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	<title>Kinder Archive - Familienhilfe mit System - FamSys GmbH</title>
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	<description>Vormund, Verfahrensbeistand, Clearing, Mediation, Supervision, Kinderschutzfachkraft, Dozent, Ergänzungspfleger</description>
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		<title>Homeschooling und die Folgen für Kinder</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Marco Breitenstein]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 22 Mar 2021 20:21:30 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Eltern & Kind]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Welche Folgen hat Homeschooling für Kinder? Social-Distancing und Homeschooling sind alltägliche Begriffe seit der Corona-Pandemie. Der Alltag sieht für Familien seit dieser Zeit völlig anders aus, gerade für Kinder und Jugendliche sind diese sozialen Einschränkungen oft eine echte Herausforderung. Neben den Schulschließungen hat die junge Generation auch mit weiteren Einschränkungen zu kämpfen, da beispielsweise  [...]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://familienhilfe-mit-system.de/familie-eltern-kinder/homeschooling-und-die-folgen-fuer-kinder/">Homeschooling und die Folgen für Kinder</a> erschien zuerst auf <a href="https://familienhilfe-mit-system.de">Familienhilfe mit System - FamSys GmbH</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="fusion-fullwidth fullwidth-box fusion-builder-row-2 nonhundred-percent-fullwidth non-hundred-percent-height-scrolling" style="--awb-background-position:left top;--awb-border-sizes-top:0px;--awb-border-sizes-bottom:0px;--awb-border-sizes-left:0px;--awb-border-sizes-right:0px;--awb-border-radius-top-left:0px;--awb-border-radius-top-right:0px;--awb-border-radius-bottom-right:0px;--awb-border-radius-bottom-left:0px;--awb-padding-bottom:80px;--awb-flex-wrap:wrap;" ><div class="fusion-builder-row fusion-row"><div class="fusion-layout-column fusion_builder_column fusion-builder-column-1 fusion_builder_column_1_1 1_1 fusion-one-full fusion-column-first fusion-column-last" style="--awb-bg-blend:overlay;--awb-bg-size:cover;--awb-margin-bottom:40px;"><div class="fusion-column-wrapper fusion-flex-column-wrapper-legacy"><div class="fusion-text fusion-text-5"><h2><b>Welche Folgen hat Homeschooling für Kinder?</b></h2>
<p>Social-Distancing und Homeschooling sind alltägliche Begriffe seit der Corona-Pandemie. Der Alltag sieht für Familien seit dieser Zeit völlig anders aus, gerade für Kinder und Jugendliche sind diese sozialen Einschränkungen oft eine echte Herausforderung. Neben den Schulschließungen hat die junge Generation auch mit weiteren Einschränkungen zu kämpfen, da beispielsweise auch die Freizeitangebote und Ausflugsmöglichkeiten wegfallen. Teamsport, kreative Freizeitbeschäftigungen in Kirchengemeinden oder Vereinen gibt es aktuell nur noch in der Erinnerung, womit also die wichtigen sozialen Faktoren aus dem Alltag verschwinden.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Zu Beginn dieser Einschränkungen waren viele Eltern und Kinder noch optimistisch, denn der oftmals straff geschnürte Schul- und Freizeitplan wurde entzerrt und damit auch der Tagesablauf ein Stück weit entschleunigt, doch mittlerweile erlebte Deutschland den Jahrestag der Corona-Pandemie und wohl kaum jemand hat mit diesem zeitlichen Ausmaß gerechnet. Langfristige emotionale und soziale Auswirkungen dieser Isolationen können heute nur erahnt werden.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
</div><div class="fusion-text fusion-text-6"><h3><b>Körperliche und emotionale Auswirkungen</b></h3>
<p>Ärzte und <a href="https://familienhilfe-mit-system.de/systemische-beratung/">Therapeuten</a> berichten von stetig wachsenden Problemen in den Familien. Den Kindern und Jugendlichen fehlen vor allem die sozialen Kontakte und der Tagesablauf lässt sich nur mit viel Mühe strukturieren. Die Auswirkungen sind dabei vielfältig, beispielsweise wirkt sich die Isolation auf das Gewicht vieler Kinder und Jugendlicher aus, wobei die Gründe dafür auf der Hand liegen. Eine ganze Generation verbringt die meiste Zeit zu Hause, wodurch sich zudem ein bisher untypisches Essverhalten ausbreitet. Es werden oft aus Langeweile kalorienreiche Snacks und Süßigkeiten gegessen und statt den Nachmittag beim Reiten oder beim Fußball zu verbringen, bleiben die Mädchen und Jungen zu Hause. Besonders wenn die Elternteile außer Haus sind, nutzen die Jüngsten die Zeit außerdem, um <a href="https://familienhilfe-mit-system.de/soziales/medienkonsum-bei-kindern-zahlen-fakten/">exzessiv Medien zu konsumieren</a>. Die <b>Gewichtszunahme und auch Kopf- und Rückenschmerzen</b> sind in diesem Fall häufig vorprogrammiert.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Man merkt, wie schnell Kinder und Jugendliche in diese Spirale hineinrutschen. Beginnend mit dem Einkauf gesunder Alternativen, sollten Eltern besonders jetzt auf das Essverhalten ihrer Kinder achten.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Auf der emotionalen Ebene sind die Folgen von Homeschooling und Social Distancing oft weitreichend: d<b>epressive Verstimmungen</b> kommen immer häufiger vor, auch weil der fehlende Kontakt zu Klassenkameraden und Freunden den Kindern und Jugendlichen zu schaffen macht. Befragungen zeigen, dass die Jugendlichen sich vor allem Sorgen um ihre Noten und damit auch um ihre Zukunft machen, den jüngeren Kindern hingegen schlägt hauptsächlich das fehlende Spielen mit Freunden und Bekannten auf die Stimmung.</p>
</div><div class="fusion-text fusion-text-7"><h3>Die räumliche Situation spielt eine große Rolle</h3>
<p>Studien zu Folge leiden <strong>hauptsächlich</strong> Kinder und Jugendliche unter den Schulschließlungen, welche nur einen beengten Wohnraum zur Verfügung haben. Besonders wenn das (technische) Equipment begrenzt ist und sich Geschwisterkinder untereinander mit den Mitteln und dem Raum arrangieren müssen, kann der <a href="https://familienhilfe-mit-system.de/familienhilfe/streit-in-der-pubertaet-mit-dem-nachwuchs/">Haussegen darunter leiden</a>. Die angespannte Stimmung betrifft dann schnell die gesamte Familie.</p>
<p>Da die Förderung und Unterstützung nicht im üblichen Maß wie vor Ort in der Schule möglich sind, bleiben Kinder und Jugendliche mit Lernproblemen in diesem Bezug auf der Strecke. Verzweiflung macht sich breit, wenn die Aufgaben schwierig erscheinen, aber keine Unterstützung vor Ort ist.</p>
</div><div class="fusion-text fusion-text-8"><h3><b>Strukturen sind wichtiger denn je</b></h3>
<p>Die Eltern sollten ihren Schützlingen auch während der Homeschooling-Zeit einen strukturierten Tag ermöglichen. Weil die Motivation und das Durchhaltevermögen in gefestigten Strukturen in der Regel höher sind, könnte der Tagesablauf demnach so gestaltet werden, als wenn die Präsenzzeit in der Schule ansteht.</p>
<p>Viele Jugendliche nutzen ihre Smartphones und Spielkonsolen bis in die Nacht hinein,  so wird der Homeschooling-Tag aufgrund des Schlafmangels besonders anstrengend. Medienkonsum sollte daher durch Regeln in Bezug auf die Nutzung der Geräte im Auge behalten und reglementiert werden.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Da die Unterstützung durch Familie und Freunde besonders während dieser Zeit enorm wichtig ist, sollten Eltern schlussendlich nach Möglichkeit ein Treffen mit Freunden ermöglichen.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
</div><ul style="--awb-size:17px;--awb-item-padding-right:40px;--awb-iconcolor:#aac63f;--awb-line-height:28.9px;--awb-icon-width:28.9px;--awb-icon-height:28.9px;--awb-icon-margin:11.9px;--awb-content-margin:40.8px;--awb-circlecolor:rgba(170,198,63,0);--awb-circle-yes-font-size:14.96px;" class="fusion-checklist fusion-checklist-2 fusion-checklist-default type-icons"><li class="fusion-li-item" style=""><span class="icon-wrapper circle-yes"><i class="fusion-li-icon fa-angle-double-right fas" aria-hidden="true"></i></span><div class="fusion-li-item-content">
<p>saDa sa da a d asD adasDad</p>
</div></li></ul><div class="fusion-clearfix"></div></div></div></div></div>
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		<title>Familie auf Zeit &#8211; Inobhutnahme und Bereitschaftspflege</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Marco Breitenstein]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 17 Sep 2020 19:40:36 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Psychologie]]></category>
		<category><![CDATA[Rechtliches]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Pflegefamilien sind "Familien auf Zeit" Kinder, die in Obhut genommen werden, benötigen schnellstmöglich einen Platz, der Geborgenheit, Sicherheit, Geduld und viel Verständnis mitbringt. Dies ist nicht nur für die Pflegeeltern eine große Herausforderung. Wer alle Hürden genommen hat und Bereitschaftspflege anbieten darf, wird zwar finanziell vergütet, aber dennoch ist es mehr Berufung als Beruf.  [...]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="fusion-fullwidth fullwidth-box fusion-builder-row-4 nonhundred-percent-fullwidth non-hundred-percent-height-scrolling" style="--awb-background-position:left top;--awb-border-sizes-top:0px;--awb-border-sizes-bottom:0px;--awb-border-sizes-left:0px;--awb-border-sizes-right:0px;--awb-border-radius-top-left:0px;--awb-border-radius-top-right:0px;--awb-border-radius-bottom-right:0px;--awb-border-radius-bottom-left:0px;--awb-padding-bottom:80px;--awb-flex-wrap:wrap;" ><div class="fusion-builder-row fusion-row"><div class="fusion-layout-column fusion_builder_column fusion-builder-column-3 fusion_builder_column_1_1 1_1 fusion-one-full fusion-column-first fusion-column-last" style="--awb-bg-size:cover;--awb-margin-bottom:40px;"><div class="fusion-column-wrapper fusion-flex-column-wrapper-legacy"><div class="fusion-text fusion-text-14"><h2>Pflegefamilien sind &#8222;Familien auf Zeit&#8220;</h2>
<p>Kinder, die in Obhut genommen werden, benötigen schnellstmöglich einen Platz, der Geborgenheit, Sicherheit, Geduld und viel Verständnis mitbringt. Dies ist nicht nur für die Pflegeeltern eine <strong>große Herausforderung</strong>. Wer alle Hürden genommen hat und <strong>Bereitschaftspflege</strong> anbieten darf, wird zwar finanziell vergütet, aber dennoch ist es mehr Berufung als Beruf.</p>
</div><div class="fusion-text fusion-text-15"><h3>49.500 Inobhutnahmen im Jahr 2019</h3>
<p>Physische und psychische Gewalt, sexueller Missbrauch, Alkoholmissbrauch, Drogenproblematiken oder unbegleitete Einreisen von Flüchtlingskindern sind die häufigsten Gründe für das Jugendamt, ein Kind in Obhut zu nehmen. <strong>Inobhutnahme</strong> bedeutet, dass das Kind bzw. die Kinder aus der Familie genommen und fremd untergebracht werden. Dies ist ein massiver Eingriff in die elterlichen Rechte und geschieht nur dann, wenn die Personensorgeberechtigten (also die Eltern bzw. der alleinerziehungsberechtigte Elternteil) in der akuten, aktuellen Situation das Kind nicht versorgen können oder wollen bzw. das <a href="https://familienhilfe-mit-system.de/insoweit-erfahrene-fachkraft-isef-insofa-kinderschutzfachkraft/">Kindeswohl gefährdet</a> ist.</p>
<p>Wenn dies geschieht, wird schnellstmöglich (also sofort!) ein Platz benötigt, um diese Kinder sicher unterzubringen. Zu jeder Tages- und Nachtzeit. Hierfür gibt es speziell geprüfte und geschulte <strong>Bereitschaftspflegestellen</strong>, also Pflegeeltern bzw. Pflegefamilien .</p>
<p>Die Kinder lernen hier oft das erste Mal feste Familienstrukturen kennen und werden &#8211; mitsamt ihren eigenen Problemen und oft auch Traumata &#8211; einfach so angenommen, wie sie sind. In Kinderheimen kann diese individuelle Aufnahme oft nicht umgesetzt werden und auch <strong>Dauerpflegefamilien</strong> benötigen deutlich mehr Vorlauf und emotionale Vorbereitungszeit.</p>
</div><div class="fusion-sep-clear"></div><div class="fusion-separator fusion-full-width-sep" style="margin-left: auto;margin-right: auto;margin-top:10px;margin-bottom:10px;width:100%;"><div class="fusion-separator-border sep-single sep-solid" style="--awb-height:20px;--awb-amount:20px;border-color:#e0dede;border-top-width:2px;"></div></div><div class="fusion-sep-clear"></div><div class="fusion-text fusion-text-16"><h3>Warum das Jugendamt eingreift</h3>
<p>Das statistische Bundesamt hat im Jahr 2019 insgesamt 49.500 Inobhutnahmen erfasst. Die häufigsten Gründe für eine Inobhutnahme sind hier aufgezeigt, Mehrfachnennungen möglich:</p>
</div><style type="text/css">#fusion-chart-2 .fusion-chart-legend-wrap li:nth-child(1) span{color: #ffffff;}#fusion-chart-2 .fusion-chart-legend-wrap li:nth-child(2) span{color: #ffffff;}#fusion-chart-2 .fusion-chart-legend-wrap li:nth-child(3) span{color: #ffffff;}#fusion-chart-2 .fusion-chart-legend-wrap li:nth-child(4) span{color: #ffffff;}#fusion-chart-2 .fusion-chart-legend-wrap li:nth-child(5) span{color: #ffffff;}</style><div id="fusion-chart-2" class="fusion-chart legend-bottom" data-type="pie" data-chart_legend_position="bottom" data-x_axis_labels="Überforderung der Eltern/eines Elternteils|Unbegleitete Einreise aus dem Ausland|Vernachlässigung|Beziehungsprobleme|Anzeichen für körperliche Misshandlung" data-show_tooltips="yes" data-bg_colors="rgba(0,188,212,1)|rgba(139,195,74,1)|rgba(255,152,0,1)|rgba(233,30,99,1)|rgba(46,31,211,1)" data-border_colors="rgba(0,188,212,1)|rgba(139,195,74,1)|rgba(255,152,0,1)|rgba(233,30,99,1)|rgba(46,31,211,1)" data-border_size="1" data-border_type="smooth" data-chart_fill="off" data-chart_point_style="circle" data-chart_point_size="3" data-chart_axis_text_color="rgba(102,102,102,1)" data-chart_gridline_color="rgba(0,0,0,0.1)"><div class="fusion-chart-dataset" data-label="Data Set 1" data-values="19014|8647|6718|6056|5863" data-background_color="rgba(0,188,212,1)" data-border_color="rgba(0,188,212,1)"></div><div class="fusion-chart-inner"><div class="fusion-chart-wrap"><canvas></canvas></div><div class="fusion-chart-legend-wrap"></div></div></div><div class="fusion-sep-clear"></div><div class="fusion-separator fusion-full-width-sep" style="margin-left: auto;margin-right: auto;margin-top:30px;margin-bottom:10px;width:100%;"><div class="fusion-separator-border sep-single sep-solid" style="--awb-height:20px;--awb-amount:20px;border-color:#e0dede;border-top-width:2px;"></div></div><div class="fusion-sep-clear"></div><div class="fusion-text fusion-text-17"><h3>Bereitschaftspflege heisst &#8222;belastbar sein&#8220;</h3>
<p>Ein jederzeit freies <strong>Kinderzimmer</strong> ist Voraussetzung, selbstverständlich auch <strong>Kleidung, Windeln, Spielzeug</strong> und eine <strong>Grundausstattung</strong> für jedes Alter. Die Räume dürfen nicht zu klein sein, Sicherheit wird ebenfalls gross geschrieben. Wer eh schon beengt lebt, wird keine Zulassung als Pflegefamilie bekommen.</p>
<p>Ein <strong>gesichertes Einkommen</strong> muss vorhanden sein, das Pflegegeld darf nicht der ausschlaggebende Grund sein &#8211; allerdings muss das Einkommen von einem Elternteil allein erwirtschaftet werden, denn eine weitere Voraussetzung ist, dass der andere Elternteil nicht arbeiten geht und den Haushalt führt; Alleinerziehende können keine Bereitschaftspflege anbieten. <strong>Psychische und physische Belastbarkeit</strong> wird von allen Familienmitgliedern erwartet, auch von den eigenen Kindern. Ach ja: <strong>eigene</strong> <strong>Kinder sind ebenfalls eine Voraussetzung</strong>, um als Pflegefamilie tätig werden zu dürfen. Das erweiterte polizeiliche <strong>Führungszeugnis</strong>, ein befundfreies <strong>Gesundheitszeugnis</strong> und regelmäßige mehrwöchige <strong>Aus- und Fortbildungen</strong> sind obligatorisch.</p>
<p>Pflegefamilien müssen zudem mit regelmäßigen Besuchen des Jugendamtes und der leiblichen Eltern planen. Unplanbar hingegen sind der zeitliche Aufwand und die <strong>extreme psychische Belastung</strong>: schlussendlich müssen alle Familienmitglieder das aufgenommene Pflegekind, das auch Teil der eigenen Familie geworden ist, wieder gehen lassen. Dies ist für Pflegeeltern genauso wie für die &#8222;Geschwister auf Zeit&#8220; ein bewusst in Kauf genommener Trennungsschmerz der selbst bei psychischer Stabilität mehr als herausfordernd ist. Wer all diese Hürden genommen hat wird mit der Erfahrung belohnt, in und mit seinem Familiensystem anderen Kindern helfen zu dürfen und zu können.</p>
</div><div class="fusion-text fusion-text-18"><h3>Pflegegeld ist kein Einkommen</h3>
<p>Für ein Pflegekind erhält man, je nach Jugendamt, ein Pflegegeld von ca. 1200 &#8211; 1500 Euro / Monat nach <strong>§33 SGB VIII</strong>. Wird eine Erstausstattung benötigt, kann man hierfür Einmalleistungen beantragen. Dieser Betrag deckt alle Kosten für das Pflegekind ab, von Lebensmitteln und Kleidung über Schulmaterial, Busfahrkarte und Ausflüge bis hin zum Taschengeld.</p>
