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	<title>Rechtliches Archive - Familienhilfe mit System - FamSys GmbH</title>
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	<description>Vormund, Verfahrensbeistand, Clearing, Mediation, Supervision, Kinderschutzfachkraft, Dozent, Ergänzungspfleger</description>
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		<title>Familie auf Zeit &#8211; Inobhutnahme und Bereitschaftspflege</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Marco Breitenstein]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 17 Sep 2020 19:40:36 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Psychologie]]></category>
		<category><![CDATA[Rechtliches]]></category>
		<category><![CDATA[Familie]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Pflegefamilien sind "Familien auf Zeit" Kinder, die in Obhut genommen werden, benötigen schnellstmöglich einen Platz, der Geborgenheit, Sicherheit, Geduld und viel Verständnis mitbringt. Dies ist nicht nur für die Pflegeeltern eine große Herausforderung. Wer alle Hürden genommen hat und Bereitschaftspflege anbieten darf, wird zwar finanziell vergütet, aber dennoch ist es mehr Berufung als Beruf.  [...]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="fusion-fullwidth fullwidth-box fusion-builder-row-2 nonhundred-percent-fullwidth non-hundred-percent-height-scrolling" style="--awb-background-position:left top;--awb-border-sizes-top:0px;--awb-border-sizes-bottom:0px;--awb-border-sizes-left:0px;--awb-border-sizes-right:0px;--awb-border-radius-top-left:0px;--awb-border-radius-top-right:0px;--awb-border-radius-bottom-right:0px;--awb-border-radius-bottom-left:0px;--awb-padding-bottom:80px;--awb-flex-wrap:wrap;" ><div class="fusion-builder-row fusion-row"><div class="fusion-layout-column fusion_builder_column fusion-builder-column-1 fusion_builder_column_1_1 1_1 fusion-one-full fusion-column-first fusion-column-last" style="--awb-bg-size:cover;--awb-margin-bottom:40px;"><div class="fusion-column-wrapper fusion-flex-column-wrapper-legacy"><div class="fusion-text fusion-text-6"><h2>Pflegefamilien sind &#8222;Familien auf Zeit&#8220;</h2>
<p>Kinder, die in Obhut genommen werden, benötigen schnellstmöglich einen Platz, der Geborgenheit, Sicherheit, Geduld und viel Verständnis mitbringt. Dies ist nicht nur für die Pflegeeltern eine <strong>große Herausforderung</strong>. Wer alle Hürden genommen hat und <strong>Bereitschaftspflege</strong> anbieten darf, wird zwar finanziell vergütet, aber dennoch ist es mehr Berufung als Beruf.</p>
</div><div class="fusion-text fusion-text-7"><h3>49.500 Inobhutnahmen im Jahr 2019</h3>
<p>Physische und psychische Gewalt, sexueller Missbrauch, Alkoholmissbrauch, Drogenproblematiken oder unbegleitete Einreisen von Flüchtlingskindern sind die häufigsten Gründe für das Jugendamt, ein Kind in Obhut zu nehmen. <strong>Inobhutnahme</strong> bedeutet, dass das Kind bzw. die Kinder aus der Familie genommen und fremd untergebracht werden. Dies ist ein massiver Eingriff in die elterlichen Rechte und geschieht nur dann, wenn die Personensorgeberechtigten (also die Eltern bzw. der alleinerziehungsberechtigte Elternteil) in der akuten, aktuellen Situation das Kind nicht versorgen können oder wollen bzw. das <a href="https://familienhilfe-mit-system.de/insoweit-erfahrene-fachkraft-isef-insofa-kinderschutzfachkraft/">Kindeswohl gefährdet</a> ist.</p>
<p>Wenn dies geschieht, wird schnellstmöglich (also sofort!) ein Platz benötigt, um diese Kinder sicher unterzubringen. Zu jeder Tages- und Nachtzeit. Hierfür gibt es speziell geprüfte und geschulte <strong>Bereitschaftspflegestellen</strong>, also Pflegeeltern bzw. Pflegefamilien .</p>
<p>Die Kinder lernen hier oft das erste Mal feste Familienstrukturen kennen und werden &#8211; mitsamt ihren eigenen Problemen und oft auch Traumata &#8211; einfach so angenommen, wie sie sind. In Kinderheimen kann diese individuelle Aufnahme oft nicht umgesetzt werden und auch <strong>Dauerpflegefamilien</strong> benötigen deutlich mehr Vorlauf und emotionale Vorbereitungszeit.</p>
</div><div class="fusion-sep-clear"></div><div class="fusion-separator fusion-full-width-sep" style="margin-left: auto;margin-right: auto;margin-top:10px;margin-bottom:10px;width:100%;"><div class="fusion-separator-border sep-single sep-solid" style="--awb-height:20px;--awb-amount:20px;border-color:#e0dede;border-top-width:2px;"></div></div><div class="fusion-sep-clear"></div><div class="fusion-text fusion-text-8"><h3>Warum das Jugendamt eingreift</h3>
<p>Das statistische Bundesamt hat im Jahr 2019 insgesamt 49.500 Inobhutnahmen erfasst. Die häufigsten Gründe für eine Inobhutnahme sind hier aufgezeigt, Mehrfachnennungen möglich:</p>
</div><style type="text/css">#fusion-chart-2 .fusion-chart-legend-wrap li:nth-child(1) span{color: #ffffff;}#fusion-chart-2 .fusion-chart-legend-wrap li:nth-child(2) span{color: #ffffff;}#fusion-chart-2 .fusion-chart-legend-wrap li:nth-child(3) span{color: #ffffff;}#fusion-chart-2 .fusion-chart-legend-wrap li:nth-child(4) span{color: #ffffff;}#fusion-chart-2 .fusion-chart-legend-wrap li:nth-child(5) span{color: #ffffff;}</style><div id="fusion-chart-2" class="fusion-chart legend-bottom" data-type="pie" data-chart_legend_position="bottom" data-x_axis_labels="Überforderung der Eltern/eines Elternteils|Unbegleitete Einreise aus dem Ausland|Vernachlässigung|Beziehungsprobleme|Anzeichen für körperliche Misshandlung" data-show_tooltips="yes" data-bg_colors="rgba(0,188,212,1)|rgba(139,195,74,1)|rgba(255,152,0,1)|rgba(233,30,99,1)|rgba(46,31,211,1)" data-border_colors="rgba(0,188,212,1)|rgba(139,195,74,1)|rgba(255,152,0,1)|rgba(233,30,99,1)|rgba(46,31,211,1)" data-border_size="1" data-border_type="smooth" data-chart_fill="off" data-chart_point_style="circle" data-chart_point_size="3" data-chart_axis_text_color="rgba(102,102,102,1)" data-chart_gridline_color="rgba(0,0,0,0.1)"><div class="fusion-chart-dataset" data-label="Data Set 1" data-values="19014|8647|6718|6056|5863" data-background_color="rgba(0,188,212,1)" data-border_color="rgba(0,188,212,1)"></div><div class="fusion-chart-inner"><div class="fusion-chart-wrap"><canvas></canvas></div><div class="fusion-chart-legend-wrap"></div></div></div><div class="fusion-sep-clear"></div><div class="fusion-separator fusion-full-width-sep" style="margin-left: auto;margin-right: auto;margin-top:30px;margin-bottom:10px;width:100%;"><div class="fusion-separator-border sep-single sep-solid" style="--awb-height:20px;--awb-amount:20px;border-color:#e0dede;border-top-width:2px;"></div></div><div class="fusion-sep-clear"></div><div class="fusion-text fusion-text-9"><h3>Bereitschaftspflege heisst &#8222;belastbar sein&#8220;</h3>
<p>Ein jederzeit freies <strong>Kinderzimmer</strong> ist Voraussetzung, selbstverständlich auch <strong>Kleidung, Windeln, Spielzeug</strong> und eine <strong>Grundausstattung</strong> für jedes Alter. Die Räume dürfen nicht zu klein sein, Sicherheit wird ebenfalls gross geschrieben. Wer eh schon beengt lebt, wird keine Zulassung als Pflegefamilie bekommen.</p>
<p>Ein <strong>gesichertes Einkommen</strong> muss vorhanden sein, das Pflegegeld darf nicht der ausschlaggebende Grund sein &#8211; allerdings muss das Einkommen von einem Elternteil allein erwirtschaftet werden, denn eine weitere Voraussetzung ist, dass der andere Elternteil nicht arbeiten geht und den Haushalt führt; Alleinerziehende können keine Bereitschaftspflege anbieten. <strong>Psychische und physische Belastbarkeit</strong> wird von allen Familienmitgliedern erwartet, auch von den eigenen Kindern. Ach ja: <strong>eigene</strong> <strong>Kinder sind ebenfalls eine Voraussetzung</strong>, um als Pflegefamilie tätig werden zu dürfen. Das erweiterte polizeiliche <strong>Führungszeugnis</strong>, ein befundfreies <strong>Gesundheitszeugnis</strong> und regelmäßige mehrwöchige <strong>Aus- und Fortbildungen</strong> sind obligatorisch.</p>
<p>Pflegefamilien müssen zudem mit regelmäßigen Besuchen des Jugendamtes und der leiblichen Eltern planen. Unplanbar hingegen sind der zeitliche Aufwand und die <strong>extreme psychische Belastung</strong>: schlussendlich müssen alle Familienmitglieder das aufgenommene Pflegekind, das auch Teil der eigenen Familie geworden ist, wieder gehen lassen. Dies ist für Pflegeeltern genauso wie für die &#8222;Geschwister auf Zeit&#8220; ein bewusst in Kauf genommener Trennungsschmerz der selbst bei psychischer Stabilität mehr als herausfordernd ist. Wer all diese Hürden genommen hat wird mit der Erfahrung belohnt, in und mit seinem Familiensystem anderen Kindern helfen zu dürfen und zu können.</p>
</div><div class="fusion-text fusion-text-10"><h3>Pflegegeld ist kein Einkommen</h3>
<p>Für ein Pflegekind erhält man, je nach Jugendamt, ein Pflegegeld von ca. 1200 &#8211; 1500 Euro / Monat nach <strong>§33 SGB VIII</strong>. Wird eine Erstausstattung benötigt, kann man hierfür Einmalleistungen beantragen. Dieser Betrag deckt alle Kosten für das Pflegekind ab, von Lebensmitteln und Kleidung über Schulmaterial, Busfahrkarte und Ausflüge bis hin zum Taschengeld.</p>
<p>Das Einkommen ist kompliziert zu versteuern, es werden keine Rentenpunkte erwirtschaftet und auch Elterngeld kann nicht beantragt werden.  Da es kein Job im Angestelltenverhältnis ist, werden auch keine Kosten für Krankenkasse oder Sozialversicherung übernommen.</p>
<p>Finanzielle Aspekte spielen bei Pflegeeltern meistens keine Rolle, dies macht man aus Überzeugung und Berufung.</p>
<p>Sie sind Pflegeeltern oder möchten es werden? Sie haben Fragen zu Vorraussetzungen? <a href="https://familienhilfe-mit-system.de/kontakt/">Kontaktieren</a> Sie mich gerne!</p>
</div><div class="fusion-sep-clear"></div><div class="fusion-separator fusion-full-width-sep" style="margin-left: auto;margin-right: auto;margin-top:10px;margin-bottom:-10px;width:100%;"><div class="fusion-separator-border sep-single sep-solid" style="--awb-height:20px;--awb-amount:20px;border-color:#e0dede;border-top-width:2px;"></div></div><div class="fusion-sep-clear"></div><div class="fusion-clearfix"></div></div></div></div></div>
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		<title>Kurz erklärt: das Wechselmodell (paritätisches Modell)</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Marco Breitenstein]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 11 Aug 2020 07:34:15 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Eltern & Kind]]></category>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="fusion-fullwidth fullwidth-box fusion-builder-row-4 nonhundred-percent-fullwidth non-hundred-percent-height-scrolling" style="--awb-background-position:left top;--awb-border-sizes-top:0px;--awb-border-sizes-bottom:0px;--awb-border-sizes-left:0px;--awb-border-sizes-right:0px;--awb-border-radius-top-left:0px;--awb-border-radius-top-right:0px;--awb-border-radius-bottom-right:0px;--awb-border-radius-bottom-left:0px;--awb-padding-bottom:80px;--awb-flex-wrap:wrap;" ><div class="fusion-builder-row fusion-row"><div class="fusion-layout-column fusion_builder_column fusion-builder-column-3 fusion_builder_column_1_1 1_1 fusion-one-full fusion-column-first fusion-column-last" style="--awb-bg-size:cover;--awb-margin-bottom:40px;"><div class="fusion-column-wrapper fusion-flex-column-wrapper-legacy"><div class="fusion-text fusion-text-18"><h3>Wenn Eltern sich trennen: Wechselmodell bzw. paritätisches Modell</h3>
<p>Kinder sind bekanntlich das größte Geschenk für ein Paar. Manche Eltern beschreiben, dass durch ihre Kinder ihre Beziehung eine neue Qualität erreicht hat. Andere Paare hingegen verlieren gerade durch gemeinsame Kinder die schönen Momente mit dem Partner aus den Augen. Man hat „sich auseinandergelebt“, wird in diesem Fall gerne als Trennungsgrund angeführt. Für Kinder ist die Trennung der Eltern immer ein schmerzhafter Prozess. Immerhin müssen sie fortan unter Umständen in zwei Welten leben &#8211; wenn sich die Eltern das Sorgerecht für den Nachwuchs teilen.</p>
