion-box inactive-icon awb-icon-plus" aria-hidden="true"></i></span><span class="fusion-toggle-heading">Kinder im Alter von vier Jahren</span></a></h4></div><div id="0f9fce3626ac31e44" class="panel-collapse collapse " aria-labelledby="toggle_0f9fce3626ac31e44"><div class="panel-body toggle-content fusion-clearfix">
<ul>
<li>Das Kind ist in der Lage, ein Dreirad mit koordinierten Bewegungen der Beine und Arme zu steuern.</li>
<li>Es ist dazu fähig, einen Malstift zwischen den ersten drei Fingern der Hand zu halten.</li>
<li>Die W-Fragen (Wieso, weshalb, warum) werden vom Kind häufig eingesetzt; es zeigt Interesse an verschiedenen Zusammenhängen.</li>
<li>Das Kind versteht es grundsätzlich, dass bei gemeinsamen Spielen auch andere Kinder einmal an der Reihe sind.</li>
</ul>
</div></div></div><div class="fusion-panel panel-default panel-a76677bb10f200322 fusion-toggle-no-divider fusion-toggle-boxed-mode"><div class="panel-heading"><h4 class="panel-title toggle" id="toggle_a76677bb10f200322"><a aria-expanded="false" aria-controls="a76677bb10f200322" role="button" data-toggle="collapse" data-parent="#accordion-5073-2" data-target="#a76677bb10f200322" href="#a76677bb10f200322"><span class="fusion-toggle-icon-wrapper" aria-hidden="true"><i class="fa-fusion-box active-icon awb-icon-minus" aria-hidden="true"></i><i class="fa-fusion-box inactive-icon awb-icon-plus" aria-hidden="true"></i></span><span class="fusion-toggle-heading">Kinder im Alter von fünf Jahren</span></a></h4></div><div id="a76677bb10f200322" class="panel-collapse collapse " aria-labelledby="toggle_a76677bb10f200322"><div class="panel-body toggle-content fusion-clearfix">
<ul>
<li>Das Kind kann Treppen freihändig, im Wechselschritt und ohne große Mühen bewältigen.</li>
<li>Bei Bastelarbeiten beherrscht das Kind einfache Vorgänge wie etwa sauberes Ausschneiden mit einer Kinderschere.</li>
<li>Die Rollenspiele des Kindes fallen immer detaillierter aus. Zudem beginnt das Interesse für Konstruktionsspiele mit Bauelementen.</li>
<li>Das Kind kann Regeln beim gemeinsamen Spiel mit anderen Kindern befolgen. Äußerungen emotionaler Art können vom Kind verstanden werden und es kann angemessen darauf reagieren, beispielsweise trösten oder helfen (Empathie, Frustrationstoleranz).</li>
</ul>
</div></div></div></div></div><div class="fusion-text fusion-text-16"><p>In diesem Artikel hat man sich auf ein paar markante Beispiele konzentriert. Eine vollständigere Auflistung der Grenzsteine in der Entwicklung eines Kindes sind folgend zu finden: <a href="https://www.stiftungnetz.ch/entwicklung-des-kindes/">https://www.stiftungnetz.ch/entwicklung-des-kindes/</a></p>
</div><div class="fusion-text fusion-text-17"><h3>Tipps für Eltern, wie sich die Entwicklung des Kindes unterstützen lässt</h3>
<p>Den eigenen Nachwuchs bei den einzelnen <strong>Entwicklungsphasen</strong> zu begleiten, ist nicht nur faszinierend, sondern bisweilen auch anstrengend, da jedes Kind einzigartig ist und sich auf seine eigene Weise im eigenen Tempo entwickelt. Eine Beschleunigung der Entwicklung durch die Eltern ist zwar nicht möglich; möglich ist es aber, das Kind durch vielseitige <strong>Erfahrungsmöglichkeiten</strong> dazu anzuregen, die eigene Welt selbstsicher und voller gesunder Neugier zu entdecken und immer geschickter im Umgang mit dem eigenen Körper und seiner Umwelt zu werden. Dies erlaubt es, dass das Kind recht früh selbstständig werden kann.</p>
<p>Doch genau dieser Schritt hin zur kindlichen <strong>Selbstständigkeit</strong> fällt vielen Eltern nicht einfach. Zum einen werden die Kleinen ja „so schnell groß“ und das Gefühl, gebraucht zu werden, verringert sich für die Eltern mit jedem weiteren Entwicklungsschritt. Zum anderen wollen Eltern ihren Nachwuchs natürlich so gut wie möglich beschützen. Es ist daher immer ein schmaler Grat zwischen der Obhut durch die Eltern und der Freiheit, das Kind selbstständig werden zu lassen und seine eigene Welt selbstständig zu entdecken.</p>
</div><div class="fusion-text fusion-text-18"><h3>Das Stärken vom Nachwuchs als fester Bestandteil des Alltags</h3>
<p>Eltern als Familie bilden für ein Kind eine sichere Grundlage, von der es sich aus die Welt entdecken lässt. Mit einer <strong>soliden Familie als Heimat</strong> lernt das Kind, seine Grenzen und Fähigkeiten zu erproben &#8211; stets in dem Wissen, dass die Familie ein sicherer Ort des Rückzugs bedeutet. Innerhalb der Familie kann ein Kind lernen, was Gemeinschaft bedeutet, Rücksicht auf andere Menschen nehmen und soziale Fähigkeiten entwickeln.</p>
<p>Das Stärken von Kindern &#8211; vor allem hinsichtlich ihrer <strong>psychischen Entwicklung</strong> &#8211; ist ein alltäglich stattfindender Prozess. Dieser geschieht im Rahmen einer kindgerechten Erziehung, beim gemeinsamen Spielen, durch Zuwendung und Aufmerksamkeit sowie einem respektvollen Umgang miteinander. Auch das Setzen von <strong>Regeln und Grenzen</strong> bedeutet, Kinder im Alltag zu stärken.</p>
</div><div class="fusion-text fusion-text-19"><h3>Fazit</h3>
<p>Kinder sind dann dazu in der Lage, ein <strong>geistiges, körperliches und seelisches Wohlbefinden</strong> zu entfalten, wenn zum einen <strong>Grundbedürfnisse</strong> (Schlaf, Pflege und Nahrung) und zum anderen <strong>emotionale Bedürfnisse</strong> (Schutz, Inspiration und Zuwendung) zuverlässig und einfühlsam erfüllt werden. Dieses Wohlbefinden wiederum ist für eine gesunde Entwicklung eines Kindes elementar wichtig. Natürlich stoßen Eltern bei all diesen Anforderungen im Alltag mit ihren Kind immer wieder an ihre Grenzen. Sehr tröstlich ist jedoch die Tatsache, dass Kinder keine perfekten Eltern brauchen oder wollen. Sie sehnen sich nach Vater und Mutter, auf die sie sich jederzeit verlassen können. Sie sehnen sich nach Eltern, die sie mit ihren individuellen Schwächen und Stärken annehmen und jederzeit einen sicheren Zufluchtsort bieten. All dies ist nicht nur für eine <strong>gesunde Entwicklung</strong> eines Kindes förderlich, sondern auch für das Entstehen einer <strong>vertrauensvollen Beziehung</strong> zwischen Eltern und dem Nachwuchs.</p>
</div><div class="fusion-sep-clear"></div><div class="fusion-separator fusion-full-width-sep" style="margin-left: auto;margin-right: auto;margin-top:20px;margin-bottom:30px;width:100%;"><div class="fusion-separator-border sep-single sep-solid" style="--awb-height:20px;--awb-amount:20px;border-color:#e0dede;border-top-width:2px;"></div></div><div class="fusion-sep-clear"></div><div class="fusion-text fusion-text-20"><p><strong>Quellen:</strong></p>
<p><a href="https://www.kreis-mettmann.de/media/custom/2023_2689_1.PDF?1394455553" target="_blank" rel="noopener noreferrer">https://www.kreis-mettmann.de/media/custom/2023_2689_1.PDF?1394455553</a></p>
<p><a href="https://www.kindergesundheit-info.de/themen/entwicklung/psychische-gesundheit/entwicklung-foerdern/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">https://www.kindergesundheit-info.de/themen/entwicklung/psychische-gesundheit/entwicklung-foerdern/</a></p>
<p><a href="https://www.stiftungnetz.ch/entwicklung-des-kindes/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">https://www.stiftungnetz.ch/entwicklung-des-kindes/</a></p>
<p><a href="https://www.dbl-ev.de/logopaedie/normale-entwicklung/allgemeine-kindliche-entwicklung/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">https://www.dbl-ev.de/logopaedie/normale-entwicklung/allgemeine-kindliche-entwicklung/</a></p>
</div><div class="fusion-sep-clear"></div><div class="fusion-separator fusion-full-width-sep" style="margin-left: auto;margin-right: auto;margin-top:10px;margin-bottom:-10px;width:100%;"><div class="fusion-separator-border sep-single sep-solid" style="--awb-height:20px;--awb-amount:20px;border-color:#e0dede;border-top-width:2px;"></div></div><div class="fusion-sep-clear"></div><div class="fusion-clearfix"></div></div></div></div></div>
<p>Der Beitrag <a href="https://familienhilfe-mit-system.de/familie-eltern-kinder/die-entwicklungsstadien-eines-kindes/">Ist mein Kind normal? Die Entwicklung eines Kindes</a> erschien zuerst auf <a href="https://familienhilfe-mit-system.de">Familienhilfe mit System - FamSys GmbH</a>.</p>
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		<title>Streit in der Pubertät mit dem Nachwuchs</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Marco Breitenstein]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 17 Jul 2020 06:07:55 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Eltern & Kind]]></category>
		<category><![CDATA[Psychologie]]></category>
		<category><![CDATA[Ratgeber]]></category>
		<category><![CDATA[Erziehung]]></category>
		<category><![CDATA[Jugendliche]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ist soviel Streit (noch) normal? Mehr oder weniger scherzhaft wird die Pubertät auch gerne als Zeit beschrieben, in der die Eltern schwierig werden: jeden Tag Streit und Zoff. In diesem eher als humoristisch zu begreifenden Satz steckt jedoch mehr Wahrheit als man zunächst vielleicht glauben mag, denn für den Teenager in der Pubertät scheint  [...]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://familienhilfe-mit-system.de/familie-eltern-kinder/streit-in-der-pubertaet-mit-dem-nachwuchs/">Streit in der Pubertät mit dem Nachwuchs</a> erschien zuerst auf <a href="https://familienhilfe-mit-system.de">Familienhilfe mit System - FamSys GmbH</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="fusion-fullwidth fullwidth-box fusion-builder-row-6 nonhundred-percent-fullwidth non-hundred-percent-height-scrolling" style="--awb-background-position:left top;--awb-border-sizes-top:0px;--awb-border-sizes-bottom:0px;--awb-border-sizes-left:0px;--awb-border-sizes-right:0px;--awb-border-radius-top-left:0px;--awb-border-radius-top-right:0px;--awb-border-radius-bottom-right:0px;--awb-border-radius-bottom-left:0px;--awb-padding-bottom:80px;--awb-flex-wrap:wrap;" ><div class="fusion-builder-row fusion-row"><div class="fusion-layout-column fusion_builder_column fusion-builder-column-5 fusion_builder_column_1_1 1_1 fusion-one-full fusion-column-first fusion-column-last" style="--awb-bg-size:cover;--awb-margin-bottom:40px;"><div class="fusion-column-wrapper fusion-flex-column-wrapper-legacy"><div class="fusion-text fusion-text-25"><h3>Ist soviel Streit (noch) normal?</h3>
<p>Mehr oder weniger scherzhaft wird die Pubertät auch gerne als Zeit beschrieben, in der die Eltern schwierig werden: jeden Tag Streit und Zoff. In diesem eher als humoristisch zu begreifenden Satz steckt jedoch mehr Wahrheit als man zunächst vielleicht glauben mag, denn für den Teenager in der Pubertät scheint es tatsächlich so, als seien die Eltern mit einem Mal strenger als gewohnt. Das bisher bequeme Miteinander scheint mächtig ins Bröckeln zu geraten und an Frieden statt Streit ist nicht zu denken. Doch keine Sorge: Dies muss <strong>kein Dauerzustand</strong> sein, wenn beide Seiten versuchen, den anderen zu verstehen. Dazu ist es von Seiten der Eltern natürlich wichtig, zu verstehen, was in der Pubertät passiert und wie sich das oftmals <strong>rebellische Verhalten des Nachwuchses</strong> und die Lust am Streit erklären lässt.</p>
