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	<title>Streit Archive - Familienhilfe mit System - FamSys GmbH</title>
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	<description>Vormund, Verfahrensbeistand, Clearing, Mediation, Supervision, Kinderschutzfachkraft, Dozent, Ergänzungspfleger</description>
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		<title>Streit in der Pubertät mit dem Nachwuchs</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Marco Breitenstein]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 17 Jul 2020 06:07:55 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Eltern & Kind]]></category>
		<category><![CDATA[Psychologie]]></category>
		<category><![CDATA[Ratgeber]]></category>
		<category><![CDATA[Erziehung]]></category>
		<category><![CDATA[Jugendliche]]></category>
		<category><![CDATA[Streit]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ist soviel Streit (noch) normal? Mehr oder weniger scherzhaft wird die Pubertät auch gerne als Zeit beschrieben, in der die Eltern schwierig werden: jeden Tag Streit und Zoff. In diesem eher als humoristisch zu begreifenden Satz steckt jedoch mehr Wahrheit als man zunächst vielleicht glauben mag, denn für den Teenager in der Pubertät scheint  [...]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://familienhilfe-mit-system.de/familie-eltern-kinder/streit-in-der-pubertaet-mit-dem-nachwuchs/">Streit in der Pubertät mit dem Nachwuchs</a> erschien zuerst auf <a href="https://familienhilfe-mit-system.de">Familienhilfe mit System - FamSys GmbH</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="fusion-fullwidth fullwidth-box fusion-builder-row-2 nonhundred-percent-fullwidth non-hundred-percent-height-scrolling" style="--awb-background-position:left top;--awb-border-sizes-top:0px;--awb-border-sizes-bottom:0px;--awb-border-sizes-left:0px;--awb-border-sizes-right:0px;--awb-border-radius-top-left:0px;--awb-border-radius-top-right:0px;--awb-border-radius-bottom-right:0px;--awb-border-radius-bottom-left:0px;--awb-padding-bottom:80px;--awb-flex-wrap:wrap;" ><div class="fusion-builder-row fusion-row"><div class="fusion-layout-column fusion_builder_column fusion-builder-column-1 fusion_builder_column_1_1 1_1 fusion-one-full fusion-column-first fusion-column-last" style="--awb-bg-size:cover;--awb-margin-bottom:40px;"><div class="fusion-column-wrapper fusion-flex-column-wrapper-legacy"><div class="fusion-text fusion-text-5"><h3>Ist soviel Streit (noch) normal?</h3>
<p>Mehr oder weniger scherzhaft wird die Pubertät auch gerne als Zeit beschrieben, in der die Eltern schwierig werden: jeden Tag Streit und Zoff. In diesem eher als humoristisch zu begreifenden Satz steckt jedoch mehr Wahrheit als man zunächst vielleicht glauben mag, denn für den Teenager in der Pubertät scheint es tatsächlich so, als seien die Eltern mit einem Mal strenger als gewohnt. Das bisher bequeme Miteinander scheint mächtig ins Bröckeln zu geraten und an Frieden statt Streit ist nicht zu denken. Doch keine Sorge: Dies muss <strong>kein Dauerzustand</strong> sein, wenn beide Seiten versuchen, den anderen zu verstehen. Dazu ist es von Seiten der Eltern natürlich wichtig, zu verstehen, was in der Pubertät passiert und wie sich das oftmals <strong>rebellische Verhalten des Nachwuchses</strong> und die Lust am Streit erklären lässt.</p>
</div><div class="fusion-text fusion-text-6"><h3>Was geschieht in der Pubertät?</h3>
<p>Die Pubertät ist eine Phase im Leben eines jungen Menschen, die eng verbunden mit <strong>körperlichen und psychologischen Veränderungen</strong> und <strong>Reifeprozessen</strong> einhergeht. Allgemein lässt sich der Beginn der Pubertät bei Jungen mit dem Einsetzen des Stimmbruchs und bei Mädchen mit dem Einsetzen der Menstruation bestimmen. Dies bedeutet also, dass die Pubertät bei jungen Menschen im Alter zwischen etwa elf und 14 Jahren einsetzt.</p>
<p>Wie Forscher an der Universität Basel anhand des Schlafverhaltens von Heranwachsenden herausgefunden haben, dauert die Pubertät bei Jugendlichen etwa fünf bis sechs Jahre. Spätestens als junger Erwachsener ist die Pubertät damit beendet.</p>
<h3>Typische Beispiele für Streit und Ärger in der Pubertät &#8211;<br />
und Strategien für genervte Eltern von pubertierenden Teenagern</h3>