<p>Wie geht es nach der Trennung der Eltern aber nun konkret weiter in Sachen Kinderbetreuung? Hierfür kommen mit dem <strong>Wechselmodell</strong> und dem <strong>Residenzmodell</strong> zwei verschiedene Konzepte in Betracht. Viele Elternpaare nutzen hier die <a href="https://familienhilfe-mit-system.de/mediation/">Mediation</a> als begleitendes Verfahren zur Regelung von Umgangszeiten, Verpflichtungen und finanziellen Absprachen.</p>
</div><div class="fusion-text fusion-text-19"><h3>Wechselmodell versus Residenzmodell</h3>
<p>Im Falle einer Trennung der Eltern bestehen für die Betreuung der Kinder mit dem Wechselmodell und dem Residenzmodell grundsätzlich zwei Möglichkeiten. Folgend finden Sie eine kurze Übersicht über die Merkmale beider Modelle.</p>
</div><div class="fusion-tabs fusion-tabs-2 classic nav-is-justified horizontal-tabs icon-position-left mobile-mode-accordion" style="--awb-title-border-radius-top-left:0px;--awb-title-border-radius-top-right:0px;--awb-title-border-radius-bottom-right:0px;--awb-title-border-radius-bottom-left:0px;--awb-inactive-color:#f6f6f6;--awb-background-color:#ffffff;--awb-border-color:#e2e2e2;--awb-active-border-color:#aac63f;"><div class="nav"><ul class="nav-tabs nav-justified" role="tablist"><li class="active" role="presentation"><a class="tab-link" data-toggle="tab" role="tab" aria-controls="tab-80f08f48352ebc768b6" aria-selected="true" id="fusion-tab-wechselmodell" href="#tab-80f08f48352ebc768b6"><h4 class="fusion-tab-heading">Wechselmodell</h4></a></li><li role="presentation"><a class="tab-link" data-toggle="tab" role="tab" aria-controls="tab-1a65571f7efa04ff344" aria-selected="false" tabindex="-1" id="fusion-tab-residenzmodell" href="#tab-1a65571f7efa04ff344"><h4 class="fusion-tab-heading">Residenzmodell</h4></a></li></ul></div><div class="tab-content"><div class="nav fusion-mobile-tab-nav"><ul class="nav-tabs nav-justified" role="tablist"><li class="active" role="presentation"><a class="tab-link" data-toggle="tab" role="tab" aria-controls="tab-80f08f48352ebc768b6" aria-selected="true" id="mobile-fusion-tab-wechselmodell" href="#tab-80f08f48352ebc768b6"><h4 class="fusion-tab-heading">Wechselmodell</h4></a></li></ul></div><div class="tab-pane fade fusion-clearfix in active" role="tabpanel" tabindex="0" aria-labelledby="fusion-tab-wechselmodell" id="tab-80f08f48352ebc768b6">
<p>Das Wechselmodell lässt sich mit dem <strong>Nestmodell</strong> und dem <strong>Pendelmodell</strong> in zwei praktizierbare Formen aufteilen.</p>
<p>Beim Nestmodell lebt das Kind dauerhaft in derselben Wohnung, während die Eltern regelmäßig tauschen.Beim Nestmodell kann das Kind also in seiner gewohnten Umgebung verbleiben und die Beeinträchtigungen durch einen Wechsel fallen besonders gering aus.</p>
<p>Gängiger ist jedoch das Pendelmodell. Hier wechselt das Kind in regelmäßigen Abständen zwischen den Wohnungen beider Elternteile.</p>
</div><div class="nav fusion-mobile-tab-nav"><ul class="nav-tabs nav-justified" role="tablist"><li role="presentation"><a class="tab-link" data-toggle="tab" role="tab" aria-controls="tab-1a65571f7efa04ff344" aria-selected="false" tabindex="-1" id="mobile-fusion-tab-residenzmodell" href="#tab-1a65571f7efa04ff344"><h4 class="fusion-tab-heading">Residenzmodell</h4></a></li></ul></div><div class="tab-pane fade fusion-clearfix" role="tabpanel" tabindex="0" aria-labelledby="fusion-tab-residenzmodell" id="tab-1a65571f7efa04ff344">
<p>Beim Residenzmodell lebt das Kind überwiegend bei einem der getrennten Elternteile. Laut Gesetz hat der andere Elternteil jedoch einerseits das Recht und andererseits auch die Pflicht zum Umgang mit dem Kind.</p>
<p>In der Praxis wird beim Residenzmodell vereinbart, dass das Kind den nicht betreuenden Elternteil an zwei Wochenenden im Monat sowie die halben (Schul)ferien besucht; bei manchen Familien wird dies noch um weitere Tage oder Nachmittage erweitert.</p>
</div></div></div><div class="fusion-text fusion-text-20"><h3>Das Wechselmodell in der Praxis</h3>
<p>Der Wechsel zwischen den Elternteilen findet bei jüngeren Kindern häufig innerhalb von kurzen Intervallen, die zwischen zwei bis fünf Tagen betragen, statt, bei älteren Kindern hat sich ein wöchentlicher Wechsel etabliert.</p>
<p>Nicht immer sind beide Elternteile in gleichem Maße berufstätig bzw. beruflich eingespannt. So entscheiden sich einige Eltern dafür, dass das Kind bzw. die Kinder die Zeit während der Woche beim weniger beruflich eingespannten Elternteil verbringen und es sich am Wochenende genau umgekehrt verhält. An den Samstagen und Sonntagen hat dann der beruflich stärker eingespannte Elternteil die Möglichkeit, Zeit mit dem Kind bzw. den Kindern zu verleben. Unabhängig davon ist ein mehr oder weniger fester Wochenrhythmus üblich; manchmal wechseln die Kinder auch nur alle zwei Wochen vom Haushalt des einen Elternteils in den des anderen. Sollte ein Elternteil dauerhaft im Ausland leben, sind auch abwechselnde Betreuungsphasen, die mehrere Monate dauern, möglich und vorstellbar. Der Name &#8222;paritätisches Modell&#8220; macht es schon deutlich: die Betreuungszeiten der Elternteile sollen gleichberechtigt, also in etwa im gleichen zeitlichen Umfang, sein.</p>
</div><div class="fusion-text fusion-text-21"><h3>Wie soll der regelmäßige Wechsel ablaufen?</h3>
<p>Darüber, wie genau die Wechsel für ein <strong>bestmögliches Kindeswohl</strong> ablaufen sollten, herrscht Uneinigkeit. Während manche Stimmen dafür plädieren, dass die Eltern dem Kind beim Übergang von dem einen in den anderen Haushalt helfen sollen, um emotionale Irritationen zu vermeiden, sehen andere genau diese Übergaben als kritisch. Viel besser seien natürliche Übergänge. Am Tag des Wechsels gehen die Kinder beispielsweise vom Elternteil 1 aus in die Schule und kehren nach Ende des Unterrichts bei Elternteil 2 ein. Bei jüngeren Kindern kann analog hierzu der Kindergarten Teil des natürlichen Übergangs sein. Als <a href="https://familienhilfe-mit-system.de/verfahrensbeistand-%c2%a7-158-famfg/">Verfahrensbeistand</a> stelle ich dieses Modell ebenfalls vor, wenn es vom Kind gewünscht und in der Praxis umsetzbar ist.</p>
</div><div class="fusion-text fusion-text-22"><h3>Die Vorteile des Wechselmodells in der Übersicht</h3>
<p>Experten sind sich grundsätzlich darüber einig, dass beide Elternteile für ein Kind gleich wichtig sind &#8211; auch im Falle einer <a href="https://familienhilfe-mit-system.de/mediation/">Trennung</a> der Eltern. Welche Vorteile das Wechselmodell grundsätzlich bietet, ist hier folgend zusammengefasst.</p>
</div><div class="accordian fusion-accordian" style="--awb-border-size:1px;--awb-icon-size:13px;--awb-content-font-size:16px;--awb-icon-alignment:left;--awb-hover-color:#f9f9f9;--awb-border-color:#cccccc;--awb-background-color:#ffffff;--awb-divider-color:#e0dede;--awb-divider-hover-color:#e0dede;--awb-icon-color:#ffffff;--awb-title-color:#92ae28;--awb-content-color:#646464;--awb-icon-box-color:#333333;--awb-toggle-hover-accent-color:#aac63f;--awb-title-font-family:&quot;Roboto Slab&quot;;--awb-title-font-weight:300;--awb-title-font-style:normal;--awb-title-font-size:15px;--awb-content-font-family:&quot;PT Sans&quot;;--awb-content-font-style:normal;--awb-content-font-weight:regular;"><div class="panel-group fusion-toggle-icon-boxed" id="accordion-5103-2"><div class="fusion-panel panel-default panel-c46784c01bd0eca63 fusion-toggle-no-divider fusion-toggle-boxed-mode"><div class="panel-heading"><h4 class="panel-title toggle" id="toggle_c46784c01bd0eca63"><a aria-expanded="false" aria-controls="c46784c01bd0eca63" role="button" data-toggle="collapse" data-parent="#accordion-5103-2" data-target="#c46784c01bd0eca63" href="#c46784c01bd0eca63"><span class="fusion-toggle-icon-wrapper" aria-hidden="true"><i class="fa-fusion-box active-icon awb-icon-minus" aria-hidden="true"></i><i class="fa-fusion-box inactive-icon awb-icon-plus" aria-hidden="true"></i></span><span class="fusion-toggle-heading">Eltern-Kooperation</span></a></h4></div><div id="c46784c01bd0eca63" class="panel-collapse collapse " aria-labelledby="toggle_c46784c01bd0eca63"><div class="panel-body toggle-content fusion-clearfix">
<p>Beim Wechselmodell ist es förderlich, wenn beide Elternteile miteinander kooperieren. So ist bei jedem Wechsel des Kindes eine sachliche Kommunikation notwendig, denn beispielsweise müssen die Termine (sowohl die eigenen als auch die des Kindes), die in der kommenden Woche anstehen, mitgeteilt und entsprechend koordiniert werden. Auch das aktuelle Lieblingsbuch oder Kuscheltier darf beim Wohnort-Wechsel des Kindes nicht vergessen werden, um Tränen beim Nachwuchs zu vermeiden.</p>
<p>Wichtig ist es auch, sich darüber auszutauschen, ob es im Kindergarten oder der Schule Besonderheiten gibt, auf die der andere Elternteil in der kommenden Woche achten sollte. Auch wenn die Eltern des Kindes kein Paar mehr sind, müssen sie zum Wohle des Kindes dennoch weiterhin als Team arbeiten.</p>
</div></div></div><div class="fusion-panel panel-default panel-807de3fdee30ac03e fusion-toggle-no-divider fusion-toggle-boxed-mode"><div class="panel-heading"><h4 class="panel-title toggle" id="toggle_807de3fdee30ac03e"><a aria-expanded="false" aria-controls="807de3fdee30ac03e" role="button" data-toggle="collapse" data-parent="#accordion-5103-2" data-target="#807de3fdee30ac03e" href="#807de3fdee30ac03e"><span class="fusion-toggle-icon-wrapper" aria-hidden="true"><i class="fa-fusion-box active-icon awb-icon-minus" aria-hidden="true"></i><i class="fa-fusion-box inactive-icon awb-icon-plus" aria-hidden="true"></i></span><span class="fusion-toggle-heading">Bindung an das Kind</span></a></h4></div><div id="807de3fdee30ac03e" class="panel-collapse collapse " aria-labelledby="toggle_807de3fdee30ac03e"><div class="panel-body toggle-content fusion-clearfix">
<p>Das Wechselmodell kommt in der Regel nur dann infrage, wenn der Nachwuchs zu beiden Elternteilen eine gute Bindung hat und beide Elternteile es verstehen, das Kind zu erziehen und zu fördern.</p>
<p>Beim Wechselmodell können beide Elternteile eine stabile Eltern-Kind-Bindung im Alltag aufrechterhalten.</p>
</div></div></div><div class="fusion-panel panel-default panel-14e466e9c37563d8d fusion-toggle-no-divider fusion-toggle-boxed-mode"><div class="panel-heading"><h4 class="panel-title toggle" id="toggle_14e466e9c37563d8d"><a aria-expanded="false" aria-controls="14e466e9c37563d8d" role="button" data-toggle="collapse" data-parent="#accordion-5103-2" data-target="#14e466e9c37563d8d" href="#14e466e9c37563d8d"><span class="fusion-toggle-icon-wrapper" aria-hidden="true"><i class="fa-fusion-box active-icon awb-icon-minus" aria-hidden="true"></i><i class="fa-fusion-box inactive-icon awb-icon-plus" aria-hidden="true"></i></span><span class="fusion-toggle-heading">Wohnort</span></a></h4></div><div id="14e466e9c37563d8d" class="panel-collapse collapse " aria-labelledby="toggle_14e466e9c37563d8d"><div class="panel-body toggle-content fusion-clearfix">
<p>Das Wechselmodell ist vor allem dann sehr sinnvoll, wenn die Wohnorte beider Elternteile nicht weit auseinanderliegen und auch die Schule bzw. der Kindergarten des Kindes in der näheren Umgebung beider Wohnorte liegt.</p>
<p>Das Kind profitiert in diesem Fall davon, dass es nicht aus seinem gewohnten sozialen Umfeld gerissen wird und einen neuen Kindergarten oder eine andere Schule besuchen muss. Somit kann der Nachwuchs auch seinen bisherigen Freundeskreis behalten.</p>