<p>Das Einkommen ist kompliziert zu versteuern, es werden keine Rentenpunkte erwirtschaftet und auch Elterngeld kann nicht beantragt werden.  Da es kein Job im Angestelltenverhältnis ist, werden auch keine Kosten für Krankenkasse oder Sozialversicherung übernommen.</p>
<p>Finanzielle Aspekte spielen bei Pflegeeltern meistens keine Rolle, dies macht man aus Überzeugung und Berufung.</p>
<p>Sie sind Pflegeeltern oder möchten es werden? Sie haben Fragen zu Vorraussetzungen? <a href="https://familienhilfe-mit-system.de/kontakt/">Kontaktieren</a> Sie mich gerne!</p>
</div><div class="fusion-sep-clear"></div><div class="fusion-separator fusion-full-width-sep" style="margin-left: auto;margin-right: auto;margin-top:10px;margin-bottom:-10px;width:100%;"><div class="fusion-separator-border sep-single sep-solid" style="--awb-height:20px;--awb-amount:20px;border-color:#e0dede;border-top-width:2px;"></div></div><div class="fusion-sep-clear"></div><div class="fusion-clearfix"></div></div></div></div></div>
<p>Der Beitrag <a href="https://familienhilfe-mit-system.de/rechtliches-familienrecht/pflegeeltern-pflegefamilie-bereitschaftspflege/">Familie auf Zeit &#8211; Inobhutnahme und Bereitschaftspflege</a> erschien zuerst auf <a href="https://familienhilfe-mit-system.de">Familienhilfe mit System - FamSys GmbH</a>.</p>
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		<title>Kurz erklärt: das Wechselmodell (paritätisches Modell)</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Marco Breitenstein]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 11 Aug 2020 07:34:15 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Eltern & Kind]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wenn Eltern sich trennen: Wechselmodell bzw. paritätisches Modell Kinder sind bekanntlich das größte Geschenk für ein Paar. Manche Eltern beschreiben, dass durch ihre Kinder ihre Beziehung eine neue Qualität erreicht hat. Andere Paare hingegen verlieren gerade durch gemeinsame Kinder die schönen Momente mit dem Partner aus den Augen. Man hat „sich auseinandergelebt“, wird in  [...]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://familienhilfe-mit-system.de/familie-eltern-kinder/kurz-erklaert-das-wechselmodell-paritaetisches-modell/">Kurz erklärt: das Wechselmodell (paritätisches Modell)</a> erschien zuerst auf <a href="https://familienhilfe-mit-system.de">Familienhilfe mit System - FamSys GmbH</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="fusion-fullwidth fullwidth-box fusion-builder-row-6 nonhundred-percent-fullwidth non-hundred-percent-height-scrolling" style="--awb-background-position:left top;--awb-border-sizes-top:0px;--awb-border-sizes-bottom:0px;--awb-border-sizes-left:0px;--awb-border-sizes-right:0px;--awb-border-radius-top-left:0px;--awb-border-radius-top-right:0px;--awb-border-radius-bottom-right:0px;--awb-border-radius-bottom-left:0px;--awb-padding-bottom:80px;--awb-flex-wrap:wrap;" ><div class="fusion-builder-row fusion-row"><div class="fusion-layout-column fusion_builder_column fusion-builder-column-5 fusion_builder_column_1_1 1_1 fusion-one-full fusion-column-first fusion-column-last" style="--awb-bg-size:cover;--awb-margin-bottom:40px;"><div class="fusion-column-wrapper fusion-flex-column-wrapper-legacy"><div class="fusion-text fusion-text-26"><h3>Wenn Eltern sich trennen: Wechselmodell bzw. paritätisches Modell</h3>
<p>Kinder sind bekanntlich das größte Geschenk für ein Paar. Manche Eltern beschreiben, dass durch ihre Kinder ihre Beziehung eine neue Qualität erreicht hat. Andere Paare hingegen verlieren gerade durch gemeinsame Kinder die schönen Momente mit dem Partner aus den Augen. Man hat „sich auseinandergelebt“, wird in diesem Fall gerne als Trennungsgrund angeführt. Für Kinder ist die Trennung der Eltern immer ein schmerzhafter Prozess. Immerhin müssen sie fortan unter Umständen in zwei Welten leben &#8211; wenn sich die Eltern das Sorgerecht für den Nachwuchs teilen.</p>
<p>Wie geht es nach der Trennung der Eltern aber nun konkret weiter in Sachen Kinderbetreuung? Hierfür kommen mit dem <strong>Wechselmodell</strong> und dem <strong>Residenzmodell</strong> zwei verschiedene Konzepte in Betracht. Viele Elternpaare nutzen hier die <a href="https://familienhilfe-mit-system.de/mediation/">Mediation</a> als begleitendes Verfahren zur Regelung von Umgangszeiten, Verpflichtungen und finanziellen Absprachen.</p>
</div><div class="fusion-text fusion-text-27"><h3>Wechselmodell versus Residenzmodell</h3>
<p>Im Falle einer Trennung der Eltern bestehen für die Betreuung der Kinder mit dem Wechselmodell und dem Residenzmodell grundsätzlich zwei Möglichkeiten. Folgend finden Sie eine kurze Übersicht über die Merkmale beider Modelle.</p>
</div><div class="fusion-tabs fusion-tabs-2 classic nav-is-justified horizontal-tabs icon-position-left mobile-mode-accordion" style="--awb-title-border-radius-top-left:0px;--awb-title-border-radius-top-right:0px;--awb-title-border-radius-bottom-right:0px;--awb-title-border-radius-bottom-left:0px;--awb-inactive-color:#f6f6f6;--awb-background-color:#ffffff;--awb-border-color:#e2e2e2;--awb-active-border-color:#aac63f;"><div class="nav"><ul class="nav-tabs nav-justified" role="tablist"><li class="active" role="presentation"><a class="tab-link" data-toggle="tab" role="tab" aria-controls="tab-80f08f48352ebc768b6" aria-selected="true" id="fusion-tab-wechselmodell" href="#tab-80f08f48352ebc768b6"><h4 class="fusion-tab-heading">Wechselmodell</h4></a></li><li role="presentation"><a class="tab-link" data-toggle="tab" role="tab" aria-controls="tab-1a65571f7efa04ff344" aria-selected="false" tabindex="-1" id="fusion-tab-residenzmodell" href="#tab-1a65571f7efa04ff344"><h4 class="fusion-tab-heading">Residenzmodell</h4></a></li></ul></div><div class="tab-content"><div class="nav fusion-mobile-tab-nav"><ul class="nav-tabs nav-justified" role="tablist"><li class="active" role="presentation"><a class="tab-link" data-toggle="tab" role="tab" aria-controls="tab-80f08f48352ebc768b6" aria-selected="true" id="mobile-fusion-tab-wechselmodell" href="#tab-80f08f48352ebc768b6"><h4 class="fusion-tab-heading">Wechselmodell</h4></a></li></ul></div><div class="tab-pane fade fusion-clearfix in active" role="tabpanel" tabindex="0" aria-labelledby="fusion-tab-wechselmodell" id="tab-80f08f48352ebc768b6">
<p>Das Wechselmodell lässt sich mit dem <strong>Nestmodell</strong> und dem <strong>Pendelmodell</strong> in zwei praktizierbare Formen aufteilen.</p>
<p>Beim Nestmodell lebt das Kind dauerhaft in derselben Wohnung, während die Eltern regelmäßig tauschen.Beim Nestmodell kann das Kind also in seiner gewohnten Umgebung verbleiben und die Beeinträchtigungen durch einen Wechsel fallen besonders gering aus.</p>
<p>Gängiger ist jedoch das Pendelmodell. Hier wechselt das Kind in regelmäßigen Abständen zwischen den Wohnungen beider Elternteile.</p>
</div><div class="nav fusion-mobile-tab-nav"><ul class="nav-tabs nav-justified" role="tablist"><li role="presentation"><a class="tab-link" data-toggle="tab" role="tab" aria-controls="tab-1a65571f7efa04ff344" aria-selected="false" tabindex="-1" id="mobile-fusion-tab-residenzmodell" href="#tab-1a65571f7efa04ff344"><h4 class="fusion-tab-heading">Residenzmodell</h4></a></li></ul></div><div class="tab-pane fade fusion-clearfix" role="tabpanel" tabindex="0" aria-labelledby="fusion-tab-residenzmodell" id="tab-1a65571f7efa04ff344">
<p>Beim Residenzmodell lebt das Kind überwiegend bei einem der getrennten Elternteile. Laut Gesetz hat der andere Elternteil jedoch einerseits das Recht und andererseits auch die Pflicht zum Umgang mit dem Kind.</p>
<p>In der Praxis wird beim Residenzmodell vereinbart, dass das Kind den nicht betreuenden Elternteil an zwei Wochenenden im Monat sowie die halben (Schul)ferien besucht; bei manchen Familien wird dies noch um weitere Tage oder Nachmittage erweitert.</p>
</div></div></div><div class="fusion-text fusion-text-28"><h3>Das Wechselmodell in der Praxis</h3>
<p>Der Wechsel zwischen den Elternteilen findet bei jüngeren Kindern häufig innerhalb von kurzen Intervallen, die zwischen zwei bis fünf Tagen betragen, statt, bei älteren Kindern hat sich ein wöchentlicher Wechsel etabliert.</p>
<p>Nicht immer sind beide Elternteile in gleichem Maße berufstätig bzw. beruflich eingespannt. So entscheiden sich einige Eltern dafür, dass das Kind bzw. die Kinder die Zeit während der Woche beim weniger beruflich eingespannten Elternteil verbringen und es sich am Wochenende genau umgekehrt verhält. An den Samstagen und Sonntagen hat dann der beruflich stärker eingespannte Elternteil die Möglichkeit, Zeit mit dem Kind bzw. den Kindern zu verleben. Unabhängig davon ist ein mehr oder weniger fester Wochenrhythmus üblich; manchmal wechseln die Kinder auch nur alle zwei Wochen vom Haushalt des einen Elternteils in den des anderen. Sollte ein Elternteil dauerhaft im Ausland leben, sind auch abwechselnde Betreuungsphasen, die mehrere Monate dauern, möglich und vorstellbar. Der Name &#8222;paritätisches Modell&#8220; macht es schon deutlich: die Betreuungszeiten der Elternteile sollen gleichberechtigt, also in etwa im gleichen zeitlichen Umfang, sein.</p>
</div><div class="fusion-text fusion-text-29"><h3>Wie soll der regelmäßige Wechsel ablaufen?</h3>
<p>Darüber, wie genau die Wechsel für ein <strong>bestmögliches Kindeswohl</strong> ablaufen sollten, herrscht Uneinigkeit. Während manche Stimmen dafür plädieren, dass die Eltern dem Kind beim Übergang von dem einen in den anderen Haushalt helfen sollen, um emotionale Irritationen zu vermeiden, sehen andere genau diese Übergaben als kritisch. Viel besser seien natürliche Übergänge. Am Tag des Wechsels gehen die Kinder beispielsweise vom Elternteil 1 aus in die Schule und kehren nach Ende des Unterrichts bei Elternteil 2 ein. Bei jüngeren Kindern kann analog hierzu der Kindergarten Teil des natürlichen Übergangs sein. Als <a href="https://familienhilfe-mit-system.de/verfahrensbeistand-%c2%a7-158-famfg/">Verfahrensbeistand</a> stelle ich dieses Modell ebenfalls vor, wenn es vom Kind gewünscht und in der Praxis umsetzbar ist.</p>
</div><div class="fusion-text fusion-text-30"><h3>Die Vorteile des Wechselmodells in der Übersicht</h3>
<p>Experten sind sich grundsätzlich darüber einig, dass beide Elternteile für ein Kind gleich wichtig sind &#8211; auch im Falle einer <a href="https://familienhilfe-mit-system.de/mediation/">Trennung</a> der Eltern. Welche Vorteile das Wechselmodell grundsätzlich bietet, ist hier folgend zusammengefasst.</p>
</div><div class="accordian fusion-accordian" style="--awb-border-size:1px;--awb-icon-size:13px;--awb-content-font-size:16px;--awb-icon-alignment:left;--awb-hover-color:#f9f9f9;--awb-border-color:#cccccc;--awb-background-color:#ffffff;--awb-divider-color:#e0dede;--awb-divider-hover-color:#e0dede;--awb-icon-color:#ffffff;--awb-title-color:#92ae28;--awb-content-color:#646464;--awb-icon-box-color:#333333;--awb-toggle-hover-accent-color:#aac63f;--awb-title-font-family:&quot;Roboto Slab&quot;;--awb-title-font-weight:300;--awb-title-font-style:normal;--awb-title-font-size:15px;--awb-content-font-family:&quot;PT Sans&quot;;--awb-content-font-style:normal;--awb-content-font-weight:regular;"><div class="panel-group fusion-toggle-icon-boxed" id="accordion-5103-2"><div class="fusion-panel panel-default panel-c46784c01bd0eca63 fusion-toggle-no-divider fusion-toggle-boxed-mode"><div class="panel-heading"><h4 class="panel-title toggle" id="toggle_c46784c01bd0eca63"><a aria-expanded="false" aria-controls="c46784c01bd0eca63" role="button" data-toggle="collapse" data-parent="#accordion-5103-2" data-target="#c46784c01bd0eca63" href="#c46784c01bd0eca63"><span class="fusion-toggle-icon-wrapper" aria-hidden="true"><i class="fa-fusion-box active-icon awb-icon-minus" aria-hidden="true"></i><i class="fa-fusion-box inactive-icon awb-icon-plus" aria-hidden="true"></i></span><span class="fusion-toggle-heading">Eltern-Kooperation</span></a></h4></div><div id="c46784c01bd0eca63" class="panel-collapse collapse " aria-labelledby="toggle_c46784c01bd0eca63"><div class="panel-body toggle-content fusion-clearfix">
<p>Beim Wechselmodell ist es förderlich, wenn beide Elternteile miteinander kooperieren. So ist bei jedem Wechsel des Kindes eine sachliche Kommunikation notwendig, denn beispielsweise müssen die Termine (sowohl die eigenen als auch die des Kindes), die in der kommenden Woche anstehen, mitgeteilt und entsprechend koordiniert werden. Auch das aktuelle Lieblingsbuch oder Kuscheltier darf beim Wohnort-Wechsel des Kindes nicht vergessen werden, um Tränen beim Nachwuchs zu vermeiden.</p>
<p>Wichtig ist es auch, sich darüber auszutauschen, ob es im Kindergarten oder der Schule Besonderheiten gibt, auf die der andere Elternteil in der kommenden Woche achten sollte. Auch wenn die Eltern des Kindes kein Paar mehr sind, müssen sie zum Wohle des Kindes dennoch weiterhin als Team arbeiten.</p>
</div></div></div><div class="fusion-panel panel-default panel-807de3fdee30ac03e fusion-toggle-no-divider fusion-toggle-boxed-mode"><div class="panel-heading"><h4 class="panel-title toggle" id="toggle_807de3fdee30ac03e"><a aria-expanded="false" aria-controls="807de3fdee30ac03e" role="button" data-toggle="collapse" data-parent="#accordion-5103-2" data-target="#807de3fdee30ac03e" href="#807de3fdee30ac03e"><span class="fusion-toggle-icon-wrapper" aria-hidden="true"><i class="fa-fusion-box active-icon awb-icon-minus" aria-hidden="true"></i><i class="fa-fusion-box inactive-icon awb-icon-plus" aria-hidden="true"></i></span><span class="fusion-toggle-heading">Bindung an das Kind</span></a></h4></div><div id="807de3fdee30ac03e" class="panel-collapse collapse " aria-labelledby="toggle_807de3fdee30ac03e"><div class="panel-body toggle-content fusion-clearfix">
<p>Das Wechselmodell kommt in der Regel nur dann infrage, wenn der Nachwuchs zu beiden Elternteilen eine gute Bindung hat und beide Elternteile es verstehen, das Kind zu erziehen und zu fördern.</p>
<p>Beim Wechselmodell können beide Elternteile eine stabile Eltern-Kind-Bindung im Alltag aufrechterhalten.</p>
</div></div></div><div class="fusion-panel panel-default panel-14e466e9c37563d8d fusion-toggle-no-divider fusion-toggle-boxed-mode"><div class="panel-heading"><h4 class="panel-title toggle" id="toggle_14e466e9c37563d8d"><a aria-expanded="false" aria-controls="14e466e9c37563d8d" role="button" data-toggle="collapse" data-parent="#accordion-5103-2" data-target="#14e466e9c37563d8d" href="#14e466e9c37563d8d"><span class="fusion-toggle-icon-wrapper" aria-hidden="true"><i class="fa-fusion-box active-icon awb-icon-minus" aria-hidden="true"></i><i class="fa-fusion-box inactive-icon awb-icon-plus" aria-hidden="true"></i></span><span class="fusion-toggle-heading">Wohnort</span></a></h4></div><div id="14e466e9c37563d8d" class="panel-collapse collapse " aria-labelledby="toggle_14e466e9c37563d8d"><div class="panel-body toggle-content fusion-clearfix">
<p>Das Wechselmodell ist vor allem dann sehr sinnvoll, wenn die Wohnorte beider Elternteile nicht weit auseinanderliegen und auch die Schule bzw. der Kindergarten des Kindes in der näheren Umgebung beider Wohnorte liegt.</p>
<p>Das Kind profitiert in diesem Fall davon, dass es nicht aus seinem gewohnten sozialen Umfeld gerissen wird und einen neuen Kindergarten oder eine andere Schule besuchen muss. Somit kann der Nachwuchs auch seinen bisherigen Freundeskreis behalten.</p>
</div></div></div><div class="fusion-panel panel-default panel-21ee7a23f0af54adf fusion-toggle-no-divider fusion-toggle-boxed-mode"><div class="panel-heading"><h4 class="panel-title toggle" id="toggle_21ee7a23f0af54adf"><a aria-expanded="false" aria-controls="21ee7a23f0af54adf" role="button" data-toggle="collapse" data-parent="#accordion-5103-2" data-target="#21ee7a23f0af54adf" href="#21ee7a23f0af54adf"><span class="fusion-toggle-icon-wrapper" aria-hidden="true"><i class="fa-fusion-box active-icon awb-icon-minus" aria-hidden="true"></i><i class="fa-fusion-box inactive-icon awb-icon-plus" aria-hidden="true"></i></span><span class="fusion-toggle-heading">Unterhalt</span></a></h4></div><div id="21ee7a23f0af54adf" class="panel-collapse collapse " aria-labelledby="toggle_21ee7a23f0af54adf"><div class="panel-body toggle-content fusion-clearfix">
<p>Beim Wechselmodell kommen beide Elternteile ihrer Unterhaltspflicht durch Erziehung und Pflege nach.</p>
<p>Bei diesem Modell sind grundsätzlich auch beide Elternteile unterhaltspflichtig in finanziellen Dingen. Hierdurch lassen sich Arbeit und finanzielle Aufwendungen fair aufteilen.</p>
<p>Übliche Praxis ist es, das kein Unterhalt für im Wechselmodell betreute Kinder gezahlt wird, das Kindergeld wird geteilt. Eventuelle Verpflichtungen zu Unterhaltszahlungen dem Expartner gegenüber bleiben hiervon unberührt.</p>
</div></div></div></div></div><div class="fusion-text fusion-text-31"><h3>Welche Voraussetzungen sind für ein Gelingen des Wechselmodells notwendig?</h3>