</div><div class="accordian fusion-accordian" style="--awb-border-size:1px;--awb-icon-size:13px;--awb-content-font-size:16px;--awb-icon-alignment:left;--awb-hover-color:#f9f9f9;--awb-border-color:#cccccc;--awb-background-color:#ffffff;--awb-divider-color:#e0dede;--awb-divider-hover-color:#e0dede;--awb-icon-color:#ffffff;--awb-title-color:#92ae28;--awb-content-color:#646464;--awb-icon-box-color:#333333;--awb-toggle-hover-accent-color:#aac63f;--awb-title-font-family:&quot;Roboto Slab&quot;;--awb-title-font-weight:300;--awb-title-font-style:normal;--awb-title-font-size:15px;--awb-content-font-family:&quot;PT Sans&quot;;--awb-content-font-style:normal;--awb-content-font-weight:regular;"><div class="panel-group fusion-toggle-icon-boxed" id="accordion-5031-2"><div class="fusion-panel panel-default panel-9b8d22f36bdbcbb97 fusion-toggle-no-divider fusion-toggle-boxed-mode"><div class="panel-heading"><h4 class="panel-title toggle" id="toggle_9b8d22f36bdbcbb97"><a aria-expanded="false" aria-controls="9b8d22f36bdbcbb97" role="button" data-toggle="collapse" data-parent="#accordion-5031-2" data-target="#9b8d22f36bdbcbb97" href="#9b8d22f36bdbcbb97"><span class="fusion-toggle-icon-wrapper" aria-hidden="true"><i class="fa-fusion-box active-icon awb-icon-minus" aria-hidden="true"></i><i class="fa-fusion-box inactive-icon awb-icon-plus" aria-hidden="true"></i></span><span class="fusion-toggle-heading">Problem 1: Loslösen von der elterlichen Bindung</span></a></h4></div><div id="9b8d22f36bdbcbb97" class="panel-collapse collapse " aria-labelledby="toggle_9b8d22f36bdbcbb97"><div class="panel-body toggle-content fusion-clearfix">
<p>„Meine Eltern sind voll peinlich“. Dies ist ein typischer Gedanke oder ausgesprochener Satz von vielen pubertierenden jungen Menschen. Während Kinder ihre Eltern häufig glorifizieren, ändert sich dies während der Pubertät abrupt. Die einstigen Kinder merken mit Beginn der Jugendzeit, dass auch ihre Eltern Fehler und Macken haben. Dazu kommt, dass Kinder aufgrund ihrer Abhängigkeit von den Eltern bedingungslos an sie gebunden sind. Eltern sind für ein Kind die Hauptbezugspersonen. Diese Bindung löst sich im Laufe der Pubertät jedoch immer mehr auf. Aus unmündigen Kindern werden selbstbewusste junge Erwachsene, die ihren eigenen Lebensweg einschlagen möchten. Die Eltern sind keine Helden mehr für den pubertierenden Jugendlichen. Wenn sie aber dennoch weiterhin auf ihrem autoritären Status bestehen, ist Ärger vorprogrammiert und der Jugendliche wird rebellieren, wogegen die Eltern dann am Ende machtlos sind, denn je mehr sie ihre Autorität untermauern wollen, umso mehr wird sich der junge Erwachsene dagegen auflehnen. Zugleich verlieren Eltern ihren Status als Hauptbezugspersonen. Der Jugendliche wendet sich für tiefgreifendere Gespräche eher an Altersgenossen. Somit haben Eltern das Gefühl, dass ihnen ihr Kind mehr und mehr entgleitet.</p>
<p><strong>Strategie für Eltern:</strong></p>
<p>Während der Pubertät erleben viele Eltern das Gefühl von Liebes- und Kontrollverlust. Die beste Strategie dagegen ist es, diesen Verlust nicht persönlich zu nehmen, sondern als einen Baustein eines notwendigen Ablösungsprozesses zu begreifen.</p>
</div></div></div><div class="fusion-panel panel-default panel-d2b400af8d354a715 fusion-toggle-no-divider fusion-toggle-boxed-mode"><div class="panel-heading"><h4 class="panel-title toggle" id="toggle_d2b400af8d354a715"><a aria-expanded="false" aria-controls="d2b400af8d354a715" role="button" data-toggle="collapse" data-parent="#accordion-5031-2" data-target="#d2b400af8d354a715" href="#d2b400af8d354a715"><span class="fusion-toggle-icon-wrapper" aria-hidden="true"><i class="fa-fusion-box active-icon awb-icon-minus" aria-hidden="true"></i><i class="fa-fusion-box inactive-icon awb-icon-plus" aria-hidden="true"></i></span><span class="fusion-toggle-heading">Problem 2: Massive Stimmungsschwankungen</span></a></h4></div><div id="d2b400af8d354a715" class="panel-collapse collapse " aria-labelledby="toggle_d2b400af8d354a715"><div class="panel-body toggle-content fusion-clearfix">
<p>Während der Pubertät wird der Hormonhaushalt des jungen Menschen kräftig durcheinandergewirbelt. Dies ist auch wichtig, denn schließlich soll irgendwann aus der ehemals kleinen Tochter eine erwachsene Frau werden und aus dem süßen Stammhalter ein erwachsener Mann. Dieses Durcheinander der Hormone ist während der Pubertät typisch, bringt jedoch häufige Stimmungsschwankungen mit sich. Diese Stimmungsschwankungen lassen sich jedoch nicht nur auf innere Ursachen, wie ein Ungleichgewicht im Hormonhaushalt, zurückführen, denn auch äußere Umstände sind hierfür verantwortlich. So sehen sich junge Menschen großen Entwicklungsaufgaben gegenüber. Im Laufe der Pubertät wachsen sie immer weiter aus der behüteten Familie heraus. Dies kann zu Verwirrung und auch Ängsten führen.</p>