</div></div></div><div class="fusion-panel panel-default panel-21ee7a23f0af54adf fusion-toggle-no-divider fusion-toggle-boxed-mode"><div class="panel-heading"><h4 class="panel-title toggle" id="toggle_21ee7a23f0af54adf"><a aria-expanded="false" aria-controls="21ee7a23f0af54adf" role="button" data-toggle="collapse" data-parent="#accordion-5103-2" data-target="#21ee7a23f0af54adf" href="#21ee7a23f0af54adf"><span class="fusion-toggle-icon-wrapper" aria-hidden="true"><i class="fa-fusion-box active-icon awb-icon-minus" aria-hidden="true"></i><i class="fa-fusion-box inactive-icon awb-icon-plus" aria-hidden="true"></i></span><span class="fusion-toggle-heading">Unterhalt</span></a></h4></div><div id="21ee7a23f0af54adf" class="panel-collapse collapse " aria-labelledby="toggle_21ee7a23f0af54adf"><div class="panel-body toggle-content fusion-clearfix">
<p>Beim Wechselmodell kommen beide Elternteile ihrer Unterhaltspflicht durch Erziehung und Pflege nach.</p>
<p>Bei diesem Modell sind grundsätzlich auch beide Elternteile unterhaltspflichtig in finanziellen Dingen. Hierdurch lassen sich Arbeit und finanzielle Aufwendungen fair aufteilen.</p>
<p>Übliche Praxis ist es, das kein Unterhalt für im Wechselmodell betreute Kinder gezahlt wird, das Kindergeld wird geteilt. Eventuelle Verpflichtungen zu Unterhaltszahlungen dem Expartner gegenüber bleiben hiervon unberührt.</p>
</div></div></div></div></div><div class="fusion-text fusion-text-23"><h3>Welche Voraussetzungen sind für ein Gelingen des Wechselmodells notwendig?</h3>
<p>Wie immer bestätigen Ausnahmen natürlich die Regel, jedoch sollten folgende Voraussetzungen erfüllt sein, um die Chancen für ein gelingendes Wechselmodell zu erhöhen.</p>
<ul>
<li>Beide Elternteile wohnen nicht allzu weit auseinander.</li>
<li>Der Kindergarten bzw. die Schule lässt sich von beiden Wohnungen aus schnell und einfach erreichen.</li>
<li>Für die Abstimmung von Terminen sowie die Koordination des Alltags ist es sehr wichtig, dass die Eltern bereit sind, miteinander zu kooperieren. Für eine gelingende Kooperation wiederum ist eine gute <a href="https://familienhilfe-mit-system.de/soziales/sei-ein-esel-konflikte-richtig-austragen/">Kommunikation</a> zwischen den beiden Elternteilen hilfreich.</li>
<li>Wenn sich beide Elternteile bereits vor der Trennung gleichermaßen ausreichend um die Betreuung und Erziehung des Nachwuchses gekümmert haben, steigen die Chancen dafür, dass dies auch nach der Trennung beim Wechselmodell funktioniert.</li>
<li>Zudem steigen die Erfolgschancen für ein gut funktionierendes Wechselmodell erfahrungsgemäß ebenso mit höherem Einkommen, Bildungsgrad sowie flexibleren Arbeitsbedingungen der Elternteile.</li>
</ul>
</div><div class="fusion-text fusion-text-24"><h3>Kann das Wechselmodell auch funktionieren, wenn beide Elternteile im Streit miteinander liegen?</h3>
<p>Es ist laut Gesetzgebung nicht vorgesehen, das Wechselmodell aus dem Grund anzuordnen, um <a href="https://familienhilfe-mit-system.de/systemische-beratung/">Kooperationsfähigkeit</a> sowie eine gelungene Kommunikation der Eltern untereinander zu bewirken. Beide Fähigkeiten sollten bereits vor der Entscheidung für das Wechselmodell vorhanden sein.  Sehen sich beide Elternteile nach der Trennung nicht mehr dazu in der Lage, vernünftig und sachlich miteinander zu kommunizieren, ist das Wechselmodell schwierig umzusetzen.</p>
<p>Ein bereits eingeführtes und etabliertes Wechselmodell sollte im Interesse des Kindes bestehen bleiben, ein Modellwechsel wäre eine aussergewöhnliche Belastung für das Kind. Sofern Differenzen oder Streitigkeiten zwischen den Eltern während eines paritätischen Modells entstehen oder ein Elternteil alleiniges Sorgerecht (und damit zum Residenzmodell wechseln) möchte, ist zum Beispiel eine <a href="https://familienhilfe-mit-system.de/mediation/">Mediation</a> ein oft genutzter und effizienter Weg um zu vermitteln. In einigen Fällen haben Familiengerichte mittlerweile die <a href="https://familienhilfe-mit-system.de/rechtliches/wechselmodell-bgh-urteil/">Fortführung eines Wechselmodells auch gegen den Willen eines Elternteils</a> angeordnet, vor allem in solchen Fällen, in denen das Modell vorher vereinbart war und erfolgreich durchgeführt wurde.</p>
<p>Das Wechselmodell ist kein allgemeingültiges Allheilmittel im Falle einer Trennung. Zum Wohle der betroffenen Kinder ist es wichtig, dass beide Eltern auch nach der Trennung in Sachen Erziehung und Betreuung des Nachwuchses an einem Strang ziehen wollen, gleiche oder ähnliche Erziehungsansätze haben bereit sind, eigene Interessen zum Wohl des Kindes hinten anzustellen.</p>
<p>Letztlich sollen die negativen Auswirkungen der Trennung der Eltern für das Kind durch das Wechselmodell abgeschwächt werden. Diesem Grundsatz sollten sich beide Elternteile im Falle einer Trennung bewusst sein, wenn sie das paritätische Modell umsetzen. Im Interesse des Kindes lohnt sich dies auf jeden Fall, denn Kindern lernen schnell, sich an die Situation anzupassen und nehmen gerne die positiven Dinge aus beiden neuen Haushalten oder Familien mit.</p>
</div><div class="fusion-clearfix"></div></div></div></div></div>
<p>Der Beitrag <a href="https://familienhilfe-mit-system.de/familie-eltern-kinder/kurz-erklaert-das-wechselmodell-paritaetisches-modell/">Kurz erklärt: das Wechselmodell (paritätisches Modell)</a> erschien zuerst auf <a href="https://familienhilfe-mit-system.de">Familienhilfe mit System - FamSys GmbH</a>.</p>
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		<title>Was tun beim Verdacht auf Kindesmisshandlung?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Marco Breitenstein]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 25 Jun 2020 15:26:08 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Eltern & Kind]]></category>
		<category><![CDATA[Ratgeber]]></category>
		<category><![CDATA[Rechtliches]]></category>
		<category><![CDATA[Jugendliche]]></category>
		<category><![CDATA[Kinder]]></category>
		<category><![CDATA[Kinderschutz]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>„Ich bin selbst schuld“ Was tun beim Verdacht auf Kindesmisshandlung? Kindesmisshandlung, sexueller Missbrauch und auch Vernachlässigung sind gravierende Formen von Kindeswohlgefährdung. Laut Zahlen der polizeilichen Kriminalstatistik gab es im Jahr 2017 in Deutschland mehr als 3.500 Fälle von Kindesmisshandlung, die strafrechtlich zur Anzeige gebracht wurden. Es ist jedoch davon auszugehen, dass die Dunkelziffer entsprechender  [...]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="fusion-fullwidth fullwidth-box fusion-builder-row-6 nonhundred-percent-fullwidth non-hundred-percent-height-scrolling" style="--awb-background-position:left top;--awb-border-sizes-top:0px;--awb-border-sizes-bottom:0px;--awb-border-sizes-left:0px;--awb-border-sizes-right:0px;--awb-border-radius-top-left:0px;--awb-border-radius-top-right:0px;--awb-border-radius-bottom-right:0px;--awb-border-radius-bottom-left:0px;--awb-padding-bottom:80px;--awb-flex-wrap:wrap;" ><div class="fusion-builder-row fusion-row"><div class="fusion-layout-column fusion_builder_column fusion-builder-column-5 fusion_builder_column_1_1 1_1 fusion-one-full fusion-column-first fusion-column-last" style="--awb-bg-size:cover;--awb-margin-bottom:40px;"><div class="fusion-column-wrapper fusion-flex-column-wrapper-legacy"><div class="fusion-text fusion-text-30"><h2><strong>„Ich bin selbst schuld“</strong></h2>
<h3><strong>Was tun beim Verdacht auf Kindesmisshandlung?</strong></h3>
<p>Kindesmisshandlung, sexueller Missbrauch und auch Vernachlässigung sind gravierende Formen von Kindeswohlgefährdung. Laut Zahlen der polizeilichen Kriminalstatistik gab es im Jahr 2017 in Deutschland mehr als 3.500 Fälle von Kindesmisshandlung, die strafrechtlich zur Anzeige gebracht wurden. Es ist jedoch davon auszugehen, dass die Dunkelziffer entsprechender Straftaten, die nicht angezeigt wurden, deutlich größer ist, auch vor dem Hintergrund, weil die Taten zum großen Teil im häuslichen Umfeld geschehen und Opfer häufig Kleinkinder oder sogar Säuglinge sind, die im Falle von Misshandlungen noch nicht adäquat auf sich aufmerksam machen können.</p>
<h3>Verschiedene Formen von Missbrauch</h3>
<p>Kindesmisshandlung ist ein Thema, das in Deutschland nach wie vor stark tabuisiert ist. Doch trotz dieser Tabuisierung lässt sich nicht beschönigen, dass Misshandlung von Kindern nach wie vor stattfindet, ob dies nun in Form von körperlichem oder emotionalem Missbrauch, sexuellem Missbrauch oder Vernachlässigung stattfindet.</p>
<h3>Wo fängt Missbrauch an?</h3>
<p>Laut Paragraph 1631 im Bürgerlichen Gesetzbuch (BGB) hat jedes Kind in Deutschland „ein Recht auf gewaltfreie Erziehung. Körperliche Bestrafungen, seelische Verletzungen und andere entwürdigende Maßnahmen sind unzulässig.“</p>
<p>Dieser Paragraf wurde durch eine Gesetzesänderung aus dem Jahr 2000 noch einmal zusätzlich untermauert, indem grundsätzlich jede Art von körperlicher Strafe gesetzlich als Misshandlung angesehen wird. So zählt ein „Klaps auf den Hintern“ ebenso zu körperlichem Missbrauch wie eine Ohrfeige.</p>
</div><div class="fusion-sep-clear"></div><div class="fusion-separator fusion-full-width-sep" style="margin-left: auto;margin-right: auto;margin-top:10px;margin-bottom:20px;width:100%;"><div class="fusion-separator-border sep-single sep-solid" style="--awb-height:20px;--awb-amount:20px;border-color:#e0dede;border-top-width:1px;"></div></div><div class="fusion-sep-clear"></div><div class="fusion-text fusion-text-31"><h3>Kindesmisshandlungen erkennen</h3>
<p>Da Misshandlungen häufig im familiären Umfeld auftreten, sind Kinder im Falle von Misshandlungen in ganz besonderem Maße auf Hilfe von außen angewiesen, da die Schutzfunktion Familie entfällt. Doch woran lassen sich Misshandlungen bei Kindern erkennen und wo lässt sich Hilfe erhalten?</p>
</div><div class="fusion-sep-clear"></div><div class="fusion-separator fusion-full-width-sep" style="margin-left: auto;margin-right: auto;margin-top:20px;width:100%;"></div><div class="fusion-sep-clear"></div><div class="fusion-tabs fusion-tabs-4 classic nav-is-justified horizontal-tabs icon-position-left mobile-mode-accordion" style="--awb-title-border-radius-top-left:0px;--awb-title-border-radius-top-right:0px;--awb-title-border-radius-bottom-right:0px;--awb-title-border-radius-bottom-left:0px;--awb-inactive-color:#f6f6f6;--awb-background-color:#ffffff;--awb-border-color:#e2e2e2;--awb-active-border-color:#aac63f;"><div class="nav"><ul class="nav-tabs nav-justified" role="tablist"><li class="active" role="presentation"><a class="tab-link" data-toggle="tab" role="tab" aria-controls="tab-aedf1bf4ff67a392c5d" aria-selected="true" id="fusion-tab-körperlichemisshandlungen" href="#tab-aedf1bf4ff67a392c5d"><h4 class="fusion-tab-heading">Körperliche Misshandlungen </h4></a></li><li role="presentation"><a class="tab-link" data-toggle="tab" role="tab" aria-controls="tab-49c8c94eb58816ec1ad" aria-selected="false" tabindex="-1" id="fusion-tab-psychischegewalt" href="#tab-49c8c94eb58816ec1ad"><h4 class="fusion-tab-heading">Psychische Gewalt</h4></a></li><li role="presentation"><a class="tab-link" data-toggle="tab" role="tab" aria-controls="tab-d012bfea8b169c98821" aria-selected="false" tabindex="-1" id="fusion-tab-vernachlässigungen" href="#tab-d012bfea8b169c98821"><h4 class="fusion-tab-heading">Vernachlässigungen</h4></a></li></ul></div><div class="tab-content"><div class="nav fusion-mobile-tab-nav"><ul class="nav-tabs nav-justified" role="tablist"><li class="active" role="presentation"><a class="tab-link" data-toggle="tab" role="tab" aria-controls="tab-aedf1bf4ff67a392c5d" aria-selected="true" id="mobile-fusion-tab-körperlichemisshandlungen" href="#tab-aedf1bf4ff67a392c5d"><h4 class="fusion-tab-heading">Körperliche Misshandlungen </h4></a></li></ul></div><div class="tab-pane fade fusion-clearfix in active" role="tabpanel" tabindex="0" aria-labelledby="fusion-tab-körperlichemisshandlungen" id="tab-aedf1bf4ff67a392c5d">