<p>Wie immer bestätigen Ausnahmen natürlich die Regel, jedoch sollten folgende Voraussetzungen erfüllt sein, um die Chancen für ein gelingendes Wechselmodell zu erhöhen.</p>
<ul>
<li>Beide Elternteile wohnen nicht allzu weit auseinander.</li>
<li>Der Kindergarten bzw. die Schule lässt sich von beiden Wohnungen aus schnell und einfach erreichen.</li>
<li>Für die Abstimmung von Terminen sowie die Koordination des Alltags ist es sehr wichtig, dass die Eltern bereit sind, miteinander zu kooperieren. Für eine gelingende Kooperation wiederum ist eine gute <a href="https://familienhilfe-mit-system.de/soziales/sei-ein-esel-konflikte-richtig-austragen/">Kommunikation</a> zwischen den beiden Elternteilen hilfreich.</li>
<li>Wenn sich beide Elternteile bereits vor der Trennung gleichermaßen ausreichend um die Betreuung und Erziehung des Nachwuchses gekümmert haben, steigen die Chancen dafür, dass dies auch nach der Trennung beim Wechselmodell funktioniert.</li>
<li>Zudem steigen die Erfolgschancen für ein gut funktionierendes Wechselmodell erfahrungsgemäß ebenso mit höherem Einkommen, Bildungsgrad sowie flexibleren Arbeitsbedingungen der Elternteile.</li>
</ul>
</div><div class="fusion-text fusion-text-32"><h3>Kann das Wechselmodell auch funktionieren, wenn beide Elternteile im Streit miteinander liegen?</h3>
<p>Es ist laut Gesetzgebung nicht vorgesehen, das Wechselmodell aus dem Grund anzuordnen, um <a href="https://familienhilfe-mit-system.de/systemische-beratung/">Kooperationsfähigkeit</a> sowie eine gelungene Kommunikation der Eltern untereinander zu bewirken. Beide Fähigkeiten sollten bereits vor der Entscheidung für das Wechselmodell vorhanden sein.  Sehen sich beide Elternteile nach der Trennung nicht mehr dazu in der Lage, vernünftig und sachlich miteinander zu kommunizieren, ist das Wechselmodell schwierig umzusetzen.</p>
<p>Ein bereits eingeführtes und etabliertes Wechselmodell sollte im Interesse des Kindes bestehen bleiben, ein Modellwechsel wäre eine aussergewöhnliche Belastung für das Kind. Sofern Differenzen oder Streitigkeiten zwischen den Eltern während eines paritätischen Modells entstehen oder ein Elternteil alleiniges Sorgerecht (und damit zum Residenzmodell wechseln) möchte, ist zum Beispiel eine <a href="https://familienhilfe-mit-system.de/mediation/">Mediation</a> ein oft genutzter und effizienter Weg um zu vermitteln. In einigen Fällen haben Familiengerichte mittlerweile die <a href="https://familienhilfe-mit-system.de/rechtliches/wechselmodell-bgh-urteil/">Fortführung eines Wechselmodells auch gegen den Willen eines Elternteils</a> angeordnet, vor allem in solchen Fällen, in denen das Modell vorher vereinbart war und erfolgreich durchgeführt wurde.</p>
<p>Das Wechselmodell ist kein allgemeingültiges Allheilmittel im Falle einer Trennung. Zum Wohle der betroffenen Kinder ist es wichtig, dass beide Eltern auch nach der Trennung in Sachen Erziehung und Betreuung des Nachwuchses an einem Strang ziehen wollen, gleiche oder ähnliche Erziehungsansätze haben bereit sind, eigene Interessen zum Wohl des Kindes hinten anzustellen.</p>
<p>Letztlich sollen die negativen Auswirkungen der Trennung der Eltern für das Kind durch das Wechselmodell abgeschwächt werden. Diesem Grundsatz sollten sich beide Elternteile im Falle einer Trennung bewusst sein, wenn sie das paritätische Modell umsetzen. Im Interesse des Kindes lohnt sich dies auf jeden Fall, denn Kindern lernen schnell, sich an die Situation anzupassen und nehmen gerne die positiven Dinge aus beiden neuen Haushalten oder Familien mit.</p>
</div><div class="fusion-clearfix"></div></div></div></div></div>
<p>Der Beitrag <a href="https://familienhilfe-mit-system.de/familie-eltern-kinder/kurz-erklaert-das-wechselmodell-paritaetisches-modell/">Kurz erklärt: das Wechselmodell (paritätisches Modell)</a> erschien zuerst auf <a href="https://familienhilfe-mit-system.de">Familienhilfe mit System - FamSys GmbH</a>.</p>
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		<title>Ist mein Kind normal? Die Entwicklung eines Kindes</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Marco Breitenstein]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 29 Jul 2020 15:18:38 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Eltern & Kind]]></category>
		<category><![CDATA[Psychologie]]></category>
		<category><![CDATA[Ratgeber]]></category>
		<category><![CDATA[Erziehung]]></category>
		<category><![CDATA[Familie]]></category>
		<category><![CDATA[Kinder]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ist mein Kind normal? Die normale Entwicklung eines Kindes Insbesondere junge Menschen, die zum ersten Mal Eltern werden, fragen sich dann und wann besorgt, ob ihr Kind normal entwickelt ist oder ob es Anlass zur Sorge gibt, wenn der Nachwuchs manche Dinge noch nicht beherrscht. Um hierauf Antworten zu geben, muss man erst klären,  [...]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://familienhilfe-mit-system.de/familie-eltern-kinder/die-entwicklungsstadien-eines-kindes/">Ist mein Kind normal? Die Entwicklung eines Kindes</a> erschien zuerst auf <a href="https://familienhilfe-mit-system.de">Familienhilfe mit System - FamSys GmbH</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="fusion-fullwidth fullwidth-box fusion-builder-row-8 nonhundred-percent-fullwidth non-hundred-percent-height-scrolling" style="--awb-background-position:left top;--awb-border-sizes-top:0px;--awb-border-sizes-bottom:0px;--awb-border-sizes-left:0px;--awb-border-sizes-right:0px;--awb-border-radius-top-left:0px;--awb-border-radius-top-right:0px;--awb-border-radius-bottom-right:0px;--awb-border-radius-bottom-left:0px;--awb-padding-bottom:80px;--awb-flex-wrap:wrap;" ><div class="fusion-builder-row fusion-row"><div class="fusion-layout-column fusion_builder_column fusion-builder-column-7 fusion_builder_column_1_1 1_1 fusion-one-full fusion-column-first fusion-column-last" style="--awb-bg-size:cover;--awb-margin-bottom:40px;"><div class="fusion-column-wrapper fusion-flex-column-wrapper-legacy"><div class="fusion-text fusion-text-39"><h3>Ist mein Kind normal? Die normale Entwicklung eines Kindes</h3>
<p>Insbesondere junge Menschen, die zum ersten Mal Eltern werden, fragen sich dann und wann besorgt, ob ihr Kind normal entwickelt ist oder ob es Anlass zur Sorge gibt, wenn der Nachwuchs manche Dinge noch nicht beherrscht. Um hierauf Antworten zu geben, muss man erst klären, was eigentlich unter einer normalen Entwicklung zu verstehen ist.</p>
<h3>Die kindliche Entwicklung beginnt bereits früh</h3>
<p>Die Entwicklung eines Kindes ist etwas, das bereits <strong>im Bauch der Mutter</strong> beginnt und ab der Geburt von den stolzen Eltern beobachtet werden kann. Das Kind verfeinert laufend seine angeborenen Fähigkeiten und erwirbt gleichzeitig neue Fertigkeiten hinzu &#8211; vor allem durch Beobachtung von Verhaltensweisen der Eltern und aus eigenem Interesse heraus. Ein Kind möchte immer besser verstehen können, was um es herum geschieht und den Erwachsenen nacheifern. Ein Kind besitzt also eine <strong>angeborene Neugier</strong> und hat den Drang, <strong>selbstständig und aus eigenem Antrieb</strong> seine Erfahrungen zu sammeln und die Welt zu verstehen.</p>
<p>Dieser Drang ist wichtig für die <strong>eigenständige Entwicklung</strong> eines Kindes. Der Erwerb bzw. das Verfeinern eines bestimmten Sinnes oder einer Tätigkeit wird in der Entwicklung eines Kindes gerne als Meilen- oder Grenzstein bezeichnet.</p>
<h3>Die Meilensteine in der kindlichen Entwicklung</h3>
<p>Es existieren für verschiedene Altersbereiche unterschiedliche Grenzsteine. Diese spiegeln wider, welche Fähigkeiten ein Kind im Fall einer normalen Entwicklung entwickelt haben sollte. Dabei lassen sich die Grenzsteine in unterschiedliche Entwicklungsbereiche einteilen, beispielsweise die <strong>Grob- und Feinmotorik, soziale Entwicklung, Sprache und Kognition</strong>, also der Wahrnehmungs- und Denkprozesse und zielgerichteten Interpretation.</p>
<p>Natürlich ist jedes Kind einzigartig und aus dieser Sicht heraus betrachtet, ist es nicht tragisch, wenn eine der genannten Fähigkeiten mal ein paar Wochen länger auf sich warten lässt. Diese Grenzsteine dienen also vielmehr als <strong>grobe Orientierung für Eltern</strong>.</p>
</div><div class="accordian fusion-accordian" style="--awb-border-size:1px;--awb-icon-size:13px;--awb-content-font-size:16px;--awb-icon-alignment:left;--awb-hover-color:#f9f9f9;--awb-border-color:#cccccc;--awb-background-color:#ffffff;--awb-divider-color:#e0dede;--awb-divider-hover-color:#e0dede;--awb-icon-color:#ffffff;--awb-title-color:#92ae28;--awb-content-color:#646464;--awb-icon-box-color:#333333;--awb-toggle-hover-accent-color:#aac63f;--awb-title-font-family:&quot;Roboto Slab&quot;;--awb-title-font-weight:300;--awb-title-font-style:normal;--awb-title-font-size:15px;--awb-content-font-family:&quot;PT Sans&quot;;--awb-content-font-style:normal;--awb-content-font-weight:regular;"><div class="panel-group fusion-toggle-icon-boxed" id="accordion-5073-4"><div class="fusion-panel panel-default panel-7cf5c539b243cbd99 fusion-toggle-no-divider fusion-toggle-boxed-mode"><div class="panel-heading"><h4 class="panel-title toggle" id="toggle_7cf5c539b243cbd99"><a aria-expanded="false" aria-controls="7cf5c539b243cbd99" role="button" data-toggle="collapse" data-parent="#accordion-5073-4" data-target="#7cf5c539b243cbd99" href="#7cf5c539b243cbd99"><span class="fusion-toggle-icon-wrapper" aria-hidden="true"><i class="fa-fusion-box active-icon awb-icon-minus" aria-hidden="true"></i><i class="fa-fusion-box inactive-icon awb-icon-plus" aria-hidden="true"></i></span><span class="fusion-toggle-heading">Kinder im Alter von drei Monaten</span></a></h4></div><div id="7cf5c539b243cbd99" class="panel-collapse collapse " aria-labelledby="toggle_7cf5c539b243cbd99"><div class="panel-body toggle-content fusion-clearfix">
<ul>
<li>In Sachen Körpermotorik kann das Kind aus der Bauchlage heraus den Kopf heben und sich auf die Unterarme stützen.</li>
<li>Das Kind kann nun bereits Blickkontakt mit anderen Menschen halten und die Kopflage ändern, um den Blickkontakt fortzusetzen.</li>
<li>Das Kind ist in der Lage, die Hände in der Körpermitte zusammenzubringen.</li>
</ul>
</div></div></div><div class="fusion-panel panel-default panel-ccec8952970563966 fusion-toggle-no-divider fusion-toggle-boxed-mode"><div class="panel-heading"><h4 class="panel-title toggle" id="toggle_ccec8952970563966"><a aria-expanded="false" aria-controls="ccec8952970563966" role="button" data-toggle="collapse" data-parent="#accordion-5073-4" data-target="#ccec8952970563966" href="#ccec8952970563966"><span class="fusion-toggle-icon-wrapper" aria-hidden="true"><i class="fa-fusion-box active-icon awb-icon-minus" aria-hidden="true"></i><i class="fa-fusion-box inactive-icon awb-icon-plus" aria-hidden="true"></i></span><span class="fusion-toggle-heading">Kinder im Alter von sechs Monaten</span></a></h4></div><div id="ccec8952970563966" class="panel-collapse collapse " aria-labelledby="toggle_ccec8952970563966"><div class="panel-body toggle-content fusion-clearfix">
<ul>
<li>Spielzeuge greift das Kind nun mit der ganzen Hand und kann es von einer Hand in die andere geben.</li>
<li>Spricht man das Kind freundlich und liebevoll an oder berührt es, löst dies vergnügliche Reaktionen bei ihm aus.</li>
<li>Das Kind beobachtet Aktivitäten in seiner direkten Umgebung sehr aufmerksam.</li>
</ul>
</div></div></div><div class="fusion-panel panel-default panel-5a5259b6482d4a53b fusion-toggle-no-divider fusion-toggle-boxed-mode"><div class="panel-heading"><h4 class="panel-title toggle" id="toggle_5a5259b6482d4a53b"><a aria-expanded="false" aria-controls="5a5259b6482d4a53b" role="button" data-toggle="collapse" data-parent="#accordion-5073-4" data-target="#5a5259b6482d4a53b" href="#5a5259b6482d4a53b"><span class="fusion-toggle-icon-wrapper" aria-hidden="true"><i class="fa-fusion-box active-icon awb-icon-minus" aria-hidden="true"></i><i class="fa-fusion-box inactive-icon awb-icon-plus" aria-hidden="true"></i></span><span class="fusion-toggle-heading">Kinder im Alter von neun Monaten</span></a></h4></div><div id="5a5259b6482d4a53b" class="panel-collapse collapse " aria-labelledby="toggle_5a5259b6482d4a53b"><div class="panel-body toggle-content fusion-clearfix">
<ul>
<li>Das Kind beherrscht inzwischen sicheres Sitzen, ohne sich dabei seitlich abstützen zu müssen oder zur Seite wegzukippen.</li>
<li>Das Fühlen und Tasten von Objekten erfolgt nun nicht mehr mit der Zunge bzw. dem Mund, sondern mit den Fingern.</li>
<li>Das Erkunden von interessanten Objekten geschieht nun mit allen Sinnen gleichermaßen, insbesondere dem Schmecken, Sehen und Tasten.</li>
<li>Das Kind ist nun in der Lage, ihm bekannte und unbekannte Personen zu unterscheiden.</li>
</ul>
</div></div></div><div class="fusion-panel panel-default panel-58cae366fbcfd7130 fusion-toggle-no-divider fusion-toggle-boxed-mode"><div class="panel-heading"><h4 class="panel-title toggle" id="toggle_58cae366fbcfd7130"><a aria-expanded="false" aria-controls="58cae366fbcfd7130" role="button" data-toggle="collapse" data-parent="#accordion-5073-4" data-target="#58cae366fbcfd7130" href="#58cae366fbcfd7130"><span class="fusion-toggle-icon-wrapper" aria-hidden="true"><i class="fa-fusion-box active-icon awb-icon-minus" aria-hidden="true"></i><i class="fa-fusion-box inactive-icon awb-icon-plus" aria-hidden="true"></i></span><span class="fusion-toggle-heading">Kinder im Alter von einem Jahr</span></a></h4></div><div id="58cae366fbcfd7130" class="panel-collapse collapse " aria-labelledby="toggle_58cae366fbcfd7130"><div class="panel-body toggle-content fusion-clearfix">
<ul>
<li>Das Kind kann sicher stehen, wenn es sich an Wänden oder Möbeln festhält.</li>
<li>Es ist in der Lage, kleine Gegenstände zwischen Daumen und Zeigefinger zu greifen („Pinzettengriff“).</li>
<li>Das Kind kann selbstständig soziale Kontakte starten, beispielsweise indem es andere Kinder anlacht.</li>
</ul>
</div></div></div><div class="fusion-panel panel-default panel-6b813eac771807d0c fusion-toggle-no-divider fusion-toggle-boxed-mode"><div class="panel-heading"><h4 class="panel-title toggle" id="toggle_6b813eac771807d0c"><a aria-expanded="false" aria-controls="6b813eac771807d0c" role="button" data-toggle="collapse" data-parent="#accordion-5073-4" data-target="#6b813eac771807d0c" href="#6b813eac771807d0c"><span class="fusion-toggle-icon-wrapper" aria-hidden="true"><i class="fa-fusion-box active-icon awb-icon-minus" aria-hidden="true"></i><i class="fa-fusion-box inactive-icon awb-icon-plus" aria-hidden="true"></i></span><span class="fusion-toggle-heading">Kinder im Alter von 15 Monaten</span></a></h4></div><div id="6b813eac771807d0c" class="panel-collapse collapse " aria-labelledby="toggle_6b813eac771807d0c"><div class="panel-body toggle-content fusion-clearfix">
<ul>
<li>Wenn man das Kind dazu auffordert, kann es zwei Bauklötzchen aufeinandersetzen, wenn man es ihm vormacht.</li>
<li>Verschiedene Objekte sind nun interessant für das Kind. Es experimentiert damit und prüft die Gegenstände auf ihre Verwendbarkeit hin.</li>
<li>Das Kind zeigt Freude über Kinderreime, Fingerspiele und Nachahmspiele.</li>
</ul>
</div></div></div><div class="fusion-panel panel-default panel-eb27cf159943278e4 fusion-toggle-no-divider fusion-toggle-boxed-mode"><div class="panel-heading"><h4 class="panel-title toggle" id="toggle_eb27cf159943278e4"><a aria-expanded="false" aria-controls="eb27cf159943278e4" role="button" data-toggle="collapse" data-parent="#accordion-5073-4" data-target="#eb27cf159943278e4" href="#eb27cf159943278e4"><span class="fusion-toggle-icon-wrapper" aria-hidden="true"><i class="fa-fusion-box active-icon awb-icon-minus" aria-hidden="true"></i><i class="fa-fusion-box inactive-icon awb-icon-plus" aria-hidden="true"></i></span><span class="fusion-toggle-heading">Kinder im Alter von 18 Monaten</span></a></h4></div><div id="eb27cf159943278e4" class="panel-collapse collapse " aria-labelledby="toggle_eb27cf159943278e4"><div class="panel-body toggle-content fusion-clearfix">
<ul>
<li>Dem Kind ist freies Gehen mit sicherem Gleichgewicht möglich.</li>
<li>Es kann auf Aufforderung Dinge in ein Gefäß geben und wieder herausholen.</li>
<li>Das Kind kann aus mehreren Bauklötzchen einen kleinen Turm bauen.</li>
<li>Es ist in der Lage, einfache Verbote und Gebote zu verstehen und zu beachten.</li>
</ul>