<p><strong>Strategie für Eltern:</strong></p>
<p>Am besten nimmt man als Eltern die Stimmungsschwankungen und ihre Auswirkungen auf das eigene Gemüt nicht persönlich, sondern sieht den Grund in den erwähnten inneren und äußeren Ursachen, die schuld an den Stimmungsschwankungen sind. Ebenfalls hilfreich kann es sein, auf die schlechte Laune des Nachwuchses mal mit liebevollem Humor und offenen Fragen zu reagieren. Aber Achtung: Dies bedeutet nicht, den Jugendlichen übermäßig aufs Korn oder nicht ernstzunehmen. Auch wenn Eltern eine Vermutung haben, welche Laus dem Jugendlichen über die Leber gelaufen sein mag, ist es besser, diese Vermutung zunächst für sich zu behalten und den Jugendlichen ganz unvoreingenommen von seinen Problemen erzählen zu lassen. Wenn der Teenager jedoch nicht darüber reden möchte, hilft es nicht, weiter auf eine Antwort zu drängen. Es ist das gute Recht des Jugendlichen, über bestimmte Dinge eben nicht mit den Eltern reden zu wollen. Die &#8211; selbstverständlich &#8211; schwierige Herausforderung für Eltern ist es, dies zu akzeptieren und darauf zu warten, dass der Teenager den Eltern sein Herz doch noch irgendwann von sich aus ausschüttet.</p>
</div></div></div><div class="fusion-panel panel-default panel-ef9b46e0d11e33a1e fusion-toggle-no-divider fusion-toggle-boxed-mode"><div class="panel-heading"><h4 class="panel-title toggle" id="toggle_ef9b46e0d11e33a1e"><a aria-expanded="false" aria-controls="ef9b46e0d11e33a1e" role="button" data-toggle="collapse" data-parent="#accordion-5031-2" data-target="#ef9b46e0d11e33a1e" href="#ef9b46e0d11e33a1e"><span class="fusion-toggle-icon-wrapper" aria-hidden="true"><i class="fa-fusion-box active-icon awb-icon-minus" aria-hidden="true"></i><i class="fa-fusion-box inactive-icon awb-icon-plus" aria-hidden="true"></i></span><span class="fusion-toggle-heading">Problem 3: Wenn das Wort der Eltern keinen Wert mehr zu haben scheint</span></a></h4></div><div id="ef9b46e0d11e33a1e" class="panel-collapse collapse " aria-labelledby="toggle_ef9b46e0d11e33a1e"><div class="panel-body toggle-content fusion-clearfix">
<p>Während jedes Wort aus dem Freundeskreis als gesetzt zu gelten scheint, haben Eltern kaum mehr etwas im Leben des Jugendlichen zu melden. Jeder gut gemeinte Ratschlag &#8211; Stichwort: „Das weiß ich aus eigener Erfahrung &#8211; prallt am wachsenden „Pubertätspanzer“ ab. Auch wenn die Ratschläge noch so sehr von Herzen kommen, so muss jeder Mensch im Leben seine eigenen Erfahrungen sammeln. Dies mag wie eine Binsenweisheit klingen, hat aber für beinahe jeden pubertierenden Jugendlichen Gültigkeit.</p>
<p>Häufig ist die Bindung zu den besten Freunden und vor allem zum ersten Partner so stark wie früher zu den Eltern. Dies ist es, dass diese Beziehungen auch derart besonders macht. Jugendliche erwarten von ihrem ersten Freund bzw. der ersten Freundin ähnliche bzw. dieselbe Zuneigung und Geborgenheit, die sie als Kinder von ihren Eltern erhalten haben. Dass dies einfach nicht möglich ist, müssen sie durch eigene Erfahrung merken. Solche Enttäuschungen zählen zum Reifeprozess.</p>
<p><strong>Strategie für Eltern:</strong></p>
<p>Weniger eine Strategie als vielmehr Aufgabe der Eltern ist es, pubertierenden Jugendlichen eine Rückzugsmöglichkeit von den Schwierigkeiten des Lebens zu bieten. Die Tränen der Enttäuschung trocknen am besten bei verständnisvollen Eltern, die nicht die Moralkeule schwingen à la „Ich hatte doch gleich gesagt, dass das nicht funktionieren wird“ oder „Ich habe es Dir doch gesagt, dass er oder sie nicht der richtige Partner für Dich ist.“</p>
</div></div></div><div class="fusion-panel panel-default panel-c864d4539e791d455 fusion-toggle-no-divider fusion-toggle-boxed-mode"><div class="panel-heading"><h4 class="panel-title toggle" id="toggle_c864d4539e791d455"><a aria-expanded="false" aria-controls="c864d4539e791d455" role="button" data-toggle="collapse" data-parent="#accordion-5031-2" data-target="#c864d4539e791d455" href="#c864d4539e791d455"><span class="fusion-toggle-icon-wrapper" aria-hidden="true"><i class="fa-fusion-box active-icon awb-icon-minus" aria-hidden="true"></i><i class="fa-fusion-box inactive-icon awb-icon-plus" aria-hidden="true"></i></span><span class="fusion-toggle-heading">Problem 4: Hat der Teenager den falschen Umgang?</span></a></h4></div><div id="c864d4539e791d455" class="panel-collapse collapse " aria-labelledby="toggle_c864d4539e791d455"><div class="panel-body toggle-content fusion-clearfix">