<p>Nicht immer lassen sich körperliche Misshandlungen bei Kindern anhand von blauen Flecken, Blutergüssen oder Abschürfungen erkennen. Hinweise auf Kindesmisshandlung kann auch ein seltsam anmutendes Verhalten des Kindes liefern, beispielsweise, indem es nach dem Sport nicht mehr duschen möchte oder an heißen Tagen keine T-Shirts oder kurzen Hosen trägt. Möglicherweise möchte das Kind hierdurch blaue Flecken oder andere Verletzungen &#8211; aus falschem Scham &#8211; verstecken oder aber die Eltern möchten keinen Verdacht erregen.</p>
</div><div class="nav fusion-mobile-tab-nav"><ul class="nav-tabs nav-justified" role="tablist"><li role="presentation"><a class="tab-link" data-toggle="tab" role="tab" aria-controls="tab-49c8c94eb58816ec1ad" aria-selected="false" tabindex="-1" id="mobile-fusion-tab-psychischegewalt" href="#tab-49c8c94eb58816ec1ad"><h4 class="fusion-tab-heading">Psychische Gewalt</h4></a></li></ul></div><div class="tab-pane fade fusion-clearfix" role="tabpanel" tabindex="0" aria-labelledby="fusion-tab-psychischegewalt" id="tab-49c8c94eb58816ec1ad">
<p>Im Gegensatz zu körperlichen Misshandlungen hinterlässt psychische Gewalt nur in Ausnahmefällen sichtbare Spuren. Auch in diesem Fall können Änderungen beim Verhalten des Kindes ein Indiz für eventuelle Misshandlungen sein, beispielsweise wenn das Kind plötzlich besonders aggressive Verhaltensweisen zeigt oder sich aus seinem sozialen Netzwerk zurückzieht. Auch ein starker Abfall der schulischen Leistungen oder Lernschwächen, für die sich keine Ursache finden lassen, können Hinweise auf Misshandlungen sein. Dasselbe trifft auch auf plötzlich auftretende Sprachstörungen zu.</p>
</div><div class="nav fusion-mobile-tab-nav"><ul class="nav-tabs nav-justified" role="tablist"><li role="presentation"><a class="tab-link" data-toggle="tab" role="tab" aria-controls="tab-d012bfea8b169c98821" aria-selected="false" tabindex="-1" id="mobile-fusion-tab-vernachlässigungen" href="#tab-d012bfea8b169c98821"><h4 class="fusion-tab-heading">Vernachlässigungen</h4></a></li></ul></div><div class="tab-pane fade fusion-clearfix" role="tabpanel" tabindex="0" aria-labelledby="fusion-tab-vernachlässigungen" id="tab-d012bfea8b169c98821">
<p>Auch Vernachlässigungen des Kindes lassen sich erkennen, beispielsweise durch schmutzige Kleidung, ein ungepflegtes Äußeres, häufiges Fehlen von Pausenbrot, Sportzeug oder Arbeitsmaterialien in der Schule.</p>
</div></div></div><div class="fusion-text fusion-text-32"><h3>Was tun bei Verdacht auf Kindesmisshandlung?</h3>
<p>Wegschauen ist beim Verdacht auf körperliche oder seelische Misshandlungen eines Kindes niemals die richtige Option. Kinder brauchen im Falle von Misshandlungen Hilfe von außen, beispielsweise in Form von aufmerksamen Erwachsenen. Das besonders Tragische im Falle von Misshandlungen ist oftmals die Tatsache, dass Kinder die Schuld für Misshandlungen bei sich selbst und nicht bei den Tätern suchen. Sie selbst gehen häufig davon aus, dass ihnen die angetane psychische oder körperliche Gewalt zu Recht widerfährt. Daher sind erwachsene Personen aus dem Umfeld des Kindes in der Pflicht, aufmerksam zu beobachten und aktiv zu werden, wenn sich der Verdacht auf eine Kindesmisshandlung manifestiert.</p>
<p>Sollte das Kind von sich aus von körperlicher oder psychischer Gewalt zu Hause erzählen, gilt es, aufmerksam zuzuhören, ohne dabei bohrende Fragen zu stellen. Diese würden das betroffene Kind verunsichern und zusätzlich einschüchtern. Spätestens, wenn Kinder über Misshandlungen zu Hause berichten, ist es an der Zeit, Fachleute von Jugendämtern, der Polizei oder Beratungsstellen einzuschalten. Dies kann notfalls auch anonym geschehen. Nicht nur das Kind wird von einer entsprechenden Meldung profitieren, sondern auch die meldende Person, denn immerhin kann sie nun die Verantwortung guten Gewissens in die Hände von Fachleuten legen. Erfolgt eine Mitteilung an die Polizei, gewährleistet dies professionelle Ermittlungen und Maßnahmen, die zum Schutz des Kindes notwendig sind. Daher wird die Polizei auch das zuständige Jugendamt informieren.</p>
<p><strong>Wichtig: Zwar handelt es sich bei Kindesmisshandlung um ein „Offizialdelikt“. Dieses wird jedoch nur strafrechtlich verfolgt, sofern eine Anzeige bei den Strafverfolgungsbehörden erfolgt.</strong></p>
</div><div class="fusion-sep-clear"></div><div class="fusion-separator fusion-full-width-sep" style="margin-left: auto;margin-right: auto;margin-top:20px;width:100%;"><div class="fusion-separator-border sep-single sep-solid" style="--awb-height:20px;--awb-amount:20px;border-color:#e0dede;border-top-width:1px;"></div></div><div class="fusion-sep-clear"></div><div class="fusion-text fusion-text-33"><h3>Was kann der Staat unternehmen?</h3>
<p>Der Gesetzgeber sieht sich im Falle von Kindesmisshandlungen mit einem schwierigen Thema konfrontiert. Auf der einen Seite soll die Familie als solche von Seiten des Staates in jedem Fall geschützt und Kinder nicht aus ihrem gewohnten Umfeld gerissen werden. Auf der anderen Seite kann es der Gesetzgeber natürlich nicht dulden, wenn Kinder in ihrem Umfeld körperlich oder psychisch misshandelt werden. So scheint auch die Gesetzgebung in einigen Fällen widersprüchlich. Auf der einen Seite fasst der Gesetzgeber Kindesmisshandlung in jeglicher Form als Straftat auf &#8211; im Paragraph 225 des Strafgesetzbuches kann hierauf eine Freiheitsstrafe von bis zu zehn Jahren erfolgen. Auf der anderen Seite gilt jedoch der Grundsatz „Hilfe statt Strafe“. Dieser wurde im Gesetz zur Ächtung von Gewalt in der Erziehung festgelegt:</p>
<p>„Ziel des Gesetzentwurfs ist die Ächtung der Gewalt in der Erziehung ohne Kriminalisierung der Familie. Nicht die Strafverfolgung oder der Entzug der elterlichen Sorge dürfen deshalb in Konfliktlagen im Vordergrund stehen, sondern Hilfen für die betroffenen Kinder, Jugendlichen und Eltern.“</p>
<p>Kindesmisshandlungen geschehen häufig innerhalb der Familie. Während vor allem körperliche Gewalt gegenüber erwachsenen Personen in einer Familie von Seiten des Staates vergleichsweise streng sanktioniert wird, setzt der Gesetzgeber im Falle von Kindesmisshandlung eher auf Unterstützung der Familie als Ganzes. So wird versucht, nach den auslösenden Faktoren für die körperlichen oder psychischen Misshandlungen zu suchen und diese zu eliminieren, beispielsweise durch sogenannte Hilfen zur Erziehung. Diese verfolgen beispielsweise das Ziel, Überforderungssituationen zu lindern, die zum Ausbruch von körperlicher oder psychischer Gewalt gegenüber Kindern innerhalb der Familie führen können. Zwar kommt der Gesetzgeber damit seinem eigenen Anspruch nach, Familien in besonderem Umfang vor Einwirkungen von außen zu schützen, jedoch verhindert genau dieser Anspruch häufig schnelle und unbürokratische Hilfen für die betroffenen schutzbedürftigen Kinder.</p>
</div><div class="fusion-sep-clear"></div><div class="fusion-separator fusion-full-width-sep" style="margin-left: auto;margin-right: auto;margin-top:30px;margin-bottom:-10px;width:100%;"><div class="fusion-separator-border sep-single sep-solid" style="--awb-height:20px;--awb-amount:20px;border-color:#e0dede;border-top-width:2px;"></div></div><div class="fusion-sep-clear"></div><div class="fusion-text fusion-text-34"><h3>Quellen:</h3>
<p><a href="https://www.neurologen-und-psychiater-im-netz.org/kinder-jugend-psychiatrie/risikofaktoren/sexueller-missbrauch/moegliche-anzeichen/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">https://www.neurologen-und-psychiater-im-netz.org/</a></p>
<p><a href="https://www.polizei-beratung.de/themen-und-tipps/gewalt/kindesmisshandlung/tipps/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">https://www.polizei-beratung.de/</a></p>
<p><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Kindesmisshandlung#Missbrauchsformen" target="_blank" rel="noopener noreferrer">https://de.wikipedia.org/wiki/Kindesmisshandlung#Missbrauchsformen</a></p>
</div><div class="fusion-sep-clear"></div><div class="fusion-separator fusion-full-width-sep" style="margin-left: auto;margin-right: auto;margin-top:30px;margin-bottom:-10px;width:100%;"><div class="fusion-separator-border sep-single sep-solid" style="--awb-height:20px;--awb-amount:20px;border-color:#e0dede;border-top-width:2px;"></div></div><div class="fusion-sep-clear"></div><div class="fusion-clearfix"></div></div></div></div></div>
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		<title>Die Aufgaben einer sozialpädagogische Familienhilfe (SPFH)</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Marco Breitenstein]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 19 Jun 2020 17:55:29 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Eltern & Kind]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Was macht eigentlich eine sozialpädagogische Familienhilfe (SPFH)? Eine sozialpädagogische Familienhilfe (SPFH) ist eine Maßnahme, die Familien in problematischen Situationen unterstützend zur Seite stehen soll. Doch was sind eigentlich die Aufgaben einer solchen sozialpädagogischen Familienhilfe, welche Ziele verfolgt sie und wo liegen die Grenzen dieser Maßnahme? Rechtliche Grundlage der SPFH Geregelt sind die gesetzlichen Grundlagen  [...]</p>
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<p>Eine <strong>sozialpädagogische Familienhilfe</strong> (SPFH) ist eine Maßnahme, die Familien in problematischen Situationen unterstützend zur Seite stehen soll. Doch was sind eigentlich die Aufgaben einer solchen sozialpädagogischen Familienhilfe, welche Ziele verfolgt sie und wo liegen die Grenzen dieser Maßnahme?</p>
<h3>Rechtliche Grundlage der SPFH</h3>
<p>Geregelt sind die gesetzlichen Grundlagen für eine SPFH im <strong>SGB VIII</strong> im Abschnitt „Hilfe zur Erziehung, Eingliederungshilfe für seelisch behinderte Kinder und Jugendliche, Hilfe für junge Volljährige“. Es handelt sich bei der SPFH um ein <strong>Regelangebot der Jugendhilfe</strong>. Verankert ist die SPFH in <strong>Paragraph 31 des SGB VIII</strong>: „Sozialpädagogische Familienhilfe soll durch intensive Betreuung und Begleitung Familie in ihren Erziehungsaufgaben, bei der Bewältigung von Alltagsproblemen, der Lösung von Konflikten und Krisen sowie im Kontakt mit Ämtern und Institutionen unterstützen und Hilfe zur Selbsthilfe geben. Sie ist in der Regel auf längere Dauer angelegt und erfordert die Mitarbeit der Familie.“</p>
<h3>Drei wesentliche Merkmale der SPFH</h3>
</div><ul style="--awb-size:15px;--awb-line-height:25.5px;--awb-icon-width:25.5px;--awb-icon-height:25.5px;--awb-icon-margin:10.5px;--awb-content-margin:36px;--awb-circlecolor:#aac63f;--awb-circle-yes-font-size:13.2px;" class="fusion-checklist fusion-checklist-2 fusion-checklist-default type-icons"><li class="fusion-li-item" style=""><span class="icon-wrapper circle-yes"><i class="fusion-li-icon fa-angle-double-right fas" aria-hidden="true"></i></span><div class="fusion-li-item-content">
<p>Die SPFH richtet sich an die ganze Familie.</p>
</div></li><li class="fusion-li-item" style=""><span class="icon-wrapper circle-yes"><i class="fusion-li-icon fa-angle-double-right fas" aria-hidden="true"></i></span><div class="fusion-li-item-content">
<p>Die SPFH hat aufsuchenden Charakter und findet vor allem in der Wohnung der Familie statt.</p>
</div></li><li class="fusion-li-item" style=""><span class="icon-wrapper circle-yes"><i class="fusion-li-icon fa-angle-double-right fas" aria-hidden="true"></i></span><div class="fusion-li-item-content">
<p>Die SPFH erstreckt sich nicht nur auf erzieherische Themen, sondern auf sämtliche Aspekte der Familie, beispielsweise auf die Beziehungen der Familienmitglieder untereinander, auf die Tages- und Wochenstrukturen, auf die Finanzen und die Wohnsituation.</p>