</div><div class="fusion-text fusion-text-26"><h3>Was geschieht in der Pubertät?</h3>
<p>Die Pubertät ist eine Phase im Leben eines jungen Menschen, die eng verbunden mit <strong>körperlichen und psychologischen Veränderungen</strong> und <strong>Reifeprozessen</strong> einhergeht. Allgemein lässt sich der Beginn der Pubertät bei Jungen mit dem Einsetzen des Stimmbruchs und bei Mädchen mit dem Einsetzen der Menstruation bestimmen. Dies bedeutet also, dass die Pubertät bei jungen Menschen im Alter zwischen etwa elf und 14 Jahren einsetzt.</p>
<p>Wie Forscher an der Universität Basel anhand des Schlafverhaltens von Heranwachsenden herausgefunden haben, dauert die Pubertät bei Jugendlichen etwa fünf bis sechs Jahre. Spätestens als junger Erwachsener ist die Pubertät damit beendet.</p>
<h3>Typische Beispiele für Streit und Ärger in der Pubertät &#8211;<br />
und Strategien für genervte Eltern von pubertierenden Teenagern</h3>
</div><div class="accordian fusion-accordian" style="--awb-border-size:1px;--awb-icon-size:13px;--awb-content-font-size:16px;--awb-icon-alignment:left;--awb-hover-color:#f9f9f9;--awb-border-color:#cccccc;--awb-background-color:#ffffff;--awb-divider-color:#e0dede;--awb-divider-hover-color:#e0dede;--awb-icon-color:#ffffff;--awb-title-color:#92ae28;--awb-content-color:#646464;--awb-icon-box-color:#333333;--awb-toggle-hover-accent-color:#aac63f;--awb-title-font-family:&quot;Roboto Slab&quot;;--awb-title-font-weight:300;--awb-title-font-style:normal;--awb-title-font-size:15px;--awb-content-font-family:&quot;PT Sans&quot;;--awb-content-font-style:normal;--awb-content-font-weight:regular;"><div class="panel-group fusion-toggle-icon-boxed" id="accordion-5031-4"><div class="fusion-panel panel-default panel-f9796b271f2e7a5d6 fusion-toggle-no-divider fusion-toggle-boxed-mode"><div class="panel-heading"><h4 class="panel-title toggle" id="toggle_f9796b271f2e7a5d6"><a aria-expanded="false" aria-controls="f9796b271f2e7a5d6" role="button" data-toggle="collapse" data-parent="#accordion-5031-4" data-target="#f9796b271f2e7a5d6" href="#f9796b271f2e7a5d6"><span class="fusion-toggle-icon-wrapper" aria-hidden="true"><i class="fa-fusion-box active-icon awb-icon-minus" aria-hidden="true"></i><i class="fa-fusion-box inactive-icon awb-icon-plus" aria-hidden="true"></i></span><span class="fusion-toggle-heading">Problem 1: Loslösen von der elterlichen Bindung</span></a></h4></div><div id="f9796b271f2e7a5d6" class="panel-collapse collapse " aria-labelledby="toggle_f9796b271f2e7a5d6"><div class="panel-body toggle-content fusion-clearfix">
<p>„Meine Eltern sind voll peinlich“. Dies ist ein typischer Gedanke oder ausgesprochener Satz von vielen pubertierenden jungen Menschen. Während Kinder ihre Eltern häufig glorifizieren, ändert sich dies während der Pubertät abrupt. Die einstigen Kinder merken mit Beginn der Jugendzeit, dass auch ihre Eltern Fehler und Macken haben. Dazu kommt, dass Kinder aufgrund ihrer Abhängigkeit von den Eltern bedingungslos an sie gebunden sind. Eltern sind für ein Kind die Hauptbezugspersonen. Diese Bindung löst sich im Laufe der Pubertät jedoch immer mehr auf. Aus unmündigen Kindern werden selbstbewusste junge Erwachsene, die ihren eigenen Lebensweg einschlagen möchten. Die Eltern sind keine Helden mehr für den pubertierenden Jugendlichen. Wenn sie aber dennoch weiterhin auf ihrem autoritären Status bestehen, ist Ärger vorprogrammiert und der Jugendliche wird rebellieren, wogegen die Eltern dann am Ende machtlos sind, denn je mehr sie ihre Autorität untermauern wollen, umso mehr wird sich der junge Erwachsene dagegen auflehnen. Zugleich verlieren Eltern ihren Status als Hauptbezugspersonen. Der Jugendliche wendet sich für tiefgreifendere Gespräche eher an Altersgenossen. Somit haben Eltern das Gefühl, dass ihnen ihr Kind mehr und mehr entgleitet.</p>
<p><strong>Strategie für Eltern:</strong></p>
<p>Während der Pubertät erleben viele Eltern das Gefühl von Liebes- und Kontrollverlust. Die beste Strategie dagegen ist es, diesen Verlust nicht persönlich zu nehmen, sondern als einen Baustein eines notwendigen Ablösungsprozesses zu begreifen.</p>
</div></div></div><div class="fusion-panel panel-default panel-e33473878432b4f6c fusion-toggle-no-divider fusion-toggle-boxed-mode"><div class="panel-heading"><h4 class="panel-title toggle" id="toggle_e33473878432b4f6c"><a aria-expanded="false" aria-controls="e33473878432b4f6c" role="button" data-toggle="collapse" data-parent="#accordion-5031-4" data-target="#e33473878432b4f6c" href="#e33473878432b4f6c"><span class="fusion-toggle-icon-wrapper" aria-hidden="true"><i class="fa-fusion-box active-icon awb-icon-minus" aria-hidden="true"></i><i class="fa-fusion-box inactive-icon awb-icon-plus" aria-hidden="true"></i></span><span class="fusion-toggle-heading">Problem 2: Massive Stimmungsschwankungen</span></a></h4></div><div id="e33473878432b4f6c" class="panel-collapse collapse " aria-labelledby="toggle_e33473878432b4f6c"><div class="panel-body toggle-content fusion-clearfix">
<p>Während der Pubertät wird der Hormonhaushalt des jungen Menschen kräftig durcheinandergewirbelt. Dies ist auch wichtig, denn schließlich soll irgendwann aus der ehemals kleinen Tochter eine erwachsene Frau werden und aus dem süßen Stammhalter ein erwachsener Mann. Dieses Durcheinander der Hormone ist während der Pubertät typisch, bringt jedoch häufige Stimmungsschwankungen mit sich. Diese Stimmungsschwankungen lassen sich jedoch nicht nur auf innere Ursachen, wie ein Ungleichgewicht im Hormonhaushalt, zurückführen, denn auch äußere Umstände sind hierfür verantwortlich. So sehen sich junge Menschen großen Entwicklungsaufgaben gegenüber. Im Laufe der Pubertät wachsen sie immer weiter aus der behüteten Familie heraus. Dies kann zu Verwirrung und auch Ängsten führen.</p>
<p><strong>Strategie für Eltern:</strong></p>
<p>Am besten nimmt man als Eltern die Stimmungsschwankungen und ihre Auswirkungen auf das eigene Gemüt nicht persönlich, sondern sieht den Grund in den erwähnten inneren und äußeren Ursachen, die schuld an den Stimmungsschwankungen sind. Ebenfalls hilfreich kann es sein, auf die schlechte Laune des Nachwuchses mal mit liebevollem Humor und offenen Fragen zu reagieren. Aber Achtung: Dies bedeutet nicht, den Jugendlichen übermäßig aufs Korn oder nicht ernstzunehmen. Auch wenn Eltern eine Vermutung haben, welche Laus dem Jugendlichen über die Leber gelaufen sein mag, ist es besser, diese Vermutung zunächst für sich zu behalten und den Jugendlichen ganz unvoreingenommen von seinen Problemen erzählen zu lassen. Wenn der Teenager jedoch nicht darüber reden möchte, hilft es nicht, weiter auf eine Antwort zu drängen. Es ist das gute Recht des Jugendlichen, über bestimmte Dinge eben nicht mit den Eltern reden zu wollen. Die &#8211; selbstverständlich &#8211; schwierige Herausforderung für Eltern ist es, dies zu akzeptieren und darauf zu warten, dass der Teenager den Eltern sein Herz doch noch irgendwann von sich aus ausschüttet.</p>
</div></div></div><div class="fusion-panel panel-default panel-2e4a773de359372a6 fusion-toggle-no-divider fusion-toggle-boxed-mode"><div class="panel-heading"><h4 class="panel-title toggle" id="toggle_2e4a773de359372a6"><a aria-expanded="false" aria-controls="2e4a773de359372a6" role="button" data-toggle="collapse" data-parent="#accordion-5031-4" data-target="#2e4a773de359372a6" href="#2e4a773de359372a6"><span class="fusion-toggle-icon-wrapper" aria-hidden="true"><i class="fa-fusion-box active-icon awb-icon-minus" aria-hidden="true"></i><i class="fa-fusion-box inactive-icon awb-icon-plus" aria-hidden="true"></i></span><span class="fusion-toggle-heading">Problem 3: Wenn das Wort der Eltern keinen Wert mehr zu haben scheint</span></a></h4></div><div id="2e4a773de359372a6" class="panel-collapse collapse " aria-labelledby="toggle_2e4a773de359372a6"><div class="panel-body toggle-content fusion-clearfix">
<p>Während jedes Wort aus dem Freundeskreis als gesetzt zu gelten scheint, haben Eltern kaum mehr etwas im Leben des Jugendlichen zu melden. Jeder gut gemeinte Ratschlag &#8211; Stichwort: „Das weiß ich aus eigener Erfahrung &#8211; prallt am wachsenden „Pubertätspanzer“ ab. Auch wenn die Ratschläge noch so sehr von Herzen kommen, so muss jeder Mensch im Leben seine eigenen Erfahrungen sammeln. Dies mag wie eine Binsenweisheit klingen, hat aber für beinahe jeden pubertierenden Jugendlichen Gültigkeit.</p>
<p>Häufig ist die Bindung zu den besten Freunden und vor allem zum ersten Partner so stark wie früher zu den Eltern. Dies ist es, dass diese Beziehungen auch derart besonders macht. Jugendliche erwarten von ihrem ersten Freund bzw. der ersten Freundin ähnliche bzw. dieselbe Zuneigung und Geborgenheit, die sie als Kinder von ihren Eltern erhalten haben. Dass dies einfach nicht möglich ist, müssen sie durch eigene Erfahrung merken. Solche Enttäuschungen zählen zum Reifeprozess.</p>
<p><strong>Strategie für Eltern:</strong></p>
<p>Weniger eine Strategie als vielmehr Aufgabe der Eltern ist es, pubertierenden Jugendlichen eine Rückzugsmöglichkeit von den Schwierigkeiten des Lebens zu bieten. Die Tränen der Enttäuschung trocknen am besten bei verständnisvollen Eltern, die nicht die Moralkeule schwingen à la „Ich hatte doch gleich gesagt, dass das nicht funktionieren wird“ oder „Ich habe es Dir doch gesagt, dass er oder sie nicht der richtige Partner für Dich ist.“</p>
</div></div></div><div class="fusion-panel panel-default panel-52f8b619b5d082937 fusion-toggle-no-divider fusion-toggle-boxed-mode"><div class="panel-heading"><h4 class="panel-title toggle" id="toggle_52f8b619b5d082937"><a aria-expanded="false" aria-controls="52f8b619b5d082937" role="button" data-toggle="collapse" data-parent="#accordion-5031-4" data-target="#52f8b619b5d082937" href="#52f8b619b5d082937"><span class="fusion-toggle-icon-wrapper" aria-hidden="true"><i class="fa-fusion-box active-icon awb-icon-minus" aria-hidden="true"></i><i class="fa-fusion-box inactive-icon awb-icon-plus" aria-hidden="true"></i></span><span class="fusion-toggle-heading">Problem 4: Hat der Teenager den falschen Umgang?</span></a></h4></div><div id="52f8b619b5d082937" class="panel-collapse collapse " aria-labelledby="toggle_52f8b619b5d082937"><div class="panel-body toggle-content fusion-clearfix">