<p>Teenager orientieren sich an ihren Altersgenossen und suchen sich in ihrer Clique Vorbilder. Es ist nicht mehr der Vater oder die Mutter, die als Idol verehrt wird &#8211; dies ist vollkommen normal und gehört mit zum bereits angesprochenen Ablösungsprozess des Kindes von seinen Eltern.</p>
<p>Wenn man als Eltern nun den Eindruck hat, dass das Kind einen falschen Umgang pflegt, dann ist es nicht hilfreich, den Freundeskreis des Nachwuchses pauschal zu verdammen. Viel sinnvoller ist es, bestimmte Verhaltensweisen der Clique kritisch anzusprechen. Dadurch vermeidet man eine Abwehrreaktion des Kindes, das seine „neue“ Familie natürlich schützen und verteidigen möchte. Die Kritik der Eltern sollte also nicht pauschal ausfallen. Beherzigt man dies, dann regt man den Teenager zum eigenen Reflektieren über das Verhalten seiner Freunde an und die Chance, dass sich der Nachwuchs von sich aus von bestimmten Personen distanziert, wächst. Ein Umgangsverbot &#8211; so gut und umsichtig es von den Eltern auch gemeint ist &#8211; hingegen wird unter Umständen lediglich dafür sorgen, dass der Reiz des Verbotenen siegt und sich der Teenager heimlich mit der Clique treffen wird, getreu der Devise „Jetzt erst recht“.</p>
<p><strong>Strategie für Eltern:</strong></p>
<p>Keine Sorge, die Zeit vor der Pubertät ist nicht aus dem Denken des Nachwuchses gelöscht, also alle Werte und Umgangsnormen, die man dem Sohn oder der Tochter über viele Jahre mühsam beigebracht hat &#8211; auch wenn dies in der heißen Phase der Pubertät nicht den Anschein haben mag. Eltern sind während dieser Zeit am besten sparsam mit pauschaler Kritik und versuchen stattdessen besser, den Teenie auf bestimmte Verhaltensweisen der Clique aufmerksam zu machen, sodass der Nachwuchs selbst zum Nachdenken darüber angeregt wird.</p>
<p>Sollte Sohn oder Tochter jedoch in kriminelle Gruppen abgleiten, spätestens dann sollten Eltern Rat und Unterstützung bei Erziehungsberatungsstellen suchen.</p>
</div></div></div><div class="fusion-panel panel-default panel-8f17da31d7e27913a fusion-toggle-no-divider fusion-toggle-boxed-mode"><div class="panel-heading"><h4 class="panel-title toggle" id="toggle_8f17da31d7e27913a"><a aria-expanded="false" aria-controls="8f17da31d7e27913a" role="button" data-toggle="collapse" data-parent="#accordion-5031-2" data-target="#8f17da31d7e27913a" href="#8f17da31d7e27913a"><span class="fusion-toggle-icon-wrapper" aria-hidden="true"><i class="fa-fusion-box active-icon awb-icon-minus" aria-hidden="true"></i><i class="fa-fusion-box inactive-icon awb-icon-plus" aria-hidden="true"></i></span><span class="fusion-toggle-heading">Problem 5: Streitpunkt erste große Liebe</span></a></h4></div><div id="8f17da31d7e27913a" class="panel-collapse collapse " aria-labelledby="toggle_8f17da31d7e27913a"><div class="panel-body toggle-content fusion-clearfix">
<p>Früher oder später ist es auch beim Nachwuchs soweit: Die Hormone spielen verrückt und Schmetterlinge machen sich breit im Bauch von Tochter oder Sohnemann. Die erste große Liebe ist im Leben eines jeden Menschen etwas ganz Besonderes &#8211; auch für die Eltern des Teenagers. Auf einmal ist es nicht mehr der Vater, der Platz Eins im Herzen der Tochter belegt oder die treu liebsorgende Mutter, die ihre Felle in Sachen Verwöhnen und Versorgen beim Sohnemann davonschwimmen sieht.</p>
<p><strong>Strategie für Eltern:</strong></p>
<p>Am besten erinnern sich Eltern zurück an die Zeit, als sie selbst Teenager waren und die ersten großen Gefühle mit ihrer ersten Liebe entdeckt haben. Verlieben und Liebe bedeutet stets, sich auf ein Abenteuer einzulassen und Erfahrungen zu sammeln. Das ist für den Reifeprozess vom Kind zum Jugendlichen bzw. jungen Erwachsenen hin sehr bedeutsam.</p>
<p>Wenn Eltern dies berücksichtigen, bleiben sie für den Jugendlichen auch weiterhin ein wertvoller und geschätzter Gesprächspartner auf Augenhöhe  &#8211; auch in Liebesfragen.</p>
</div></div></div></div></div><div class="fusion-text fusion-text-7"><h3>Und wenn es doch mal kracht: Die Streitqualität ist entscheidend</h3>