</div></li></ul><div class="fusion-sep-clear"></div><div class="fusion-separator fusion-full-width-sep" style="margin-left: auto;margin-right: auto;margin-top:20px;margin-bottom:30px;width:100%;"><div class="fusion-separator-border sep-single sep-solid" style="--awb-height:20px;--awb-amount:20px;border-color:#e0dede;border-top-width:1px;"></div></div><div class="fusion-sep-clear"></div><div class="fusion-text fusion-text-41"><h3>Wer kann eine SPFH in Anspruch nehmen?</h3>
<p>Die sozialpädagogische Familienhilfe bildet eine <strong>Hilfe zur Erziehung</strong>. Als Kostenträger kommt daher nur das Jugendamt infrage. Anträge auf Familienhilfe müssen daher stets an das Jugendamt gerichtet werden. Der Antrag kann entweder direkt beim Jugendamt oder über einen freien Träger der Jugendhilfe gestellt werden.</p>
<p>In Anspruch nehmen können eine SPFH sowohl <strong>Familien als auch Alleinerziehende mit Kindern bzw. Jugendlichen</strong>. Das Angebot der SPFH beantragen dürfen auch Minderjährige mit Kindern sowie Jugendliche und junge Erwachsene, bei denen ein Bedarf an Unterstützung und Betreuung gegeben ist. Ob ein solcher Unterstützungsbedarf vorhanden ist, wird nach Antrag vom Jugendamt geprüft.</p>
<h3>Aufgaben der SPFH</h3>
<p>Eine SPFH ist ein Angebot des Jugendamtes und stellt eine <strong>aufsuchende und familienbezogene Hilfe</strong> dar. In der Regel basiert sie auf <strong>Freiwilligkeit</strong>, kann jedoch in bestimmten Situationen auch vom Jugendamt zwingend vorgeschrieben werden. Betreut werden durch eine SPFH vor allem Familien mit einem schwachen Einkommensniveau, niedrigen Bildungsabschlüssen und einer hohen Verschuldung. Grundsätzlich steht eine SPFH aber Familien aus sämtlichen Bevölkerungsschichten offen.</p>
<p>Ganz allgemein zählt es zur Aufgabe der SPFH, Familien zu betreuen und diese <strong>bei ihren alltäglichen Problemen zu unterstützen</strong>. Ziel ist es, die <strong>Familien zu stärken</strong> und insbesondere das <strong>Wohl der Kinder zu sichern</strong>. Wenn bei einer Familie die Fremdunterbringung eines Kindes in einem Heim im Raum steht, sollte diese Maßnahme nach Möglichkeit vermieden werden. Aus diesem Grund ist die <strong>Reintegration der Kinder innerhalb der Familie</strong> eine wichtige Aufgabe der SPFH. Da jede Familie und jedes Lebensumfeld verschieden ist, erarbeitet die SPFH &#8211; nach Möglichkeit gemeinsam &#8211; mit der jeweiligen Familie individuelle Ziele, die erreicht werden sollen.</p>
<h3>Zentrale Aufgabe: Ressourcen erkennen und nutzen</h3>
<p>Die SPFH verfolgt ihrem Verständnis nach den <strong>Ansatz der Hilfe zur Selbsthilfe</strong>. Aus diesem Grund legt die SPFH großen Wert auf <strong>ressourcenorientiertes Handeln</strong>. Hierbei geht es also darum, an den jeweiligen Stärken der Familien anzuknüpfen und zu prüfen, wie diese Ressourcen von der Familie genutzt werden. Die jeweiligen Ressourcen sind genauso unterschiedlich und individuell wie die Mitglieder der Familie. Aus diesem Grund müssen diese in jedem Fall einzeln betrachtet werden.</p>
<h3>Ist eine SPFH eine Art Haushaltshilfe?</h3>
<p>Eine SPFH ist zuerst einmal <strong>keine Haushaltshilfe oder „Putzfrau“</strong>. Sie hat vielmehr die Aufgabe, die Eltern dabei zu unterstützen, einen geregelten Tagesablauf umzusetzen. Hierzu zählt es auch, die Führung des Haushalts zu organisieren. Umgesetzt wird die Haushaltsführung dann aber von den Eltern und nicht von der Fachkraft. Ziel der Maßnahme ist es, den <strong>Tagesablauf innerhalb der Familie</strong> so zu strukturieren, dass alle Pflichten und notwendigen Erledigungen durch die Familie umgesetzt werden, sodass kein Mitglied der Familie „auf der Strecke bleibt“.</p>
<h3>Typische Herausforderungen für die SPFH</h3>
<p>In den meisten Fällen ist die Freiwilligkeit der Maßnahme ein wesentliches Merkmal der SPFH. Wenn die Maßnahme jedoch vom Jugendamt angeordnet wird, kann in entsprechenden Fällen die SPFH wie eine aufgezwängte Hilfe wirken. Um eine optimale Hilfe durchführen zu können, ist die SPFH dennoch auf die <strong>Freiwilligkeit und entsprechende Motivation der Familienmitglieder</strong> angewiesen.</p>
<p>Ebenso herausfordernd in der Praxis ist es für die SPFH, ein <strong>geeignetes Verhältnis zwischen Nähe und Distanz und Hilfe und Kontrolle</strong> zu finden &#8211; vor allem vor dem Hintergrund, dass die SPFH Einblicke in die privatesten Dinge der Familie erhält, beispielsweise in deren finanzielle Situation. Aufgrund dieser <strong>Alltagsnähe</strong> ist es für die SPFH sehr wichtig, eine <strong>professionelle Ebene</strong> beizubehalten und sich gegenüber der Familie möglichst <strong>wertfrei</strong> zu verhalten.</p>
</div><div class="fusion-text fusion-text-42"><h3>Verschiedene Phasen und Ende der SPFH</h3>
<p>In der alltäglichen Praxis existieren unterschiedliche Phasen im Rahmen der SPFH. Die fünf Phasen lassen sich unterscheiden in eine Entscheidungsphase für eine SPFH, eine Phase der Orientierung, eine Hauptphase, eine Phase der Ablösung und in manchen Fällen eine Phase der Nachbetreuung.</p>
</div><div class="accordian fusion-accordian" style="--awb-border-size:1px;--awb-icon-size:13px;--awb-content-font-size:16px;--awb-icon-alignment:left;--awb-hover-color:#f9f9f9;--awb-border-color:#cccccc;--awb-background-color:#ffffff;--awb-divider-color:#e0dede;--awb-divider-hover-color:#e0dede;--awb-icon-color:#ffffff;--awb-title-color:#92ae28;--awb-content-color:#646464;--awb-icon-box-color:#333333;--awb-toggle-hover-accent-color:#aac63f;--awb-title-font-family:&quot;Roboto Slab&quot;;--awb-title-font-weight:300;--awb-title-font-style:normal;--awb-title-font-size:15px;--awb-content-font-family:&quot;PT Sans&quot;;--awb-content-font-style:normal;--awb-content-font-weight:regular;"><div class="panel-group fusion-toggle-icon-boxed" id="accordion-4649-4"><div class="fusion-panel panel-default panel-9d1d614bc0ee860f0 fusion-toggle-no-divider fusion-toggle-boxed-mode"><div class="panel-heading"><h4 class="panel-title toggle" id="toggle_9d1d614bc0ee860f0"><a aria-expanded="false" aria-controls="9d1d614bc0ee860f0" role="button" data-toggle="collapse" data-target="#9d1d614bc0ee860f0" href="#9d1d614bc0ee860f0"><span class="fusion-toggle-icon-wrapper" aria-hidden="true"><i class="fa-fusion-box active-icon awb-icon-minus" aria-hidden="true"></i><i class="fa-fusion-box inactive-icon awb-icon-plus" aria-hidden="true"></i></span><span class="fusion-toggle-heading">Phase der Orientierung</span></a></h4></div><div id="9d1d614bc0ee860f0" class="panel-collapse collapse " aria-labelledby="toggle_9d1d614bc0ee860f0"><div class="panel-body toggle-content fusion-clearfix">
<p>Während dieser Phase geht es darum, die <strong>Grundlagen der Zusammenarbeit</strong> zwischen der SPFH und der Familie festzulegen. Auch sollen während dieser Phase <strong>bestehende Probleme abgeklärt</strong> werden. Die Familie und die SPFH werden sich in dieser Probephase gegenseitig kennen lernen und erste Beziehungen zueinander aufbauen. Während dieser Phase kann es durchaus vorkommen, dass entweder eine oder beide Parteien beschließen, die Hilfe nicht weiterzuführen, beispielsweise, wenn die Chemie zwischen beiden Seiten nicht stimmt.</p>
</div></div></div><div class="fusion-panel panel-default panel-5858ca50c530b9d31 fusion-toggle-no-divider fusion-toggle-boxed-mode"><div class="panel-heading"><h4 class="panel-title toggle" id="toggle_5858ca50c530b9d31"><a aria-expanded="false" aria-controls="5858ca50c530b9d31" role="button" data-toggle="collapse" data-target="#5858ca50c530b9d31" href="#5858ca50c530b9d31"><span class="fusion-toggle-icon-wrapper" aria-hidden="true"><i class="fa-fusion-box active-icon awb-icon-minus" aria-hidden="true"></i><i class="fa-fusion-box inactive-icon awb-icon-plus" aria-hidden="true"></i></span><span class="fusion-toggle-heading">Hauptphase</span></a></h4></div><div id="5858ca50c530b9d31" class="panel-collapse collapse " aria-labelledby="toggle_5858ca50c530b9d31"><div class="panel-body toggle-content fusion-clearfix">
<p>Während dieser Phase erfolgt eine <strong>intensive Begleitung der Familie</strong> durch die SPFH, um die zuvor festgelegten Ziele konkret zu verfolgen. Beiderseits wichtig sind hierbei <strong>Transparenz, Wertschätzung und Offenheit</strong>. Auf diese Weise erhält die SPFH notwendige Einblicke in bestehende<strong> Situations- und Beziehungsmuster</strong> und kann auf dieser Grundlage zu positiven Veränderungen anregen bzw. beitragen.</p>
</div></div></div><div class="fusion-panel panel-default panel-afb5d814a342c17eb fusion-toggle-no-divider fusion-toggle-boxed-mode"><div class="panel-heading"><h4 class="panel-title toggle" id="toggle_afb5d814a342c17eb"><a aria-expanded="false" aria-controls="afb5d814a342c17eb" role="button" data-toggle="collapse" data-target="#afb5d814a342c17eb" href="#afb5d814a342c17eb"><span class="fusion-toggle-icon-wrapper" aria-hidden="true"><i class="fa-fusion-box active-icon awb-icon-minus" aria-hidden="true"></i><i class="fa-fusion-box inactive-icon awb-icon-plus" aria-hidden="true"></i></span><span class="fusion-toggle-heading">Phase der Ablösung</span></a></h4></div><div id="afb5d814a342c17eb" class="panel-collapse collapse " aria-labelledby="toggle_afb5d814a342c17eb"><div class="panel-body toggle-content fusion-clearfix">
<p>In dieser Phase gilt es, die <strong>erreichten Ziele zu stabilisieren</strong> und den Kontakt nach und nach abzubauen, um den folgenden Abschied für beide Seiten zu erleichtern.</p>
<p>Als beendet gilt eine SPFH dann, wenn die zuvor festgelegten Ziele zwischen dem Familienhelfer und der Familie erreicht worden sind.</p>
</div></div></div></div></div><div class="fusion-text fusion-text-43"><h3>Vor- und Nachteile einer SPFH</h3>
<p>Die Familienhilfe im Sinne einer SPFH ist nicht unumstritten &#8211; insbesondere bei den betreuten Familien. Immerhin lässt sich die SPFH der Jugendhilfe zuordnen und liegt damit im Zuständigkeitsbereich des Jugendamtes, welches sich ohnehin immer wieder mit zahlreichen Vorurteilen konfrontiert sieht. Doch was sind eigentlich ganz konkret die Vor- und Nachteile einer SPFH?</p>
</div><div class="fusion-tabs fusion-tabs-6 classic nav-is-justified horizontal-tabs icon-position-left mobile-mode-accordion" style="--awb-title-border-radius-top-left:0px;--awb-title-border-radius-top-right:0px;--awb-title-border-radius-bottom-right:0px;--awb-title-border-radius-bottom-left:0px;--awb-inactive-color:#f6f6f6;--awb-background-color:#ffffff;--awb-border-color:#e2e2e2;--awb-active-border-color:#aac63f;"><div class="nav"><ul class="nav-tabs nav-justified" role="tablist"><li class="active" role="presentation"><a class="tab-link" data-toggle="tab" role="tab" aria-controls="tab-ceb7cafc9c90c8a8ac8" aria-selected="true" id="fusion-tab-prospfh" href="#tab-ceb7cafc9c90c8a8ac8"><h4 class="fusion-tab-heading"><i class="fontawesome-icon fa-thumbs-up fas" aria-hidden="true" style="font-size:13px;"></i>Pro SPFH</h4></a></li><li role="presentation"><a class="tab-link" data-toggle="tab" role="tab" aria-controls="tab-2f3ff29dc792fd85b4a" aria-selected="false" tabindex="-1" id="fusion-tab-contraspfh" href="#tab-2f3ff29dc792fd85b4a"><h4 class="fusion-tab-heading"><i class="fontawesome-icon fa-thumbs-down fas" aria-hidden="true" style="font-size:13px;"></i>Contra SPFH</h4></a></li></ul></div><div class="tab-content"><div class="nav fusion-mobile-tab-nav"><ul class="nav-tabs nav-justified" role="tablist"><li class="active" role="presentation"><a class="tab-link" data-toggle="tab" role="tab" aria-controls="tab-ceb7cafc9c90c8a8ac8" aria-selected="true" id="mobile-fusion-tab-prospfh" href="#tab-ceb7cafc9c90c8a8ac8"><h4 class="fusion-tab-heading"><i class="fontawesome-icon fa-thumbs-up fas" aria-hidden="true" style="font-size:13px;"></i>Pro SPFH</h4></a></li></ul></div><div class="tab-pane fade fusion-clearfix in active" role="tabpanel" tabindex="0" aria-labelledby="fusion-tab-prospfh" id="tab-ceb7cafc9c90c8a8ac8">