</div></div></div><div class="fusion-panel panel-default panel-7908430c9dc8db3ab fusion-toggle-no-divider fusion-toggle-boxed-mode"><div class="panel-heading"><h4 class="panel-title toggle" id="toggle_7908430c9dc8db3ab"><a aria-expanded="false" aria-controls="7908430c9dc8db3ab" role="button" data-toggle="collapse" data-parent="#accordion-5073-4" data-target="#7908430c9dc8db3ab" href="#7908430c9dc8db3ab"><span class="fusion-toggle-icon-wrapper" aria-hidden="true"><i class="fa-fusion-box active-icon awb-icon-minus" aria-hidden="true"></i><i class="fa-fusion-box inactive-icon awb-icon-plus" aria-hidden="true"></i></span><span class="fusion-toggle-heading">Kinder im Alter von zwei Jahren</span></a></h4></div><div id="7908430c9dc8db3ab" class="panel-collapse collapse " aria-labelledby="toggle_7908430c9dc8db3ab"><div class="panel-body toggle-content fusion-clearfix">
<ul>
<li>Das Kind kann sicher rennen und dabei Hindernissen ausweichen.</li>
<li>Es ist in der Lage, Bonbons geschickt von der Umverpackung zu befreien.</li>
<li>Das Kind beschäftigt sich mit kleinen Rollenspielen, beispielsweise mit Puppen, Kuscheltieren oder anderen Spielzeugfiguren.</li>
<li>Das Kind ist in der Lage, sich über einen gewissen Zeitraum alleine konstruktiv zu beschäftigen.</li>
</ul>
</div></div></div><div class="fusion-panel panel-default panel-fe2ba1a4bb9856324 fusion-toggle-no-divider fusion-toggle-boxed-mode"><div class="panel-heading"><h4 class="panel-title toggle" id="toggle_fe2ba1a4bb9856324"><a aria-expanded="false" aria-controls="fe2ba1a4bb9856324" role="button" data-toggle="collapse" data-parent="#accordion-5073-4" data-target="#fe2ba1a4bb9856324" href="#fe2ba1a4bb9856324"><span class="fusion-toggle-icon-wrapper" aria-hidden="true"><i class="fa-fusion-box active-icon awb-icon-minus" aria-hidden="true"></i><i class="fa-fusion-box inactive-icon awb-icon-plus" aria-hidden="true"></i></span><span class="fusion-toggle-heading">Kinder im Alter von drei Jahren</span></a></h4></div><div id="fe2ba1a4bb9856324" class="panel-collapse collapse " aria-labelledby="toggle_fe2ba1a4bb9856324"><div class="panel-body toggle-content fusion-clearfix">
<ul>
<li>Das Kind schafft es, mit beiden Beinen von der untersten Stufe einer Treppe herunterzuhüpfen und dabei sicher auf beiden Beinen zum Stehen zu kommen.</li>
<li>Das Kind ist in der Lage, kleinere Objekte präzise zu greifen und an einer anderen Stelle wieder abzusetzen.</li>
<li>Zwar ist gestaltendes Malen beim Kind noch nicht ausgeprägt; dennoch kommentiert es seine Malergebnisse durchdacht und wortreich. Kinder malen &#8222;Kopffüßler&#8220; (Figuren, die nur aus Kopf, Armen und Beinen bestehen).</li>
<li>Dem Kind macht es Freude, seinen Bezugspersonen zu helfen und es entwickelt immer mehr Interesse für die Tätigkeiten der Erwachsenen.</li>
</ul>
</div></div></div><div class="fusion-panel panel-default panel-afd6876c110227c75 fusion-toggle-no-divider fusion-toggle-boxed-mode"><div class="panel-heading"><h4 class="panel-title toggle" id="toggle_afd6876c110227c75"><a aria-expanded="false" aria-controls="afd6876c110227c75" role="button" data-toggle="collapse" data-parent="#accordion-5073-4" data-target="#afd6876c110227c75" href="#afd6876c110227c75"><span class="fusion-toggle-icon-wrapper" aria-hidden="true"><i class="fa-fusion-box active-icon awb-icon-minus" aria-hidden="true"></i><i class="fa-fusion-box inactive-icon awb-icon-plus" aria-hidden="true"></i></span><span class="fusion-toggle-heading">Kinder im Alter von vier Jahren</span></a></h4></div><div id="afd6876c110227c75" class="panel-collapse collapse " aria-labelledby="toggle_afd6876c110227c75"><div class="panel-body toggle-content fusion-clearfix">
<ul>
<li>Das Kind ist in der Lage, ein Dreirad mit koordinierten Bewegungen der Beine und Arme zu steuern.</li>
<li>Es ist dazu fähig, einen Malstift zwischen den ersten drei Fingern der Hand zu halten.</li>
<li>Die W-Fragen (Wieso, weshalb, warum) werden vom Kind häufig eingesetzt; es zeigt Interesse an verschiedenen Zusammenhängen.</li>
<li>Das Kind versteht es grundsätzlich, dass bei gemeinsamen Spielen auch andere Kinder einmal an der Reihe sind.</li>
</ul>
</div></div></div><div class="fusion-panel panel-default panel-caa1cd7aaee0444bd fusion-toggle-no-divider fusion-toggle-boxed-mode"><div class="panel-heading"><h4 class="panel-title toggle" id="toggle_caa1cd7aaee0444bd"><a aria-expanded="false" aria-controls="caa1cd7aaee0444bd" role="button" data-toggle="collapse" data-parent="#accordion-5073-4" data-target="#caa1cd7aaee0444bd" href="#caa1cd7aaee0444bd"><span class="fusion-toggle-icon-wrapper" aria-hidden="true"><i class="fa-fusion-box active-icon awb-icon-minus" aria-hidden="true"></i><i class="fa-fusion-box inactive-icon awb-icon-plus" aria-hidden="true"></i></span><span class="fusion-toggle-heading">Kinder im Alter von fünf Jahren</span></a></h4></div><div id="caa1cd7aaee0444bd" class="panel-collapse collapse " aria-labelledby="toggle_caa1cd7aaee0444bd"><div class="panel-body toggle-content fusion-clearfix">
<ul>
<li>Das Kind kann Treppen freihändig, im Wechselschritt und ohne große Mühen bewältigen.</li>
<li>Bei Bastelarbeiten beherrscht das Kind einfache Vorgänge wie etwa sauberes Ausschneiden mit einer Kinderschere.</li>
<li>Die Rollenspiele des Kindes fallen immer detaillierter aus. Zudem beginnt das Interesse für Konstruktionsspiele mit Bauelementen.</li>
<li>Das Kind kann Regeln beim gemeinsamen Spiel mit anderen Kindern befolgen. Äußerungen emotionaler Art können vom Kind verstanden werden und es kann angemessen darauf reagieren, beispielsweise trösten oder helfen (Empathie, Frustrationstoleranz).</li>
</ul>
</div></div></div></div></div><div class="fusion-text fusion-text-40"><p>In diesem Artikel hat man sich auf ein paar markante Beispiele konzentriert. Eine vollständigere Auflistung der Grenzsteine in der Entwicklung eines Kindes sind folgend zu finden: <a href="https://www.stiftungnetz.ch/entwicklung-des-kindes/">https://www.stiftungnetz.ch/entwicklung-des-kindes/</a></p>
</div><div class="fusion-text fusion-text-41"><h3>Tipps für Eltern, wie sich die Entwicklung des Kindes unterstützen lässt</h3>
<p>Den eigenen Nachwuchs bei den einzelnen <strong>Entwicklungsphasen</strong> zu begleiten, ist nicht nur faszinierend, sondern bisweilen auch anstrengend, da jedes Kind einzigartig ist und sich auf seine eigene Weise im eigenen Tempo entwickelt. Eine Beschleunigung der Entwicklung durch die Eltern ist zwar nicht möglich; möglich ist es aber, das Kind durch vielseitige <strong>Erfahrungsmöglichkeiten</strong> dazu anzuregen, die eigene Welt selbstsicher und voller gesunder Neugier zu entdecken und immer geschickter im Umgang mit dem eigenen Körper und seiner Umwelt zu werden. Dies erlaubt es, dass das Kind recht früh selbstständig werden kann.</p>
<p>Doch genau dieser Schritt hin zur kindlichen <strong>Selbstständigkeit</strong> fällt vielen Eltern nicht einfach. Zum einen werden die Kleinen ja „so schnell groß“ und das Gefühl, gebraucht zu werden, verringert sich für die Eltern mit jedem weiteren Entwicklungsschritt. Zum anderen wollen Eltern ihren Nachwuchs natürlich so gut wie möglich beschützen. Es ist daher immer ein schmaler Grat zwischen der Obhut durch die Eltern und der Freiheit, das Kind selbstständig werden zu lassen und seine eigene Welt selbstständig zu entdecken.</p>
</div><div class="fusion-text fusion-text-42"><h3>Das Stärken vom Nachwuchs als fester Bestandteil des Alltags</h3>
<p>Eltern als Familie bilden für ein Kind eine sichere Grundlage, von der es sich aus die Welt entdecken lässt. Mit einer <strong>soliden Familie als Heimat</strong> lernt das Kind, seine Grenzen und Fähigkeiten zu erproben &#8211; stets in dem Wissen, dass die Familie ein sicherer Ort des Rückzugs bedeutet. Innerhalb der Familie kann ein Kind lernen, was Gemeinschaft bedeutet, Rücksicht auf andere Menschen nehmen und soziale Fähigkeiten entwickeln.</p>
<p>Das Stärken von Kindern &#8211; vor allem hinsichtlich ihrer <strong>psychischen Entwicklung</strong> &#8211; ist ein alltäglich stattfindender Prozess. Dieser geschieht im Rahmen einer kindgerechten Erziehung, beim gemeinsamen Spielen, durch Zuwendung und Aufmerksamkeit sowie einem respektvollen Umgang miteinander. Auch das Setzen von <strong>Regeln und Grenzen</strong> bedeutet, Kinder im Alltag zu stärken.</p>
</div><div class="fusion-text fusion-text-43"><h3>Fazit</h3>
<p>Kinder sind dann dazu in der Lage, ein <strong>geistiges, körperliches und seelisches Wohlbefinden</strong> zu entfalten, wenn zum einen <strong>Grundbedürfnisse</strong> (Schlaf, Pflege und Nahrung) und zum anderen <strong>emotionale Bedürfnisse</strong> (Schutz, Inspiration und Zuwendung) zuverlässig und einfühlsam erfüllt werden. Dieses Wohlbefinden wiederum ist für eine gesunde Entwicklung eines Kindes elementar wichtig. Natürlich stoßen Eltern bei all diesen Anforderungen im Alltag mit ihren Kind immer wieder an ihre Grenzen. Sehr tröstlich ist jedoch die Tatsache, dass Kinder keine perfekten Eltern brauchen oder wollen. Sie sehnen sich nach Vater und Mutter, auf die sie sich jederzeit verlassen können. Sie sehnen sich nach Eltern, die sie mit ihren individuellen Schwächen und Stärken annehmen und jederzeit einen sicheren Zufluchtsort bieten. All dies ist nicht nur für eine <strong>gesunde Entwicklung</strong> eines Kindes förderlich, sondern auch für das Entstehen einer <strong>vertrauensvollen Beziehung</strong> zwischen Eltern und dem Nachwuchs.</p>
</div><div class="fusion-sep-clear"></div><div class="fusion-separator fusion-full-width-sep" style="margin-left: auto;margin-right: auto;margin-top:20px;margin-bottom:30px;width:100%;"><div class="fusion-separator-border sep-single sep-solid" style="--awb-height:20px;--awb-amount:20px;border-color:#e0dede;border-top-width:2px;"></div></div><div class="fusion-sep-clear"></div><div class="fusion-text fusion-text-44"><p><strong>Quellen:</strong></p>
<p><a href="https://www.kreis-mettmann.de/media/custom/2023_2689_1.PDF?1394455553" target="_blank" rel="noopener noreferrer">https://www.kreis-mettmann.de/media/custom/2023_2689_1.PDF?1394455553</a></p>
<p><a href="https://www.kindergesundheit-info.de/themen/entwicklung/psychische-gesundheit/entwicklung-foerdern/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">https://www.kindergesundheit-info.de/themen/entwicklung/psychische-gesundheit/entwicklung-foerdern/</a></p>
<p><a href="https://www.stiftungnetz.ch/entwicklung-des-kindes/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">https://www.stiftungnetz.ch/entwicklung-des-kindes/</a></p>
<p><a href="https://www.dbl-ev.de/logopaedie/normale-entwicklung/allgemeine-kindliche-entwicklung/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">https://www.dbl-ev.de/logopaedie/normale-entwicklung/allgemeine-kindliche-entwicklung/</a></p>
</div><div class="fusion-sep-clear"></div><div class="fusion-separator fusion-full-width-sep" style="margin-left: auto;margin-right: auto;margin-top:10px;margin-bottom:-10px;width:100%;"><div class="fusion-separator-border sep-single sep-solid" style="--awb-height:20px;--awb-amount:20px;border-color:#e0dede;border-top-width:2px;"></div></div><div class="fusion-sep-clear"></div><div class="fusion-clearfix"></div></div></div></div></div>
<p>Der Beitrag <a href="https://familienhilfe-mit-system.de/familie-eltern-kinder/die-entwicklungsstadien-eines-kindes/">Ist mein Kind normal? Die Entwicklung eines Kindes</a> erschien zuerst auf <a href="https://familienhilfe-mit-system.de">Familienhilfe mit System - FamSys GmbH</a>.</p>
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		<title>Medienkonsum bei Kindern: Zahlen &#038; Fakten</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Marco Breitenstein]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 08 Jul 2020 06:33:33 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Eltern & Kind]]></category>
		<category><![CDATA[Familie]]></category>
		<category><![CDATA[Jugendliche]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Medienkonsum bei Kinder und Jugendlichen Das internationale für das Jugend- und Bildungsfernehen hat mehrere Erhebungen und Studien ausgewertet und liefert interessante, aktuelle Grunddaten zum Medienkonsum von Kindern und Jugendlichen. Das Alter der befragten Personen belief sich zwischen 12 und 19 Jahre. Die folgenden Daten beziehen sich auf 1200 im Jahr 2019 befragte Jugendliche. Erwartungsgemäß  [...]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://familienhilfe-mit-system.de/familie-eltern-kinder/medienkonsum-bei-kindern-zahlen-fakten/">Medienkonsum bei Kindern: Zahlen &#038; Fakten</a> erschien zuerst auf <a href="https://familienhilfe-mit-system.de">Familienhilfe mit System - FamSys GmbH</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="fusion-fullwidth fullwidth-box fusion-builder-row-10 nonhundred-percent-fullwidth non-hundred-percent-height-scrolling" style="--awb-background-position:left top;--awb-border-sizes-top:0px;--awb-border-sizes-bottom:0px;--awb-border-sizes-left:0px;--awb-border-sizes-right:0px;--awb-border-radius-top-left:0px;--awb-border-radius-top-right:0px;--awb-border-radius-bottom-right:0px;--awb-border-radius-bottom-left:0px;--awb-padding-bottom:80px;--awb-flex-wrap:wrap;" ><div class="fusion-builder-row fusion-row"><div class="fusion-layout-column fusion_builder_column fusion-builder-column-9 fusion_builder_column_1_1 1_1 fusion-one-full fusion-column-first fusion-column-last" style="--awb-bg-size:cover;--awb-margin-bottom:40px;"><div class="fusion-column-wrapper fusion-flex-column-wrapper-legacy"><div class="fusion-text fusion-text-49"><h3><span lang="DE-AT">Medienkonsum bei Kinder und Jugendlichen</span></h3>
<p>Das internationale für das Jugend- und Bildungsfernehen hat mehrere Erhebungen und Studien ausgewertet und liefert interessante, aktuelle <strong>Grunddaten zum Medienkonsum von Kindern und Jugendlichen</strong>. Das Alter der befragten Personen belief sich zwischen 12 und 19 Jahre. Die folgenden Daten beziehen sich auf 1200 im Jahr 2019 befragte Jugendliche.</p>
<p>Erwartungsgemäß sind 96 % der weiblichen Jugendlichen und 94 % der männlichen Jugendlichen mit einem <strong>Handy bzw. Smartphone</strong> ausgestattet. Zugang zu <strong>uneingeschränktem WLAN</strong> haben 85 % der Mädchen und 88 % der Jungen. Über einen <strong>Laptop</strong> verfügen 61 % der Mädchen und 70 % der Jungen. <strong>Stand-PC&#8217;s</strong> sind bei Mädchen nicht sonderlich hoch im Kurs, nur 12 % besitzen einen, während 44 % der Jungen einen Stand-PC haben. Ein <strong>Tablet</strong> nutzen ungefähr ein Viertel der befragten Jugendlichen, Mädchen (28 %) ein wenig häufiger als Jungen (22 %). Einen eigenen <strong>Fernseher</strong> besitzt fast die Hälfte der Mädchen (47%) und ein wenig mehr als die Hälfte der Jungen (54%).</p>
<p><strong>Internet, Smartphonenutzung und Musik</strong> hören sind die drei meist genannten Medien für tägliche Nutzung. Hier liegen Mädchen und Jungen praktisch gleichauf. Bei Jungen werden auch <strong>Online-Videos und digitale Spiele</strong> häufig genannt. Das Fernsehen wird von 78 % der Mädchen und 74 % der Jungen genannt. <strong>Video-Streaming-Dienste</strong> werden ein wenig häufiger von Mädchen genutzt (60%) als von Jungen. Zum Tablet greifen täglich 23 % der Mädchen und 22 % der Jungen.</p>
</div><style type="text/css">#fusion-chart-5 .fusion-chart-legend-wrap li:nth-child(1) span{color: #ffffff;}#fusion-chart-5 .fusion-chart-legend-wrap li:nth-child(2) span{color: #ffffff;}#fusion-chart-5 .fusion-chart-legend-wrap li:nth-child(3) span{color: #ffffff;}#fusion-chart-5 .fusion-chart-legend-wrap li:nth-child(4) span{color: #ffffff;}#fusion-chart-5 .fusion-chart-legend-wrap li:nth-child(5) span{color: #ffffff;}</style><div id="fusion-chart-5" class="fusion-chart legend-top" data-type="polarArea" data-chart_legend_position="top" data-x_axis_labels="Smartphone|uneingeschränt WLAN|Laptop|Tablet|PC" data-show_tooltips="yes" data-bg_colors="rgba(0,188,212,1)|rgba(139,195,74,1)|rgba(255,152,0,1)|rgba(255,235,59,1)|rgba(244,67,54,1)" data-border_colors="rgba(0,188,212,1)|rgba(139,195,74,1)|rgba(255,152,0,1)|rgba(255,235,59,1)|rgba(244,67,54,1)" data-border_size="1" data-border_type="smooth" data-chart_fill="off" data-chart_point_style="circle" data-chart_point_size="3" data-chart_axis_text_color="rgba(102,102,102,1)" data-chart_gridline_color="rgba(0,0,0,0.1)"><div class="fusion-chart-dataset" data-label="Data Set 1" data-values="95|86|65|27|25" data-background_color="rgba(0,188,212,1)" data-border_color="rgba(0,188,212,1)"></div><div class="fusion-chart-dataset" data-label=" " data-values="||||"></div><h4 class="fusion-chart-title">Kinder / Jugendliche ab 12 verfügen über (Anteile in %):</h4><div class="fusion-chart-inner"><div class="fusion-chart-wrap"><canvas></canvas></div><div class="fusion-chart-legend-wrap"></div></div></div><div class="fusion-text fusion-text-50"><h3>Jugendliche konsumieren weniger Medien als der Bevölkerungsdurchschnitt</h3>