<p>Auch wenn Eltern darüber stöhnen: Streit in der Pubertät ist nicht nur völlig normal, sondern auch <strong>wichtig für eine starke Persönlichkeit</strong> des Teenagers. US-amerikanische Studien konnten belegen, dass Streit mit den Eltern während der Pubertät positiv auf verschiedene Facetten der heranwachsenden Persönlichkeit auswirken, beispielsweise in Sachen Meinungsbildung oder dem Vertreten des eigenen Standpunktes in Auseinandersetzungen und Diskussionen. Laut der Studie führt Streit mit den Eltern auch dazu, dass Jugendliche weniger anfällig für negative Einflüsse, wie etwa Alkohol, Zigaretten oder Drogen sind. Bei allem Motzen über Regeln der Eltern ist jedoch die Streitqualität wichtig. <strong>Dauerhaftes Nörgeln und Quengeln nervt beide Seiten.</strong> Viel konstruktiver sind Streitgespräche, in denen die Teenager ihre Eltern mit <a href="https://familienhilfe-mit-system.de/soziales/sei-ein-esel-konflikte-richtig-austragen/">sachlichen Argumenten</a> von ihrer Meinung überzeugen möchten.</p>
<h3>Tipp zum Schluss:</h3>
<p>Bitte bei allem Ärger über das rebellische Verhalten des Teenagers nicht vergessen, dass die Pubertät letztlich auch für ihn eine der schwierigsten Phasen seines Lebens bedeutet. Manche Dinge dürfen Eltern auch einfach mit einem Augenzwinkern hinnehmen, ohne sich persönlich vom Verhalten des Nachwuchses angegriffen zu fühlen.</p>
</div><div class="fusion-sep-clear"></div><div class="fusion-separator fusion-full-width-sep" style="margin-left: auto;margin-right: auto;margin-top:20px;margin-bottom:30px;width:100%;"><div class="fusion-separator-border sep-single sep-solid" style="--awb-height:20px;--awb-amount:20px;border-color:#e0dede;border-top-width:2px;"></div></div><div class="fusion-sep-clear"></div><div class="fusion-text fusion-text-8"><p><strong>Quellen:</strong></p>
<p><a href="https://www.fr.de/wissen/zoff-eltern-staerkt-teenager-11366445.html#:~:text=Kommen%20Teenager%20in%20die%20Pubert%C3%A4t,Streit%20kann%20die%20Heranwachsenden%20st%C3%A4rken.&amp;text=Familien%20mit%20Teenagern%20kennen%20das,das%20andere%2C%20die%20T%C3%BCren%20knallen." target="_blank" rel="noopener noreferrer">https://www.fr.de/</a></p>
<p><a href="https://www.sueddeutsche.de/leben/serie-konflikte-in-der-pubertaet-wenn-die-eltern-nur-noch-nerven-1.2331953-2" target="_blank" rel="noopener noreferrer">https://www.sueddeutsche.de/</a></p>
<p><a href="https://www.rundschau-online.de/ratgeber/familie/schimpfen--schreien--schmollen-wie-streite-ich-richtig-mit-meinem-teenager--24952814" target="_blank" rel="noopener noreferrer">https://www.rundschau-online.de/</a></p>
</div><div class="fusion-sep-clear"></div><div class="fusion-separator fusion-full-width-sep" style="margin-left: auto;margin-right: auto;margin-top:10px;margin-bottom:-10px;width:100%;"><div class="fusion-separator-border sep-single sep-solid" style="--awb-height:20px;--awb-amount:20px;border-color:#e0dede;border-top-width:2px;"></div></div><div class="fusion-sep-clear"></div><div class="fusion-clearfix"></div></div></div></div></div>
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		<title>Was ist eigentlich &#8222;Allparteilichkeit&#8220;?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Marco Breitenstein]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 25 Mar 2020 10:01:27 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Psychologie]]></category>
		<category><![CDATA[Mediation]]></category>
		<category><![CDATA[Soziales]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Allparteilichkeit - Was ist das eigentlich? Allparteilichkeit beschreibt eine "Form der Neutralität", die ein Mediator während eines Verfahrens unbedingt wahren muss. Es ist unabdingbar, dass der Vermittler für alle Seiten Partei ergreifen kann und keinerlei Sympathien oder Meinungstendenzen offenbart. Neutralität ist das A und O bei der Vermittlung Allparteilichkeit ist eine wichtige Grundvoraussetzung dafür,  [...]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="fusion-fullwidth fullwidth-box fusion-builder-row-4 nonhundred-percent-fullwidth non-hundred-percent-height-scrolling" style="--awb-background-position:left top;--awb-border-sizes-top:0px;--awb-border-sizes-bottom:0px;--awb-border-sizes-left:0px;--awb-border-sizes-right:0px;--awb-border-radius-top-left:0px;--awb-border-radius-top-right:0px;--awb-border-radius-bottom-right:0px;--awb-border-radius-bottom-left:0px;--awb-padding-bottom:80px;--awb-flex-wrap:wrap;" ><div class="fusion-builder-row fusion-row"><div class="fusion-layout-column fusion_builder_column fusion-builder-column-3 fusion_builder_column_1_1 1_1 fusion-one-full fusion-column-first fusion-column-last" style="--awb-bg-blend:overlay;--awb-bg-size:cover;--awb-margin-bottom:40px;"><div class="fusion-column-wrapper fusion-flex-column-wrapper-legacy"><div class="fusion-text fusion-text-10"><h2>Allparteilichkeit &#8211; Was ist das eigentlich?</h2>