<p>Die SPFH verfolgt einen <strong>ganzheitlichen Ansatz</strong>. Dies bedeutet also, dass möglichst sämtliche problematischen Situationen der Familien erkannt und <strong>in ihren Wechselwirkungen verstanden</strong> werden sollen. Die Maßnahme ist dabei vollständig auf die individuelle Lebenswelt der jeweiligen Familie ausgerichtet. Vorteilhaft an einer SPFH ist überdies eine <strong>intensive Betreuung</strong> und ein <strong>langfristiges Hilfekonzept</strong>. Gestaltet wird die Maßnahme <strong>individuell nach einem Hilfeplan</strong>, der ganz genau an die Bedürfnisse der Familie angelegt ist. Letzten Endes soll durch eine Familienhilfe eine <strong>Fremdunterbringung von Kindern vermieden</strong> werden, was die Familie vor dieser drastischen Maßnahme schützen soll.</p>
</div><div class="nav fusion-mobile-tab-nav"><ul class="nav-tabs nav-justified" role="tablist"><li role="presentation"><a class="tab-link" data-toggle="tab" role="tab" aria-controls="tab-2f3ff29dc792fd85b4a" aria-selected="false" tabindex="-1" id="mobile-fusion-tab-contraspfh" href="#tab-2f3ff29dc792fd85b4a"><h4 class="fusion-tab-heading"><i class="fontawesome-icon fa-thumbs-down fas" aria-hidden="true" style="font-size:13px;"></i>Contra SPFH</h4></a></li></ul></div><div class="tab-pane fade fusion-clearfix" role="tabpanel" tabindex="0" aria-labelledby="fusion-tab-contraspfh" id="tab-2f3ff29dc792fd85b4a">
<p>Eine SPFH ist nur für Familien möglich, die entsprechenden <strong>Bedarf beim Jugendamt angemeldet</strong> haben und deren <strong>Antrag vom Jugendamt bewilligt</strong> wurde. Der Erfolg der SPFH ist in höchstem Maße von der <strong>Motivation aller Familienmitglieder</strong> abhängig. Sie kann daher nur erfolgreich sein, wenn sämtliche Beteiligten an einer Veränderung der Lebenssituation sowie der problematischen Faktoren interessiert sind. Da der Bedarf an einer solchen Maßnahme kontinuierlich ansteigt, der Einsatz von Personal jedoch stagniert, ergeben sich daraus <strong>häufig lange Wartezeiten für Familien</strong>.</p>
</div></div></div><div class="fusion-sep-clear"></div><div class="fusion-separator fusion-full-width-sep" style="margin-left: auto;margin-right: auto;width:100%;"><div class="fusion-separator-border sep-single sep-solid" style="--awb-height:20px;--awb-amount:20px;border-color:#e0dede;border-top-width:2px;"></div></div><div class="fusion-sep-clear"></div><div class="fusion-text fusion-text-44"><h3>Weiterführende Links und Quellen:</h3>
<p><a href="https://www.anwalt.org/jugendhilfe/" target="_blank" rel="noopener">https://www.anwalt.org/jugendhilfe/</a></p>
<p><a href="https://www.kindererziehung.com/gesundheit/familienhilfe.php#:~:text=Kinder%2D%20und%20Jugendhilfe,-%C2%A7%2031%20Sozialp%C3%A4dagogische&amp;text=Sozialp%C3%A4dagogische%20Familienhilfe%20soll%20durch%20intensive,und%20Hilfe%20zur%20Selbsthilfe%20geben." target="_blank" rel="noopener noreferrer">https://www.kindererziehung.com/</a></p>
<p><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Familienhilfe#:~:text=Diese%20Hilfe%20ist%20eine%20aufsuchende,auf%20Freiwilligkeit%20seitens%20der%20Familien.&amp;text=Allgemein%20ist%20es%20die%20Aufgabe,Wohl%20der%20Kinder%20gesichert%20werden." target="_blank" rel="noopener noreferrer">https://de.wikipedia.org/wiki/Familienhilfe</a></p>
<p><a href="https://fundk-bochum.de/familienpflege-spfh-und-betreuung.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">https://fundk-bochum.de/</a></p>
<p><a href="https://www.diakonie-mg.de/hilfe-und-beratung/erziehungshilfe/sozialpaedagogische-familienhilfe-/-erziehungsbeistandschaft-spfh-u-eb" target="_blank" rel="noopener noreferrer">https://www.diakonie-mg.de/</a></p>
<p><a href="http://www.bonn-jugendhilfe.de/sozialpaedagogische-familienhilfe/aufgaben.php" target="_blank" rel="noopener noreferrer">http://www.bonn-jugendhilfe.de/</a></p>
</div><div class="fusion-sep-clear"></div><div class="fusion-separator fusion-full-width-sep" style="margin-left: auto;margin-right: auto;margin-top:30px;margin-bottom:-10px;width:100%;"><div class="fusion-separator-border sep-single sep-solid" style="--awb-height:20px;--awb-amount:20px;border-color:#e0dede;border-top-width:2px;"></div></div><div class="fusion-sep-clear"></div><div class="fusion-clearfix"></div></div></div></div></div>
<p>Der Beitrag <a href="https://familienhilfe-mit-system.de/familie-eltern-kinder/die-aufgaben-einer-sozialpaedagogische-familienhilfe-spfh/">Die Aufgaben einer sozialpädagogische Familienhilfe (SPFH)</a> erschien zuerst auf <a href="https://familienhilfe-mit-system.de">Familienhilfe mit System - FamSys GmbH</a>.</p>
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		<title>Verfahrensbeistand in Corona-Zeiten</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Marco Breitenstein]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 25 May 2020 08:20:16 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Rechtliches]]></category>
		<category><![CDATA[Familienrecht]]></category>
		<category><![CDATA[Sorgerecht]]></category>
		<category><![CDATA[Trennung]]></category>
		<category><![CDATA[Umgangsrecht]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Verfahrensbeistand kann als Anwalt der Kinder bezeichnet werden und soll deren Interessen und Bedürfnisse bei Verfahren im Familienrecht oder bei Sorgerechtsstreitigkeiten vertreten. Der Verfahrensbeistand wird vom Gericht bestellt, wobei es sich oft um einen Rechtsanwalt, Sozialpädagogen, Psychologen oder Mediator handelt, generell kann aber jede Person mit entsprechener Qualifikation und Eignung auch Verfahrensbeistand sein.   [...]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://familienhilfe-mit-system.de/rechtliches-familienrecht/verfahrensbeistand-in-corona-zeiten/">Verfahrensbeistand in Corona-Zeiten</a> erschien zuerst auf <a href="https://familienhilfe-mit-system.de">Familienhilfe mit System - FamSys GmbH</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="fusion-fullwidth fullwidth-box fusion-builder-row-10 nonhundred-percent-fullwidth non-hundred-percent-height-scrolling" style="--awb-background-position:left top;--awb-border-sizes-top:0px;--awb-border-sizes-bottom:0px;--awb-border-sizes-left:0px;--awb-border-sizes-right:0px;--awb-border-radius-top-left:0px;--awb-border-radius-top-right:0px;--awb-border-radius-bottom-right:0px;--awb-border-radius-bottom-left:0px;--awb-padding-bottom:80px;--awb-flex-wrap:wrap;" ><div class="fusion-builder-row fusion-row"><div class="fusion-layout-column fusion_builder_column fusion-builder-column-9 fusion_builder_column_1_1 1_1 fusion-one-full fusion-column-first fusion-column-last" style="--awb-bg-size:cover;--awb-margin-bottom:40px;"><div class="fusion-column-wrapper fusion-flex-column-wrapper-legacy"><div class="fusion-text fusion-text-47"><p><em>Der Verfahrensbeistand kann als Anwalt der Kinder bezeichnet werden und soll deren Interessen und Bedürfnisse bei Verfahren im Familienrecht oder bei Sorgerechtsstreitigkeiten vertreten. Der Verfahrensbeistand wird vom Gericht bestellt, wobei es sich oft um einen Rechtsanwalt, Sozialpädagogen, Psychologen oder Mediator handelt, generell kann aber jede Person mit entsprechener Qualifikation und Eignung auch Verfahrensbeistand sein. </em></p>
</div><div class="fusion-sep-clear"></div><div class="fusion-separator fusion-full-width-sep" style="margin-left: auto;margin-right: auto;width:100%;"><div class="fusion-separator-border sep-single sep-solid" style="--awb-height:20px;--awb-amount:20px;border-color:#e0dede;border-top-width:1px;"></div></div><div class="fusion-sep-clear"></div><div class="fusion-text fusion-text-48"><h3>Corona schränkt Arbeit der Familiengerichte ein<span class="apple-converted-space"> </span></h3>
<p>Die aktuelle Corona-Pandemie wirkt sich auch auf die Tätigkeit der Familiengerichte aus. Momentan (Stand: Mai 2020) werden nur Fälle verhandelt, die keinen Aufschub dulden. Wenn es um normale Verfahren bezüglich des Umgangs- oder Sorgerechts geht, müssen Termine vorerst aufgeschoben werden.<span class="apple-converted-space"> </span></p>
<p>Natürlich werden auch weiterhin Verfahrensbeistände bestellt, diese müssen aber im täglichen Umgang mit ihren Klienten so einiges beachten, schließlich gibt es aufgrund der Corona-Krise feste Hygiene- und Schutzvorschriften, die dringend eingehalten werden müssen. Die Arbeit des Verfahrensbeistands wird dadurch natürlich deutlich erschwert. Auf der anderen Seite gibt es aber auch positive Aspekte, welche diese außergewöhnliche Phase mit sich bringt.<span class="apple-converted-space"> </span></p>
<h3>Entschleunigung des Alltag eröffnet neue Möglichkeiten<span class="apple-converted-space"> </span></h3>
<p>Normalerweise sucht ein Verfahrensbeistand die Eltern des Kindes immer persönlich auf, außerdem stehen Besuche der Erzieher oder Lehrer in den jeweiligen Einrichtungen an. Da diese Möglichkeit momentan entfällt, bleibt nur noch der telefonische Kontakt, das allerdings verhindert jedoch häufig eine konkrete Einschätzung des Umfelds und der Reaktionen der Erwachsenen. Allerdings hat dieser Umstand auch den Vorteil, dass viele Menschen ihren Gefühlen freien Lauf lassen, wenn eine gewisse Distanz vorhanden ist. Kurzfristige Lösungen sind im Moment oftmals nicht möglich, so dass auch nach alternativen Wegen gesucht werden kann.<span class="apple-converted-space"> </span></p>
<h3>Persönlicher Kontakt findet teilweise statt<span class="apple-converted-space"> </span></h3>
<p>Kleinere Kinder im Alter von bis zu acht Jahren können sich am Telefon oder per Video-Konferenz nicht optimal mitteilen, in diesen Fällen ist es wichtig, dass ein Verfahrensbeistand sich einen persönlichen Eindruck verschafft, deshalb werden Gespräche unter Einhaltung des Abstandsgebotes weiterhin geführt. Bei sehr kleinen Kindern sind dabei auch die Eltern anwesend. Kinder können zum Gegenüber viel schneller Vertrauen aufbauen und sich eher öffnen, hilfreich ist es dabei, wenn das Kind auch die Mimik wahrnehmen kann, daher wird oft &#8211; unter Einhaltung der Abstandsregeln &#8211; auf einen Mund-Nase-Schutz verzichtet.<span class="apple-converted-space"> </span>Um das Risiko einer Ansteckung so gering wie möglich zu halten, tauscht man sich nach Möglichkeit während eines Spaziergangs im Freien aus.</p>
<p>Eine große Herausforderung ist auch der Umgang mit Kindern, die in einem Flüchtlingsheim untergebracht sind, da diese Einrichtungen für Besucher abgeriegelt sind. Vor allem dann, wenn es zusätzlich noch Verständnisprobleme aufgrund der Sprache gibt, führen Telefonate kaum zum Ziel. Der Verfahrensbeistand muss in jedem Fall individuell prüfen, ob ein persönlicher Kontakt notwendig ist, falls er sich nicht vermeiden lässt, finden nur Einzelgespräche und mit vorgeschriebenem Abstand statt.</p>
</div><div class="fusion-sep-clear"></div><div class="fusion-separator fusion-full-width-sep" style="margin-left: auto;margin-right: auto;margin-top:30px;margin-bottom:-10px;width:100%;"><div class="fusion-separator-border sep-single sep-solid" style="--awb-height:20px;--awb-amount:20px;border-color:#e0dede;border-top-width:2px;"></div></div><div class="fusion-sep-clear"></div><div class="fusion-clearfix"></div></div></div></div></div>
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		<title>Jugendgerichtshilfe: Erziehen statt Strafen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Marco Breitenstein]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 21 May 2020 07:34:05 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Eltern & Kind]]></category>
		<category><![CDATA[Rechtliches]]></category>
		<category><![CDATA[Jugendliche]]></category>