<p>Teenager orientieren sich an ihren Altersgenossen und suchen sich in ihrer Clique Vorbilder. Es ist nicht mehr der Vater oder die Mutter, die als Idol verehrt wird &#8211; dies ist vollkommen normal und gehört mit zum bereits angesprochenen Ablösungsprozess des Kindes von seinen Eltern.</p>
<p>Wenn man als Eltern nun den Eindruck hat, dass das Kind einen falschen Umgang pflegt, dann ist es nicht hilfreich, den Freundeskreis des Nachwuchses pauschal zu verdammen. Viel sinnvoller ist es, bestimmte Verhaltensweisen der Clique kritisch anzusprechen. Dadurch vermeidet man eine Abwehrreaktion des Kindes, das seine „neue“ Familie natürlich schützen und verteidigen möchte. Die Kritik der Eltern sollte also nicht pauschal ausfallen. Beherzigt man dies, dann regt man den Teenager zum eigenen Reflektieren über das Verhalten seiner Freunde an und die Chance, dass sich der Nachwuchs von sich aus von bestimmten Personen distanziert, wächst. Ein Umgangsverbot &#8211; so gut und umsichtig es von den Eltern auch gemeint ist &#8211; hingegen wird unter Umständen lediglich dafür sorgen, dass der Reiz des Verbotenen siegt und sich der Teenager heimlich mit der Clique treffen wird, getreu der Devise „Jetzt erst recht“.</p>
<p><strong>Strategie für Eltern:</strong></p>
<p>Keine Sorge, die Zeit vor der Pubertät ist nicht aus dem Denken des Nachwuchses gelöscht, also alle Werte und Umgangsnormen, die man dem Sohn oder der Tochter über viele Jahre mühsam beigebracht hat &#8211; auch wenn dies in der heißen Phase der Pubertät nicht den Anschein haben mag. Eltern sind während dieser Zeit am besten sparsam mit pauschaler Kritik und versuchen stattdessen besser, den Teenie auf bestimmte Verhaltensweisen der Clique aufmerksam zu machen, sodass der Nachwuchs selbst zum Nachdenken darüber angeregt wird.</p>
<p>Sollte Sohn oder Tochter jedoch in kriminelle Gruppen abgleiten, spätestens dann sollten Eltern Rat und Unterstützung bei Erziehungsberatungsstellen suchen.</p>
</div></div></div><div class="fusion-panel panel-default panel-8e1b690eaa18dc8f3 fusion-toggle-no-divider fusion-toggle-boxed-mode"><div class="panel-heading"><h4 class="panel-title toggle" id="toggle_8e1b690eaa18dc8f3"><a aria-expanded="false" aria-controls="8e1b690eaa18dc8f3" role="button" data-toggle="collapse" data-parent="#accordion-5031-4" data-target="#8e1b690eaa18dc8f3" href="#8e1b690eaa18dc8f3"><span class="fusion-toggle-icon-wrapper" aria-hidden="true"><i class="fa-fusion-box active-icon awb-icon-minus" aria-hidden="true"></i><i class="fa-fusion-box inactive-icon awb-icon-plus" aria-hidden="true"></i></span><span class="fusion-toggle-heading">Problem 5: Streitpunkt erste große Liebe</span></a></h4></div><div id="8e1b690eaa18dc8f3" class="panel-collapse collapse " aria-labelledby="toggle_8e1b690eaa18dc8f3"><div class="panel-body toggle-content fusion-clearfix">
<p>Früher oder später ist es auch beim Nachwuchs soweit: Die Hormone spielen verrückt und Schmetterlinge machen sich breit im Bauch von Tochter oder Sohnemann. Die erste große Liebe ist im Leben eines jeden Menschen etwas ganz Besonderes &#8211; auch für die Eltern des Teenagers. Auf einmal ist es nicht mehr der Vater, der Platz Eins im Herzen der Tochter belegt oder die treu liebsorgende Mutter, die ihre Felle in Sachen Verwöhnen und Versorgen beim Sohnemann davonschwimmen sieht.</p>
<p><strong>Strategie für Eltern:</strong></p>
<p>Am besten erinnern sich Eltern zurück an die Zeit, als sie selbst Teenager waren und die ersten großen Gefühle mit ihrer ersten Liebe entdeckt haben. Verlieben und Liebe bedeutet stets, sich auf ein Abenteuer einzulassen und Erfahrungen zu sammeln. Das ist für den Reifeprozess vom Kind zum Jugendlichen bzw. jungen Erwachsenen hin sehr bedeutsam.</p>
<p>Wenn Eltern dies berücksichtigen, bleiben sie für den Jugendlichen auch weiterhin ein wertvoller und geschätzter Gesprächspartner auf Augenhöhe  &#8211; auch in Liebesfragen.</p>
</div></div></div></div></div><div class="fusion-text fusion-text-27"><h3>Und wenn es doch mal kracht: Die Streitqualität ist entscheidend</h3>
<p>Auch wenn Eltern darüber stöhnen: Streit in der Pubertät ist nicht nur völlig normal, sondern auch <strong>wichtig für eine starke Persönlichkeit</strong> des Teenagers. US-amerikanische Studien konnten belegen, dass Streit mit den Eltern während der Pubertät positiv auf verschiedene Facetten der heranwachsenden Persönlichkeit auswirken, beispielsweise in Sachen Meinungsbildung oder dem Vertreten des eigenen Standpunktes in Auseinandersetzungen und Diskussionen. Laut der Studie führt Streit mit den Eltern auch dazu, dass Jugendliche weniger anfällig für negative Einflüsse, wie etwa Alkohol, Zigaretten oder Drogen sind. Bei allem Motzen über Regeln der Eltern ist jedoch die Streitqualität wichtig. <strong>Dauerhaftes Nörgeln und Quengeln nervt beide Seiten.</strong> Viel konstruktiver sind Streitgespräche, in denen die Teenager ihre Eltern mit <a href="https://familienhilfe-mit-system.de/soziales/sei-ein-esel-konflikte-richtig-austragen/">sachlichen Argumenten</a> von ihrer Meinung überzeugen möchten.</p>
<h3>Tipp zum Schluss:</h3>
<p>Bitte bei allem Ärger über das rebellische Verhalten des Teenagers nicht vergessen, dass die Pubertät letztlich auch für ihn eine der schwierigsten Phasen seines Lebens bedeutet. Manche Dinge dürfen Eltern auch einfach mit einem Augenzwinkern hinnehmen, ohne sich persönlich vom Verhalten des Nachwuchses angegriffen zu fühlen.</p>
</div><div class="fusion-sep-clear"></div><div class="fusion-separator fusion-full-width-sep" style="margin-left: auto;margin-right: auto;margin-top:20px;margin-bottom:30px;width:100%;"><div class="fusion-separator-border sep-single sep-solid" style="--awb-height:20px;--awb-amount:20px;border-color:#e0dede;border-top-width:2px;"></div></div><div class="fusion-sep-clear"></div><div class="fusion-text fusion-text-28"><p><strong>Quellen:</strong></p>
<p><a href="https://www.fr.de/wissen/zoff-eltern-staerkt-teenager-11366445.html#:~:text=Kommen%20Teenager%20in%20die%20Pubert%C3%A4t,Streit%20kann%20die%20Heranwachsenden%20st%C3%A4rken.&amp;text=Familien%20mit%20Teenagern%20kennen%20das,das%20andere%2C%20die%20T%C3%BCren%20knallen." target="_blank" rel="noopener noreferrer">https://www.fr.de/</a></p>
<p><a href="https://www.sueddeutsche.de/leben/serie-konflikte-in-der-pubertaet-wenn-die-eltern-nur-noch-nerven-1.2331953-2" target="_blank" rel="noopener noreferrer">https://www.sueddeutsche.de/</a></p>
<p><a href="https://www.rundschau-online.de/ratgeber/familie/schimpfen--schreien--schmollen-wie-streite-ich-richtig-mit-meinem-teenager--24952814" target="_blank" rel="noopener noreferrer">https://www.rundschau-online.de/</a></p>
</div><div class="fusion-sep-clear"></div><div class="fusion-separator fusion-full-width-sep" style="margin-left: auto;margin-right: auto;margin-top:10px;margin-bottom:-10px;width:100%;"><div class="fusion-separator-border sep-single sep-solid" style="--awb-height:20px;--awb-amount:20px;border-color:#e0dede;border-top-width:2px;"></div></div><div class="fusion-sep-clear"></div><div class="fusion-clearfix"></div></div></div></div></div>
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		<title>Familienurlaub in Corona-Zeiten</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Marco Breitenstein]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 02 Jul 2020 17:00:37 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Eltern & Kind]]></category>
		<category><![CDATA[Ratgeber]]></category>
		<category><![CDATA[Erziehung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Welche Möglichkeiten gibt es für Familienurlaub in Corona-Zeiten? (Stand: 08.07.2020) Das Jahr 2020 wird allen in Erinnerung bleiben, denn als normal kann dank Corona (Covid-19) nahezu nichts bezeichnet werden. Kontaktsperren, Maskenpflicht, und noch einiges mehr, machen nicht nur Erwachsenen, sondern besonders auch den Kindern zu schaffen. Nicht nur, dass sie monatelang ihre Freunde im  [...]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="fusion-fullwidth fullwidth-box fusion-builder-row-8 nonhundred-percent-fullwidth non-hundred-percent-height-scrolling" style="--awb-background-position:left top;--awb-border-sizes-top:0px;--awb-border-sizes-bottom:0px;--awb-border-sizes-left:0px;--awb-border-sizes-right:0px;--awb-border-radius-top-left:0px;--awb-border-radius-top-right:0px;--awb-border-radius-bottom-right:0px;--awb-border-radius-bottom-left:0px;--awb-padding-bottom:80px;--awb-flex-wrap:wrap;" ><div class="fusion-builder-row fusion-row"><div class="fusion-layout-column fusion_builder_column fusion-builder-column-7 fusion_builder_column_1_1 1_1 fusion-one-full fusion-column-first fusion-column-last" style="--awb-bg-size:cover;--awb-margin-bottom:40px;"><div class="fusion-column-wrapper fusion-flex-column-wrapper-legacy"><div class="fusion-text fusion-text-34"><h3><strong>Welche Möglichkeiten gibt es für Familienurlaub in Corona-Zeiten? </strong>(Stand: 08.07.2020)</h3>
<p>Das Jahr 2020 wird allen in Erinnerung bleiben, denn als normal kann dank <strong>Corona (Covid-19)</strong> nahezu nichts bezeichnet werden. Kontaktsperren, Maskenpflicht, und noch einiges mehr, machen nicht nur Erwachsenen, sondern besonders auch den Kindern zu schaffen. Nicht nur, dass sie monatelang ihre Freunde im Kindergarten und der Schule nicht sehen konnten, auch die <strong>Urlaubsplanung</strong> verläuft nach anderen Regeln.</p>
<p>Während mittlerweile die <strong>weltweiten Reisewarnungen zum Teil aufgehoben</strong> wurden, stellen sich Eltern die Frage, wie die Kinder in den Ferien zu bespaßen sind. Während viele Erwachsene in Deutschland bleiben, entscheidet sich eine Mehrzahl den Flieger zu nehmen und ins Ausland zu jetten. Zu den Staaten der Europäischen Union, die Urlauber aufnehmen, gehören beispielsweise Großbritannien, Island, die Schweiz oder Liechtenstein.</p>
</div><div class="fusion-text fusion-text-35"><h3>Alternativen zum Ausland</h3>
<p>Wer auf Nummer sicher gehen möchte, bleibt in diesem Jahr in Deutschland, es gibt diverse Möglichkeiten mit Kindern einen schönen Urlaub zu verbringen. Eine davon wäre ein Campingplatz, egal ob im Zelt oder mit dem Wohnmobil. Campingplätze gibt es in nahezu sämtlichen Regionen, spezielle Highlights für Kinder sind aber natürlich Plätze, die Besonderes zu bieten haben: außergewöhnliche Unterkunftsarten wie Blockhäuser, Tipis oder sogar ein Baumhaus. Camping bedeutet auf jeden Fall: Flexibilität und Naturverbundenheit.</p>
<p>Auch Zoos, Wildparks oder Museen haben ihre Türen wieder geöffnet. Natürlich bieten sich spontane Möglichkeiten an wie eine Schnitzeljagd oder eine Reise ins nächste Waldbad. Wie wäre es statt Familienurlaub in Corona-Zeiten mit einer Sightseeing-Tour durch die eigene Stadt? Langweilig? Das muss nicht sein, denn pfiffige Eltern können es durchaus schaffen, diese Tour spannend und lehrreich zu gestalten.</p>