<p>Aus 2018 gibt es eine Studie, welche den täglichen audiovisuellen Medienkonsum der Jugendlichen dem der Gesamtbevölkerung gegenüberstellt. Die <strong>Gesamtbevölkerung</strong> sieht laut dieser Befragung täglich 179 Minuten fern, bei <strong>Jugendlichen</strong> sind es 101 Minuten. Dem Radio hört die Gesamtbevölkerung täglich 181 Minuten zu, bei den Jugendlichen sind es 88 Minuten. Mit Tonträgern aller Art beschäftigt sich die Gesamtbevölkerung täglich 19 Minuten, bei Jugendlichen sind es 51 Minuten. Der gesamte audiovisuelle Medienkonsum inklusive PC-Nutzung beläuft sich bei der Gesamtbevölkerung auf 449 Minuten täglich und bei Jugendlichen auf 341 Minuten. Mit diesen Daten ist belegt, dass Jugendliche zwischen 12 und 19 Jahren im Schnitt einen <strong>geringeren Medienkonsum</strong> haben als der Durchschnitt aller Bundesbürger.</p>
</div><style type="text/css">#fusion-chart-6 .fusion-chart-legend-wrap li:nth-child(1) span{color: #ffffff;}#fusion-chart-6 .fusion-chart-legend-wrap li:nth-child(2) span{color: #ffffff;}</style><div id="fusion-chart-6" class="fusion-chart legend-top" data-type="horizontalBar" data-chart_legend_position="top" data-x_axis_labels="Gesamtbevölkerung|Jugendliche (12-19)" data-x_axis_label="Täglicher Medienkonsum in Minuten" data-show_tooltips="yes" data-bg_colors="rgba(0,188,212,1)|rgba(255,152,0,1)" data-border_colors="rgba(0,188,212,1)|rgba(255,152,0,1)" data-border_size="1" data-border_type="smooth" data-chart_fill="off" data-chart_point_style="circle" data-chart_point_size="3" data-chart_axis_text_color="rgba(102,102,102,1)" data-chart_gridline_color="rgba(0,0,0,0.1)"><div class="fusion-chart-dataset" data-label="Data Set 1" data-values="449|341" data-background_color="rgba(0,188,212,1)" data-border_color="rgba(0,188,212,1)"></div><h4 class="fusion-chart-title">Medienkonsum im Vergleich (Minuten / Tag):</h4><div class="fusion-chart-inner"><div class="fusion-chart-wrap"><canvas></canvas></div><div class="fusion-chart-legend-wrap"></div></div></div><div class="fusion-text fusion-text-51"><h3>Informationen und Nachrichten</h3>
<p>Wenn es darum geht, wo sich Jugendliche über <strong>politisches Geschehen</strong> informieren, stehen bei 69 % persönliche Gespräche an erster Stelle. Knapp dahinter folgen mit 67 % <strong>Nachrichten aus dem Internet</strong>, bei 58 % ist es das <strong>Fernsehen</strong>. Soziale Medien wie <strong>Instagram, Facebook oder YouTube</strong> spielen bei rund 30 % der Befragten eine Rolle, wenn es um Politik geht.</p>
<p>Sehr differenziert lauten die Antworten, wenn es darum geht, wie vertrauenswürdig Nachrichtenangebote sind. Für sehr <strong>vertrauenswürdig</strong> werden soziale Medien nur von einem geringen Prozentsatz eingestuft (7 % YouTube, 4 % Facebook, 4 % Twitter). Großen überregionalen <strong>Tageszeitungen</strong>, sowie den ARD/ZDF-Fernsehnachrichten, wird deutlich mehr Vertrauen geschenkt (28 % bzw. 39 %).</p>
<p>2019 wurden 2.149 Personen von 14 bis 24 Jahren befragt, wie oft sie im Netz auf <strong>Fake News</strong> stossen. Während 12 % angaben, täglich Fake News zu entdecken, waren es bei 30 % einmal wöchentlich, während 15 % noch nie Fake News identifiziert haben.</p>
</div><div class="fusion-text fusion-text-52"><h3>Social Media gehört heute mit dazu</h3>
<p>Beim Thema Fernsehen wurde 2019 der <strong>Lieblingssender der Jugendlichen</strong> ermittelt, welcher mit großer Führung (28 %) Pro 7 lautet. Platz 2 geht mit 10 % an RTL, den dritten Platz macht die ARD mit 8 %. Die Lieblingsgenres der Mädchen beim Fernsehen sind Castingshows, Soaps und Sitcoms. Jungen lieben Sitcoms, Cartoons und Krimis.</p>
<p>Wenn sich Jugendliche mit <strong>YouTube</strong> beschäftigen, so werden hauptsächlich Musikvideos/Konzerte, lustige Videos (Streiche, Parodien etc.) und Filmtrailer konsumiert. YouTube gehört für 63 % der Jugendlichen auch zum beliebtesten Angebot im Internet, gefolgt von <strong>WhatsApp</strong> und <strong>Instagram</strong>. 61 % gaben an, am wenigsten auf WhatsApp verzichten zu können. <strong>Soziale Netzwerke</strong> werden am häufigsten genutzt, um mit der Familie in Kontakt zu bleiben, um zu wissen, was Freunde machen und Promis zu folgen.</p>
<p>Ein Viertel der befragten Personen gab auch zu, im Internet <strong>oftmals zu viel Zeit zu verschwenden</strong> und 13 % wünschen sich <strong>weniger Online-Aktivitäten</strong> für die Zukunft. Nur 3 % fühlen sich wirklich genervt vom Internet.</p>
</div><div class="fusion-sep-clear"></div><div class="fusion-separator fusion-full-width-sep" style="margin-left: auto;margin-right: auto;margin-top:30px;margin-bottom:-10px;width:100%;"><div class="fusion-separator-border sep-single sep-solid" style="--awb-height:20px;--awb-amount:20px;border-color:#e0dede;border-top-width:2px;"></div></div><div class="fusion-sep-clear"></div><div class="fusion-clearfix"></div></div></div></div></div>
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		<title>Familienurlaub in Corona-Zeiten</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Marco Breitenstein]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 02 Jul 2020 17:00:37 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Welche Möglichkeiten gibt es für Familienurlaub in Corona-Zeiten? (Stand: 08.07.2020) Das Jahr 2020 wird allen in Erinnerung bleiben, denn als normal kann dank Corona (Covid-19) nahezu nichts bezeichnet werden. Kontaktsperren, Maskenpflicht, und noch einiges mehr, machen nicht nur Erwachsenen, sondern besonders auch den Kindern zu schaffen. Nicht nur, dass sie monatelang ihre Freunde im  [...]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://familienhilfe-mit-system.de/familie-eltern-kinder/familienurlaub-in-corona-zeiten/">Familienurlaub in Corona-Zeiten</a> erschien zuerst auf <a href="https://familienhilfe-mit-system.de">Familienhilfe mit System - FamSys GmbH</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="fusion-fullwidth fullwidth-box fusion-builder-row-12 nonhundred-percent-fullwidth non-hundred-percent-height-scrolling" style="--awb-background-position:left top;--awb-border-sizes-top:0px;--awb-border-sizes-bottom:0px;--awb-border-sizes-left:0px;--awb-border-sizes-right:0px;--awb-border-radius-top-left:0px;--awb-border-radius-top-right:0px;--awb-border-radius-bottom-right:0px;--awb-border-radius-bottom-left:0px;--awb-padding-bottom:80px;--awb-flex-wrap:wrap;" ><div class="fusion-builder-row fusion-row"><div class="fusion-layout-column fusion_builder_column fusion-builder-column-11 fusion_builder_column_1_1 1_1 fusion-one-full fusion-column-first fusion-column-last" style="--awb-bg-size:cover;--awb-margin-bottom:40px;"><div class="fusion-column-wrapper fusion-flex-column-wrapper-legacy"><div class="fusion-text fusion-text-58"><h3><strong>Welche Möglichkeiten gibt es für Familienurlaub in Corona-Zeiten? </strong>(Stand: 08.07.2020)</h3>
<p>Das Jahr 2020 wird allen in Erinnerung bleiben, denn als normal kann dank <strong>Corona (Covid-19)</strong> nahezu nichts bezeichnet werden. Kontaktsperren, Maskenpflicht, und noch einiges mehr, machen nicht nur Erwachsenen, sondern besonders auch den Kindern zu schaffen. Nicht nur, dass sie monatelang ihre Freunde im Kindergarten und der Schule nicht sehen konnten, auch die <strong>Urlaubsplanung</strong> verläuft nach anderen Regeln.</p>
<p>Während mittlerweile die <strong>weltweiten Reisewarnungen zum Teil aufgehoben</strong> wurden, stellen sich Eltern die Frage, wie die Kinder in den Ferien zu bespaßen sind. Während viele Erwachsene in Deutschland bleiben, entscheidet sich eine Mehrzahl den Flieger zu nehmen und ins Ausland zu jetten. Zu den Staaten der Europäischen Union, die Urlauber aufnehmen, gehören beispielsweise Großbritannien, Island, die Schweiz oder Liechtenstein.</p>
</div><div class="fusion-text fusion-text-59"><h3>Alternativen zum Ausland</h3>
<p>Wer auf Nummer sicher gehen möchte, bleibt in diesem Jahr in Deutschland, es gibt diverse Möglichkeiten mit Kindern einen schönen Urlaub zu verbringen. Eine davon wäre ein Campingplatz, egal ob im Zelt oder mit dem Wohnmobil. Campingplätze gibt es in nahezu sämtlichen Regionen, spezielle Highlights für Kinder sind aber natürlich Plätze, die Besonderes zu bieten haben: außergewöhnliche Unterkunftsarten wie Blockhäuser, Tipis oder sogar ein Baumhaus. Camping bedeutet auf jeden Fall: Flexibilität und Naturverbundenheit.</p>
<p>Auch Zoos, Wildparks oder Museen haben ihre Türen wieder geöffnet. Natürlich bieten sich spontane Möglichkeiten an wie eine Schnitzeljagd oder eine Reise ins nächste Waldbad. Wie wäre es statt Familienurlaub in Corona-Zeiten mit einer Sightseeing-Tour durch die eigene Stadt? Langweilig? Das muss nicht sein, denn pfiffige Eltern können es durchaus schaffen, diese Tour spannend und lehrreich zu gestalten.</p>
</div><div class="fusion-text fusion-text-60"><h3>Angst vor einer zweiten Welle?</h3>
<p>Natürlich geht jeder Mensch mit seiner Angst anders um. Die einen sind übervorsichtig, während die anderen alles nicht so ernst zu nehmen scheinen. Fakt ist: die Pandemie stellt jeden vor gewisse An- und Herausforderungen die es zu bewältigen gilt.</p>
<p>Einigen Experten zufolge ist im Herbst mit einer zweiten Corona-Welle zu rechnen, andere angesehene Virologen sind der Auffassung, dass der Herbst keine zweite Welle bringen wird, sondern das lediglich mit einem Wiederaufflammen zu rechnen sein wird.</p>
<p>Bei diesem Kriterium spielt das Wetter eine maßgebliche Rolle, denn laut Untersuchungen mindern höhere Temperaturen die Gefahr durch das Virus. Experten mutmaßen, dass es wahrscheinlich zu Hotspot-Ausbrüchen kommen kann, auch mit Personen, die ihren eigenen Krankheitsverlauf nicht einmal mitbekommen.</p>
</div><div class="fusion-text fusion-text-61"><h3>Urlaub trotz Corona – billig oder teuer?</h3>
<p>Einer Studie zufolge müssen Urlauber in Deutschland mehr Geld auf den Tisch legen, als in anderen Jahren. Der Grund liegt auf der Hand, denn während viele noch nicht wussten, ob sie überhaupt in den Urlaub fahren können, hat viele gleich gebucht, als etliche Reisewarnungen aufgehoben wurden.</p>
<p>Für Familienurlaub in Corona-Zeiten ist an Nord- und Ostsee ist kaum noch ein Zimmer zu bekommen und wenn ist dies in der Regel um mindestens 30 % teurer als vor der Pandemie. Es gibt jedoch auch Städte, darunter zum Beispiel Nürnberg und Kiel, bei denen eine Nacht im Durchschnitt weniger kostet, als vor Corona.</p>
<p>Teurer wird es auf auf den Balearen, Touristen müssen mit mehr als 19 % Erhöhungen rechnen. Günstiger wird Gran Canaria, hier sinken die Preise um 10% und auch Teneriffa kann angesteuert werden, die Kosten sinken um mehr als die Hälfte des Vorjahres.</p>
</div><div class="fusion-text fusion-text-62"><h3>Sichere Planung kaum möglich</h3>
<p>Eine sichere Urlaubsplanung für das Jahr 2020 ist kaum möglich und wenn, dann relativ schwierig zu meistern. Reisen im Inland gibt es mit Einschränkungen, bei Auslandsreisen hängt es vom eigentlichen Reiseziel ab. Diejenigen, die sich unsicher sind, können sich mit dem auswärtigen Amt in Verbindung setzen, hier wird zudem informiert, welche Einschränkungen im jeweiligen Land vorliegen.</p>
<p>Dass das Corona Virus einen erheblichen Einfluss auf den Sommerurlaub hat, ist unweigerlich Fakt. Durch Einreisebeschränkungen sind die Menschen bei der Wahl eines Urlaubsziels nicht nur deutlich eingeschränkt, hinzu kommt die Angst nach genügend Hygiene und anderen Vorschriften. Eine Flucht vor der hiesigen Situation ist also kaum möglich. Für alle anderen, die sich ein Jahr ohne Auslandsaufenthalt nicht vorstellen können, ist sicheres Reisen laut Tourismusforscher möglich. Allerdings müssen sich die Personen ohne Wenn und Aber an sämtliche Regeln und Maßnahmen halten.</p>
<p>Die meisten Menschen jedoch wollen in diesem Jahr mit dem Auto in den Urlaub. Hoffen wir einfach mal, dass der Urlaub nicht im Stau auf der Autobahn endet.</p>
</div><div class="fusion-sep-clear"></div><div class="fusion-separator fusion-full-width-sep" style="margin-left: auto;margin-right: auto;margin-top:30px;margin-bottom:-10px;width:100%;"><div class="fusion-separator-border sep-single sep-solid" style="--awb-height:20px;--awb-amount:20px;border-color:#e0dede;border-top-width:2px;"></div></div><div class="fusion-sep-clear"></div><div class="fusion-clearfix"></div></div></div></div></div>
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		<title>Die Gefahr der Parentifizierung</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Marco Breitenstein]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 29 Jun 2020 20:05:44 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Eltern & Kind]]></category>
		<category><![CDATA[Psychologie]]></category>
		<category><![CDATA[Erziehung]]></category>
		<category><![CDATA[Familie]]></category>
		<category><![CDATA[Jugendliche]]></category>
		<category><![CDATA[Kinder]]></category>
		<category><![CDATA[Kinderschutz]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Parentifizierung – Fürsorge, Sorge und Hass Der Begriff der Parentifizierung existiert seit Jahrzehnten in der Familientherapie, und weiteren tiefenpsychologischen Behandlungstechniken. Häufig entsteht die sogenannte Parentifizierung zwischen Eltern und Kindern, wobei Letztere die Rolle der Eltern übernehmen, und es zwangsläufig zur Überforderung dieser Kinder kommen muss. Die Ergebnisse sind:   kindliche Spontanität geht verloren  [...]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="fusion-fullwidth fullwidth-box fusion-builder-row-14 nonhundred-percent-fullwidth non-hundred-percent-height-scrolling" style="--awb-background-position:left top;--awb-border-sizes-top:0px;--awb-border-sizes-bottom:0px;--awb-border-sizes-left:0px;--awb-border-sizes-right:0px;--awb-border-radius-top-left:0px;--awb-border-radius-top-right:0px;--awb-border-radius-bottom-right:0px;--awb-border-radius-bottom-left:0px;--awb-padding-bottom:80px;--awb-flex-wrap:wrap;" ><div class="fusion-builder-row fusion-row"><div class="fusion-layout-column fusion_builder_column fusion-builder-column-13 fusion_builder_column_1_1 1_1 fusion-one-full fusion-column-first fusion-column-last" style="--awb-bg-blend:overlay;--awb-bg-size:cover;--awb-margin-bottom:40px;"><div class="fusion-column-wrapper fusion-flex-column-wrapper-legacy"><div class="fusion-text fusion-text-67"><h2><strong>Parentifizierung – Fürsorge, Sorge und Hass</strong></h2>
<p>Der Begriff der <strong>Parentifizierung</strong> existiert seit <em>Jahrzehnten</em> in der Familientherapie, und weiteren tiefenpsychologischen Behandlungstechniken. Häufig entsteht die sogenannte Parentifizierung zwischen Eltern und Kindern, wobei Letztere die Rolle der Eltern übernehmen, und es zwangsläufig zur Überforderung dieser Kinder kommen muss. Die Ergebnisse sind:</p>
</div><div class="fusion-sep-clear"></div><div class="fusion-separator fusion-full-width-sep" style="margin-left: auto;margin-right: auto;margin-top:10px;margin-bottom:10px;width:100%;"></div><div class="fusion-sep-clear"></div><ul style="--awb-iconcolor:#ff356b;--awb-line-height:23.8px;--awb-icon-width:23.8px;--awb-icon-height:23.8px;--awb-icon-margin:9.8px;--awb-content-margin:33.6px;--awb-circlecolor:#aac63f;--awb-circle-yes-font-size:12.32px;" class="fusion-checklist fusion-checklist-6 fusion-checklist-default type-icons"><li class="fusion-li-item" style="--awb-circlecolor:#d62a69;--awb-iconcolor:#e52454;"><span class="icon-wrapper circle-yes"><i class="fusion-li-icon fa-angle-double-right fas" aria-hidden="true"></i></span><div class="fusion-li-item-content">
<p>kindliche Spontanität geht verloren</p>
</div></li><li class="fusion-li-item" style=""><span class="icon-wrapper circle-yes"><i class="fusion-li-icon fa-angle-double-right fas" aria-hidden="true"></i></span><div class="fusion-li-item-content">
<p>Lebhaftigkeit und Sorglosigkeit sind verschwunden</p>
</div></li><li class="fusion-li-item" style="--awb-circlecolor:#ff4977;--awb-iconcolor:#bf002f;"><span class="icon-wrapper circle-yes"><i class="fusion-li-icon fa-angle-double-right fas" aria-hidden="true"></i></span><div class="fusion-li-item-content">
<p>jhgffhkjghjkjhkljhkljh</p>
</div></li></ul><div class="fusion-sep-clear"></div><div class="fusion-separator fusion-full-width-sep" style="margin-left: auto;margin-right: auto;margin-top:10px;margin-bottom:10px;width:100%;"></div><div class="fusion-sep-clear"></div><div class="fusion-text fusion-text-68"><p>Auf ein Kind kann dieser Zustand ungeahnte negative Folgen haben, denn nicht selten kommt es zu <strong>Essstörungen, Depressionen oder  somatischen Beschwerden</strong>. Eine Parentifizierung wird daher als ein <strong>Risikofaktor für psychische Erkrankungen</strong> angesehen, die sich, unter Umständen, bis in das Erwachsenenalter hinziehen kann.</p>
<h3><strong>Wenn Kinder zu Eltern werden</strong></h3>
<p>Bei der Parentifizierung, auch <strong>Parentifikation</strong> genannt, muss in zwei Kategorien unterschieden werden. Die <strong>natürliche Parentifizierung</strong> findet statt, wenn Eltern alt werden und ihre Kinder Pflege und Fürsorge übernehmen. Werden allerdings <strong>Kinder in die Erwachsenenrollen gezwungen</strong>, weil Eltern zum Beispiel nicht in der Lage sind ihr eigenes Leben verantwortlich zu führen &#8211; sei es durch Depressionen, Drogenkonsum, Alkohol oder anderes &#8211; ist dies eine, im schlimmsten Fall, kindeswohlgefährdende Parentifizierung.</p>