<p>Allparteilichkeit beschreibt eine &#8222;Form der Neutralität&#8220;, die ein Mediator während eines Verfahrens unbedingt wahren muss. Es ist unabdingbar, dass der Vermittler für alle Seiten Partei ergreifen kann und keinerlei Sympathien oder Meinungstendenzen offenbart.</p>
<h3>Neutralität ist das A und O bei der Vermittlung</h3>
<p>Allparteilichkeit ist eine wichtige Grundvoraussetzung dafür, dass der Mediator von allen Beteiligten akzeptiert und respektiert wird. Darüber hinaus kann eine Atmosphäre geschaffen werden, in der eine freie Meinungsäußerung überhaupt erst möglich ist. Alle Parteien sollen bewusst im Unklaren darüber bleiben, welche Haltung der Mediator zum Konflikt hat und wessen Ansichten mit seinen korrespondieren. Demnach kann ein Mediator keine eigenen Interessen verfolgen, das bedeutet jedoch nicht, dass er keine persönliche Meinung haben darf. Sollte er diese äussern müssen oder wollen, muss er aber stets auf die Subjektivität hinweisen. Im Prinzip darf sie nur als Vorschlag mit eingebracht werden und sollte &#8211; wenn überhaupt &#8211; den Beteiligten nur als Anregung dienen.</p>
<p>Manchmal muss tatsächlich die schwächere Partei unterstützt werden, um eine zufriedenstellende Lösung finden zu können. Diese vorübergehende Unterstützung im Sinne der Allparteilichkeit muss aber dann auch für alle transparent sein. Der Mediator ist geschult und geübt darin, hier die Waage zu halten und alle am Verfahren beteiligten Parteien in gleicher Art und Weise und gleichem Umfang zu unterstützen und zu stärken, das &#8222;Kräftegleichgewicht&#8220; wird also jederzeit gewahrt.</p>
<h3>Allparteilichkeit in drei Varianten</h3>
<p>Grundsätzlich muss man bei der Allparteilichkeit zwischen drei unterschiedlichen Formen unterscheiden, es gibt die Allparteilichkeit&#8230;</p>
</div><div class="fusion-tabs fusion-tabs-2 classic nav-is-justified horizontal-tabs icon-position-left mobile-mode-accordion" style="--awb-title-border-radius-top-left:0px;--awb-title-border-radius-top-right:0px;--awb-title-border-radius-bottom-right:0px;--awb-title-border-radius-bottom-left:0px;--awb-inactive-color:#f6f6f6;--awb-background-color:#ffffff;--awb-border-color:#e2e2e2;--awb-active-border-color:#aac63f;"><div class="nav"><ul class="nav-tabs nav-justified" role="tablist"><li class="active" role="presentation"><a class="tab-link" data-toggle="tab" role="tab" aria-controls="tab-52c0f95bd1553b76b2a" aria-selected="true" id="fusion-tab-gegenüberpersonen" href="#tab-52c0f95bd1553b76b2a"><h4 class="fusion-tab-heading">gegenüber Personen</h4></a></li><li role="presentation"><a class="tab-link" data-toggle="tab" role="tab" aria-controls="tab-af6d60511c307992d0d" aria-selected="false" tabindex="-1" id="fusion-tab-gegenüberderproblematik" href="#tab-af6d60511c307992d0d"><h4 class="fusion-tab-heading">gegenüber der Problematik</h4></a></li><li role="presentation"><a class="tab-link" data-toggle="tab" role="tab" aria-controls="tab-d0a1517b26d651b9129" aria-selected="false" tabindex="-1" id="fusion-tab-gegenüberideen" href="#tab-d0a1517b26d651b9129"><h4 class="fusion-tab-heading">gegenüber Ideen</h4></a></li></ul></div><div class="tab-content"><div class="nav fusion-mobile-tab-nav"><ul class="nav-tabs nav-justified" role="tablist"><li class="active" role="presentation"><a class="tab-link" data-toggle="tab" role="tab" aria-controls="tab-52c0f95bd1553b76b2a" aria-selected="true" id="mobile-fusion-tab-gegenüberpersonen" href="#tab-52c0f95bd1553b76b2a"><h4 class="fusion-tab-heading">gegenüber Personen</h4></a></li></ul></div><div class="tab-pane fade fusion-clearfix in active" role="tabpanel" tabindex="0" aria-labelledby="fusion-tab-gegenüberpersonen" id="tab-52c0f95bd1553b76b2a">
<p>Bei der Allparteilichkeit gegenüber Personen geht es darum, dass der Mediator nicht durchblicken lässt, welcher Seite er eher zustimmt. Das verhindert eine persönliche Einbindung in den Streit und erhält das Kräftegleichgewicht, der Mediator arbeitet von der Metaebene aus und bleibt unangreifbar.</p>