</div><div class="fusion-text fusion-text-36"><h3>Angst vor einer zweiten Welle?</h3>
<p>Natürlich geht jeder Mensch mit seiner Angst anders um. Die einen sind übervorsichtig, während die anderen alles nicht so ernst zu nehmen scheinen. Fakt ist: die Pandemie stellt jeden vor gewisse An- und Herausforderungen die es zu bewältigen gilt.</p>
<p>Einigen Experten zufolge ist im Herbst mit einer zweiten Corona-Welle zu rechnen, andere angesehene Virologen sind der Auffassung, dass der Herbst keine zweite Welle bringen wird, sondern das lediglich mit einem Wiederaufflammen zu rechnen sein wird.</p>
<p>Bei diesem Kriterium spielt das Wetter eine maßgebliche Rolle, denn laut Untersuchungen mindern höhere Temperaturen die Gefahr durch das Virus. Experten mutmaßen, dass es wahrscheinlich zu Hotspot-Ausbrüchen kommen kann, auch mit Personen, die ihren eigenen Krankheitsverlauf nicht einmal mitbekommen.</p>
</div><div class="fusion-text fusion-text-37"><h3>Urlaub trotz Corona – billig oder teuer?</h3>
<p>Einer Studie zufolge müssen Urlauber in Deutschland mehr Geld auf den Tisch legen, als in anderen Jahren. Der Grund liegt auf der Hand, denn während viele noch nicht wussten, ob sie überhaupt in den Urlaub fahren können, hat viele gleich gebucht, als etliche Reisewarnungen aufgehoben wurden.</p>
<p>Für Familienurlaub in Corona-Zeiten ist an Nord- und Ostsee ist kaum noch ein Zimmer zu bekommen und wenn ist dies in der Regel um mindestens 30 % teurer als vor der Pandemie. Es gibt jedoch auch Städte, darunter zum Beispiel Nürnberg und Kiel, bei denen eine Nacht im Durchschnitt weniger kostet, als vor Corona.</p>
<p>Teurer wird es auf auf den Balearen, Touristen müssen mit mehr als 19 % Erhöhungen rechnen. Günstiger wird Gran Canaria, hier sinken die Preise um 10% und auch Teneriffa kann angesteuert werden, die Kosten sinken um mehr als die Hälfte des Vorjahres.</p>
</div><div class="fusion-text fusion-text-38"><h3>Sichere Planung kaum möglich</h3>
<p>Eine sichere Urlaubsplanung für das Jahr 2020 ist kaum möglich und wenn, dann relativ schwierig zu meistern. Reisen im Inland gibt es mit Einschränkungen, bei Auslandsreisen hängt es vom eigentlichen Reiseziel ab. Diejenigen, die sich unsicher sind, können sich mit dem auswärtigen Amt in Verbindung setzen, hier wird zudem informiert, welche Einschränkungen im jeweiligen Land vorliegen.</p>
<p>Dass das Corona Virus einen erheblichen Einfluss auf den Sommerurlaub hat, ist unweigerlich Fakt. Durch Einreisebeschränkungen sind die Menschen bei der Wahl eines Urlaubsziels nicht nur deutlich eingeschränkt, hinzu kommt die Angst nach genügend Hygiene und anderen Vorschriften. Eine Flucht vor der hiesigen Situation ist also kaum möglich. Für alle anderen, die sich ein Jahr ohne Auslandsaufenthalt nicht vorstellen können, ist sicheres Reisen laut Tourismusforscher möglich. Allerdings müssen sich die Personen ohne Wenn und Aber an sämtliche Regeln und Maßnahmen halten.</p>
<p>Die meisten Menschen jedoch wollen in diesem Jahr mit dem Auto in den Urlaub. Hoffen wir einfach mal, dass der Urlaub nicht im Stau auf der Autobahn endet.</p>
</div><div class="fusion-sep-clear"></div><div class="fusion-separator fusion-full-width-sep" style="margin-left: auto;margin-right: auto;margin-top:30px;margin-bottom:-10px;width:100%;"><div class="fusion-separator-border sep-single sep-solid" style="--awb-height:20px;--awb-amount:20px;border-color:#e0dede;border-top-width:2px;"></div></div><div class="fusion-sep-clear"></div><div class="fusion-clearfix"></div></div></div></div></div>
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		<title>Die Gefahr der Parentifizierung</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Marco Breitenstein]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 29 Jun 2020 20:05:44 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Eltern & Kind]]></category>
		<category><![CDATA[Psychologie]]></category>
		<category><![CDATA[Erziehung]]></category>
		<category><![CDATA[Familie]]></category>
		<category><![CDATA[Jugendliche]]></category>
		<category><![CDATA[Kinder]]></category>
		<category><![CDATA[Kinderschutz]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Parentifizierung – Fürsorge, Sorge und Hass Der Begriff der Parentifizierung existiert seit Jahrzehnten in der Familientherapie, und weiteren tiefenpsychologischen Behandlungstechniken. Häufig entsteht die sogenannte Parentifizierung zwischen Eltern und Kindern, wobei Letztere die Rolle der Eltern übernehmen, und es zwangsläufig zur Überforderung dieser Kinder kommen muss. Die Ergebnisse sind:   kindliche Spontanität geht verloren  [...]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="fusion-fullwidth fullwidth-box fusion-builder-row-10 nonhundred-percent-fullwidth non-hundred-percent-height-scrolling" style="--awb-background-position:left top;--awb-border-sizes-top:0px;--awb-border-sizes-bottom:0px;--awb-border-sizes-left:0px;--awb-border-sizes-right:0px;--awb-border-radius-top-left:0px;--awb-border-radius-top-right:0px;--awb-border-radius-bottom-right:0px;--awb-border-radius-bottom-left:0px;--awb-padding-bottom:80px;--awb-flex-wrap:wrap;" ><div class="fusion-builder-row fusion-row"><div class="fusion-layout-column fusion_builder_column fusion-builder-column-9 fusion_builder_column_1_1 1_1 fusion-one-full fusion-column-first fusion-column-last" style="--awb-bg-blend:overlay;--awb-bg-size:cover;--awb-margin-bottom:40px;"><div class="fusion-column-wrapper fusion-flex-column-wrapper-legacy"><div class="fusion-text fusion-text-43"><h2><strong>Parentifizierung – Fürsorge, Sorge und Hass</strong></h2>
<p>Der Begriff der <strong>Parentifizierung</strong> existiert seit <em>Jahrzehnten</em> in der Familientherapie, und weiteren tiefenpsychologischen Behandlungstechniken. Häufig entsteht die sogenannte Parentifizierung zwischen Eltern und Kindern, wobei Letztere die Rolle der Eltern übernehmen, und es zwangsläufig zur Überforderung dieser Kinder kommen muss. Die Ergebnisse sind:</p>
</div><div class="fusion-sep-clear"></div><div class="fusion-separator fusion-full-width-sep" style="margin-left: auto;margin-right: auto;margin-top:10px;margin-bottom:10px;width:100%;"></div><div class="fusion-sep-clear"></div><ul style="--awb-iconcolor:#ff356b;--awb-line-height:23.8px;--awb-icon-width:23.8px;--awb-icon-height:23.8px;--awb-icon-margin:9.8px;--awb-content-margin:33.6px;--awb-circlecolor:#aac63f;--awb-circle-yes-font-size:12.32px;" class="fusion-checklist fusion-checklist-6 fusion-checklist-default type-icons"><li class="fusion-li-item" style="--awb-circlecolor:#d62a69;--awb-iconcolor:#e52454;"><span class="icon-wrapper circle-yes"><i class="fusion-li-icon fa-angle-double-right fas" aria-hidden="true"></i></span><div class="fusion-li-item-content">
<p>kindliche Spontanität geht verloren</p>
</div></li><li class="fusion-li-item" style=""><span class="icon-wrapper circle-yes"><i class="fusion-li-icon fa-angle-double-right fas" aria-hidden="true"></i></span><div class="fusion-li-item-content">
<p>Lebhaftigkeit und Sorglosigkeit sind verschwunden</p>
</div></li><li class="fusion-li-item" style="--awb-circlecolor:#ff4977;--awb-iconcolor:#bf002f;"><span class="icon-wrapper circle-yes"><i class="fusion-li-icon fa-angle-double-right fas" aria-hidden="true"></i></span><div class="fusion-li-item-content">
<p>jhgffhkjghjkjhkljhkljh</p>
</div></li></ul><div class="fusion-sep-clear"></div><div class="fusion-separator fusion-full-width-sep" style="margin-left: auto;margin-right: auto;margin-top:10px;margin-bottom:10px;width:100%;"></div><div class="fusion-sep-clear"></div><div class="fusion-text fusion-text-44"><p>Auf ein Kind kann dieser Zustand ungeahnte negative Folgen haben, denn nicht selten kommt es zu <strong>Essstörungen, Depressionen oder  somatischen Beschwerden</strong>. Eine Parentifizierung wird daher als ein <strong>Risikofaktor für psychische Erkrankungen</strong> angesehen, die sich, unter Umständen, bis in das Erwachsenenalter hinziehen kann.</p>
<h3><strong>Wenn Kinder zu Eltern werden</strong></h3>
<p>Bei der Parentifizierung, auch <strong>Parentifikation</strong> genannt, muss in zwei Kategorien unterschieden werden. Die <strong>natürliche Parentifizierung</strong> findet statt, wenn Eltern alt werden und ihre Kinder Pflege und Fürsorge übernehmen. Werden allerdings <strong>Kinder in die Erwachsenenrollen gezwungen</strong>, weil Eltern zum Beispiel nicht in der Lage sind ihr eigenes Leben verantwortlich zu führen &#8211; sei es durch Depressionen, Drogenkonsum, Alkohol oder anderes &#8211; ist dies eine, im schlimmsten Fall, kindeswohlgefährdende Parentifizierung.</p>
<p>In der Konsequenz  ist eine <strong>kindgerechte Lebensführung nicht mehr möglich</strong>: Hobbies, Freunde und unbeschwertes Spielen bleiben zwangsläufig auf der Strecke, für emotionale Momente hat ein Kind dann kaum mehr einen Raum.</p>
<p>Hilfreich ist es, wenn Eltern ihren <strong>Kindern Streßsituationen ersparen</strong>, denn rund 82 % der Kinder fühlen sich mit ihren täglichen Aufgaben stark überlastet. Von der Parentifizierung, in der Kinder die Rolle der Eltern übernehmen, sind größtenteils Kinder mit einem depriviertem Hintergrund betroffen. Es gibt durchaus Kinder, die nicht nur Behördengänge erledigen müssen, sondern sich auch um Geschwister kümmern und dazu noch den Haushalt managen.</p>
<p>Studien zufolge, glauben rund 87 % der Eltern nicht, ihre Kinder dabei zu überfordern. Wichtig ist, dass diese Eltern ein gewisses Feingefühl entwickeln müssen für das, was ihre Kinder speziell benötigen um nicht überfordert zu werden.</p>
<p>Die Wege aus dieser Krise sind nicht einfach, denn nicht immer ist dieses Verhalten für Aussenstehende leicht zu erkennen. Es bedarf einer familiären Aussprache, in der offen über bestehende Probleme gesprochen wird. Hier kann ein Mediator oder ein Sozialarbeiter weiterhelfen, der diese Gespräche leitet und unterstützt.</p>
<h3><strong>Instrumentelle und emotionale Parentifizierung</strong></h3>
<p>Experten unterscheiden zwischen zwei unterschiedlichen Arten einer Parentifizierung. Die <strong>instrumentelle Parentifizierung</strong> beispielsweise lässt ein Kind Aufgaben, welche eigentlich Angelegenheiten der Eltern sind, übernehmen. Hierzu gehören unter anderem:</p>
</div><ul style="--awb-line-height:23.8px;--awb-icon-width:23.8px;--awb-icon-height:23.8px;--awb-icon-margin:9.8px;--awb-content-margin:33.6px;--awb-circlecolor:#aac63f;--awb-circle-yes-font-size:12.32px;" class="fusion-checklist fusion-checklist-7 fusion-checklist-default type-icons"><li class="fusion-li-item" style=""><span class="icon-wrapper circle-yes"><i class="fusion-li-icon fa-angle-double-right fas" aria-hidden="true"></i></span><div class="fusion-li-item-content">