<p>In der Konsequenz  ist eine <strong>kindgerechte Lebensführung nicht mehr möglich</strong>: Hobbies, Freunde und unbeschwertes Spielen bleiben zwangsläufig auf der Strecke, für emotionale Momente hat ein Kind dann kaum mehr einen Raum.</p>
<p>Hilfreich ist es, wenn Eltern ihren <strong>Kindern Streßsituationen ersparen</strong>, denn rund 82 % der Kinder fühlen sich mit ihren täglichen Aufgaben stark überlastet. Von der Parentifizierung, in der Kinder die Rolle der Eltern übernehmen, sind größtenteils Kinder mit einem depriviertem Hintergrund betroffen. Es gibt durchaus Kinder, die nicht nur Behördengänge erledigen müssen, sondern sich auch um Geschwister kümmern und dazu noch den Haushalt managen.</p>
<p>Studien zufolge, glauben rund 87 % der Eltern nicht, ihre Kinder dabei zu überfordern. Wichtig ist, dass diese Eltern ein gewisses Feingefühl entwickeln müssen für das, was ihre Kinder speziell benötigen um nicht überfordert zu werden.</p>
<p>Die Wege aus dieser Krise sind nicht einfach, denn nicht immer ist dieses Verhalten für Aussenstehende leicht zu erkennen. Es bedarf einer familiären Aussprache, in der offen über bestehende Probleme gesprochen wird. Hier kann ein Mediator oder ein Sozialarbeiter weiterhelfen, der diese Gespräche leitet und unterstützt.</p>
<h3><strong>Instrumentelle und emotionale Parentifizierung</strong></h3>
<p>Experten unterscheiden zwischen zwei unterschiedlichen Arten einer Parentifizierung. Die <strong>instrumentelle Parentifizierung</strong> beispielsweise lässt ein Kind Aufgaben, welche eigentlich Angelegenheiten der Eltern sind, übernehmen. Hierzu gehören unter anderem:</p>
</div><ul style="--awb-line-height:23.8px;--awb-icon-width:23.8px;--awb-icon-height:23.8px;--awb-icon-margin:9.8px;--awb-content-margin:33.6px;--awb-circlecolor:#aac63f;--awb-circle-yes-font-size:12.32px;" class="fusion-checklist fusion-checklist-7 fusion-checklist-default type-icons"><li class="fusion-li-item" style=""><span class="icon-wrapper circle-yes"><i class="fusion-li-icon fa-angle-double-right fas" aria-hidden="true"></i></span><div class="fusion-li-item-content">
<p>Erziehung und /oder Versorgung von jüngeren Geschwistern</p>
</div></li><li class="fusion-li-item" style=""><span class="icon-wrapper circle-yes"><i class="fusion-li-icon fa-angle-double-right fas" aria-hidden="true"></i></span><div class="fusion-li-item-content">
<p>Pflege eines Angehörigen</p>
</div></li><li class="fusion-li-item" style=""><span class="icon-wrapper circle-yes"><i class="fusion-li-icon fa-angle-double-right fas" aria-hidden="true"></i></span><div class="fusion-li-item-content">
<p>Versorgung psychisch kranker Personen</p>
</div></li></ul><div class="fusion-sep-clear"></div><div class="fusion-separator fusion-full-width-sep" style="margin-left: auto;margin-right: auto;margin-top:10px;margin-bottom:10px;width:100%;"></div><div class="fusion-sep-clear"></div><div class="fusion-text fusion-text-69"><p>Des Weiteren gibt es die <strong>emotionale Parentifizierung</strong>. Hierbei üben Kinder etwa die <strong>Rolle eines Beraters</strong> aus. Beispiele sind:</p>
</div><div class="fusion-sep-clear"></div><div class="fusion-separator fusion-full-width-sep" style="margin-left: auto;margin-right: auto;margin-top:10px;margin-bottom:10px;width:100%;"></div><div class="fusion-sep-clear"></div><ul style="--awb-line-height:23.8px;--awb-icon-width:23.8px;--awb-icon-height:23.8px;--awb-icon-margin:9.8px;--awb-content-margin:33.6px;--awb-circlecolor:#aac63f;--awb-circle-yes-font-size:12.32px;" class="fusion-checklist fusion-checklist-8 fusion-checklist-default type-icons"><li class="fusion-li-item" style=""><span class="icon-wrapper circle-yes"><i class="fusion-li-icon fa-angle-double-right fas" aria-hidden="true"></i></span><div class="fusion-li-item-content">
<p>ein Kind wird zu einer Art Partnerersatz</p>
</div></li><li class="fusion-li-item" style=""><span class="icon-wrapper circle-yes"><i class="fusion-li-icon fa-angle-double-right fas" aria-hidden="true"></i></span><div class="fusion-li-item-content">
<p>Kindern wird die Rolle eines Mediators zugeschrieben</p>
</div></li><li class="fusion-li-item" style=""><span class="icon-wrapper circle-yes"><i class="fusion-li-icon fa-angle-double-right fas" aria-hidden="true"></i></span><div class="fusion-li-item-content">
<p>Kinder sollen zwischen Elternteilen vermitteln</p>
</div></li><li class="fusion-li-item" style=""><span class="icon-wrapper circle-yes"><i class="fusion-li-icon fa-angle-double-right fas" aria-hidden="true"></i></span><div class="fusion-li-item-content">
<p>ein Kind soll sich zwischen den Elternteilen entscheiden</p>
</div></li></ul><div class="fusion-sep-clear"></div><div class="fusion-separator fusion-full-width-sep" style="margin-left: auto;margin-right: auto;margin-top:10px;margin-bottom:10px;width:100%;"></div><div class="fusion-sep-clear"></div><div class="fusion-text fusion-text-70"><p>Kinder können relativ schnell in die <strong>Rolle eines Vertrauten</strong> rutschen. Einige werden für den Fortbestand einer Beziehung eingespannt, andere wiederum sollen für einen Partner Partei ergreifen. Es existieren auch Fälle, in denen Kinder das erreichen sollen, was die Eltern wollten, es jedoch nicht umsetzen konnten. Hierzu gehören vielleicht eine steile Karriere oder ein anderer Lebenstraum, der nicht in Erfüllung ging.</p>
<p>Eine Parentifizierung ist auf jeden Fall eine <strong>Gefahr für Kinder</strong>, da sie damit vollkommen überfordert sind, gleiches gilt im übrigen auch für Jugendliche. Kinder sind weder Berater noch Partner und doch kommt es häufig zu dieser Rollenumkehr, so wird zum Beispiel eine Tochter zur Partnerin oder im schlimmsten Fall sogar zur (Ersatz)Mutter. Diese Rollenzuschreibungen werden in sehr seltenen Fällen explizit erteilt, sondern schleichen sich mit der Zeit langsam ein.</p>
<p>Der Begriff der Parentifizierung (lateinisch für parentes: Eltern, und facere:  machen) existiert seit rund 40 Jahren. Während diese in früheren Zeiten vor allen Dingen nur wahrgenommen wurde, wird heute versucht, familientherapeutisch dagegen vorzugehen.</p>
<h3><strong>Darum kann es für Kinder problematisch werden</strong></h3>
<p>Als selbstverständlich gilt es, dass Kinder, je älter sie werden, leichte Tätigkeiten im Haushalt ausführen, diese Methodik dient nicht nur den Eltern, sondern sind positiv für die eigene Selbstständigkeitsentwicklung des Betreffenden. Entscheidend bei diesem Faktor ist jedoch, dass Freiheiten und Entwicklungsmöglichkeiten nicht eingeschränkt werden und das Kind dafür auch entsprechende Anerkennung erhält.</p>
<p>Anders verhält es sich bei Kindern, die zu viele elterliche Aufgaben, oder sogar eine Elternrolle ganz, übernehmen müssen.Sollten Kinder selbständig eine Erwachsenenrolle übernehmen wollen, ist dieses nicht abwertend zu betrachten, für jedes Kind ist jedoch wichtig, einfach nur Kind sein zu dürfen und ein gesundes Selbstwertgefühl aufbauen zu können.</p>
</div><div class="fusion-clearfix"></div></div></div></div></div>
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		<title>Was tun beim Verdacht auf Kindesmisshandlung?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Marco Breitenstein]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 25 Jun 2020 15:26:08 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Eltern & Kind]]></category>
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		<category><![CDATA[Jugendliche]]></category>
		<category><![CDATA[Kinder]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>„Ich bin selbst schuld“ Was tun beim Verdacht auf Kindesmisshandlung? Kindesmisshandlung, sexueller Missbrauch und auch Vernachlässigung sind gravierende Formen von Kindeswohlgefährdung. Laut Zahlen der polizeilichen Kriminalstatistik gab es im Jahr 2017 in Deutschland mehr als 3.500 Fälle von Kindesmisshandlung, die strafrechtlich zur Anzeige gebracht wurden. Es ist jedoch davon auszugehen, dass die Dunkelziffer entsprechender  [...]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://familienhilfe-mit-system.de/rechtliches-familienrecht/was-tun-beim-verdacht-auf-kindesmisshandlung/">Was tun beim Verdacht auf Kindesmisshandlung?</a> erschien zuerst auf <a href="https://familienhilfe-mit-system.de">Familienhilfe mit System - FamSys GmbH</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="fusion-fullwidth fullwidth-box fusion-builder-row-16 nonhundred-percent-fullwidth non-hundred-percent-height-scrolling" style="--awb-background-position:left top;--awb-border-sizes-top:0px;--awb-border-sizes-bottom:0px;--awb-border-sizes-left:0px;--awb-border-sizes-right:0px;--awb-border-radius-top-left:0px;--awb-border-radius-top-right:0px;--awb-border-radius-bottom-right:0px;--awb-border-radius-bottom-left:0px;--awb-padding-bottom:80px;--awb-flex-wrap:wrap;" ><div class="fusion-builder-row fusion-row"><div class="fusion-layout-column fusion_builder_column fusion-builder-column-15 fusion_builder_column_1_1 1_1 fusion-one-full fusion-column-first fusion-column-last" style="--awb-bg-size:cover;--awb-margin-bottom:40px;"><div class="fusion-column-wrapper fusion-flex-column-wrapper-legacy"><div class="fusion-text fusion-text-76"><h2><strong>„Ich bin selbst schuld“</strong></h2>
<h3><strong>Was tun beim Verdacht auf Kindesmisshandlung?</strong></h3>
<p>Kindesmisshandlung, sexueller Missbrauch und auch Vernachlässigung sind gravierende Formen von Kindeswohlgefährdung. Laut Zahlen der polizeilichen Kriminalstatistik gab es im Jahr 2017 in Deutschland mehr als 3.500 Fälle von Kindesmisshandlung, die strafrechtlich zur Anzeige gebracht wurden. Es ist jedoch davon auszugehen, dass die Dunkelziffer entsprechender Straftaten, die nicht angezeigt wurden, deutlich größer ist, auch vor dem Hintergrund, weil die Taten zum großen Teil im häuslichen Umfeld geschehen und Opfer häufig Kleinkinder oder sogar Säuglinge sind, die im Falle von Misshandlungen noch nicht adäquat auf sich aufmerksam machen können.</p>
<h3>Verschiedene Formen von Missbrauch</h3>
<p>Kindesmisshandlung ist ein Thema, das in Deutschland nach wie vor stark tabuisiert ist. Doch trotz dieser Tabuisierung lässt sich nicht beschönigen, dass Misshandlung von Kindern nach wie vor stattfindet, ob dies nun in Form von körperlichem oder emotionalem Missbrauch, sexuellem Missbrauch oder Vernachlässigung stattfindet.</p>
<h3>Wo fängt Missbrauch an?</h3>
<p>Laut Paragraph 1631 im Bürgerlichen Gesetzbuch (BGB) hat jedes Kind in Deutschland „ein Recht auf gewaltfreie Erziehung. Körperliche Bestrafungen, seelische Verletzungen und andere entwürdigende Maßnahmen sind unzulässig.“</p>
<p>Dieser Paragraf wurde durch eine Gesetzesänderung aus dem Jahr 2000 noch einmal zusätzlich untermauert, indem grundsätzlich jede Art von körperlicher Strafe gesetzlich als Misshandlung angesehen wird. So zählt ein „Klaps auf den Hintern“ ebenso zu körperlichem Missbrauch wie eine Ohrfeige.</p>
</div><div class="fusion-sep-clear"></div><div class="fusion-separator fusion-full-width-sep" style="margin-left: auto;margin-right: auto;margin-top:10px;margin-bottom:20px;width:100%;"><div class="fusion-separator-border sep-single sep-solid" style="--awb-height:20px;--awb-amount:20px;border-color:#e0dede;border-top-width:1px;"></div></div><div class="fusion-sep-clear"></div><div class="fusion-text fusion-text-77"><h3>Kindesmisshandlungen erkennen</h3>
<p>Da Misshandlungen häufig im familiären Umfeld auftreten, sind Kinder im Falle von Misshandlungen in ganz besonderem Maße auf Hilfe von außen angewiesen, da die Schutzfunktion Familie entfällt. Doch woran lassen sich Misshandlungen bei Kindern erkennen und wo lässt sich Hilfe erhalten?</p>
</div><div class="fusion-sep-clear"></div><div class="fusion-separator fusion-full-width-sep" style="margin-left: auto;margin-right: auto;margin-top:20px;width:100%;"></div><div class="fusion-sep-clear"></div><div class="fusion-tabs fusion-tabs-4 classic nav-is-justified horizontal-tabs icon-position-left mobile-mode-accordion" style="--awb-title-border-radius-top-left:0px;--awb-title-border-radius-top-right:0px;--awb-title-border-radius-bottom-right:0px;--awb-title-border-radius-bottom-left:0px;--awb-inactive-color:#f6f6f6;--awb-background-color:#ffffff;--awb-border-color:#e2e2e2;--awb-active-border-color:#aac63f;"><div class="nav"><ul class="nav-tabs nav-justified" role="tablist"><li class="active" role="presentation"><a class="tab-link" data-toggle="tab" role="tab" aria-controls="tab-aedf1bf4ff67a392c5d" aria-selected="true" id="fusion-tab-körperlichemisshandlungen" href="#tab-aedf1bf4ff67a392c5d"><h4 class="fusion-tab-heading">Körperliche Misshandlungen </h4></a></li><li role="presentation"><a class="tab-link" data-toggle="tab" role="tab" aria-controls="tab-49c8c94eb58816ec1ad" aria-selected="false" tabindex="-1" id="fusion-tab-psychischegewalt" href="#tab-49c8c94eb58816ec1ad"><h4 class="fusion-tab-heading">Psychische Gewalt</h4></a></li><li role="presentation"><a class="tab-link" data-toggle="tab" role="tab" aria-controls="tab-d012bfea8b169c98821" aria-selected="false" tabindex="-1" id="fusion-tab-vernachlässigungen" href="#tab-d012bfea8b169c98821"><h4 class="fusion-tab-heading">Vernachlässigungen</h4></a></li></ul></div><div class="tab-content"><div class="nav fusion-mobile-tab-nav"><ul class="nav-tabs nav-justified" role="tablist"><li class="active" role="presentation"><a class="tab-link" data-toggle="tab" role="tab" aria-controls="tab-aedf1bf4ff67a392c5d" aria-selected="true" id="mobile-fusion-tab-körperlichemisshandlungen" href="#tab-aedf1bf4ff67a392c5d"><h4 class="fusion-tab-heading">Körperliche Misshandlungen </h4></a></li></ul></div><div class="tab-pane fade fusion-clearfix in active" role="tabpanel" tabindex="0" aria-labelledby="fusion-tab-körperlichemisshandlungen" id="tab-aedf1bf4ff67a392c5d">
<p>Nicht immer lassen sich körperliche Misshandlungen bei Kindern anhand von blauen Flecken, Blutergüssen oder Abschürfungen erkennen. Hinweise auf Kindesmisshandlung kann auch ein seltsam anmutendes Verhalten des Kindes liefern, beispielsweise, indem es nach dem Sport nicht mehr duschen möchte oder an heißen Tagen keine T-Shirts oder kurzen Hosen trägt. Möglicherweise möchte das Kind hierdurch blaue Flecken oder andere Verletzungen &#8211; aus falschem Scham &#8211; verstecken oder aber die Eltern möchten keinen Verdacht erregen.</p>
</div><div class="nav fusion-mobile-tab-nav"><ul class="nav-tabs nav-justified" role="tablist"><li role="presentation"><a class="tab-link" data-toggle="tab" role="tab" aria-controls="tab-49c8c94eb58816ec1ad" aria-selected="false" tabindex="-1" id="mobile-fusion-tab-psychischegewalt" href="#tab-49c8c94eb58816ec1ad"><h4 class="fusion-tab-heading">Psychische Gewalt</h4></a></li></ul></div><div class="tab-pane fade fusion-clearfix" role="tabpanel" tabindex="0" aria-labelledby="fusion-tab-psychischegewalt" id="tab-49c8c94eb58816ec1ad">
<p>Im Gegensatz zu körperlichen Misshandlungen hinterlässt psychische Gewalt nur in Ausnahmefällen sichtbare Spuren. Auch in diesem Fall können Änderungen beim Verhalten des Kindes ein Indiz für eventuelle Misshandlungen sein, beispielsweise wenn das Kind plötzlich besonders aggressive Verhaltensweisen zeigt oder sich aus seinem sozialen Netzwerk zurückzieht. Auch ein starker Abfall der schulischen Leistungen oder Lernschwächen, für die sich keine Ursache finden lassen, können Hinweise auf Misshandlungen sein. Dasselbe trifft auch auf plötzlich auftretende Sprachstörungen zu.</p>
</div><div class="nav fusion-mobile-tab-nav"><ul class="nav-tabs nav-justified" role="tablist"><li role="presentation"><a class="tab-link" data-toggle="tab" role="tab" aria-controls="tab-d012bfea8b169c98821" aria-selected="false" tabindex="-1" id="mobile-fusion-tab-vernachlässigungen" href="#tab-d012bfea8b169c98821"><h4 class="fusion-tab-heading">Vernachlässigungen</h4></a></li></ul></div><div class="tab-pane fade fusion-clearfix" role="tabpanel" tabindex="0" aria-labelledby="fusion-tab-vernachlässigungen" id="tab-d012bfea8b169c98821">
<p>Auch Vernachlässigungen des Kindes lassen sich erkennen, beispielsweise durch schmutzige Kleidung, ein ungepflegtes Äußeres, häufiges Fehlen von Pausenbrot, Sportzeug oder Arbeitsmaterialien in der Schule.</p>
</div></div></div><div class="fusion-text fusion-text-78"><h3>Was tun bei Verdacht auf Kindesmisshandlung?</h3>