		<category><![CDATA[Kriminalität]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Aufgaben der Jugendgerichtshilfe: Erziehen statt Strafen Klar, so ganz ohne Regeln und Gesetze geht es auch in Deutschland nicht, denn ansonsten würden Chaos und Anarchie ausbrechen. Auch - und vor allem - Jugendliche und junge Erwachsene testen gerne ihre Grenzen aus - auch gegen geltendes Recht und Ordnung. Werden sie dabei erwischt, drohen  [...]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="fusion-fullwidth fullwidth-box fusion-builder-row-12 nonhundred-percent-fullwidth non-hundred-percent-height-scrolling" style="--awb-background-position:left top;--awb-border-sizes-top:0px;--awb-border-sizes-bottom:0px;--awb-border-sizes-left:0px;--awb-border-sizes-right:0px;--awb-border-radius-top-left:0px;--awb-border-radius-top-right:0px;--awb-border-radius-bottom-right:0px;--awb-border-radius-bottom-left:0px;--awb-padding-bottom:80px;--awb-flex-wrap:wrap;" ><div class="fusion-builder-row fusion-row"><div class="fusion-layout-column fusion_builder_column fusion-builder-column-11 fusion_builder_column_1_1 1_1 fusion-one-full fusion-column-first fusion-column-last" style="--awb-bg-size:cover;--awb-margin-bottom:40px;"><div class="fusion-column-wrapper fusion-flex-column-wrapper-legacy"><div class="fusion-text fusion-text-54"><h3>Die Aufgaben der Jugendgerichtshilfe: Erziehen statt Strafen</h3>
<p>Klar, so ganz ohne Regeln und Gesetze geht es auch in Deutschland nicht, denn ansonsten würden Chaos und Anarchie ausbrechen. Auch &#8211; und vor allem &#8211; Jugendliche und junge Erwachsene testen gerne ihre Grenzen aus &#8211; auch gegen geltendes Recht und Ordnung. Werden sie dabei erwischt, drohen <strong>Strafen und Sanktionen</strong>, die im <strong>Jugendstrafgesetz</strong> (JGG) geregelt sind. Doch im Vergleich zum Erwachsenenstrafrecht gibt es im Vergleich zum JGG verschiedene Unterschiede, wie etwa den Einsatz der <strong>Jugendgerichtshilfe</strong> (JGH). Doch welche Aufgaben hat die JGH eigentlich und wie wird man selbst Teil dieser Institution?</p>
</div><div class="fusion-text fusion-text-55"><h3>Wer verbirgt sich hinter der Jugendgerichtshilfe?</h3>
<p>Die Jugendgerichtshilfe ist ein <strong>Teil des Jugendamtes</strong> und entsprechend dort anzutreffen. Sie ist immer dann gefragt, wenn ein Jugendlicher (im Alter zwischen 14 und 17 Jahren) oder ein Heranwachsender (im Alter zwischen 18 und 21 Jahren) straffällig geworden ist und sich vor Gericht verantworten muss.</p>
<p>Grundlage der JGH bildet der sechste Abschnitt des Jugendgerichtsgesetzes.</p>
<h3>Die Besonderheiten des Jugendstrafrechts</h3>
<p>Das Motto des Jugendstrafrechts lässt sich am ehesten mit <strong>„Erziehen statt Strafen“</strong> beschreiben. Der Gesetzgeber möchte im JGG darauf Rücksicht nehmen, dass Jugendlichen weniger Umsicht für die Folgen kriminellen Verhaltens zugetraut werden kann als erwachsenen Straftätern.</p>
<p>Das Jugendstrafrecht wird nicht nur auf Personen unter 18 Jahren angewandt. Es ist unter bestimmten Voraussetzungen auch möglich, das Jugendstrafrecht auf Personen zwischen 18 und 21 Jahren anzuwenden. Eine dieser Voraussetzungen ist eine <strong>Reifeverzögerung</strong> der straffällig gewordenen Person. Der Gesetzgeber möchte dieser individuellen Verzögerung in Sachen Reife mit der Anwendung des Jugendstrafrechts Rechnung tragen und dem straffällig gewordenen Menschen durch „Dummheiten“ in jungen Lebensjahren nicht die weitere Zukunft verbauen. Damit wird der Gesetzgeber seinem eigenen Anspruch gerecht, junge Menschen besonders zu schützen und zu fördern.</p>
<p>Ziel der Maßnahmen im Jugendstrafrecht ist es, den straffällig gewordenen jungen Menschen für seine Tat und die möglichen Auswirkungen davon auf seine Zukunft zu sensibilisieren. Der junge Mensch soll also Einsicht über sein Verhalten lernen, sodass es zu keinen weiteren Straftaten kommt.</p>
</div><div class="fusion-text fusion-text-56"><h3>Aufgaben der Jugendgerichtshilfe (JGH)</h3>
<p>Zentrale Aufgabe der Jugendgerichtshilfe ist es, das Gericht und die Staatsanwaltschaft durch <strong>Leistung von Haftentscheidungshilfen</strong> sowie der <strong>Durchführung von Jugenderhebungen</strong> zu unterstützen. Diese Aufgabe nimmt die JGH in Deutschland bereits seit dem Jahr 1922 wahr.</p>
<p>Im Auftrag der Staatsanwaltschaft sowie des Gerichtes erhebt die Jugendgerichtshilfe sämtliche Umstände, die maßgeblich dafür sind, um die junge Person und deren<strong> Lebensumstände angemessen beurteilen</strong> zu können.</p>
<p>Die Mitarbeiter der Jugendgerichtshilfe erheben entsprechend alle erkennbaren Faktoren im Verhalten und den Lebensumständen des jungen Menschen. Hierzu zählen unter anderem das gesamte <strong>Lebensumfeld</strong>, aber auch die <strong>familiären Verhältnisse</strong>, in denen sich die Person befindet. Darüber hinaus achten die Mitarbeiter der Jugendgerichtshilfe auch auf <strong>Bedürfnisse, Fähigkeiten, Neigungen sowie Entwicklungsmöglichkeiten</strong> des straffällig gewordenen jungen Menschen. Sollte es als notwendig erachtet werden, können zusätzlich Psychologen zu den Erhebungen hinzugezogen werden.</p>
<p>Ziel dieser Erhebungen ist es, der Staatsanwaltschaft bzw. dem Gericht ein möglichst umfangreiches Bild über die Persönlichkeit des jungen Menschen zu vermitteln. Dies mündet am Ende in einer <strong>sozialen Prognose</strong>, die von der Jugendgerichtshilfe entweder als positiv oder negativ eingestuft werden kann. Darüber hinaus empfehlen die Mitarbeiter der Jugendgerichtshilfe mögliche Maßnahmen, die notwendig erscheinen, um bestehende Problemlagen im Leben des jungen Menschen zu beseitigen. Diese Vorschläge können Einfluss auf das weitere Verfahren haben.</p>
<p>Ebenfalls eine wichtige Aufgabe der JGH ist es, dem Gericht eine Vorstellung davon zu vermitteln, welche <strong>geistige Reife</strong> der junge Erwachsene mit sich bringt und ob bei über 18-jährigen Personen im individuellen Fall das JGG Anwendung finden kann. Darüber entscheidet letztlich zwar das Gericht; dieses nimmt die Einschätzung seitens der JGH in der Regel aber sehr ernst, da sich die Mitarbeiter der JGH bereits im Vorfeld vor der Verhandlung intensiv mit dem Jugendlichen und dessen Lebensumfeld beschäftigt haben.</p>
</div><div class="fusion-text fusion-text-57"><h3>Wie wird man Teil der Jugendgerichtshilfe?</h3>
<p>Grundlage für die Arbeit in der Jugendgerichtshilfe ist ein <strong>pädagogischer bzw. psychologischer Hintergrund</strong>. Typischerweise arbeiten daher Sozialarbeiter bzw. Sozialpädagogen bei der JGH. Für den Abschluss Sozialpädagoge bzw. Sozialarbeiter wiederum ist ein entsprechendes Studium an einer Universität oder einer Fachhochschule notwendig.</p>
</div><div class="fusion-sep-clear"></div><div class="fusion-separator fusion-full-width-sep" style="margin-left: auto;margin-right: auto;margin-top:10px;margin-bottom:30px;width:100%;"><div class="fusion-separator-border sep-single sep-solid" style="--awb-height:20px;--awb-amount:20px;border-color:#e0dede;border-top-width:2px;"></div></div><div class="fusion-sep-clear"></div><div class="fusion-text fusion-text-58"><p><strong>Quellen:</strong></p>
<p><a href="https://www.justiz.gv.at/home/justiz/familien--und-jugendgerichtshilfe/aufgaben-der-jugendgerichtshilfe~2c94848b51c98d610152cffee7e93500.de.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">https://www.justiz.gv.at/</a></p>
<p><a href="https://anwaelte-bs.de/rechtsgebiete/strafverteidigung/jugendstrafrecht.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">https://anwaelte-bs.de/</a></p>
<p><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Jugendgerichtshilfe#Aufgaben_der_Jugendgerichtshilfe" target="_blank" rel="noopener noreferrer">https://de.wikipedia.org/wiki/Jugendgerichtshilfe</a></p>
<p><a href="https://www.netmoms.de/tipps/jugendgerichtshilfe-wozu-ist-sie-gut/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">https://www.netmoms.de/</a></p>
<p><a href="https://www.minilex.de/a/die-aufgaben-der-jugendgerichtshilfe">https://www.minilex.de/a/die-aufgaben-der-jugendgerichtshilfe</a></p>
</div><div class="fusion-sep-clear"></div><div class="fusion-separator fusion-full-width-sep" style="margin-left: auto;margin-right: auto;margin-top:30px;margin-bottom:-10px;width:100%;"><div class="fusion-separator-border sep-single sep-solid" style="--awb-height:20px;--awb-amount:20px;border-color:#e0dede;border-top-width:2px;"></div></div><div class="fusion-sep-clear"></div><div class="fusion-clearfix"></div></div></div></div></div>
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		<title>Kurz erklärt: Das SGB II (Sozialgesetztbuch II)</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Marco Breitenstein]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 19 Mar 2020 18:05:54 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ratgeber]]></category>
		<category><![CDATA[Rechtliches]]></category>
		<category><![CDATA[Familie]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Das Sozialgesetzbuch II (SGB II) im kurzen Portrait Alle Sozialgesetzbücher bilden eine wichtige Säule für die Bundesrepublik Deutschland mit ihrem im Grundgesetz verankerten Anspruch, ein Sozialstaat zu sein. Das Zweite Sozialgesetzbuch - kurz auch SGB II genannt - ist ein besonders prominenter Vertreter der Sozialgesetzbücher, bildet es doch immerhin die rechtliche Grundlage für das  [...]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://familienhilfe-mit-system.de/rechtliches-familienrecht/das-sozialgesetzbuch-ii-sgb-ii-im-kurzen-portrait/">Kurz erklärt: Das SGB II &lt;br&gt;(Sozialgesetztbuch II)</a> erschien zuerst auf <a href="https://familienhilfe-mit-system.de">Familienhilfe mit System - FamSys GmbH</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="fusion-fullwidth fullwidth-box fusion-builder-row-14 nonhundred-percent-fullwidth non-hundred-percent-height-scrolling" style="--awb-background-position:left top;--awb-border-sizes-top:0px;--awb-border-sizes-bottom:0px;--awb-border-sizes-left:0px;--awb-border-sizes-right:0px;--awb-border-radius-top-left:0px;--awb-border-radius-top-right:0px;--awb-border-radius-bottom-right:0px;--awb-border-radius-bottom-left:0px;--awb-padding-bottom:80px;--awb-flex-wrap:wrap;" ><div class="fusion-builder-row fusion-row"><div class="fusion-layout-column fusion_builder_column fusion-builder-column-13 fusion_builder_column_1_1 1_1 fusion-one-full fusion-column-first fusion-column-last" style="--awb-bg-size:cover;--awb-margin-bottom:40px;"><div class="fusion-column-wrapper fusion-flex-column-wrapper-legacy"><div class="fusion-text fusion-text-66"><h3>Das Sozialgesetzbuch II (SGB II) im kurzen Portrait</h3>
<p>Alle Sozialgesetzbücher bilden eine wichtige Säule für die Bundesrepublik Deutschland mit ihrem im Grundgesetz verankerten Anspruch, ein Sozialstaat zu sein.</p>
<p>Das Zweite Sozialgesetzbuch &#8211; kurz auch SGB II genannt &#8211; ist ein besonders prominenter Vertreter der Sozialgesetzbücher, bildet es doch immerhin die rechtliche Grundlage für das Arbeitslosengeld II (Hartz IV). Daneben regelt das SGB II aber noch einige weitere Sozialleistungen. Ein wenig ist das SGB II also eine Art „Überraschungsei“, denn hier tummeln sich einige relevante Vorschriften, mit denen Sozialleistungen im juristischen Paragrafen-Dschungel geregelt werden.</p>
<p>Der Schwerpunkt des SGB II liegt aber eindeutig auf den Leistungen zur Sicherung des Lebensunterhalts in Kapitel 3.</p>
<p>Gültigkeit besitzt das SGB II seit dem 1. Januar 2005.</p>
</div><div class="fusion-text fusion-text-67"><h3>Das Prinzip der Arbeitslosenhilfe vor dem Jahr 2005</h3>
<p>Eine wichtige Neuerung, die im SGB II geregelt ist, betrifft die Unterstützung von arbeitslosen Personen, die keinen Anspruch auf Arbeitslosengeld I besitzen. Vor dem Jahr 2005 hatten arbeitslose Personen Anspruch auf Arbeitslosenhilfe, sofern sie nicht für Arbeitslosengeld berechtigt waren. Die Höhe der Arbeitslosenhilfe orientierte sich an der Höhe des zuvor erhaltenen Arbeitslosengeldes. Mit der Einführung des SGB II war mit diesem Prinzip Schluss. Seitdem erhalten alle Personen, die keinen Anspruch auf Arbeitslosengeld I haben, ALG II Leistungen, im Volksmund auch „Hartz IV“ genannt. Das Arbeitslosengeld II hat also die Arbeitslosenhilfe ersetzt.</p>