<p>Erziehung und /oder Versorgung von jüngeren Geschwistern</p>
</div></li><li class="fusion-li-item" style=""><span class="icon-wrapper circle-yes"><i class="fusion-li-icon fa-angle-double-right fas" aria-hidden="true"></i></span><div class="fusion-li-item-content">
<p>Pflege eines Angehörigen</p>
</div></li><li class="fusion-li-item" style=""><span class="icon-wrapper circle-yes"><i class="fusion-li-icon fa-angle-double-right fas" aria-hidden="true"></i></span><div class="fusion-li-item-content">
<p>Versorgung psychisch kranker Personen</p>
</div></li></ul><div class="fusion-sep-clear"></div><div class="fusion-separator fusion-full-width-sep" style="margin-left: auto;margin-right: auto;margin-top:10px;margin-bottom:10px;width:100%;"></div><div class="fusion-sep-clear"></div><div class="fusion-text fusion-text-45"><p>Des Weiteren gibt es die <strong>emotionale Parentifizierung</strong>. Hierbei üben Kinder etwa die <strong>Rolle eines Beraters</strong> aus. Beispiele sind:</p>
</div><div class="fusion-sep-clear"></div><div class="fusion-separator fusion-full-width-sep" style="margin-left: auto;margin-right: auto;margin-top:10px;margin-bottom:10px;width:100%;"></div><div class="fusion-sep-clear"></div><ul style="--awb-line-height:23.8px;--awb-icon-width:23.8px;--awb-icon-height:23.8px;--awb-icon-margin:9.8px;--awb-content-margin:33.6px;--awb-circlecolor:#aac63f;--awb-circle-yes-font-size:12.32px;" class="fusion-checklist fusion-checklist-8 fusion-checklist-default type-icons"><li class="fusion-li-item" style=""><span class="icon-wrapper circle-yes"><i class="fusion-li-icon fa-angle-double-right fas" aria-hidden="true"></i></span><div class="fusion-li-item-content">
<p>ein Kind wird zu einer Art Partnerersatz</p>
</div></li><li class="fusion-li-item" style=""><span class="icon-wrapper circle-yes"><i class="fusion-li-icon fa-angle-double-right fas" aria-hidden="true"></i></span><div class="fusion-li-item-content">
<p>Kindern wird die Rolle eines Mediators zugeschrieben</p>
</div></li><li class="fusion-li-item" style=""><span class="icon-wrapper circle-yes"><i class="fusion-li-icon fa-angle-double-right fas" aria-hidden="true"></i></span><div class="fusion-li-item-content">
<p>Kinder sollen zwischen Elternteilen vermitteln</p>
</div></li><li class="fusion-li-item" style=""><span class="icon-wrapper circle-yes"><i class="fusion-li-icon fa-angle-double-right fas" aria-hidden="true"></i></span><div class="fusion-li-item-content">
<p>ein Kind soll sich zwischen den Elternteilen entscheiden</p>
</div></li></ul><div class="fusion-sep-clear"></div><div class="fusion-separator fusion-full-width-sep" style="margin-left: auto;margin-right: auto;margin-top:10px;margin-bottom:10px;width:100%;"></div><div class="fusion-sep-clear"></div><div class="fusion-text fusion-text-46"><p>Kinder können relativ schnell in die <strong>Rolle eines Vertrauten</strong> rutschen. Einige werden für den Fortbestand einer Beziehung eingespannt, andere wiederum sollen für einen Partner Partei ergreifen. Es existieren auch Fälle, in denen Kinder das erreichen sollen, was die Eltern wollten, es jedoch nicht umsetzen konnten. Hierzu gehören vielleicht eine steile Karriere oder ein anderer Lebenstraum, der nicht in Erfüllung ging.</p>
<p>Eine Parentifizierung ist auf jeden Fall eine <strong>Gefahr für Kinder</strong>, da sie damit vollkommen überfordert sind, gleiches gilt im übrigen auch für Jugendliche. Kinder sind weder Berater noch Partner und doch kommt es häufig zu dieser Rollenumkehr, so wird zum Beispiel eine Tochter zur Partnerin oder im schlimmsten Fall sogar zur (Ersatz)Mutter. Diese Rollenzuschreibungen werden in sehr seltenen Fällen explizit erteilt, sondern schleichen sich mit der Zeit langsam ein.</p>
<p>Der Begriff der Parentifizierung (lateinisch für parentes: Eltern, und facere:  machen) existiert seit rund 40 Jahren. Während diese in früheren Zeiten vor allen Dingen nur wahrgenommen wurde, wird heute versucht, familientherapeutisch dagegen vorzugehen.</p>
<h3><strong>Darum kann es für Kinder problematisch werden</strong></h3>
<p>Als selbstverständlich gilt es, dass Kinder, je älter sie werden, leichte Tätigkeiten im Haushalt ausführen, diese Methodik dient nicht nur den Eltern, sondern sind positiv für die eigene Selbstständigkeitsentwicklung des Betreffenden. Entscheidend bei diesem Faktor ist jedoch, dass Freiheiten und Entwicklungsmöglichkeiten nicht eingeschränkt werden und das Kind dafür auch entsprechende Anerkennung erhält.</p>
<p>Anders verhält es sich bei Kindern, die zu viele elterliche Aufgaben, oder sogar eine Elternrolle ganz, übernehmen müssen.Sollten Kinder selbständig eine Erwachsenenrolle übernehmen wollen, ist dieses nicht abwertend zu betrachten, für jedes Kind ist jedoch wichtig, einfach nur Kind sein zu dürfen und ein gesundes Selbstwertgefühl aufbauen zu können.</p>
</div><div class="fusion-clearfix"></div></div></div></div></div>
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		<title>Die Aufgaben einer sozialpädagogische Familienhilfe (SPFH)</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Marco Breitenstein]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 19 Jun 2020 17:55:29 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Eltern & Kind]]></category>
		<category><![CDATA[Ratgeber]]></category>
		<category><![CDATA[Rechtliches]]></category>
		<category><![CDATA[Erziehung]]></category>
		<category><![CDATA[Familie]]></category>
		<category><![CDATA[Jugendamt]]></category>
		<category><![CDATA[Jugendliche]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Was macht eigentlich eine sozialpädagogische Familienhilfe (SPFH)? Eine sozialpädagogische Familienhilfe (SPFH) ist eine Maßnahme, die Familien in problematischen Situationen unterstützend zur Seite stehen soll. Doch was sind eigentlich die Aufgaben einer solchen sozialpädagogischen Familienhilfe, welche Ziele verfolgt sie und wo liegen die Grenzen dieser Maßnahme? Rechtliche Grundlage der SPFH Geregelt sind die gesetzlichen Grundlagen  [...]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="fusion-fullwidth fullwidth-box fusion-builder-row-12 nonhundred-percent-fullwidth non-hundred-percent-height-scrolling" style="--awb-background-position:left top;--awb-border-sizes-top:0px;--awb-border-sizes-bottom:0px;--awb-border-sizes-left:0px;--awb-border-sizes-right:0px;--awb-border-radius-top-left:0px;--awb-border-radius-top-right:0px;--awb-border-radius-bottom-right:0px;--awb-border-radius-bottom-left:0px;--awb-padding-bottom:80px;--awb-flex-wrap:wrap;" ><div class="fusion-builder-row fusion-row"><div class="fusion-layout-column fusion_builder_column fusion-builder-column-11 fusion_builder_column_1_1 1_1 fusion-one-full fusion-column-first fusion-column-last" style="--awb-bg-size:cover;--awb-margin-bottom:40px;"><div class="fusion-column-wrapper fusion-flex-column-wrapper-legacy"><div class="fusion-text fusion-text-52"><h3><strong>Was macht eigentlich eine sozialpädagogische Familienhilfe (SPFH)?</strong></h3>
<p>Eine <strong>sozialpädagogische Familienhilfe</strong> (SPFH) ist eine Maßnahme, die Familien in problematischen Situationen unterstützend zur Seite stehen soll. Doch was sind eigentlich die Aufgaben einer solchen sozialpädagogischen Familienhilfe, welche Ziele verfolgt sie und wo liegen die Grenzen dieser Maßnahme?</p>
<h3>Rechtliche Grundlage der SPFH</h3>
<p>Geregelt sind die gesetzlichen Grundlagen für eine SPFH im <strong>SGB VIII</strong> im Abschnitt „Hilfe zur Erziehung, Eingliederungshilfe für seelisch behinderte Kinder und Jugendliche, Hilfe für junge Volljährige“. Es handelt sich bei der SPFH um ein <strong>Regelangebot der Jugendhilfe</strong>. Verankert ist die SPFH in <strong>Paragraph 31 des SGB VIII</strong>: „Sozialpädagogische Familienhilfe soll durch intensive Betreuung und Begleitung Familie in ihren Erziehungsaufgaben, bei der Bewältigung von Alltagsproblemen, der Lösung von Konflikten und Krisen sowie im Kontakt mit Ämtern und Institutionen unterstützen und Hilfe zur Selbsthilfe geben. Sie ist in der Regel auf längere Dauer angelegt und erfordert die Mitarbeit der Familie.“</p>
<h3>Drei wesentliche Merkmale der SPFH</h3>
</div><ul style="--awb-size:15px;--awb-line-height:25.5px;--awb-icon-width:25.5px;--awb-icon-height:25.5px;--awb-icon-margin:10.5px;--awb-content-margin:36px;--awb-circlecolor:#aac63f;--awb-circle-yes-font-size:13.2px;" class="fusion-checklist fusion-checklist-10 fusion-checklist-default type-icons"><li class="fusion-li-item" style=""><span class="icon-wrapper circle-yes"><i class="fusion-li-icon fa-angle-double-right fas" aria-hidden="true"></i></span><div class="fusion-li-item-content">
<p>Die SPFH richtet sich an die ganze Familie.</p>
</div></li><li class="fusion-li-item" style=""><span class="icon-wrapper circle-yes"><i class="fusion-li-icon fa-angle-double-right fas" aria-hidden="true"></i></span><div class="fusion-li-item-content">
<p>Die SPFH hat aufsuchenden Charakter und findet vor allem in der Wohnung der Familie statt.</p>
</div></li><li class="fusion-li-item" style=""><span class="icon-wrapper circle-yes"><i class="fusion-li-icon fa-angle-double-right fas" aria-hidden="true"></i></span><div class="fusion-li-item-content">
<p>Die SPFH erstreckt sich nicht nur auf erzieherische Themen, sondern auf sämtliche Aspekte der Familie, beispielsweise auf die Beziehungen der Familienmitglieder untereinander, auf die Tages- und Wochenstrukturen, auf die Finanzen und die Wohnsituation.</p>
</div></li></ul><div class="fusion-sep-clear"></div><div class="fusion-separator fusion-full-width-sep" style="margin-left: auto;margin-right: auto;margin-top:20px;margin-bottom:30px;width:100%;"><div class="fusion-separator-border sep-single sep-solid" style="--awb-height:20px;--awb-amount:20px;border-color:#e0dede;border-top-width:1px;"></div></div><div class="fusion-sep-clear"></div><div class="fusion-text fusion-text-53"><h3>Wer kann eine SPFH in Anspruch nehmen?</h3>
<p>Die sozialpädagogische Familienhilfe bildet eine <strong>Hilfe zur Erziehung</strong>. Als Kostenträger kommt daher nur das Jugendamt infrage. Anträge auf Familienhilfe müssen daher stets an das Jugendamt gerichtet werden. Der Antrag kann entweder direkt beim Jugendamt oder über einen freien Träger der Jugendhilfe gestellt werden.</p>
<p>In Anspruch nehmen können eine SPFH sowohl <strong>Familien als auch Alleinerziehende mit Kindern bzw. Jugendlichen</strong>. Das Angebot der SPFH beantragen dürfen auch Minderjährige mit Kindern sowie Jugendliche und junge Erwachsene, bei denen ein Bedarf an Unterstützung und Betreuung gegeben ist. Ob ein solcher Unterstützungsbedarf vorhanden ist, wird nach Antrag vom Jugendamt geprüft.</p>
<h3>Aufgaben der SPFH</h3>