<p>Wegschauen ist beim Verdacht auf körperliche oder seelische Misshandlungen eines Kindes niemals die richtige Option. Kinder brauchen im Falle von Misshandlungen Hilfe von außen, beispielsweise in Form von aufmerksamen Erwachsenen. Das besonders Tragische im Falle von Misshandlungen ist oftmals die Tatsache, dass Kinder die Schuld für Misshandlungen bei sich selbst und nicht bei den Tätern suchen. Sie selbst gehen häufig davon aus, dass ihnen die angetane psychische oder körperliche Gewalt zu Recht widerfährt. Daher sind erwachsene Personen aus dem Umfeld des Kindes in der Pflicht, aufmerksam zu beobachten und aktiv zu werden, wenn sich der Verdacht auf eine Kindesmisshandlung manifestiert.</p>
<p>Sollte das Kind von sich aus von körperlicher oder psychischer Gewalt zu Hause erzählen, gilt es, aufmerksam zuzuhören, ohne dabei bohrende Fragen zu stellen. Diese würden das betroffene Kind verunsichern und zusätzlich einschüchtern. Spätestens, wenn Kinder über Misshandlungen zu Hause berichten, ist es an der Zeit, Fachleute von Jugendämtern, der Polizei oder Beratungsstellen einzuschalten. Dies kann notfalls auch anonym geschehen. Nicht nur das Kind wird von einer entsprechenden Meldung profitieren, sondern auch die meldende Person, denn immerhin kann sie nun die Verantwortung guten Gewissens in die Hände von Fachleuten legen. Erfolgt eine Mitteilung an die Polizei, gewährleistet dies professionelle Ermittlungen und Maßnahmen, die zum Schutz des Kindes notwendig sind. Daher wird die Polizei auch das zuständige Jugendamt informieren.</p>
<p><strong>Wichtig: Zwar handelt es sich bei Kindesmisshandlung um ein „Offizialdelikt“. Dieses wird jedoch nur strafrechtlich verfolgt, sofern eine Anzeige bei den Strafverfolgungsbehörden erfolgt.</strong></p>
</div><div class="fusion-sep-clear"></div><div class="fusion-separator fusion-full-width-sep" style="margin-left: auto;margin-right: auto;margin-top:20px;width:100%;"><div class="fusion-separator-border sep-single sep-solid" style="--awb-height:20px;--awb-amount:20px;border-color:#e0dede;border-top-width:1px;"></div></div><div class="fusion-sep-clear"></div><div class="fusion-text fusion-text-79"><h3>Was kann der Staat unternehmen?</h3>
<p>Der Gesetzgeber sieht sich im Falle von Kindesmisshandlungen mit einem schwierigen Thema konfrontiert. Auf der einen Seite soll die Familie als solche von Seiten des Staates in jedem Fall geschützt und Kinder nicht aus ihrem gewohnten Umfeld gerissen werden. Auf der anderen Seite kann es der Gesetzgeber natürlich nicht dulden, wenn Kinder in ihrem Umfeld körperlich oder psychisch misshandelt werden. So scheint auch die Gesetzgebung in einigen Fällen widersprüchlich. Auf der einen Seite fasst der Gesetzgeber Kindesmisshandlung in jeglicher Form als Straftat auf &#8211; im Paragraph 225 des Strafgesetzbuches kann hierauf eine Freiheitsstrafe von bis zu zehn Jahren erfolgen. Auf der anderen Seite gilt jedoch der Grundsatz „Hilfe statt Strafe“. Dieser wurde im Gesetz zur Ächtung von Gewalt in der Erziehung festgelegt:</p>
<p>„Ziel des Gesetzentwurfs ist die Ächtung der Gewalt in der Erziehung ohne Kriminalisierung der Familie. Nicht die Strafverfolgung oder der Entzug der elterlichen Sorge dürfen deshalb in Konfliktlagen im Vordergrund stehen, sondern Hilfen für die betroffenen Kinder, Jugendlichen und Eltern.“</p>
<p>Kindesmisshandlungen geschehen häufig innerhalb der Familie. Während vor allem körperliche Gewalt gegenüber erwachsenen Personen in einer Familie von Seiten des Staates vergleichsweise streng sanktioniert wird, setzt der Gesetzgeber im Falle von Kindesmisshandlung eher auf Unterstützung der Familie als Ganzes. So wird versucht, nach den auslösenden Faktoren für die körperlichen oder psychischen Misshandlungen zu suchen und diese zu eliminieren, beispielsweise durch sogenannte Hilfen zur Erziehung. Diese verfolgen beispielsweise das Ziel, Überforderungssituationen zu lindern, die zum Ausbruch von körperlicher oder psychischer Gewalt gegenüber Kindern innerhalb der Familie führen können. Zwar kommt der Gesetzgeber damit seinem eigenen Anspruch nach, Familien in besonderem Umfang vor Einwirkungen von außen zu schützen, jedoch verhindert genau dieser Anspruch häufig schnelle und unbürokratische Hilfen für die betroffenen schutzbedürftigen Kinder.</p>
</div><div class="fusion-sep-clear"></div><div class="fusion-separator fusion-full-width-sep" style="margin-left: auto;margin-right: auto;margin-top:30px;margin-bottom:-10px;width:100%;"><div class="fusion-separator-border sep-single sep-solid" style="--awb-height:20px;--awb-amount:20px;border-color:#e0dede;border-top-width:2px;"></div></div><div class="fusion-sep-clear"></div><div class="fusion-text fusion-text-80"><h3>Quellen:</h3>
<p><a href="https://www.neurologen-und-psychiater-im-netz.org/kinder-jugend-psychiatrie/risikofaktoren/sexueller-missbrauch/moegliche-anzeichen/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">https://www.neurologen-und-psychiater-im-netz.org/</a></p>
<p><a href="https://www.polizei-beratung.de/themen-und-tipps/gewalt/kindesmisshandlung/tipps/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">https://www.polizei-beratung.de/</a></p>
<p><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Kindesmisshandlung#Missbrauchsformen" target="_blank" rel="noopener noreferrer">https://de.wikipedia.org/wiki/Kindesmisshandlung#Missbrauchsformen</a></p>
</div><div class="fusion-sep-clear"></div><div class="fusion-separator fusion-full-width-sep" style="margin-left: auto;margin-right: auto;margin-top:30px;margin-bottom:-10px;width:100%;"><div class="fusion-separator-border sep-single sep-solid" style="--awb-height:20px;--awb-amount:20px;border-color:#e0dede;border-top-width:2px;"></div></div><div class="fusion-sep-clear"></div><div class="fusion-clearfix"></div></div></div></div></div>
<p>Der Beitrag <a href="https://familienhilfe-mit-system.de/rechtliches-familienrecht/was-tun-beim-verdacht-auf-kindesmisshandlung/">Was tun beim Verdacht auf Kindesmisshandlung?</a> erschien zuerst auf <a href="https://familienhilfe-mit-system.de">Familienhilfe mit System - FamSys GmbH</a>.</p>
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		<title>Die Aufgaben einer sozialpädagogische Familienhilfe (SPFH)</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Marco Breitenstein]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 19 Jun 2020 17:55:29 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Eltern & Kind]]></category>
		<category><![CDATA[Ratgeber]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Was macht eigentlich eine sozialpädagogische Familienhilfe (SPFH)? Eine sozialpädagogische Familienhilfe (SPFH) ist eine Maßnahme, die Familien in problematischen Situationen unterstützend zur Seite stehen soll. Doch was sind eigentlich die Aufgaben einer solchen sozialpädagogischen Familienhilfe, welche Ziele verfolgt sie und wo liegen die Grenzen dieser Maßnahme? Rechtliche Grundlage der SPFH Geregelt sind die gesetzlichen Grundlagen  [...]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="fusion-fullwidth fullwidth-box fusion-builder-row-18 nonhundred-percent-fullwidth non-hundred-percent-height-scrolling" style="--awb-background-position:left top;--awb-border-sizes-top:0px;--awb-border-sizes-bottom:0px;--awb-border-sizes-left:0px;--awb-border-sizes-right:0px;--awb-border-radius-top-left:0px;--awb-border-radius-top-right:0px;--awb-border-radius-bottom-right:0px;--awb-border-radius-bottom-left:0px;--awb-padding-bottom:80px;--awb-flex-wrap:wrap;" ><div class="fusion-builder-row fusion-row"><div class="fusion-layout-column fusion_builder_column fusion-builder-column-17 fusion_builder_column_1_1 1_1 fusion-one-full fusion-column-first fusion-column-last" style="--awb-bg-size:cover;--awb-margin-bottom:40px;"><div class="fusion-column-wrapper fusion-flex-column-wrapper-legacy"><div class="fusion-text fusion-text-86"><h3><strong>Was macht eigentlich eine sozialpädagogische Familienhilfe (SPFH)?</strong></h3>
<p>Eine <strong>sozialpädagogische Familienhilfe</strong> (SPFH) ist eine Maßnahme, die Familien in problematischen Situationen unterstützend zur Seite stehen soll. Doch was sind eigentlich die Aufgaben einer solchen sozialpädagogischen Familienhilfe, welche Ziele verfolgt sie und wo liegen die Grenzen dieser Maßnahme?</p>
<h3>Rechtliche Grundlage der SPFH</h3>
<p>Geregelt sind die gesetzlichen Grundlagen für eine SPFH im <strong>SGB VIII</strong> im Abschnitt „Hilfe zur Erziehung, Eingliederungshilfe für seelisch behinderte Kinder und Jugendliche, Hilfe für junge Volljährige“. Es handelt sich bei der SPFH um ein <strong>Regelangebot der Jugendhilfe</strong>. Verankert ist die SPFH in <strong>Paragraph 31 des SGB VIII</strong>: „Sozialpädagogische Familienhilfe soll durch intensive Betreuung und Begleitung Familie in ihren Erziehungsaufgaben, bei der Bewältigung von Alltagsproblemen, der Lösung von Konflikten und Krisen sowie im Kontakt mit Ämtern und Institutionen unterstützen und Hilfe zur Selbsthilfe geben. Sie ist in der Regel auf längere Dauer angelegt und erfordert die Mitarbeit der Familie.“</p>
<h3>Drei wesentliche Merkmale der SPFH</h3>
</div><ul style="--awb-size:15px;--awb-line-height:25.5px;--awb-icon-width:25.5px;--awb-icon-height:25.5px;--awb-icon-margin:10.5px;--awb-content-margin:36px;--awb-circlecolor:#aac63f;--awb-circle-yes-font-size:13.2px;" class="fusion-checklist fusion-checklist-10 fusion-checklist-default type-icons"><li class="fusion-li-item" style=""><span class="icon-wrapper circle-yes"><i class="fusion-li-icon fa-angle-double-right fas" aria-hidden="true"></i></span><div class="fusion-li-item-content">
<p>Die SPFH richtet sich an die ganze Familie.</p>
</div></li><li class="fusion-li-item" style=""><span class="icon-wrapper circle-yes"><i class="fusion-li-icon fa-angle-double-right fas" aria-hidden="true"></i></span><div class="fusion-li-item-content">
<p>Die SPFH hat aufsuchenden Charakter und findet vor allem in der Wohnung der Familie statt.</p>
</div></li><li class="fusion-li-item" style=""><span class="icon-wrapper circle-yes"><i class="fusion-li-icon fa-angle-double-right fas" aria-hidden="true"></i></span><div class="fusion-li-item-content">
<p>Die SPFH erstreckt sich nicht nur auf erzieherische Themen, sondern auf sämtliche Aspekte der Familie, beispielsweise auf die Beziehungen der Familienmitglieder untereinander, auf die Tages- und Wochenstrukturen, auf die Finanzen und die Wohnsituation.</p>
</div></li></ul><div class="fusion-sep-clear"></div><div class="fusion-separator fusion-full-width-sep" style="margin-left: auto;margin-right: auto;margin-top:20px;margin-bottom:30px;width:100%;"><div class="fusion-separator-border sep-single sep-solid" style="--awb-height:20px;--awb-amount:20px;border-color:#e0dede;border-top-width:1px;"></div></div><div class="fusion-sep-clear"></div><div class="fusion-text fusion-text-87"><h3>Wer kann eine SPFH in Anspruch nehmen?</h3>
<p>Die sozialpädagogische Familienhilfe bildet eine <strong>Hilfe zur Erziehung</strong>. Als Kostenträger kommt daher nur das Jugendamt infrage. Anträge auf Familienhilfe müssen daher stets an das Jugendamt gerichtet werden. Der Antrag kann entweder direkt beim Jugendamt oder über einen freien Träger der Jugendhilfe gestellt werden.</p>
<p>In Anspruch nehmen können eine SPFH sowohl <strong>Familien als auch Alleinerziehende mit Kindern bzw. Jugendlichen</strong>. Das Angebot der SPFH beantragen dürfen auch Minderjährige mit Kindern sowie Jugendliche und junge Erwachsene, bei denen ein Bedarf an Unterstützung und Betreuung gegeben ist. Ob ein solcher Unterstützungsbedarf vorhanden ist, wird nach Antrag vom Jugendamt geprüft.</p>
<h3>Aufgaben der SPFH</h3>
<p>Eine SPFH ist ein Angebot des Jugendamtes und stellt eine <strong>aufsuchende und familienbezogene Hilfe</strong> dar. In der Regel basiert sie auf <strong>Freiwilligkeit</strong>, kann jedoch in bestimmten Situationen auch vom Jugendamt zwingend vorgeschrieben werden. Betreut werden durch eine SPFH vor allem Familien mit einem schwachen Einkommensniveau, niedrigen Bildungsabschlüssen und einer hohen Verschuldung. Grundsätzlich steht eine SPFH aber Familien aus sämtlichen Bevölkerungsschichten offen.</p>
<p>Ganz allgemein zählt es zur Aufgabe der SPFH, Familien zu betreuen und diese <strong>bei ihren alltäglichen Problemen zu unterstützen</strong>. Ziel ist es, die <strong>Familien zu stärken</strong> und insbesondere das <strong>Wohl der Kinder zu sichern</strong>. Wenn bei einer Familie die Fremdunterbringung eines Kindes in einem Heim im Raum steht, sollte diese Maßnahme nach Möglichkeit vermieden werden. Aus diesem Grund ist die <strong>Reintegration der Kinder innerhalb der Familie</strong> eine wichtige Aufgabe der SPFH. Da jede Familie und jedes Lebensumfeld verschieden ist, erarbeitet die SPFH &#8211; nach Möglichkeit gemeinsam &#8211; mit der jeweiligen Familie individuelle Ziele, die erreicht werden sollen.</p>
<h3>Zentrale Aufgabe: Ressourcen erkennen und nutzen</h3>
<p>Die SPFH verfolgt ihrem Verständnis nach den <strong>Ansatz der Hilfe zur Selbsthilfe</strong>. Aus diesem Grund legt die SPFH großen Wert auf <strong>ressourcenorientiertes Handeln</strong>. Hierbei geht es also darum, an den jeweiligen Stärken der Familien anzuknüpfen und zu prüfen, wie diese Ressourcen von der Familie genutzt werden. Die jeweiligen Ressourcen sind genauso unterschiedlich und individuell wie die Mitglieder der Familie. Aus diesem Grund müssen diese in jedem Fall einzeln betrachtet werden.</p>
<h3>Ist eine SPFH eine Art Haushaltshilfe?</h3>
<p>Eine SPFH ist zuerst einmal <strong>keine Haushaltshilfe oder „Putzfrau“</strong>. Sie hat vielmehr die Aufgabe, die Eltern dabei zu unterstützen, einen geregelten Tagesablauf umzusetzen. Hierzu zählt es auch, die Führung des Haushalts zu organisieren. Umgesetzt wird die Haushaltsführung dann aber von den Eltern und nicht von der Fachkraft. Ziel der Maßnahme ist es, den <strong>Tagesablauf innerhalb der Familie</strong> so zu strukturieren, dass alle Pflichten und notwendigen Erledigungen durch die Familie umgesetzt werden, sodass kein Mitglied der Familie „auf der Strecke bleibt“.</p>
<h3>Typische Herausforderungen für die SPFH</h3>
<p>In den meisten Fällen ist die Freiwilligkeit der Maßnahme ein wesentliches Merkmal der SPFH. Wenn die Maßnahme jedoch vom Jugendamt angeordnet wird, kann in entsprechenden Fällen die SPFH wie eine aufgezwängte Hilfe wirken. Um eine optimale Hilfe durchführen zu können, ist die SPFH dennoch auf die <strong>Freiwilligkeit und entsprechende Motivation der Familienmitglieder</strong> angewiesen.</p>
<p>Ebenso herausfordernd in der Praxis ist es für die SPFH, ein <strong>geeignetes Verhältnis zwischen Nähe und Distanz und Hilfe und Kontrolle</strong> zu finden &#8211; vor allem vor dem Hintergrund, dass die SPFH Einblicke in die privatesten Dinge der Familie erhält, beispielsweise in deren finanzielle Situation. Aufgrund dieser <strong>Alltagsnähe</strong> ist es für die SPFH sehr wichtig, eine <strong>professionelle Ebene</strong> beizubehalten und sich gegenüber der Familie möglichst <strong>wertfrei</strong> zu verhalten.</p>
</div><div class="fusion-text fusion-text-88"><h3>Verschiedene Phasen und Ende der SPFH</h3>
<p>In der alltäglichen Praxis existieren unterschiedliche Phasen im Rahmen der SPFH. Die fünf Phasen lassen sich unterscheiden in eine Entscheidungsphase für eine SPFH, eine Phase der Orientierung, eine Hauptphase, eine Phase der Ablösung und in manchen Fällen eine Phase der Nachbetreuung.</p>
</div><div class="accordian fusion-accordian" style="--awb-border-size:1px;--awb-icon-size:13px;--awb-content-font-size:16px;--awb-icon-alignment:left;--awb-hover-color:#f9f9f9;--awb-border-color:#cccccc;--awb-background-color:#ffffff;--awb-divider-color:#e0dede;--awb-divider-hover-color:#e0dede;--awb-icon-color:#ffffff;--awb-title-color:#92ae28;--awb-content-color:#646464;--awb-icon-box-color:#333333;--awb-toggle-hover-accent-color:#aac63f;--awb-title-font-family:&quot;Roboto Slab&quot;;--awb-title-font-weight:300;--awb-title-font-style:normal;--awb-title-font-size:15px;--awb-content-font-family:&quot;PT Sans&quot;;--awb-content-font-style:normal;--awb-content-font-weight:regular;"><div class="panel-group fusion-toggle-icon-boxed" id="accordion-4649-6"><div class="fusion-panel panel-default panel-dfa6e03bbd052e4e7 fusion-toggle-no-divider fusion-toggle-boxed-mode"><div class="panel-heading"><h4 class="panel-title toggle" id="toggle_dfa6e03bbd052e4e7"><a aria-expanded="false" aria-controls="dfa6e03bbd052e4e7" role="button" data-toggle="collapse" data-target="#dfa6e03bbd052e4e7" href="#dfa6e03bbd052e4e7"><span class="fusion-toggle-icon-wrapper" aria-hidden="true"><i class="fa-fusion-box active-icon awb-icon-minus" aria-hidden="true"></i><i class="fa-fusion-box inactive-icon awb-icon-plus" aria-hidden="true"></i></span><span class="fusion-toggle-heading">Phase der Orientierung</span></a></h4></div><div id="dfa6e03bbd052e4e7" class="panel-collapse collapse " aria-labelledby="toggle_dfa6e03bbd052e4e7"><div class="panel-body toggle-content fusion-clearfix">