</div><div class="fusion-sep-clear"></div><div class="fusion-separator fusion-full-width-sep" style="margin-left: auto;margin-right: auto;margin-top:5px;width:100%;"><div class="fusion-separator-border sep-single sep-solid" style="--awb-height:20px;--awb-amount:20px;border-color:#e0dede;border-top-width:1px;"></div></div><div class="fusion-sep-clear"></div><div class="fusion-text fusion-text-68"><h3>Leistungsberechtige Personen</h3>
</div><ul style="--awb-size:15px;--awb-line-height:25.5px;--awb-icon-width:25.5px;--awb-icon-height:25.5px;--awb-icon-margin:10.5px;--awb-content-margin:36px;--awb-circlecolor:#aac63f;--awb-circle-yes-font-size:13.2px;" class="fusion-checklist fusion-checklist-4 fusion-checklist-default type-icons"><li class="fusion-li-item" style=""><span class="icon-wrapper circle-yes"><i class="fusion-li-icon fa-angle-double-right fas" aria-hidden="true"></i></span><div class="fusion-li-item-content">
<p>Personen zwischen 15 und 65 Jahren</p>
</div></li><li class="fusion-li-item" style=""><span class="icon-wrapper circle-yes"><i class="fusion-li-icon fa-angle-double-right fas" aria-hidden="true"></i></span><div class="fusion-li-item-content">
<p>Aufenthalt in Deutschland</p>
</div></li><li class="fusion-li-item" style=""><span class="icon-wrapper circle-yes"><i class="fusion-li-icon fa-angle-double-right fas" aria-hidden="true"></i></span><div class="fusion-li-item-content">
<p>Erwerbsfähigkeit (dies ist jeder, der mind. 3 Stunden täglich arbeiten gehen kann)</p>
</div></li><li class="fusion-li-item" style=""><span class="icon-wrapper circle-yes"><i class="fusion-li-icon fa-angle-double-right fas" aria-hidden="true"></i></span><div class="fusion-li-item-content">
<p>Hilfebedürftigkeit (Unfähigkeit, den Lebensunterhalt zu sichern)</p>
</div></li></ul><div class="fusion-sep-clear"></div><div class="fusion-separator fusion-full-width-sep" style="margin-left: auto;margin-right: auto;margin-top:20px;width:100%;"></div><div class="fusion-sep-clear"></div><div class="fusion-text fusion-text-69"><p>Wer einen oder mehrere Punkte nicht erfüllt, erhält in der Regel keine Grundsicherung, es sind aber Leistungen wie zum Beispiel Sozialgeld möglich.</p>
</div><div class="fusion-sep-clear"></div><div class="fusion-separator fusion-full-width-sep" style="margin-left: auto;margin-right: auto;margin-top:20px;width:100%;"><div class="fusion-separator-border sep-single sep-solid" style="--awb-height:20px;--awb-amount:20px;border-color:#e0dede;border-top-width:1px;"></div></div><div class="fusion-sep-clear"></div><div class="fusion-text fusion-text-70"><h3>Wer zahlt die SGB II Leistungen?</h3>
<p>Natürlich müssen die Leistungen, die nach dem SGB II erbracht werden, auch von einer Stelle bezahlt werden. Zuständige Träger hierfür sind auf der einen Seite die Bundesagentur für Arbeit und auf der anderen Seite die Landkreise bzw. kreisfreien Städte als kommunale Träger, wobei die Trägerschaft von Seiten des Gesetzgebers jeweils auf einen bestimmten Aufgabenbereich festgelegt ist.</p>
</div><div class="fusion-text fusion-text-71"><h3>Regelbedarf, Mehrbedarf und Kosten für Unterkunft</h3>
<p>Um den Lebensunterhalt eines Menschen zu sichern, bietet das SGB II einige finanzielle Vorgaben, die im Laufe der Jahre immer wieder angepasst wurden. So wird nach Antragstellung zunächst die Einkommenssituation des Antragstellers geprüft. Nach dieser Berechnung wird ein pauschalisierter Regelbedarf gewährt (Paragraph 20). Unter Umständen hat der Antragsteller Anspruch auf einen Mehrbedarf, der nicht durch den Regelbedarf abgedeckt ist (Paragraph 21). Zusätzlich steht dem Bedürftigen die Übernahme der Kosten für Unterkunft und Heizung zu (Paragraph 22).</p>
<p>Diese finanzielle Unterstützung soll es jedem Menschen in Deutschland erlauben, ein würdevolles Leben führen zu können: „Die Grundsicherung für Arbeitsuchende soll es Leistungsberechtigten ermöglichen, ein Leben zu führen, das der Würde des Menschen entspricht“ (Paragraph 1). Was der Gesetzgeber nun genau unter „würdevoll“ versteht, ist umstritten. In jedem Fall soll durch das SGB II gesichert werden, dass kein Bürger sein Dach über dem Kopf verliert oder verhungert &#8211; und diesen Anspruch dürfte das SGB II seit seiner Einführung im Jahr 2005 durchaus erfüllt haben.</p>
</div><div class="fusion-sep-clear"></div><div class="fusion-separator fusion-full-width-sep" style="margin-left: auto;margin-right: auto;margin-top:30px;margin-bottom:-10px;width:100%;"><div class="fusion-separator-border sep-single sep-solid" style="--awb-height:20px;--awb-amount:20px;border-color:#e0dede;border-top-width:2px;"></div></div><div class="fusion-sep-clear"></div><div class="fusion-text fusion-text-72"><h3>Quellen und weiterführende Links:</h3>
<p><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Zweites_Buch_Sozialgesetzbuch" target="_blank" rel="noopener noreferrer">https://de.wikipedia.org/wiki/Zweites_Buch_Sozialgesetzbuch</a></p>
<p><a href="https://www.gesetze-im-internet.de/sgb_2/index.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">https://www.gesetze-im-internet.de/sgb_2/index.html</a></p>
<p><a href="https://www.sgb2.info/DE/SGB2/Rechtliche-Grundlagen/rechtliche-grundlagen.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">https://www.sgb2.info/DE/SGB2/Rechtliche-Grundlagen/rechtliche-grundlagen.html</a></p>
<p><a href="https://harald-thome.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">https://harald-thome.de/</a></p>
</div><div class="fusion-sep-clear"></div><div class="fusion-separator fusion-full-width-sep" style="margin-left: auto;margin-right: auto;margin-top:30px;margin-bottom:-10px;width:100%;"><div class="fusion-separator-border sep-single sep-solid" style="--awb-height:20px;--awb-amount:20px;border-color:#e0dede;border-top-width:2px;"></div></div><div class="fusion-sep-clear"></div><div class="fusion-clearfix"></div></div></div></div></div>
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		<title>Wechselmodell durchgesetztBGH fällt Urteil</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Marco Breitenstein]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 03 Mar 2019 21:11:50 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Rechtliches]]></category>
		<category><![CDATA[Familienrecht]]></category>
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		<category><![CDATA[Trennung]]></category>
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		<category><![CDATA[Wechselmodell]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Links &amp; Empfehlungen Originaler Zeitungsbeitrag: https://www.verfahrensbeistand-bag.de/sites/default/files/bag_files/HAZ.pdf   Literaturtipp: "Eine Woche Mama, eine Woche Papa" (Petra Wagner, Ina Kiesewetter) Zwei Zuhause: Kinder können nach einer Trennung der Eltern bei beiden Elternteilen gleichberechtigt leben. Und zwar gut. Die Autorinnen stellen das Wechselmodell durch kurze Berichte aus dem Alltag dar. Zu diesen stellen ein Kinderpsychologe,  [...]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="fusion-fullwidth fullwidth-box fusion-builder-row-16 nonhundred-percent-fullwidth non-hundred-percent-height-scrolling" style="--awb-background-position:left top;--awb-border-sizes-top:0px;--awb-border-sizes-bottom:0px;--awb-border-sizes-left:0px;--awb-border-sizes-right:0px;--awb-border-radius-top-left:0px;--awb-border-radius-top-right:0px;--awb-border-radius-bottom-right:0px;--awb-border-radius-bottom-left:0px;--awb-padding-bottom:80px;--awb-flex-wrap:wrap;" ><div class="fusion-builder-row fusion-row"><div class="fusion-layout-column fusion_builder_column fusion-builder-column-15 fusion_builder_column_1_1 1_1 fusion-one-full fusion-column-first fusion-column-last" style="--awb-bg-size:cover;--awb-margin-bottom:40px;"><div class="fusion-column-wrapper fusion-flex-column-wrapper-legacy"><div class="fusion-sep-clear"></div><div class="fusion-separator fusion-full-width-sep" style="margin-left: auto;margin-right: auto;margin-top:20px;margin-bottom:20px;width:100%;"><div class="fusion-separator-border sep-single sep-solid" style="--awb-height:20px;--awb-amount:20px;border-color:#e0dede;border-top-width:2px;"></div></div><div class="fusion-sep-clear"></div><div class="fusion-text fusion-text-75"><h3>Links &amp; Empfehlungen</h3>
<p><strong>Originaler Zeitungsbeitrag: </strong></p>
<p><a href="https://www.verfahrensbeistand-bag.de/sites/default/files/bag_files/HAZ.pdf" target="_blank" rel="noopener noreferrer">https://www.verfahrensbeistand-bag.de/sites/default/files/bag_files/HAZ.pdf</a></p>
</div><div class="fusion-sep-clear"></div><div class="fusion-separator fusion-full-width-sep" style="margin-left: auto;margin-right: auto;margin-top:20px;margin-bottom:20px;width:100%;"><div class="fusion-separator-border sep-single sep-solid" style="--awb-height:20px;--awb-amount:20px;border-color:#e0dede;border-top-width:2px;"></div></div><div class="fusion-sep-clear"></div><div class="fusion-text fusion-text-76"><h3><strong>Literaturtipp:</strong></h3>
<p><strong>&#8222;Eine Woche Mama, eine Woche Papa&#8220; (Petra Wagner, Ina Kiesewetter)</strong></p>
<p>Zwei Zuhause: Kinder können nach einer Trennung der Eltern bei beiden Elternteilen gleichberechtigt leben. Und zwar gut. Die Autorinnen stellen das Wechselmodell durch kurze Berichte aus dem Alltag dar. Zu diesen stellen ein Kinderpsychologe, ein Familientherapeut ihre Sicht und Erfahrungen dar. Das <span class="additional">Buch für Eltern, die den tiefen inneren Wunsch ihrer Kinder, weder auf Mama noch auf Papa verzichten zu müssen, ernst nehmen und praxisnahe Orientierung suchen. </span></p>
<p><span class="additional">Mehr Information: <a href="http://eine-woche-mama-eine-woche-papa.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">eine-woche-mama-eine-woche-papa.de</a></span></p>
</div><div class="fusion-image-element in-legacy-container" style="--awb-caption-title-font-family:var(--h2_typography-font-family);--awb-caption-title-font-weight:var(--h2_typography-font-weight);--awb-caption-title-font-style:var(--h2_typography-font-style);--awb-caption-title-size:var(--h2_typography-font-size);--awb-caption-title-transform:var(--h2_typography-text-transform);--awb-caption-title-line-height:var(--h2_typography-line-height);--awb-caption-title-letter-spacing:var(--h2_typography-letter-spacing);"><span class=" fusion-imageframe imageframe-none imageframe-2 hover-type-zoomin"><img decoding="async" width="378" height="600" alt="Eine Woche Mama, eine Woche Papa" title="Eine Woche Mama, eine Woche Papa" src="https://familienhilfe-mit-system.de/wp-content/uploads/2019/03/37145038z.jpg" class="img-responsive wp-image-4603" srcset="https://familienhilfe-mit-system.de/wp-content/uploads/2019/03/37145038z-200x317.jpg 200w, https://familienhilfe-mit-system.de/wp-content/uploads/2019/03/37145038z.jpg 378w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 378px" /></span></div><div class="fusion-sep-clear"></div><div class="fusion-separator fusion-full-width-sep" style="margin-left: auto;margin-right: auto;margin-top:30px;margin-bottom:-10px;width:100%;"><div class="fusion-separator-border sep-single sep-solid" style="--awb-height:20px;--awb-amount:20px;border-color:#e0dede;border-top-width:2px;"></div></div><div class="fusion-sep-clear"></div><div class="fusion-clearfix"></div></div></div></div></div>
<p>Der Beitrag <a href="https://familienhilfe-mit-system.de/rechtliches-familienrecht/wechselmodell-bgh-urteil/">Wechselmodell durchgesetzt&lt;br&gt;BGH fällt Urteil</a> erschien zuerst auf <a href="https://familienhilfe-mit-system.de">Familienhilfe mit System - FamSys GmbH</a>.</p>
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