<p>Eine SPFH ist ein Angebot des Jugendamtes und stellt eine <strong>aufsuchende und familienbezogene Hilfe</strong> dar. In der Regel basiert sie auf <strong>Freiwilligkeit</strong>, kann jedoch in bestimmten Situationen auch vom Jugendamt zwingend vorgeschrieben werden. Betreut werden durch eine SPFH vor allem Familien mit einem schwachen Einkommensniveau, niedrigen Bildungsabschlüssen und einer hohen Verschuldung. Grundsätzlich steht eine SPFH aber Familien aus sämtlichen Bevölkerungsschichten offen.</p>
<p>Ganz allgemein zählt es zur Aufgabe der SPFH, Familien zu betreuen und diese <strong>bei ihren alltäglichen Problemen zu unterstützen</strong>. Ziel ist es, die <strong>Familien zu stärken</strong> und insbesondere das <strong>Wohl der Kinder zu sichern</strong>. Wenn bei einer Familie die Fremdunterbringung eines Kindes in einem Heim im Raum steht, sollte diese Maßnahme nach Möglichkeit vermieden werden. Aus diesem Grund ist die <strong>Reintegration der Kinder innerhalb der Familie</strong> eine wichtige Aufgabe der SPFH. Da jede Familie und jedes Lebensumfeld verschieden ist, erarbeitet die SPFH &#8211; nach Möglichkeit gemeinsam &#8211; mit der jeweiligen Familie individuelle Ziele, die erreicht werden sollen.</p>
<h3>Zentrale Aufgabe: Ressourcen erkennen und nutzen</h3>
<p>Die SPFH verfolgt ihrem Verständnis nach den <strong>Ansatz der Hilfe zur Selbsthilfe</strong>. Aus diesem Grund legt die SPFH großen Wert auf <strong>ressourcenorientiertes Handeln</strong>. Hierbei geht es also darum, an den jeweiligen Stärken der Familien anzuknüpfen und zu prüfen, wie diese Ressourcen von der Familie genutzt werden. Die jeweiligen Ressourcen sind genauso unterschiedlich und individuell wie die Mitglieder der Familie. Aus diesem Grund müssen diese in jedem Fall einzeln betrachtet werden.</p>
<h3>Ist eine SPFH eine Art Haushaltshilfe?</h3>
<p>Eine SPFH ist zuerst einmal <strong>keine Haushaltshilfe oder „Putzfrau“</strong>. Sie hat vielmehr die Aufgabe, die Eltern dabei zu unterstützen, einen geregelten Tagesablauf umzusetzen. Hierzu zählt es auch, die Führung des Haushalts zu organisieren. Umgesetzt wird die Haushaltsführung dann aber von den Eltern und nicht von der Fachkraft. Ziel der Maßnahme ist es, den <strong>Tagesablauf innerhalb der Familie</strong> so zu strukturieren, dass alle Pflichten und notwendigen Erledigungen durch die Familie umgesetzt werden, sodass kein Mitglied der Familie „auf der Strecke bleibt“.</p>
<h3>Typische Herausforderungen für die SPFH</h3>
<p>In den meisten Fällen ist die Freiwilligkeit der Maßnahme ein wesentliches Merkmal der SPFH. Wenn die Maßnahme jedoch vom Jugendamt angeordnet wird, kann in entsprechenden Fällen die SPFH wie eine aufgezwängte Hilfe wirken. Um eine optimale Hilfe durchführen zu können, ist die SPFH dennoch auf die <strong>Freiwilligkeit und entsprechende Motivation der Familienmitglieder</strong> angewiesen.</p>
<p>Ebenso herausfordernd in der Praxis ist es für die SPFH, ein <strong>geeignetes Verhältnis zwischen Nähe und Distanz und Hilfe und Kontrolle</strong> zu finden &#8211; vor allem vor dem Hintergrund, dass die SPFH Einblicke in die privatesten Dinge der Familie erhält, beispielsweise in deren finanzielle Situation. Aufgrund dieser <strong>Alltagsnähe</strong> ist es für die SPFH sehr wichtig, eine <strong>professionelle Ebene</strong> beizubehalten und sich gegenüber der Familie möglichst <strong>wertfrei</strong> zu verhalten.</p>
</div><div class="fusion-text fusion-text-54"><h3>Verschiedene Phasen und Ende der SPFH</h3>
<p>In der alltäglichen Praxis existieren unterschiedliche Phasen im Rahmen der SPFH. Die fünf Phasen lassen sich unterscheiden in eine Entscheidungsphase für eine SPFH, eine Phase der Orientierung, eine Hauptphase, eine Phase der Ablösung und in manchen Fällen eine Phase der Nachbetreuung.</p>
</div><div class="accordian fusion-accordian" style="--awb-border-size:1px;--awb-icon-size:13px;--awb-content-font-size:16px;--awb-icon-alignment:left;--awb-hover-color:#f9f9f9;--awb-border-color:#cccccc;--awb-background-color:#ffffff;--awb-divider-color:#e0dede;--awb-divider-hover-color:#e0dede;--awb-icon-color:#ffffff;--awb-title-color:#92ae28;--awb-content-color:#646464;--awb-icon-box-color:#333333;--awb-toggle-hover-accent-color:#aac63f;--awb-title-font-family:&quot;Roboto Slab&quot;;--awb-title-font-weight:300;--awb-title-font-style:normal;--awb-title-font-size:15px;--awb-content-font-family:&quot;PT Sans&quot;;--awb-content-font-style:normal;--awb-content-font-weight:regular;"><div class="panel-group fusion-toggle-icon-boxed" id="accordion-4649-6"><div class="fusion-panel panel-default panel-e92908049dca54525 fusion-toggle-no-divider fusion-toggle-boxed-mode"><div class="panel-heading"><h4 class="panel-title toggle" id="toggle_e92908049dca54525"><a aria-expanded="false" aria-controls="e92908049dca54525" role="button" data-toggle="collapse" data-target="#e92908049dca54525" href="#e92908049dca54525"><span class="fusion-toggle-icon-wrapper" aria-hidden="true"><i class="fa-fusion-box active-icon awb-icon-minus" aria-hidden="true"></i><i class="fa-fusion-box inactive-icon awb-icon-plus" aria-hidden="true"></i></span><span class="fusion-toggle-heading">Phase der Orientierung</span></a></h4></div><div id="e92908049dca54525" class="panel-collapse collapse " aria-labelledby="toggle_e92908049dca54525"><div class="panel-body toggle-content fusion-clearfix">
<p>Während dieser Phase geht es darum, die <strong>Grundlagen der Zusammenarbeit</strong> zwischen der SPFH und der Familie festzulegen. Auch sollen während dieser Phase <strong>bestehende Probleme abgeklärt</strong> werden. Die Familie und die SPFH werden sich in dieser Probephase gegenseitig kennen lernen und erste Beziehungen zueinander aufbauen. Während dieser Phase kann es durchaus vorkommen, dass entweder eine oder beide Parteien beschließen, die Hilfe nicht weiterzuführen, beispielsweise, wenn die Chemie zwischen beiden Seiten nicht stimmt.</p>
</div></div></div><div class="fusion-panel panel-default panel-a2aef8794200490c2 fusion-toggle-no-divider fusion-toggle-boxed-mode"><div class="panel-heading"><h4 class="panel-title toggle" id="toggle_a2aef8794200490c2"><a aria-expanded="false" aria-controls="a2aef8794200490c2" role="button" data-toggle="collapse" data-target="#a2aef8794200490c2" href="#a2aef8794200490c2"><span class="fusion-toggle-icon-wrapper" aria-hidden="true"><i class="fa-fusion-box active-icon awb-icon-minus" aria-hidden="true"></i><i class="fa-fusion-box inactive-icon awb-icon-plus" aria-hidden="true"></i></span><span class="fusion-toggle-heading">Hauptphase</span></a></h4></div><div id="a2aef8794200490c2" class="panel-collapse collapse " aria-labelledby="toggle_a2aef8794200490c2"><div class="panel-body toggle-content fusion-clearfix">
<p>Während dieser Phase erfolgt eine <strong>intensive Begleitung der Familie</strong> durch die SPFH, um die zuvor festgelegten Ziele konkret zu verfolgen. Beiderseits wichtig sind hierbei <strong>Transparenz, Wertschätzung und Offenheit</strong>. Auf diese Weise erhält die SPFH notwendige Einblicke in bestehende<strong> Situations- und Beziehungsmuster</strong> und kann auf dieser Grundlage zu positiven Veränderungen anregen bzw. beitragen.</p>
</div></div></div><div class="fusion-panel panel-default panel-78cae7515800078ca fusion-toggle-no-divider fusion-toggle-boxed-mode"><div class="panel-heading"><h4 class="panel-title toggle" id="toggle_78cae7515800078ca"><a aria-expanded="false" aria-controls="78cae7515800078ca" role="button" data-toggle="collapse" data-target="#78cae7515800078ca" href="#78cae7515800078ca"><span class="fusion-toggle-icon-wrapper" aria-hidden="true"><i class="fa-fusion-box active-icon awb-icon-minus" aria-hidden="true"></i><i class="fa-fusion-box inactive-icon awb-icon-plus" aria-hidden="true"></i></span><span class="fusion-toggle-heading">Phase der Ablösung</span></a></h4></div><div id="78cae7515800078ca" class="panel-collapse collapse " aria-labelledby="toggle_78cae7515800078ca"><div class="panel-body toggle-content fusion-clearfix">
<p>In dieser Phase gilt es, die <strong>erreichten Ziele zu stabilisieren</strong> und den Kontakt nach und nach abzubauen, um den folgenden Abschied für beide Seiten zu erleichtern.</p>
<p>Als beendet gilt eine SPFH dann, wenn die zuvor festgelegten Ziele zwischen dem Familienhelfer und der Familie erreicht worden sind.</p>
</div></div></div></div></div><div class="fusion-text fusion-text-55"><h3>Vor- und Nachteile einer SPFH</h3>
<p>Die Familienhilfe im Sinne einer SPFH ist nicht unumstritten &#8211; insbesondere bei den betreuten Familien. Immerhin lässt sich die SPFH der Jugendhilfe zuordnen und liegt damit im Zuständigkeitsbereich des Jugendamtes, welches sich ohnehin immer wieder mit zahlreichen Vorurteilen konfrontiert sieht. Doch was sind eigentlich ganz konkret die Vor- und Nachteile einer SPFH?</p>
</div><div class="fusion-tabs fusion-tabs-2 classic nav-is-justified horizontal-tabs icon-position-left mobile-mode-accordion" style="--awb-title-border-radius-top-left:0px;--awb-title-border-radius-top-right:0px;--awb-title-border-radius-bottom-right:0px;--awb-title-border-radius-bottom-left:0px;--awb-inactive-color:#f6f6f6;--awb-background-color:#ffffff;--awb-border-color:#e2e2e2;--awb-active-border-color:#aac63f;"><div class="nav"><ul class="nav-tabs nav-justified" role="tablist"><li class="active" role="presentation"><a class="tab-link" data-toggle="tab" role="tab" aria-controls="tab-2c92390b622a2deb233" aria-selected="true" id="fusion-tab-prospfh" href="#tab-2c92390b622a2deb233"><h4 class="fusion-tab-heading"><i class="fontawesome-icon fa-thumbs-up fas" aria-hidden="true" style="font-size:13px;"></i>Pro SPFH</h4></a></li><li role="presentation"><a class="tab-link" data-toggle="tab" role="tab" aria-controls="tab-cd8cdd6738a2c67c97a" aria-selected="false" tabindex="-1" id="fusion-tab-contraspfh" href="#tab-cd8cdd6738a2c67c97a"><h4 class="fusion-tab-heading"><i class="fontawesome-icon fa-thumbs-down fas" aria-hidden="true" style="font-size:13px;"></i>Contra SPFH</h4></a></li></ul></div><div class="tab-content"><div class="nav fusion-mobile-tab-nav"><ul class="nav-tabs nav-justified" role="tablist"><li class="active" role="presentation"><a class="tab-link" data-toggle="tab" role="tab" aria-controls="tab-2c92390b622a2deb233" aria-selected="true" id="mobile-fusion-tab-prospfh" href="#tab-2c92390b622a2deb233"><h4 class="fusion-tab-heading"><i class="fontawesome-icon fa-thumbs-up fas" aria-hidden="true" style="font-size:13px;"></i>Pro SPFH</h4></a></li></ul></div><div class="tab-pane fade fusion-clearfix in active" role="tabpanel" tabindex="0" aria-labelledby="fusion-tab-prospfh" id="tab-2c92390b622a2deb233">