</div><div class="nav fusion-mobile-tab-nav"><ul class="nav-tabs nav-justified" role="tablist"><li role="presentation"><a class="tab-link" data-toggle="tab" role="tab" aria-controls="tab-af6d60511c307992d0d" aria-selected="false" tabindex="-1" id="mobile-fusion-tab-gegenüberderproblematik" href="#tab-af6d60511c307992d0d"><h4 class="fusion-tab-heading">gegenüber der Problematik</h4></a></li></ul></div><div class="tab-pane fade fusion-clearfix" role="tabpanel" tabindex="0" aria-labelledby="fusion-tab-gegenüberderproblematik" id="tab-af6d60511c307992d0d">
<p>Durch Allparteilichkeit gegenüber der Problematik lässt der Vermittler keine positive oder negative Bewertung erkennen, auf diese Weise kann der Konflikt bis ins Detail erörtert und eine brauchbare Lösung erarbeitet werden, ohne dass voreilige Entscheidungen gefällt werden.</p>
</div><div class="nav fusion-mobile-tab-nav"><ul class="nav-tabs nav-justified" role="tablist"><li role="presentation"><a class="tab-link" data-toggle="tab" role="tab" aria-controls="tab-d0a1517b26d651b9129" aria-selected="false" tabindex="-1" id="mobile-fusion-tab-gegenüberideen" href="#tab-d0a1517b26d651b9129"><h4 class="fusion-tab-heading">gegenüber Ideen</h4></a></li></ul></div><div class="tab-pane fade fusion-clearfix" role="tabpanel" tabindex="0" aria-labelledby="fusion-tab-gegenüberideen" id="tab-d0a1517b26d651b9129">
<p>Die Neutralität gegenüber Ideen soll eine Ergebnisoffenheit begünstigen. Da nicht klar ist, welche Lösungsansätze und Meinungen vom Mediator bevorzugt werden, ist der Handlungsspielraum wesentlich größer.</p>
</div></div></div><div class="fusion-sep-clear"></div><div class="fusion-separator fusion-full-width-sep" style="margin-left: auto;margin-right: auto;width:100%;"><div class="fusion-separator-border sep-single sep-solid" style="--awb-height:20px;--awb-amount:20px;border-color:#e0dede;border-top-width:2px;"></div></div><div class="fusion-sep-clear"></div><div class="fusion-clearfix"></div></div></div></div></div>
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		<title>Mediation: &#8222;Und manchmal gibt es Tränen&#8220;</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Marco Breitenstein]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 02 Feb 2020 17:35:26 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Psychologie]]></category>
		<category><![CDATA[Ratgeber]]></category>
		<category><![CDATA[Mediation]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Mediationsverfahren – Gespräche der Emotionen Mediatoren verrichten einen emotionsgeladenen Job, denn diese Art von Gesprächen ist nicht immer leicht zu handhaben. Eine Mediation ist für beide Seiten eine mehr als emotionale Angelegenheit, denn ohne diese geht es kaum. Hierbei ist vollkommen egal, ob es sich um Nachbarschaftsstreitigkeiten oder um Themen wie Scheidung, Erbschaft oder Firmennachfolge  [...]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="fusion-fullwidth fullwidth-box fusion-builder-row-6 nonhundred-percent-fullwidth non-hundred-percent-height-scrolling" style="--awb-background-position:left top;--awb-border-sizes-top:0px;--awb-border-sizes-bottom:0px;--awb-border-sizes-left:0px;--awb-border-sizes-right:0px;--awb-border-radius-top-left:0px;--awb-border-radius-top-right:0px;--awb-border-radius-bottom-right:0px;--awb-border-radius-bottom-left:0px;--awb-padding-bottom:80px;--awb-flex-wrap:wrap;" ><div class="fusion-builder-row fusion-row"><div class="fusion-layout-column fusion_builder_column fusion-builder-column-5 fusion_builder_column_1_1 1_1 fusion-one-full fusion-column-first fusion-column-last" style="--awb-bg-size:cover;--awb-margin-bottom:40px;"><div class="fusion-column-wrapper fusion-flex-column-wrapper-legacy"><div class="fusion-text fusion-text-13"><h3><strong>Mediationsverfahren – Gespräche der Emotionen</strong></h3>
<p>Mediatoren verrichten einen <strong>emotionsgeladenen</strong> Job, denn diese Art von Gesprächen ist nicht immer leicht zu handhaben. Eine <a href="https://familienhilfe-mit-system.de/mediation/">Mediation</a> ist für beide Seiten eine mehr als emotionale Angelegenheit, denn ohne diese geht es kaum. Hierbei ist vollkommen egal, ob es sich um Nachbarschaftsstreitigkeiten oder um Themen wie Scheidung, Erbschaft oder Firmennachfolge handelt: die Emotionen reichen von <strong>Trauer, Wut und sogar Hass</strong> bis hin zu <strong>Verzweiflung und Enttäuschung</strong>.</p>
<p>Bei der Frage, ob bei einer Mediation geweint oder sogar geschrien werden darf, spielt die <strong>Persönlichkeit</strong> des betreffenden Gegenübers eine große Rolle. Generell finden sich hierunter zwei unterschiedliche Kategorien. Zum einen die Personen, die emotional reagieren und häufiger weinen zum anderen diejenigen, die eher kühl und distanziert erscheinen.</p>