<p>Während dieser Phase geht es darum, die <strong>Grundlagen der Zusammenarbeit</strong> zwischen der SPFH und der Familie festzulegen. Auch sollen während dieser Phase <strong>bestehende Probleme abgeklärt</strong> werden. Die Familie und die SPFH werden sich in dieser Probephase gegenseitig kennen lernen und erste Beziehungen zueinander aufbauen. Während dieser Phase kann es durchaus vorkommen, dass entweder eine oder beide Parteien beschließen, die Hilfe nicht weiterzuführen, beispielsweise, wenn die Chemie zwischen beiden Seiten nicht stimmt.</p>
</div></div></div><div class="fusion-panel panel-default panel-5174f9e1807242635 fusion-toggle-no-divider fusion-toggle-boxed-mode"><div class="panel-heading"><h4 class="panel-title toggle" id="toggle_5174f9e1807242635"><a aria-expanded="false" aria-controls="5174f9e1807242635" role="button" data-toggle="collapse" data-target="#5174f9e1807242635" href="#5174f9e1807242635"><span class="fusion-toggle-icon-wrapper" aria-hidden="true"><i class="fa-fusion-box active-icon awb-icon-minus" aria-hidden="true"></i><i class="fa-fusion-box inactive-icon awb-icon-plus" aria-hidden="true"></i></span><span class="fusion-toggle-heading">Hauptphase</span></a></h4></div><div id="5174f9e1807242635" class="panel-collapse collapse " aria-labelledby="toggle_5174f9e1807242635"><div class="panel-body toggle-content fusion-clearfix">
<p>Während dieser Phase erfolgt eine <strong>intensive Begleitung der Familie</strong> durch die SPFH, um die zuvor festgelegten Ziele konkret zu verfolgen. Beiderseits wichtig sind hierbei <strong>Transparenz, Wertschätzung und Offenheit</strong>. Auf diese Weise erhält die SPFH notwendige Einblicke in bestehende<strong> Situations- und Beziehungsmuster</strong> und kann auf dieser Grundlage zu positiven Veränderungen anregen bzw. beitragen.</p>
</div></div></div><div class="fusion-panel panel-default panel-e92908049dca54525 fusion-toggle-no-divider fusion-toggle-boxed-mode"><div class="panel-heading"><h4 class="panel-title toggle" id="toggle_e92908049dca54525"><a aria-expanded="false" aria-controls="e92908049dca54525" role="button" data-toggle="collapse" data-target="#e92908049dca54525" href="#e92908049dca54525"><span class="fusion-toggle-icon-wrapper" aria-hidden="true"><i class="fa-fusion-box active-icon awb-icon-minus" aria-hidden="true"></i><i class="fa-fusion-box inactive-icon awb-icon-plus" aria-hidden="true"></i></span><span class="fusion-toggle-heading">Phase der Ablösung</span></a></h4></div><div id="e92908049dca54525" class="panel-collapse collapse " aria-labelledby="toggle_e92908049dca54525"><div class="panel-body toggle-content fusion-clearfix">
<p>In dieser Phase gilt es, die <strong>erreichten Ziele zu stabilisieren</strong> und den Kontakt nach und nach abzubauen, um den folgenden Abschied für beide Seiten zu erleichtern.</p>
<p>Als beendet gilt eine SPFH dann, wenn die zuvor festgelegten Ziele zwischen dem Familienhelfer und der Familie erreicht worden sind.</p>
</div></div></div></div></div><div class="fusion-text fusion-text-89"><h3>Vor- und Nachteile einer SPFH</h3>
<p>Die Familienhilfe im Sinne einer SPFH ist nicht unumstritten &#8211; insbesondere bei den betreuten Familien. Immerhin lässt sich die SPFH der Jugendhilfe zuordnen und liegt damit im Zuständigkeitsbereich des Jugendamtes, welches sich ohnehin immer wieder mit zahlreichen Vorurteilen konfrontiert sieht. Doch was sind eigentlich ganz konkret die Vor- und Nachteile einer SPFH?</p>
</div><div class="fusion-tabs fusion-tabs-6 classic nav-is-justified horizontal-tabs icon-position-left mobile-mode-accordion" style="--awb-title-border-radius-top-left:0px;--awb-title-border-radius-top-right:0px;--awb-title-border-radius-bottom-right:0px;--awb-title-border-radius-bottom-left:0px;--awb-inactive-color:#f6f6f6;--awb-background-color:#ffffff;--awb-border-color:#e2e2e2;--awb-active-border-color:#aac63f;"><div class="nav"><ul class="nav-tabs nav-justified" role="tablist"><li class="active" role="presentation"><a class="tab-link" data-toggle="tab" role="tab" aria-controls="tab-ceb7cafc9c90c8a8ac8" aria-selected="true" id="fusion-tab-prospfh" href="#tab-ceb7cafc9c90c8a8ac8"><h4 class="fusion-tab-heading"><i class="fontawesome-icon fa-thumbs-up fas" aria-hidden="true" style="font-size:13px;"></i>Pro SPFH</h4></a></li><li role="presentation"><a class="tab-link" data-toggle="tab" role="tab" aria-controls="tab-2f3ff29dc792fd85b4a" aria-selected="false" tabindex="-1" id="fusion-tab-contraspfh" href="#tab-2f3ff29dc792fd85b4a"><h4 class="fusion-tab-heading"><i class="fontawesome-icon fa-thumbs-down fas" aria-hidden="true" style="font-size:13px;"></i>Contra SPFH</h4></a></li></ul></div><div class="tab-content"><div class="nav fusion-mobile-tab-nav"><ul class="nav-tabs nav-justified" role="tablist"><li class="active" role="presentation"><a class="tab-link" data-toggle="tab" role="tab" aria-controls="tab-ceb7cafc9c90c8a8ac8" aria-selected="true" id="mobile-fusion-tab-prospfh" href="#tab-ceb7cafc9c90c8a8ac8"><h4 class="fusion-tab-heading"><i class="fontawesome-icon fa-thumbs-up fas" aria-hidden="true" style="font-size:13px;"></i>Pro SPFH</h4></a></li></ul></div><div class="tab-pane fade fusion-clearfix in active" role="tabpanel" tabindex="0" aria-labelledby="fusion-tab-prospfh" id="tab-ceb7cafc9c90c8a8ac8">
<p>Die SPFH verfolgt einen <strong>ganzheitlichen Ansatz</strong>. Dies bedeutet also, dass möglichst sämtliche problematischen Situationen der Familien erkannt und <strong>in ihren Wechselwirkungen verstanden</strong> werden sollen. Die Maßnahme ist dabei vollständig auf die individuelle Lebenswelt der jeweiligen Familie ausgerichtet. Vorteilhaft an einer SPFH ist überdies eine <strong>intensive Betreuung</strong> und ein <strong>langfristiges Hilfekonzept</strong>. Gestaltet wird die Maßnahme <strong>individuell nach einem Hilfeplan</strong>, der ganz genau an die Bedürfnisse der Familie angelegt ist. Letzten Endes soll durch eine Familienhilfe eine <strong>Fremdunterbringung von Kindern vermieden</strong> werden, was die Familie vor dieser drastischen Maßnahme schützen soll.</p>
</div><div class="nav fusion-mobile-tab-nav"><ul class="nav-tabs nav-justified" role="tablist"><li role="presentation"><a class="tab-link" data-toggle="tab" role="tab" aria-controls="tab-2f3ff29dc792fd85b4a" aria-selected="false" tabindex="-1" id="mobile-fusion-tab-contraspfh" href="#tab-2f3ff29dc792fd85b4a"><h4 class="fusion-tab-heading"><i class="fontawesome-icon fa-thumbs-down fas" aria-hidden="true" style="font-size:13px;"></i>Contra SPFH</h4></a></li></ul></div><div class="tab-pane fade fusion-clearfix" role="tabpanel" tabindex="0" aria-labelledby="fusion-tab-contraspfh" id="tab-2f3ff29dc792fd85b4a">
<p>Eine SPFH ist nur für Familien möglich, die entsprechenden <strong>Bedarf beim Jugendamt angemeldet</strong> haben und deren <strong>Antrag vom Jugendamt bewilligt</strong> wurde. Der Erfolg der SPFH ist in höchstem Maße von der <strong>Motivation aller Familienmitglieder</strong> abhängig. Sie kann daher nur erfolgreich sein, wenn sämtliche Beteiligten an einer Veränderung der Lebenssituation sowie der problematischen Faktoren interessiert sind. Da der Bedarf an einer solchen Maßnahme kontinuierlich ansteigt, der Einsatz von Personal jedoch stagniert, ergeben sich daraus <strong>häufig lange Wartezeiten für Familien</strong>.</p>
</div></div></div><div class="fusion-sep-clear"></div><div class="fusion-separator fusion-full-width-sep" style="margin-left: auto;margin-right: auto;width:100%;"><div class="fusion-separator-border sep-single sep-solid" style="--awb-height:20px;--awb-amount:20px;border-color:#e0dede;border-top-width:2px;"></div></div><div class="fusion-sep-clear"></div><div class="fusion-text fusion-text-90"><h3>Weiterführende Links und Quellen:</h3>
<p><a href="https://www.anwalt.org/jugendhilfe/" target="_blank" rel="noopener">https://www.anwalt.org/jugendhilfe/</a></p>
<p><a href="https://www.kindererziehung.com/gesundheit/familienhilfe.php#:~:text=Kinder%2D%20und%20Jugendhilfe,-%C2%A7%2031%20Sozialp%C3%A4dagogische&amp;text=Sozialp%C3%A4dagogische%20Familienhilfe%20soll%20durch%20intensive,und%20Hilfe%20zur%20Selbsthilfe%20geben." target="_blank" rel="noopener noreferrer">https://www.kindererziehung.com/</a></p>
<p><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Familienhilfe#:~:text=Diese%20Hilfe%20ist%20eine%20aufsuchende,auf%20Freiwilligkeit%20seitens%20der%20Familien.&amp;text=Allgemein%20ist%20es%20die%20Aufgabe,Wohl%20der%20Kinder%20gesichert%20werden." target="_blank" rel="noopener noreferrer">https://de.wikipedia.org/wiki/Familienhilfe</a></p>
<p><a href="https://fundk-bochum.de/familienpflege-spfh-und-betreuung.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">https://fundk-bochum.de/</a></p>
<p><a href="https://www.diakonie-mg.de/hilfe-und-beratung/erziehungshilfe/sozialpaedagogische-familienhilfe-/-erziehungsbeistandschaft-spfh-u-eb" target="_blank" rel="noopener noreferrer">https://www.diakonie-mg.de/</a></p>
<p><a href="http://www.bonn-jugendhilfe.de/sozialpaedagogische-familienhilfe/aufgaben.php" target="_blank" rel="noopener noreferrer">http://www.bonn-jugendhilfe.de/</a></p>
</div><div class="fusion-sep-clear"></div><div class="fusion-separator fusion-full-width-sep" style="margin-left: auto;margin-right: auto;margin-top:30px;margin-bottom:-10px;width:100%;"><div class="fusion-separator-border sep-single sep-solid" style="--awb-height:20px;--awb-amount:20px;border-color:#e0dede;border-top-width:2px;"></div></div><div class="fusion-sep-clear"></div><div class="fusion-clearfix"></div></div></div></div></div>
<p>Der Beitrag <a href="https://familienhilfe-mit-system.de/familie-eltern-kinder/die-aufgaben-einer-sozialpaedagogische-familienhilfe-spfh/">Die Aufgaben einer sozialpädagogische Familienhilfe (SPFH)</a> erschien zuerst auf <a href="https://familienhilfe-mit-system.de">Familienhilfe mit System - FamSys GmbH</a>.</p>
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		<title>Kinderfotos im Netz: gepostet, geklaut, missbraucht</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Marco Breitenstein]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 11 Jun 2020 22:08:24 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Eltern & Kind]]></category>
		<category><![CDATA[Ratgeber]]></category>
		<category><![CDATA[Familie]]></category>
		<category><![CDATA[Kinder]]></category>
		<category><![CDATA[Kinderschutz]]></category>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="fusion-fullwidth fullwidth-box fusion-builder-row-20 nonhundred-percent-fullwidth non-hundred-percent-height-scrolling" style="--awb-background-position:left top;--awb-border-sizes-top:0px;--awb-border-sizes-bottom:0px;--awb-border-sizes-left:0px;--awb-border-sizes-right:0px;--awb-border-radius-top-left:0px;--awb-border-radius-top-right:0px;--awb-border-radius-bottom-right:0px;--awb-border-radius-bottom-left:0px;--awb-padding-bottom:80px;--awb-flex-wrap:wrap;" ><div class="fusion-builder-row fusion-row"><div class="fusion-layout-column fusion_builder_column fusion-builder-column-19 fusion_builder_column_1_1 1_1 fusion-one-full fusion-column-first fusion-column-last" style="--awb-bg-size:cover;--awb-margin-bottom:40px;"><div class="fusion-column-wrapper fusion-flex-column-wrapper-legacy"><div class="fusion-text fusion-text-93"><h3>Veröffentlichung von Kinderfotos im Internet ist heikel</h3>
<p>Natürlich sind Mama und Papa stolz auf ihre Kinder und möchten die schönsten Momente gerne im Netz mit anderen teilen. Bilder von Kindern beleben das Internet und gestalten es lebendig und emotional. Vielen erscheinen die süßen oder lustigen Aufnahmen als Selbstverständlichkeit, denn schließlich ist es eine Facette des bunten Lebens. Mittlerweile scheiden sich die Geister darüber, ob man Kinderbilder ins Netz stellen darf oder nicht. Schaden solche Fotos den Kindern tatsächlich? Worauf müssen Eltern ganz besonders achten?</p>
<h3>Das Problem: Jeder kann auf die Inhalte zugreifen</h3>
<p>Im Leben einer Familie gibt es zahlreiche Erlebnisse und Situationen, die man einfach bildlich festhalten möchte. Diese unvergesslichen Momente will man dann auch gerne mit anderen Familienangehörigen, Freunden und Bekannten teilen. Es ist doch schließlich toll, wenn andere dann die Beiträge in den sozialen Netzwerken liken und kommentieren. Das animiert schnell dazu, das Netz mit noch mehr Schnappschüssen des Nachwuchses zu fluten.</p>
<p>Stolz ist schön und gut, jedoch sind Inhalte im Internet für jeden zugänglich. Außerdem räumt man dem Anbieter und auch anderen Nutzern bestimmte Rechte an diesen ein, oft ohne sich dessen bewusst zu sein. Die Kinderfotos können <strong>ohne Einverständnis heruntergeladen</strong> und verbreitet werden.</p>
<h3>Veröffentlichung birgt unkontrollierbare Gefahren</h3>
<p>Klaut jemand ein Bild von einem Haustier , so begeht er eine <strong>Urheberrechtsverletzung</strong>, ein Schaden entsteht der Person dadurch aber nicht wirklich. Bei Kinderfotos sieht das allerdings ganz anders aus: Die Urheberrechtsverletzung bleibt, aber keiner weiss, wer sich dieser Bilder eigentlich bedient und was derjenige damit anstellt.</p>
<p>Eventuell kann die <strong>Identität der Kinder aufgedeckt</strong> werden, auch <strong>Pädophile</strong> hätten durchaus leichtes Spiel &#8211; aus diesem Grund wird Eltern häufig verantwortungsloses Handeln vorgeworfen, außerdem werden die <strong>Rechte der minderjährigen Kinder nicht gewahrt</strong>. Bei älteren Kindern kann <strong>Mobbing in der Schule </strong>durch solche Veröffentlichungen gefördert werden, darüber hinaus werden Fotos von Mädchen &#8211; nicht nur im Teenageralter &#8211; gerne <strong>auf Sexseiten veröffentlicht</strong>.</p>
<h3>Eltern müssen immer gut abwägen</h3>
<p>Bei der Veröffentlichung von Kinderbildern geht es ganz klar um den <strong>Schutz und die Sicherheit der Minderjährigen</strong>. Natürlich tummeln sich im Internet jede Menge Pädophile, die nach geeignetem Material Ausschau halten, allerdings suchen diese in der Regel nur nach Aufnahmen, in denen <strong>Kinder leicht bekleidet</strong> sind oder <strong>eindeutige Posen</strong> einnehmen, entsprechend bedenklich sind demnach Fotos, auf denen Kinder zum Beispiel baden oder gewickelt werden.</p>
<p>Gänzlich unbedenklich ist aber keine Veröffentlichung, denn allzu leicht kann der <strong>Wohnort herausgefunden und dem Kind aufgelauert</strong> werden. Wer also ganz auf Nummer sicher gehen möchte, lässt seine Kinder komplett aus dem Netz heraus. Möchte man partout nicht darauf verzichten, sollten man in den <strong>Einstellungen des Profils</strong> festlegen, dass nur Freunde und Bekannte Zugriff auf die Bilder haben. Außerdem können Eltern darauf achten, was auf den Fotos dargestellt wird: es dürfen nur Personen gezeigt werden, die ausdrücklich ihr Einverständnis erteilt haben, im besten Falle schriftlich. Kinder müssen bekleidet sein und es sollte sich nicht um einen peinlichen Schnappschuss handeln. Ist das Kind alt genug, soll es selbst entscheiden, ob es mit dem Teilen in sozialen Netzwerken einverstanden ist. Denken Sie immer daran: das Originalbild kann von Ihnen problemlos gelöscht werden, aber niemand weiß, wie oft das Bild bis dahin gesichert, geteilt und ohne Ihr Einverständnis anderweitig genutzt wurde.</p>
</div><div class="fusion-sep-clear"></div><div class="fusion-separator fusion-full-width-sep" style="margin-left: auto;margin-right: auto;margin-top:10px;margin-bottom:30px;width:100%;"><div class="fusion-separator-border sep-single sep-solid" style="--awb-height:20px;--awb-amount:20px;border-color:#e0dede;border-top-width:1px;"></div></div><div class="fusion-sep-clear"></div><div class="fusion-text fusion-text-94"><p><em>Übrigens: die Bilder mit Kindern, die auf meiner Homepage zu sehen sind, sind zumeist sogenannte &#8222;Stockbilder&#8220;, also käuflich erworbene, lizenzierte Bilder, die unter kontrollierten Bedingungen aufgenommen wurden. Kindermodels unterliegen strengen Regularien, so sind zum Beispiel Kita / Schule informiert und müssen ihre Zustimmung erteilen. Die Arbeitszeiten und -bedingungen sind streng reguliert. </em></p>
</div><div class="fusion-sep-clear"></div><div class="fusion-separator fusion-full-width-sep" style="margin-left: auto;margin-right: auto;margin-top:30px;margin-bottom:-10px;width:100%;"><div class="fusion-separator-border sep-single sep-solid" style="--awb-height:20px;--awb-amount:20px;border-color:#e0dede;border-top-width:2px;"></div></div><div class="fusion-sep-clear"></div><div class="fusion-clearfix"></div></div></div></div></div>
<p>Der Beitrag <a href="https://familienhilfe-mit-system.de/ratgeber/kinderfotos-im-netz-gepostet-geklaut-missbraucht/">Kinderfotos im Netz: &lt;br&gt;gepostet, geklaut, missbraucht</a> erschien zuerst auf <a href="https://familienhilfe-mit-system.de">Familienhilfe mit System - FamSys GmbH</a>.</p>
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