<p>Die SPFH verfolgt einen <strong>ganzheitlichen Ansatz</strong>. Dies bedeutet also, dass möglichst sämtliche problematischen Situationen der Familien erkannt und <strong>in ihren Wechselwirkungen verstanden</strong> werden sollen. Die Maßnahme ist dabei vollständig auf die individuelle Lebenswelt der jeweiligen Familie ausgerichtet. Vorteilhaft an einer SPFH ist überdies eine <strong>intensive Betreuung</strong> und ein <strong>langfristiges Hilfekonzept</strong>. Gestaltet wird die Maßnahme <strong>individuell nach einem Hilfeplan</strong>, der ganz genau an die Bedürfnisse der Familie angelegt ist. Letzten Endes soll durch eine Familienhilfe eine <strong>Fremdunterbringung von Kindern vermieden</strong> werden, was die Familie vor dieser drastischen Maßnahme schützen soll.</p>
</div><div class="nav fusion-mobile-tab-nav"><ul class="nav-tabs nav-justified" role="tablist"><li role="presentation"><a class="tab-link" data-toggle="tab" role="tab" aria-controls="tab-cd8cdd6738a2c67c97a" aria-selected="false" tabindex="-1" id="mobile-fusion-tab-contraspfh" href="#tab-cd8cdd6738a2c67c97a"><h4 class="fusion-tab-heading"><i class="fontawesome-icon fa-thumbs-down fas" aria-hidden="true" style="font-size:13px;"></i>Contra SPFH</h4></a></li></ul></div><div class="tab-pane fade fusion-clearfix" role="tabpanel" tabindex="0" aria-labelledby="fusion-tab-contraspfh" id="tab-cd8cdd6738a2c67c97a">
<p>Eine SPFH ist nur für Familien möglich, die entsprechenden <strong>Bedarf beim Jugendamt angemeldet</strong> haben und deren <strong>Antrag vom Jugendamt bewilligt</strong> wurde. Der Erfolg der SPFH ist in höchstem Maße von der <strong>Motivation aller Familienmitglieder</strong> abhängig. Sie kann daher nur erfolgreich sein, wenn sämtliche Beteiligten an einer Veränderung der Lebenssituation sowie der problematischen Faktoren interessiert sind. Da der Bedarf an einer solchen Maßnahme kontinuierlich ansteigt, der Einsatz von Personal jedoch stagniert, ergeben sich daraus <strong>häufig lange Wartezeiten für Familien</strong>.</p>
</div></div></div><div class="fusion-sep-clear"></div><div class="fusion-separator fusion-full-width-sep" style="margin-left: auto;margin-right: auto;width:100%;"><div class="fusion-separator-border sep-single sep-solid" style="--awb-height:20px;--awb-amount:20px;border-color:#e0dede;border-top-width:2px;"></div></div><div class="fusion-sep-clear"></div><div class="fusion-text fusion-text-56"><h3>Weiterführende Links und Quellen:</h3>
<p><a href="https://www.anwalt.org/jugendhilfe/" target="_blank" rel="noopener">https://www.anwalt.org/jugendhilfe/</a></p>
<p><a href="https://www.kindererziehung.com/gesundheit/familienhilfe.php#:~:text=Kinder%2D%20und%20Jugendhilfe,-%C2%A7%2031%20Sozialp%C3%A4dagogische&amp;text=Sozialp%C3%A4dagogische%20Familienhilfe%20soll%20durch%20intensive,und%20Hilfe%20zur%20Selbsthilfe%20geben." target="_blank" rel="noopener noreferrer">https://www.kindererziehung.com/</a></p>
<p><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Familienhilfe#:~:text=Diese%20Hilfe%20ist%20eine%20aufsuchende,auf%20Freiwilligkeit%20seitens%20der%20Familien.&amp;text=Allgemein%20ist%20es%20die%20Aufgabe,Wohl%20der%20Kinder%20gesichert%20werden." target="_blank" rel="noopener noreferrer">https://de.wikipedia.org/wiki/Familienhilfe</a></p>
<p><a href="https://fundk-bochum.de/familienpflege-spfh-und-betreuung.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">https://fundk-bochum.de/</a></p>
<p><a href="https://www.diakonie-mg.de/hilfe-und-beratung/erziehungshilfe/sozialpaedagogische-familienhilfe-/-erziehungsbeistandschaft-spfh-u-eb" target="_blank" rel="noopener noreferrer">https://www.diakonie-mg.de/</a></p>
<p><a href="http://www.bonn-jugendhilfe.de/sozialpaedagogische-familienhilfe/aufgaben.php" target="_blank" rel="noopener noreferrer">http://www.bonn-jugendhilfe.de/</a></p>
</div><div class="fusion-sep-clear"></div><div class="fusion-separator fusion-full-width-sep" style="margin-left: auto;margin-right: auto;margin-top:30px;margin-bottom:-10px;width:100%;"><div class="fusion-separator-border sep-single sep-solid" style="--awb-height:20px;--awb-amount:20px;border-color:#e0dede;border-top-width:2px;"></div></div><div class="fusion-sep-clear"></div><div class="fusion-clearfix"></div></div></div></div></div>
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		<title>Smartphone und Tablet für Kinder</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Marco Breitenstein]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 01 Feb 2020 19:48:32 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Eltern & Kind]]></category>
		<category><![CDATA[Ratgeber]]></category>
		<category><![CDATA[Erziehung]]></category>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="fusion-fullwidth fullwidth-box fusion-builder-row-14 nonhundred-percent-fullwidth non-hundred-percent-height-scrolling" style="--awb-background-position:left top;--awb-border-sizes-top:0px;--awb-border-sizes-bottom:0px;--awb-border-sizes-left:0px;--awb-border-sizes-right:0px;--awb-border-radius-top-left:0px;--awb-border-radius-top-right:0px;--awb-border-radius-bottom-right:0px;--awb-border-radius-bottom-left:0px;--awb-padding-bottom:80px;--awb-flex-wrap:wrap;" ><div class="fusion-builder-row fusion-row"><div class="fusion-layout-column fusion_builder_column fusion-builder-column-13 fusion_builder_column_1_1 1_1 fusion-one-full fusion-column-first fusion-column-last" style="--awb-bg-size:cover;--awb-margin-bottom:40px;"><div class="fusion-column-wrapper fusion-flex-column-wrapper-legacy"><div class="fusion-text fusion-text-61"><h3><strong>Hilfe, mein Kind möchte ein Smartphone / Tablet!</strong></h3>
<p>In der heutigen Zeit sind vermehrt Handys in Kinderhand zu sehen, dabei handelt es sich schon lange nicht mehr um Geräte zum bloßen telefonieren oder SMS schreiben. Die Geräte haben sich mittlerweile zu einer Art Statussymbol entwickelt und sind Gesprächsthema Nummer eins im Freundeskreis. Es soll leider immer das neueste <strong>Smartphone</strong> sein, eine dazugehörige <strong>&#8222;Datenflat&#8220;</strong> für unbegrenzten Surfspaß gehört obligatorisch mit auf die Wunschliste.</p>
<h3><strong>Handynutzung bei Kindern – wann ist der richtige Zeitpunkt?</strong></h3>
<p>Was jedoch ist für ein Kind gesund, ab wann sollte ein Tablet oder Smartphone angeschafft werden? In der <strong>Medienerziehung</strong> kommt es mit Fingerspitzengefühl für den &#8222;perfekten&#8220; Zeitpunkt an, denn Kinder unter 6 Jahren werden schließlich auch nicht allein zum Einkaufen geschickt. Eltern sollten explizit darauf achten, wann Kinder mit bestimmten Situationen selbständig umgehen können, eine klare Altersgrenze oder ein Mindestalter gibt es nicht.</p>
<p>Mit einem Smartphone ist es möglich, unterschiedliche Funktionen zu verbinden. Internet, Apps und Co. gehören dazu, aber Kinder benötigen Erfahrung mit dem Umgang und müssen auch hier angeleitet werden. Aus diesem Grund wird angeraten, erst ab etwa 10-11 Jahren ein Kind mit einem Handy auszustatten. Tipp für Eltern: ein Gerät auswählen, welches nicht nur über <strong>Sicherheitseinstellungen</strong> verfügt, sondern welches zudem mit einer <strong>Jugendschutz – App</strong> kompatibel ist oder solche Einstellungsoptionen anbietet, so können Inhalte und Nutzungszeiten individuell konfiguriert und altersgerecht angepasst werden.</p>
<p>Es muss nicht immer das neueste Handy sein, das Gerät sollte vielmehr zu den Bedürfnissen des jeweiligen Kindes passen. Weiterhin sollte der Nachwuchs damit umgehen können. Für den Umgang mit Geld und Finanzen ist es förderlich, wenn ein Kind weiß, welche Kosten so ein Gerät verursachen kann, es sollte sich zumindest in einem kleineren Umfang daran beteiligen.</p>
<p>Gemeinsame Nutzungsregeln sollten besprochen und im Idealfall auch schriftlich festgehalten werden. Diese Vereinbarung umfasst beispielsweise Punkte wie:</p>
</div><div class="fusion-sep-clear"></div><div class="fusion-separator fusion-full-width-sep" style="margin-left: auto;margin-right: auto;margin-top:10px;margin-bottom:10px;width:100%;"></div><div class="fusion-sep-clear"></div><ul style="--awb-size:15px;--awb-line-height:25.5px;--awb-icon-width:25.5px;--awb-icon-height:25.5px;--awb-icon-margin:10.5px;--awb-content-margin:36px;--awb-circlecolor:#aac63f;--awb-circle-yes-font-size:13.2px;" class="fusion-checklist fusion-checklist-13 fusion-checklist-default type-icons"><li class="fusion-li-item" style=""><span class="icon-wrapper circle-yes"><i class="fusion-li-icon fa-graduation-cap fas" aria-hidden="true"></i></span><div class="fusion-li-item-content">
<p>Verhalten</p>
</div></li><li class="fusion-li-item" style=""><span class="icon-wrapper circle-yes"><i class="fusion-li-icon fa-graduation-cap fas" aria-hidden="true"></i></span><div class="fusion-li-item-content">
<p>Sicherheit</p>
</div></li><li class="fusion-li-item" style=""><span class="icon-wrapper circle-yes"><i class="fusion-li-icon fa-graduation-cap fas" aria-hidden="true"></i></span><div class="fusion-li-item-content">
<p>Nutzungsdauer</p>
</div></li><li class="fusion-li-item" style=""><span class="icon-wrapper circle-yes"><i class="fusion-li-icon fa-graduation-cap fas" aria-hidden="true"></i></span><div class="fusion-li-item-content">
<p>Datenschutz</p>
</div></li><li class="fusion-li-item" style=""><span class="icon-wrapper circle-yes"><i class="fusion-li-icon fa-graduation-cap fas" aria-hidden="true"></i></span><div class="fusion-li-item-content">
<p>Downloads</p>
</div></li><li class="fusion-li-item" style=""><span class="icon-wrapper circle-yes"><i class="fusion-li-icon fa-graduation-cap fas" aria-hidden="true"></i></span><div class="fusion-li-item-content">
<p>Kosten</p>
</div></li></ul><div class="fusion-sep-clear"></div><div class="fusion-separator fusion-full-width-sep" style="margin-left: auto;margin-right: auto;margin-top:10px;margin-bottom:10px;width:100%;"></div><div class="fusion-sep-clear"></div><div class="fusion-text fusion-text-62"><p>Kinder sollten lernen, ein <strong>sicheres Passwort</strong> zu erstellen und dieses in regelmäßigen Abständen zu ändern, auch der Umgang mit den (einen) <strong>Daten, Privatsphäre und &#8222;Notfallverhalten&#8220;</strong> &#8211; zum Beispiel bei obszönen Inhalten oder <strong>Aufforderungen zu gefährlichen oder strafbaren Handlungen</strong> &#8211; müssen thematisiert und mit klaren Verhaltensregeln belegt werden.</p>
<p>So spannend ein neues Handy auch ist, <strong>Ruhezeiten</strong> sollen und müssen sein: das gemeinsame Essen, eine Stunde vor dem Schlafengehen oder die halben Ferien können solche Detox-Zeiten sein. Die handyfreie Zeit kann dann für gemeinsame Familienaktivitäten genutzt werden.</p>