<h3><strong>Weinen und schreien erlaubt</strong></h3>
<p>Bei einer Mediation werden unter Umständen Dinge angesprochen, die keiner Partei so wirklich behagen. Dabei spielt es kaum eine Rolle, wenn <strong>Gefühle außer Kontrolle</strong> geraten. Weinen ist also erlaubt und auch das Schreien ist ok, sofern nicht persönliche Grenzen überschritten werden. Zu diesen Kategorien gehören zum Beispiel <strong>Beleidigungen oder eventuelle Schimpfwörter</strong>, die nichts in einem solchen Gespräch verloren haben, die entsprechenden Gesprächsregeln vereinbart der Mediator im Vorfeld mit den Parteien. Damit Gespräche gesittet ablaufen können, sollten folgende Grundsätze beachtet werden:</p>
</div><div class="fusion-sep-clear"></div><div class="fusion-separator fusion-full-width-sep" style="margin-left: auto;margin-right: auto;margin-top:10px;margin-bottom:10px;width:100%;"></div><div class="fusion-sep-clear"></div><ul style="--awb-line-height:23.8px;--awb-icon-width:23.8px;--awb-icon-height:23.8px;--awb-icon-margin:9.8px;--awb-content-margin:33.6px;--awb-circlecolor:#aac63f;--awb-circle-yes-font-size:12.32px;" class="fusion-checklist fusion-checklist-2 fusion-checklist-default type-icons"><li class="fusion-li-item" style=""><span class="icon-wrapper circle-yes"><i class="fusion-li-icon fa-angle-double-right fas" aria-hidden="true"></i></span><div class="fusion-li-item-content">
<p>Eine Lösung der Konflikte muss von den Parteien gewollt sein</p>
</div></li><li class="fusion-li-item" style=""><span class="icon-wrapper circle-yes"><i class="fusion-li-icon fa-angle-double-right fas" aria-hidden="true"></i></span><div class="fusion-li-item-content">
<p>Es werden (Gesprächs)regeln vereinbart</p>
</div></li><li class="fusion-li-item" style=""><span class="icon-wrapper circle-yes"><i class="fusion-li-icon fa-angle-double-right fas" aria-hidden="true"></i></span><div class="fusion-li-item-content">
<p>Das Verfahren ist bestimmt von der Selbstverantwortung und Autonomie der Parteien</p>
</div></li><li class="fusion-li-item" style=""><span class="icon-wrapper circle-yes"><i class="fusion-li-icon fa-angle-double-right fas" aria-hidden="true"></i></span><div class="fusion-li-item-content">
<p>Bedürfnisse beider Parteien sind gleichberechtigt (Allparteilichkeit)</p>
</div></li><li class="fusion-li-item" style=""><span class="icon-wrapper circle-yes"><i class="fusion-li-icon fa-angle-double-right fas" aria-hidden="true"></i></span><div class="fusion-li-item-content">
<p>Der Mediator informiert im Vorfeld die Parteien offen und vollständig über das Verfahren</p>
</div></li><li class="fusion-li-item" style=""><span class="icon-wrapper circle-yes"><i class="fusion-li-icon fa-angle-double-right fas" aria-hidden="true"></i></span><div class="fusion-li-item-content">
<p>Eine Beendigung bestimmen ausschließlich die Parteien</p>
</div></li></ul><div class="fusion-sep-clear"></div><div class="fusion-separator fusion-full-width-sep" style="margin-left: auto;margin-right: auto;margin-top:10px;margin-bottom:10px;width:100%;"></div><div class="fusion-sep-clear"></div><div class="fusion-text fusion-text-14"><p>Sind diese Faktoren erfüllt, können Gespräche beginnen. Dabei werden im Vorfeld Emotionen nicht ausgeschlossen, zu denen es zwangsläufig kommen wird, sondern es wird der professionelle Umgang mit eben diesen zugesichert. Für viele Menschen ist der geschützte, kontrollierte und moderierte Raum im Rahmen einer Mediation eine Möglichkeit, lange gehegte und unterdrückte Emotionen zu zeigen und sich somit auch von diesen ein Stück weit zu lösen.</p>
<p>Konflikte gehören zum täglichen Leben eben einfach dazu, aber richtig Streiten will gelernt sein. Um ein meistes teures Gerichtsverfahren zu vermeiden oder eine einvernehmliche Lösung zu finden ohne &#8222;das Gesicht zu verlieren&#8220; kann ein Mediator hinzugezogen werden.</p>
</div><div class="fusion-sep-clear"></div><div class="fusion-separator fusion-full-width-sep" style="margin-left: auto;margin-right: auto;margin-top:30px;margin-bottom:-10px;width:100%;"><div class="fusion-separator-border sep-single sep-solid" style="--awb-height:20px;--awb-amount:20px;border-color:#e0dede;border-top-width:2px;"></div></div><div class="fusion-sep-clear"></div><div class="fusion-clearfix"></div></div></div></div></div>
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