<p>Da auch Kinder ein Recht auf <strong>Privatsphäre</strong> haben sollten Eltern nie heimlich in das Handy schauen, dies kann zu einem fatalen Vertrauensbruch führen &#8211; allerdings sollten sie das Gerät wiederum auch nicht ganz aus den Augen verlieren und das Handy immer einmal wieder zum Gesprächsthema machen. Bewährt hat sich ein offener, vertrauensvoller Umgang. Schauen sie ab und zu gemeinsam mit ihre Kind mal über das Handy und sprechen sie über eventuell kritische Inhalte. Lassen sie sich zeigen, was das Kind spielt und welche Social Media Kanäle es nutzt. Ehrliches Interesse statt reiner Kontrolle ist das Zauberwort!</p>
<h3><strong>Kinder und Handys – pro und contra</strong></h3>
<p>Wie bei allen anderen täglichen Dingen des Lebens, gibt es auch für Handynutzungen bei Kindern Vor- und Nachteile:</p>
</div><div class="fusion-sep-clear"></div><div class="fusion-separator fusion-full-width-sep" style="margin-left: auto;margin-right: auto;margin-top:10px;margin-bottom:10px;width:100%;"></div><div class="fusion-sep-clear"></div><div class="fusion-tabs fusion-tabs-4 classic nav-is-justified horizontal-tabs icon-position-left mobile-mode-accordion" style="--awb-title-border-radius-top-left:0px;--awb-title-border-radius-top-right:0px;--awb-title-border-radius-bottom-right:0px;--awb-title-border-radius-bottom-left:0px;--awb-inactive-color:#f6f6f6;--awb-background-color:#ffffff;--awb-border-color:#e2e2e2;--awb-active-border-color:#aac63f;"><div class="nav"><ul class="nav-tabs nav-justified" role="tablist"><li class="active" role="presentation"><a class="tab-link" data-toggle="tab" role="tab" aria-controls="tab-4c82c15fde42a107733" aria-selected="true" id="fusion-tab-vorteile" href="#tab-4c82c15fde42a107733"><h4 class="fusion-tab-heading">Vorteile</h4></a></li><li role="presentation"><a class="tab-link" data-toggle="tab" role="tab" aria-controls="tab-abc0aca6681f957499b" aria-selected="false" tabindex="-1" id="fusion-tab-nachteile" href="#tab-abc0aca6681f957499b"><h4 class="fusion-tab-heading">Nachteile</h4></a></li></ul></div><div class="tab-content"><div class="nav fusion-mobile-tab-nav"><ul class="nav-tabs nav-justified" role="tablist"><li class="active" role="presentation"><a class="tab-link" data-toggle="tab" role="tab" aria-controls="tab-4c82c15fde42a107733" aria-selected="true" id="mobile-fusion-tab-vorteile" href="#tab-4c82c15fde42a107733"><h4 class="fusion-tab-heading">Vorteile</h4></a></li></ul></div><div class="tab-pane fade fusion-clearfix in active" role="tabpanel" tabindex="0" aria-labelledby="fusion-tab-vorteile" id="tab-4c82c15fde42a107733">
<ul>
<li>Kinder sollten früher oder später den Umgang erlernen</li>
<li>eigene Kommunikation ist ungemein praktisch</li>
<li>Handy erfüllt eine Kontrollfunktion (im Notfalls sogar Ortungsfunktion)</li>
<li>Kontrollanrufe sind möglich</li>
<li>als Statussymbol erfüllt ein Handy  eine wichtige soziale Komponente</li>
<li>für Notfälle (Schule ist früher zu Ende, das Fahrrad hat einen Platten)</li>
</ul>
</div><div class="nav fusion-mobile-tab-nav"><ul class="nav-tabs nav-justified" role="tablist"><li role="presentation"><a class="tab-link" data-toggle="tab" role="tab" aria-controls="tab-abc0aca6681f957499b" aria-selected="false" tabindex="-1" id="mobile-fusion-tab-nachteile" href="#tab-abc0aca6681f957499b"><h4 class="fusion-tab-heading">Nachteile</h4></a></li></ul></div><div class="tab-pane fade fusion-clearfix" role="tabpanel" tabindex="0" aria-labelledby="fusion-tab-nachteile" id="tab-abc0aca6681f957499b">
<ul>
<li>Handys können direkte soziale Kontakte verhindern</li>
<li>Suchtgefahr</li>
<li>Anschaffungs – und Nutzungskosten</li>
<li>diverse andere Kommunikationsmöglichkeiten geraten in den Hintergrund</li>
<li>die Gefahr, mit fremden Personen zu kommunizieren</li>
<li>jugendgefährdende Inhalte (Gewalt, Pornografie)</li>
</ul>
</div></div></div><div class="fusion-sep-clear"></div><div class="fusion-separator fusion-full-width-sep" style="margin-left: auto;margin-right: auto;margin-top:10px;margin-bottom:10px;width:100%;"></div><div class="fusion-sep-clear"></div><div class="fusion-text fusion-text-63"><h3><strong>Welcher Nutzungsdauer ist angemessen?</strong></h3>
<p>Heute können schon die Kleinsten mit Leichtigkeit Handy, Smartphone und sonstige Geräte bedienen, doch zu viel Zeit vor dem Bildschirm birgt auch Gefahren.</p>
<p>Eine Studie des National Institutes of  Health in England zeigte, dass mehr als 4 Stunden an einem Bildschirm pro Tag Schädigungen bei Kindern erzeugen können, <strong>zu viel Zeit am Handy ist also schädlich</strong>. Bei diesem Faktor kommt es natürlich auf das entsprechende Alter an. Experten geben entsprechende Empfehlungen ab:</p>
</div><div class="fusion-sep-clear"></div><div class="fusion-separator fusion-full-width-sep" style="margin-left: auto;margin-right: auto;margin-top:10px;margin-bottom:10px;width:100%;"></div><div class="fusion-sep-clear"></div><ul style="--awb-size:15px;--awb-line-height:25.5px;--awb-icon-width:25.5px;--awb-icon-height:25.5px;--awb-icon-margin:10.5px;--awb-content-margin:36px;--awb-circlecolor:#aac63f;--awb-circle-yes-font-size:13.2px;" class="fusion-checklist fusion-checklist-14 fusion-checklist-default type-icons"><li class="fusion-li-item" style=""><span class="icon-wrapper circle-yes"><i class="fusion-li-icon fa-graduation-cap fas" aria-hidden="true"></i></span><div class="fusion-li-item-content">
<p>Kinder bis 5 Jahre: eine halbe Stunde täglich</p>
</div></li><li class="fusion-li-item" style=""><span class="icon-wrapper circle-yes"><i class="fusion-li-icon fa-graduation-cap fas" aria-hidden="true"></i></span><div class="fusion-li-item-content">
<p>zwischen 6 und 9 Jahren: bis zu einer Stunde täglich</p>
</div></li><li class="fusion-li-item" style=""><span class="icon-wrapper circle-yes"><i class="fusion-li-icon fa-graduation-cap fas" aria-hidden="true"></i></span><div class="fusion-li-item-content">
<p>ab einem Alter zwischen 10 und 13 Jahren: 60 bis 90 Minuten pro Tag</p>
</div></li><li class="fusion-li-item" style=""><span class="icon-wrapper circle-yes"><i class="fusion-li-icon fa-graduation-cap fas" aria-hidden="true"></i></span><div class="fusion-li-item-content">
<p>Teenager ab 13 / 14 Jahren: nach individueller Vereinbarung mit steigender Selbstkontrolle</p>
</div></li></ul><div class="fusion-sep-clear"></div><div class="fusion-separator fusion-full-width-sep" style="margin-left: auto;margin-right: auto;margin-top:10px;margin-bottom:10px;width:100%;"></div><div class="fusion-sep-clear"></div><div class="fusion-text fusion-text-64"><h3><strong>Mediennutzung als Entlastung der Eltern ist keine Lösung</strong></h3>
<p>Ein Kind könnte dieses Verhalten mit „meine Eltern haben keine Zeit für mich“ assoziieren, zudem kann sich leicht ein Gefühl der Einsamkeit entwickeln, was wiederum negative Folgen für eine gesunde Entwicklung haben kann. Dosieren sie die Handy- und Tabletnutzung feinfühlig und bieten sie auch <strong>alternative Freizeitgestaltung</strong> mit Freunden und der Familie an. Ein spannendes Buch, ein gemeinsamer Spaziergang oder auch toben im Garten sind gern gesehene <strong>Alternativen zu Handy, TV und Spielekonsole</strong>.</p>
<h3><strong>So lässt sich ein Handy kindersicher machen</strong></h3>
<p>Besonders bei Apple wurde der <strong>Kinder- und Jugendschutz beachtet</strong>. Zwar müssen unterschiedliche Menüs angeklickt werden, aber Eltern verfügen über die Möglichkeit nicht geeignete Apps zu sperren und Nutzungszeiten individuell zu konfigurieren. Diverse Handys und Smartphones haben eine <strong>Kinder-Suchmaschine</strong>, sodass es kein Problem sein dürfte, dass jeweilige Gerät wirklich kindersicher zu gestalten.</p>
<p>Neben Apps finden Eltern im Internet diverse zusätzliche Hilfen, die in der Regel durch Pädagogen geprüft wurden. Hierbei werden nicht nur <strong>Sicherheits- und Jugendschutzeinstellungen</strong> sichtbar, sondern es bieten sich zudem gesellschaftliche Themen wie <strong>Cybermobbing, Datenschutz oder Kinderrechte</strong> an.</p>
<p>Zur Zeit verfügen rund 1,5 Millionen Kinder in Deutschland über ein Handy, Tendenz steigend. Bei jedem dritten Grundschüler findet sich im Kinderzimmer neben Stofftieren und anderem Spielzeug ein solches Gerät.</p>
<p>Oft lauern neben Whats App und Co. noch viel schlimmere Fallen in Form von <strong>Bezahlfallen in einigen (Kinder)-Apps</strong>. Bevor der Nachwuchs Rufnummern am Ende der Welt testet, durch Gruselfotos Alpträume bekommt oder eben das Konto ins Minus rutschen lässt, sollten Eltern das Handy immer absichern. Beim ersten Handy ist auf jeden Fall eine Prepaid-Karte anzuraten, die eigene Kreditkarte als Zahlungsmittel ist eine risikoreiche und im Zweifelsfall sehr teure Alternative.</p>
<h3><strong>Wie teuer darf ein Handy sein?</strong></h3>
<p>Eltern, die sich dazu entschließen, dem Nachwuchs ein Handy zu spendieren, sollten zu einfachen und robusten Geräten greifen, Handy von Papa oder Mama sind eine Alternative. Der Handel bietet zwar spezielle &#8222;Kinderhandys&#8220; an, diese gelten aber oft als &#8222;uncool&#8220; und sind preislich nicht immer attraktiv.</p>
<p>Bei Smartphones unterscheiden Experten zwischen Einsteiger -, Mittelklasse – und Premium-Modellen. Einsteigergeräte sind unter 100 Euro zu bekommen, bei der Mittelklasse liegen die Kosten zwischen 200 und 500 Euro. Während Oberklassegeräte mittlerweile mit Preisen über 600 Euro zu Buche schlagen, sind bei Geräten der neusten Generation mittlerweile auch über 1.000 Euro keine Seltenheit mehr.</p>
<p>Mein Tipp: lassen sie das Handy &#8222;mitwachsen&#8220; und beginnen sie mit einem günstigeren oder auch gebrauchtem Gerät. Kleinere Kinder werden meistens nur telefonieren und das Handy mal zum spielen benutzen, mit zunehmendem Alter werden auch Funktionen wie Fotos machen, Social Media, Internet-Nutzung oder Kreativ-Apps interessant. Die Kleinanzeigenbörsen sind voll mit guten gebrauchten Geräten, wer nicht auf eine Garantie verzichten möchte, findet auch geprüfte gebrauchte Geräte online (&#8222;refurbished&#8220;).</p>
</div><div class="fusion-sep-clear"></div><div class="fusion-separator fusion-full-width-sep" style="margin-left: auto;margin-right: auto;margin-top:30px;margin-bottom:-10px;width:100%;"><div class="fusion-separator-border sep-single sep-solid" style="--awb-height:20px;--awb-amount:20px;border-color:#e0dede;border-top-width:2px;"></div></div><div class="fusion-sep-clear"></div><div class="fusion-clearfix"></div></div></div></div></div>
<p>Der Beitrag <a href="https://familienhilfe-mit-system.de/ratgeber/smartphone-und-tablet-fuer-kinder/">Smartphone und Tablet für Kinder</a> erschien zuerst auf <a href="https://familienhilfe-mit-system.de">Familienhilfe mit System - FamSys GmbH</a>.</p>
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